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Kriegsschauplatz im Nahen Osten soll Russland und China entlasten

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Der Cambridge-Historiker Christopher Clark erklärte in seinem Buch „Die Schlafwandler“ von 2012, wie das zaristische Russland Serbien als Stellvertreter benutzte, um einen größeren Krieg in Gang zu setzen. Den Serben wurde ein Empire versprochen, wenn sie das Attentat auf das österreichisch-ungarische Thronfolgerpaar verüben. Sobald Österreich mobilisiert, konnte Russland seinerseits aktiv werden, und sich als Opfer einer Aggression präsentieren.

Ähnlich verhält es sich mit der Krise zwischen Israel und einer Koalition aus Iran und diversen muslimischen Gruppen aus mehreren weiteren Ländern. Der Iran hätte gerne die Führungsrolle über den gesamten Islam und der einzige Weg, in der Zukunft überhaupt noch relevant zu bleiben, ist, sich auf die Russen einzulassen, ohne komplett verheizt zu werden. Russland braucht die Muslime als Waffe gegen den Westen, um einen Kriegsschauplatz zu eröffnen, der ablenkt von der Ukraine, damit sich die NATO auf die Hauptaufgabe der Verteidigung Westeuropas beschränken muss. Es war vielen Beobachtern aufgefallen, dass die USA mit überschaubaren Militärhilfen an die Ukrainer das Vielfache an russischen Militärkapazitäten vernichten konnten. Dadurch ergab sich die Gelegenheit für die Amerikaner, sich auf Asien und insbesondere natürlich China zu konzentrieren.

Die USA verbrannten tausende Milliarden in Afghanistan und im Irak und selbstverständlich würde Moskau gerne diesen Schlamassel wiederholen.

Iran hat Israel vor einem größeren Angriff gewarnt und fügte hinzu, dass US-Stützpunkte ins Visier genommen würden, wenn Washington Israel bei einer Militäroperation gegen Teheran unterstützen würde.

US-Präsident Biden sagte, er werde „eine gemeinsame diplomatische Reaktion auf den dreisten Angriff Irans zu koordinieren“. Der Ball ließe sich also zurückspielen: Sanktionen ersticken Irans Wirtschaft, wodurch mehr Quersubventionen nötig werden durch Russland, die man sich nicht wirklich leisten kann.

Die Sowjetunion war bereits nicht rentabel und laut den höchsten Überläufern bestand der Plan daraus, in den 1980er Jahren Europa zu übernehmen. Anfang der 80er war aber klar, dass dies nicht gelingen würde und so musste man umplanen und den scheinbare Untergang des Kommunismus inszenieren.

Wackelt der Iran, verliert Russland sein Gesicht. Das Scheitern in der Ukraine und zu geringer Support für Verbündete passen nicht zu einer Supermacht mit globalem Anspruch.

Generalmajor Mohammad Hossein Bagheri, der Stabschef der iranischen Streitkräfte, sagte dem Staatsfernsehen, dass die Reaktion des Iran „viel größer sein wird als die Militäraktion heute Abend, wenn Israel gegen den Iran Vergeltung übt“.

Jede Unterstützung israelischer Vergeltungsmaßnahmen gegen den Iran würde dazu führen, dass regionale Stützpunkte der USA ins Visier genommen würden. Irans Außenminister Hossein Amir-Abdollahian sagte, sein Land habe nicht die Absicht, den Militäreinsatz gegen Israel fortzusetzen.

Frank McKenzie, der pensionierte General, der das US-Zentralkommando leitete, sagte, der Iran habe einen militärischen Rückschlag erlitten, weil er Israel mit seinem Drohnen- und Raketenangriff keinen Schaden zugefügt habe. Größere Angriffe wären jedoch existenzbedrohend und dadurch Anlass für Atomangriffe durch Israel.

Die USA zimmerten eine neue Koalition muslimischer Staaten zusammen und teilte Israel von seinem Europakommando dem Zentralkommando zu, das den Rest des Nahen Ostens umfasst, ein Schritt, der eine stärkere militärische Zusammenarbeit mit arabischen Regierungen unter der Schirmherrschaft der USA ermöglichte.

Laut saudischen und ägyptischen Beamten begannen hochrangige US-Beamte, Informationen über die Pläne Irans, Israel anzugreifen, weiterzugeben und beim Abfangen von Drohnen und Raketen zu helfen, die vom Iran und anderen Ländern auf Israel abgefeuert wurden.

Israels vielschichtiges Luftverteidigungssystem hat sich als fähig erwiesen, das Land gegen einzelne oder kleine Salven ankommender Drohnen und Raketen zu verteidigen. Beamte und Analysten sagen jedoch, dass es möglicherweise von einem ausreichend großen Drohnenschwarm oder einem massiven Raketenbeschuss überwältigt werden könnte.

Nach weiteren Gesprächen mit den USA haben die V.A.E. und Saudi-Arabien einigten sich diskret darauf, Geheimdienstinformationen weiterzugeben, während Jordanien sagte, es werde die Nutzung seines Luftraums durch Kampfflugzeuge der USA und anderer Länder zulassen und seine eigenen Flugzeuge einsetzen, um beim Abfangen iranischer Raketen und Drohnen zu helfen, sagten die Beamten.

Zwei Tage vor dem Angriff informierten iranische Beamte ihre Kollegen aus Saudi-Arabien und anderen Golfstaaten über die Umrisse und den Zeitplan ihres Plans für die groß angelegten Angriffe auf Israel, damit diese Länder den Luftraum schützen könnten. Die Informationen wurden an die USA weitergegeben.

AlexBenesch
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