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Bill und Melinda Gates-Stiftung investiert in Monsanto

Ranghohe Stiftungsmitglieder waren einst ranghohe Funktionäre bei Monsanto, wie Rob Horsch, ehemals Monsantos Vice President of International Development Partnerships und nun Senior Program Officer des Gates Agricultural Development Program

Community Alliance for Global Justice
August 27, 2010

Bauern und Bürgerrechtsorganisationen weltweit sind entzürnt über die neuesten bekanntgewordenen Verbindungen zwischen der Bill und Melinda Gates-Stiftung und dem Biotech-Giganten Monsanto. Vergangene Woche veröffentlichte eine Webseite das Investment-Portfolio der Gates-Stiftung; dieses beinhaltete 500.000 Anteile an Monsanto-Aktien im Wert von schätzungsweise 23.1 Millionen US Dollar, gekauft im zweiten Quartal 2010. Dies stellt eine substanzielle Steigerung dar im Vergleich zu vergangenen Holdings; 2008 beliefen diese sich nur auf knapp über 360.000 $.

“Das direkte Investment der Stiftung in Monsanto ist auf zwei Ebenen problematisch,”

kommentierte Dr. Phil Bereano, Professor Emeritus an der University of Washington und ein anerkannter Experte auf dem Feld der Gentechnik.

“Zuallererst hat Monsanto in der Vergangenheit regelmäßig eine völlige Ignoranz bewiesen hinsichtlich der Interessen und des Befindens kleiner Bauern weltweit, außerdem ist ihr bisheriges Verhalten gegenüber der Umwelt erschreckend. Die starken Bindungen zu Monsanto ziehen die umfangreiche Finanzierung von landwirtschaftlicher Entwicklung in Afrika durch die Stiftung stark in Zweifel sowie das erklärte Ziel, Armut und Hunger unter den kleinen Bauern zu verringern. Zweitens stellt dieses Investment einen enormen Interessenkonflikt dar.”

Monsanto hatte bereits eine negative Auswirkung auf die Landwirtschaft in afrikanischen Ländern. In Südafrika im Jahr 2009 beispielsweise konnte Monsantos genetisch modifizierter Mais keine Körner bilden und hunderte Bauern waren am Boden zerstört. Laut Mariam Mayet, Anwältin für Umweltangelegenheiten und Direktorin des Africa Centre for Biosafety in Johannesburg, hatten manche Farmer einen Ausfall von 80% bei ihren Äckern zu verzeichnen. Monsanto entschädigte die Großbauern, denen das fehlerhafte Produkt direkt verkauft worden war, gab jedoch nichts an die Kleinbauern denen man kostenlos Saatgut übergeben hatte.

“Wenn man die wirtschaftliche Macht von Gates mit dem verantwortungslosen Handeln Monsantos verbindet, sieht es nicht gut aus für die kleinen afrikanischen Bauern,”

meinte Mayet. Monsantos aggressive Praktiken bei der Patentierung haben die Kontrolle über Saatgut auf eine Weise monopolisiert, die Farmern die Kontrolle über ihre eigene Ernte entreißt; man ging sogar soweit dass Bauern verklagt und in den Ruin getrieben wurden für “Patentrechtverletzungen”. Nachrichten über das Investment der Stiftung in Monsanto-Aktien bestätigten die Befürchtungen vieler Farmer und Befürworter von nachhaltiger Landwirtschaft in Afrika, darunter die Biodiversitätskoalition Kenias, die kommentierte:

“Wir haben seit langem den Verdacht dass die Gründer von AGRA – die Bill und Melinda Gates-Stiftung – eine lange und engere Beziehung mit Monsanto hatten.”

Travis English, ein Forscher der Organisation AGRA Watch verlautbarte:

“Der Besitz von Monsanto-Aktien durch die Stiftung ist ein Sinnbild für eine tiefere, länger andauernde Beziehung mit dem Konzern, insbesondere in Afrika.”

2008 enthüllte AGRA Watch, ein Projekt der Organisation Community Alliance for Global Justice aus Seattle, einige Verbindungen zwischen den Empfängern von Stiftungsgeldern und Monsanto. Manche der Geldempfänger (z.B. 70% der Empfänger in Kenia) von der Alliance for a Green Revolution in Africa (AGRA), die von der Stiftung als ihr “afrikanisches Gesicht” betrachtet wird, arbeiten dirtekt mit Monsanto an landwirtschaftlichen Entwicklungsprogrammen. Ranghohe Stiftungsmitglieder waren einst ranghohe Funktionäre bei Monsanto, wie Rob Horsch, ehemals Monsantos Vice President of International Development Partnerships und nun Senior Program Officer des Gates Agricultural Development Program.

Transnationale Konzerne wie Monsanto zählten zu den wichtigsten Parnern der Stiftung und der Emfänger von Stiftungsgeldern bei AGRA, wenn es um die Verbreitung industrieller Landwirtschaft auf dem Kontinent geht.

(Artikel fährt unten fort)

Saat der Zerstörung von F. William Engdahl für 19,95€ im Infokrieg-Shop

Dieses Model der Nahrungsmittelproduktion ist auf teure Güter angewiesen wie Düngemittel, genetisch modifizierte Saaten und Herbizide. Obwohl diese Produkte ein Anreiz sind für eine größere Marktentwicklung durch den Privatsektor, beharren viele Bürgerorganisationen darauf dass es zu einer weiteren Vertreibung von Farmern führen wird, einen Anstieg des Hungerproblems und eine Migration in bereits übervolle Städte, wo es allerdings auch nicht genügend Beschäftigung gibt.

Ein Repräsentant der Kenya Biodiversity Coalition meinte:

“AGRA ist Gift für unsere Landwirtschaftssysteme und unseren Lebensunterhalt. Unter dem philantropischen Banner grüner Landwirtschaft wird AGRA letztendlich den kleinen Rest von dem auffressen, was von nachhaltiger Landwirtschaft durch Kleinbauernbetriebe in Afrika übrig ist.”

Ein Bericht von 2008, der von der Weltbank, den Vereinten Nationen und dem International Assessment of Agricultural Knowledge, Science and Technology for Development (IAASTD) angeregt wurde, befürwortet alternative Lösungen für Hunger und Armut, die deren sozialen und wirtschaftlichen Wurzeln betonen.

Das IAASTD schlussfolgert, dass Lanwirtschaft durch Kleinbauernbetriebe besser für die dritte Welt geeignet sei als das Industriemodell von Bill Gates und Monsanto.

Das Pesticide Action Network North America (PANNA) fasste die Kerninhalte der IAASTD zusammen und übernahm die Warnung, dass eine “anhaltende Fixierung auf simplistische Technologien, darunter transgene Saaten, nicht Hunger und Armut reduzieren wird, sowie Umweltprobleme und die soziale Ungleichheit verschlimmern könnte.”

2007 enthüllte die LA Times, wie die Gates-Stiftung in die Empfänger der eigenen Stiftungsgelder investiert, sowie “Holdings in vielen Konzernen, die die Prüfungen hinsichtlich gesellschaftlicher Verantwortlichkeit nicht bestanden wegen Verfehlungen beim Umweltschutz, Diskriminierung bei der Einstellung, Geringschätzung von Arbeitnehmerrechten oder unethischen Geschäftspraktiken.”

Die Times kritisierte, dass mindestens 41% des Stiftungsvermögens in “Firmen investiert ist die den erklärten wohltätigen Zwecken oder der gesellschaftlichen Philosophie widersprechen.” Obwohl die Stiftung erklärt hatte, ihre Praktiken neu zu bewerten, änderte sich nichts. Die LA Times berichtete, wie die Vorsitzende der Stiftung Patty Stonesifer die Investments verteidigte:

“Es wäre naiv zu denken dass eine Veränderung der Richtlinien der Stiftung hinsichtlich der Investments das menschliche Leid stoppen würde, das den Handlungen der Konzerne angelastet wird, in die [die Stiftung] Milliarden an Dollars investiert.”

Diese Entscheidung steht im völligen Widerspruch zu der offiziellen “Investment-Philosophie” der Stiftung, die laut ihrer Webseite “Bereiche definiert, in die die Stiftung nicht investiert, beispielsweise Firmen deren Profitmodell auf Konzernaktivitäten basiert, die [Bill und Melinda] für furchtbar halten. Deshalb investiert die Stiftung nicht in Tabak-Aktien.”

11 Comments on this Post

  1. Leider wieder ohne quellen ;)

    *ZITAT*

    2007 wurde Kofi Annan Vorsitzender der „Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika“ (AGRA) [2], einer im Jahr 2006 mit Geldern der Bill & Melinda Gates Foundation und der Rockefeller-Stiftung (insgesamt 150 Millionen Dollar) gestarteten Initiative. Ein strategisches Projekt der Bill & Melinda Gates Foundation ist das African Biofortified Sorghum Project, für das die Stiftung 16,9 Millionen US-Dollar ausgegeben hat. Das African Biofortified Sorghum-Projekt wird von der kenianischen Wissenschaftlerin Florence Wambugu geleitet, die bekannt wurde mit dem von Monsanto finanzierten „gentechnisch modifiziert Süßkartoffel-Projekt“ zur Herstellung einer virusresistenten Süßkartoffel – als erste gentechnisch veränderter Pflanze für Afrika
    *ZITAT-ENDE*
    http://de.wikipedia.org/wiki/Bill_%26_Melinda_Gates_Foundation#Ziele_und_Projekte

  2. Da arbeitet zusammen, was sowieso immer schon zusammengearbeitet hat. Mich überrascht diese Meldung überhaupt nicht. Es ist vielleicht sowas wie der letzte Sargnagel in der Glaubwürdigkeit zur “Wohltätigkeit” der Bill Gates Stiftung.

    Was wohl die Massenmedien daraus drehen werden?

    Bill Gates traf sich ja vor einigen Monaten mit Rockefeller, Kissniger und anderen aus dem Club um über Bevölkerungsreduktion zu sprechen. Das stand sogar genauso in der NY Times.

    Wie viele Beweise brauchen die naiven Zufallstheoretiker eigentlich noch?

  3. Unterliegt Nahrung bald einem BtmG ??

    The Food Safety Modernization Act of 2010

    18.08.2010 Der Weg, großteils übersetzt von current.com.

    Das Gesetz zur Modernisierung der Lebensmittelsicherheit in den USA, S510, kann der gefährlichste Gesetzentwurf in der Geschichte der USA werden. Es ist für unserer Nahrung, was der Rettungsplan unserer Banken für die Wirtschaft war, nur mit einem Unterschied: Ohne Geld können wir leben!

    Nahrungsmittel Sicherheit”Wenn das Gesetz [S 510] angenommen würde, dann würde es der Bevölkerung das Recht nehmen, selber naturgegebene Nahrungsmittel anzubauen, zu besitzen, handeln, verteilen, verschenken, verfüttern und zu essen. Es wäre die schlimmste Einschränkung des Anbaus, Handels und Verzehrs von Nahrungsmitteln und landwirtschaftlichen Produkten seiner eigenen Wahl. Es ist verfassungswidrig und widerspricht allen natürlichen Rechten, oder, wenn Sie so wollen, dem Wille Gottes.” Dr. Shiv Chopra aus Canada.

    Das Gesetz S 510 stellt eine Kontrolle über alle Lebensmittel in den USA dar, die das grundlegende Menschenrecht auf Nahrung verletzt.

    Monsanto sagt, daß sie kein Interesse an dem Gesetz haben und von ihm nicht profitieren werden, aber Monsantos Lobbyist Michael Taylor, dem die USA die freie Benutzung von rBGH (Rinder-Somatotropin, ein gentechnisch hergestelltes Wachstumshormon zur Erhöhung der Milchproduktion) und der gentechnisch veränderten Organismen verdankt, scheint das Gesetz entworfen zu haben. Er wartet nur darauf, daß er als der Nahrungs-Kaiser der FDA (Food and Drug Adminstration, die Nahrungs- und Arzneimittelkontrollbehörde der USA) als Chef der neu zu gründenden Kontrollbehörde zur Überwachung des Gesetzes eingesetzt wird. Diese Behörde könnte ohne jegliche gerichtliche Überprüfung die Einhaltung von Gesetz S 510 durchsetzen, was Monsanto unbegrenzte Macht über Saatgut, Nahrungsergänzungsmittel, Lebensmittel und Landwirtschaft der USA geben würde.

    Geschichte

    In den 1990er Jahren führte Bill Clinton HACCP ein (Hazardous Analysis Critical Control Points), angeblich um eine größere Reinheit in der Fleisch-Industrie zu gewährleisten. Clintons HACCP (Gefahrenanalyse und kritische Lenkungspunkte ist ein vorbeugendes System, das die Sicherheit von Lebensmitteln und Verbrauchern gewährleisten soll) erfreute die große Fleischindustrie, da die geforderten Inspektionen Tausende von kleinen lokalen Lebensmittel verarbeitenden Betrieben eliminierten. Interessant ist, daß dies “Kleinen” nie Probleme mit verunreinigtem Fleisch gehabt hatten, wie die großen! Monsanto hatte die Einführung von HACCP sehr unterstützt.

    Im Jahr 2008 forderte Hillary Clinton als Teil ihrer Kampagne für das Präsidentenamt die Einführung einer leistungsfähigen zentralen Behörde für Lebensmittelsicherheit. Ihr Berater war Mark Penn, CEO (Chief Executive Officer, alleiniger Geschäftsführer oder Vorstand eines Unternehmens) von Burson Marsteller, einer riesigen PR-Firma, die vorrangig für Monsanto arbeitete. Clinton verlor zwar, aber Clintons Freunde, so wie Rosa DeLauro, deren Manns Firma Monsanto als einen immer wichtigeren Kunden zählt und die Globalisierung zu seinem Fachwissen erklärt hat, brachten die erste Vorlage von S 510 in den Senat ein.

    Im deutschen Recht wurde das HACCP-Konzept erstmals mit der Lebensmittelhygiene-Verordnung von 1998 verankert. Die EG-Verordnung 852/2004 sieht ebenfalls die Anwendung des HACCP-Konzeptes in allen Unternehmen, die mit der Produktion, der Verarbeitung und dem Vertrieb von Lebensmitteln beschäftigt sind, verpflichtend vor.

    Am 1. Januar 2006 trat das 2004 angenommene Hygienepaket der EU in Kraft. Hierin wird verordnet, daß nur noch Lebensmittel, die die HACCP-Richtlinien erfüllen, in der Union gehandelt und in die Union eingeführt werden dürfen. Wikipedia

    S 510 ist aus moralischen, sozialen, wirtschaftlichen, politischen, verfassungsrechtlichen, und Gründen des menschlichen Überlebens völlig unakzeptabel.

    1. Es stellt alle US Nahrungsmittel and alle Farmen (Bauernhöfe) unter Homeland Security (Sicherheitsdienst des Innenministeriums) und das Verteidigungsministeriums, falls es zu einer “gefährlichen Verunreinigung” oder einem im Gesetz nicht näher definierten Notfall kommt.

    2. Es würde die Souveränität der USA über ihre eigenen Nahrungsmittelversorgung beenden, da es die Einhaltung der Regeln und Vorschriften der WTO (Welt Handelsorganisation) verlangt und damit die nationale Sicherheit gefährdet. S 510 fordert:

    Einhaltung internationaler Abkommen.

    Nichts in diesem Gesetz (oder eine Abänderung dieses Gesetzes) darf so formuliert oder ausgelegt werden, daß es in irgend einer Weise unvereinbar mit dem Übereinkommen zur Gründung der Welthandelsorganisation oder sonstigen Verträge oder internationalen Abmachungen ist, denen die Vereinigten Staaten beigetreten sind.

    3. Es würde die Regierung unter dem Seerecht ermöglichen, das Einbringen jedweden Lebensmittels in den Handel als “Schmuggel in die Vereinigten Staaten” zu bezeichnen (auch den Direktvertrieb zwischen Individuen). Da im Rahmen dieses Gesetzes die USA eine Körperschaft darstellt und nicht ein Territorium, deckt “Einbringen von Nahrung in die USA” auch die überall im Land produzierten ab und “Einbringen” ist das Produzieren selbst.

    4. Er zwingt den USA Codex Alimentarius auf, ein globales System der Kontrolle über die Nahrung. Codex Alimentarius ermöglicht den Vereinten Nationen (UN), der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der UN Nahrungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) und der WTO, Kontrolle über jedes Lebensmittel auf der Erde auszuüben und macht den Zugang zu natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln unmöglich. Seine bizarre Geschichte und die zu erwartenden heftigen Auswirkungen durch die Einschränkung des Zugangs zu einer gesunden Ernährung, bedrohen jede Art von gesunden und ökologisch-biologisch erzeugten Lebensmitteln und die Gesundheit selbst. Dabei schreibt Codex Alimentarius den Einsatz von gentechnisch veränderten Lebensmitteln, genetisch veränderten Tieren, Pestiziden, Hormonen, Bestrahlung von Lebensmitteln usw. vor.

    5. S 510 würde den Bürgern das Recht nehmen, Samen zu reinigen, zu lagern und sie somit in den USA zu besitzen. Damit würde die Kontrolle des gesamten Saatguts in den Händen von Monsanto und anderen multinationalen Unternehmen liegen und so die Sicherheit der USA bedroht sein. Suchen Sie einmal Die Kriminalisierung von Saatgut!

    6. Es schließt NAIS ein (National Animal Identification System), ein Tier Rückverfolgbarkeits-Programm, daß alle kleinen Bauern und Viehzüchter in den Ruin treiben würde. Die UNO ist durch die WHO, FAO, WTO, und Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) daran beteiligt und erlaubt die Massenschlachtung (Keulung) selbst von zu erhaltenden Tierrassen, sogar wenn keine Krankheit nachgewiesen ist. Dadurch wird die Biodiversität bei landwirtschaftlichen Nutztieren ausgelöscht, um sie durch gentechnisch veränderte Tiere zu ersetzen, auf die Konzerne Patente halten. Zu diesem Zweck können auch Tierseuchen fälschlich deklariert werden. S 510 gibt auch dem Centers for Disease Control (CDC, Zentrum zur Krankheitskontrolle) seinen Teil des Einflusses, trotz seiner Verwicklung in die Korruption um den H1N1-Skandal. Inzwischen ist ja bekannt, daß dieser “Virus” und die Panik darum durch die Pharmaunternehmen gemeinsam mit der WHO und den Gesundheitsbehörden wie dem CDC zusammengebraut wurden.
    Haltbare frische Lebensmittel oder e-Food-Direct

    7. S 510 weitet das gescheiterte und destruktive HACCP-Prinzip auf alle Lebensmittel aus, und droht deshalb mit aller lokalen Lebensmittelproduktion und Landwirtschaft das zu machen, was es mit der Fleischerzeugung getan hat: Alles in die Hände der Großkonzerne legen und so die Lebensmittelsicherheit zu verschlechtern. (Nur die Großkonzerne haben Gammelfleisch-Skandale gehabt, nie der “kleine Metzger an der Ecke”! Aber der mußte wegen der uneinhaltbaren Auflagen schließen!)

    8. Es zerstört, was noch von der amerikanischen Wirtschaft übrig ist. Es nimmt die Landwirtschaft und die Nahrung, die das Fundament aller Volkswirtschaften sind, aus den Händen der Bürgerschaft, und stellt sie unter die totale Kontrolle der multinationalen Konzerne. Diese sind unter dem Einfluß von UNO, WHO, FAO und der WTO, mit der HHS und dem CDC, wobei die Homeland Security als Vollstrecker eingesetzt ist. Die Chance, die Wirtschaft basiert auf Landwirtschaft, Viehzucht, Gärten, Nahrungsmittelproduktion und natürlicher Gesundheit wieder aufzubauen, wie auch die damit verbundenen Arbeitsplätze, Werkzeuge und Beschäftigungen würden beseitigt werden.

    9. Es würde der Regierung erlauben, die Nutzung von Antibiotika, Hormonen, Schlachtabfällen in Futter und Lebensmitteln, Pestizide und Gen-Nahrungsmitteln anzuordnen. Dies würde zur Industrialisierung jeden landwirtschaftlichen Betriebs in den USA führen, lokalen ökologischen Landbau beseitigen und den Fernverkehr zur Lieferung von Lebensmitteln erheblich steigern und die Lebensmittel noch viel unsicherer machen. Die fünf aufgeführten Punkte – die fünf Säulen der Lebensmittelsicherheit – sind genau die neuralgischen Punkte in der Lebensmittelversorgung, die die größtmögliche Gefahr in sich bergen.

    10. Das Gesetz benutzt “Lebensmittelverbrechen” als Vorwand zur Ausübung von staatlicher Macht und Kontrolle durch die Polizei. Der Gesetzentwurf verschiebt die Festlegung aller einzuführenden Regulierungen in die Zukunft, wie auch welche Vergehen bestraft werden sollen und welche Strafen auferlegt werden sollen. Es nimmt allen Bürgern des Landes ihren grundsätzlichen verfassungsrechtlichen Schutz und unterstellt sie der Gerichtsbarkeit von Behörden mit unbeschränkter Macht und Strafen, und ohne rechtliche Kontrolle oder Revisionsmöglichkeit. Es ist das Ende von Recht und Gerechtigkeit in den USA. …

  4. Warum, um Himmels Willen, könnt Ihr nicht auf die Originalquelle verlinken? Ihr wollt besser sein, als die Mainstream-medien, macht es aber genauso und seid nachlässig mit der Verlinkung – genau dafür ist das internet gedacht, damit man mit einem Klick selber nachlesen und überprüfen kann. jetzt muss man erst weder suchen… nervig und wenig respektvoll gegenüber dem Urheber der News!
    Ich vermute, die news kommt von hier: http://www.seattleglobaljustice.org/

  1. […] Monsanto ist auch verantwortlich für andere Schweinereien. Googeln sie slebst danach Amplify’d from infokrieg.tv […]

  2. […] Infokrieg.tv von Alexander Benesch / Community Alliance for Global Justice August 27, […]

  3. […] Bill und Melinda Gates-Stiftung investiert in Monsanto Montag, Aug 30 2010  […]

  4. […] Quelle: infokrieg.tv/wordpress […]

  5. By News und aktuelle Meldungen on 17/09/2010 at 06:50

    […] Bill und Melinda Gates-Stiftung investiert in Monsanto (infokrieg.tv) […]

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