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Das bedeuten die Ergebnisse der Europawahl

Datum:

Kommentar

CDU/CSU

Innerhalb Deutschlands ist die CDU/CSU die einzige wirklich große Partei mit 30%. Sie zehren immer noch von dem alten Image der Beständigkeit und Wirtschaftskraft aus der Ära des Kalten Kriegs. Würden sie mehr auf Deutschland statt EU setzen, auf Babys statt Migration und Jobs statt CO2-Wahn, könnten sie locker über 40% reinholen und mit der FDP koalieren.

Ursula von der Leyen braucht nun vielleicht Stimmen von Sozialdemokraten, Linken und Grünen, um wieder Kommissionspräsidentin zu werden. Für die anderen gibt es kaum eine Alternative, weil die rechten Parteien in dem Europaparlament zu stark sind.

Verschlechtert sich die Sicherheitslage zwischen NATO und Russland, denken mehr Menschen konservativer und sehnen sich nach Beständigkeit und US-Bindung.

Die Grünen sind wieder Kleinpartei mit 11,9% und haben weder ein Alleinstellungsmerkmal, noch eine Außenwirkung als jung und frisch. Diverse Kleinparteien buhlen um die Jugend. Außenministerin Annalena Baerbock und Wirtschaftsminister Robert Habeck sind gar nicht erst erschienen zu der „Wahlparty“. Besonders krass ist ein Minus von 18% bei den jungen Wählern unter 30.

Die SPD ist auf Selbstzerstörungskurs mit 13,9%, also Kleinpartei. Ihr Klientel sind diejenigen, die von dem Apparat profitieren, den die Partei aufgebaut hat und diejenigen, die immer noch der Illusion nachhängen, die Partei seien die „Netten“, nicht zu industriefreundlich, nicht zu amerikafreundlich und nicht zu linksradikal. Viele Verluste gab es aktuell auch weil bisherige SPD-Wähler gar nicht mehr wählen gingen. Vermutlich Rentner, denen der Trip zu anstrengend war. Der Russland-Kurs der SPD erinnert zwar an den Kalten Krieg, aber damals war die UdSSR offiziell noch links. Dem Publikum heute Appeasement zu verkaufen, ist absurd.

Die AfD brachte es auf 15,9% was seit vielen Jahren in etwa im gleichen Rahmen liegt. Damit ist es das Sammelbecken, das die klassischen Parteien wollten, eine Abladehalde um die Unzufriedenen zu parken. Im Prinzip entscheiden die internationalen Geheimdienste und Behörden, welche krassen Skandale wann aufgedeckt werden, um einen Abwärtstrend einzuleiten. Die Partei schafft es nicht, Personen wie Krah und Bystron einzudämmen oder loszuwerden. Die Führung ist im Prinzip keine, weil jeder Personalstreit alles auseinanderreißt. Junge Leute, die aktuell AfD wählen, werden in den folgenden Jahren eher konservativer und weniger radikal.

Die Linke ist bis auf Weiteres tot. Staubiger Marxismus ist out.

Die FDP kratzt an ihrem Minimum und wurde gerettet durch Strack-Zimmermann.

Sahra Wagenknechts nationalbolschewistisches Projekt macht aus dem Stand heraus 6,2%. Es handelt sich um eine reine Mecker-Partei ohne echte Problemlösekompetenz.

AlexBenesch
AlexBenesch
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