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Aus diesen Gründen ist die Bundeswehr eingeschränkt handlungsfähig

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In Erwartung eines Kriegs zwischen NATO und Russland soll die deutsche Bundeswehr eine Support-Rolle einnehmen; den Aufmarsch anderer Truppen unterstützen und begrenzte Kampfhandlungen durchführen, während zuhause Behelfs-Einheiten für Sicherheit sorgen. Was ist allerdings, wenn Polen kapituliert wegen ABC-Waffen-Drohungen? Was ist, wenn die russische Sabotage in Deutschland erfolgreicher ist als erwartet? Was, wenn Aufstände ein großes Problem werden?

Die Bundeswehr hat so ziemlich jedes fundamentale Problem, das man sich vorstellen kann.

Spionageproblem

Die höchsten Überläufer der UdSSR beschrieben die SPD als das Hauptwerkzeug Moskaus. Im entscheidenden Moment soll quasi die Kapitulation erfolgen. Manche Linke wollten seit Jahrzehnten eine komplette Auflösung der Bundeswehr.

Sabotage

Die DDR unterhielt eine Sondertruppe von 3500 Mann mit Spezialausbildung für Sabotagezwecke. Es existierte eine genaue Liste mit Zielen, die angegriffen werden sollten, um Westdeutschland handlungsunfähig zu machen.

Eklatante Unterfinanzierung

Wehrbeauftragte Eva Högl des Bundestages stellte den aktuellen Wehrbericht vor und es wird geschätzt, dass 300 Milliarden Euro notwendig seien, um wirklich eine Armee zu bekommen, die in der Lage wäre, Deutschland und Europa zu verteidigen.

Es brauche allein einen zweistelligen Milliardenbetrag, um die Munitionsbestände wieder aufzufüllen und Munitionslager zu bauen. Doch dafür sind keine Gelder aus dem Sondervermögen vorgesehen. Normalerweise muss Munition mindestens für 30 Tage Kampf vorrätig sein. Bei Deutschland wurden ein oder zwei Tage geschätzt.

Zu viele Kasernen in Deutschland sind in einem erbärmlichen Zustand und bei dem bisherigen Temp wäre die Infrastruktur der Bundeswehr erst in einem halben Jahrhundert komplett modernisiert.

Viele der im Jahresbericht aufgeführten Probleme sind bereits seit Jahren bekannt und waren schon
in früheren Jahresberichten enthalten. Nur: Getan hat sich seitdem und trotzdem zum Teil
erschreckend wenig.

Der realistische Aufwand ist hoch:

Die 100 Milliarden Euro allein werden nicht ausreichen, sämtliche Fehlbestände auszugleichen, dafür bedürfte es nach Einschätzung militärischer Expertinnen und Experten einer Summe von insgesamt 300 Milliarden Euro.

Überall hapert es an Defensiv-Kapazitäten. Bereits seit 2016 ist geplant, die Schule ABC-Abwehr und Gesetzliche Schutzaufgaben in Sonthofen mit einem modernen Biologielabor auszustatten. Obwohl es dabei ausschließlich um handelsübliche und marktverfügbare Geräte geht, die auch in zivilen Labors genutzt werden, hat die Bundeswehr bislang gerade einmal 32 beschaffen können, während die Lieferung von rund 200 Einzelgeräten noch aussteht.


Beim ABC-Abwehrkommando in Bruchsal erfuhr die Wehrbeauftragte, dass die Beschaffung von Dekontaminationsmitteln zur Abwehr von ABC-Ereignissen aufgrund fehlender finanzieller Hinterlegung für das Berichtsjahr nicht mehr realisierbar sei.

Der Zivilschutz fehlt, um die Bevölkerung zu schützen

Die Bevölkerung hätte längst den Eigenschutz drastisch verstärken müssen. Denn wenn die Menschen nicht versorgt sind, sind Kampfhandlungen der Bundeswehr gegen feindliche Truppen sinnlos. Es bliebe nur die Kapitulation.

Instabile Bevölkerung

Ein Drittel der Deutschen ist psychisch krank. Ein Krieg würde alle relevanten Stressfaktoren vergrößern.

Ausrüstung

Die Bundeswehr ist berüchtigt für Ausrüstung, die zu teuer ist, nicht die Anforderungen erfüllt und zu kompliziert ist.

Das Transportflugzeug A400 machte Probleme: Die Software ist überkompliziert, das Flugzeug ist 12 Tonnen zu schwer und die Laderampe kann noch keine Pamzer aufnehmen. Am 22. April 2008 gab der für die Airbus-Militärsparte zuständige Carlos Suarez in Sevilla bekannt, dass die internen Kosten für das Projekt um 1,4 Milliarden Euro gestiegen seien. Am 10. Januar 2009 veröffentlichte die Financial Times Deutschland (FTD) einen Artikel, demzufolge der Airbus-Konzern „vor einer kompletten Überarbeitung des 20-Mrd.-Euro-Festpreisauftrags für 180 Maschinen“ stehe. Als Grund wurde genannt, dass momentan weder das geplante Eigengewicht des Flugzeugs noch die angepeilte Nutzlast erreicht werden könne. Weiterhin haben laut Branchenkreisen Simulationen von Airbus ergeben, dass Steilanflüge, auch „Sarajevo-Approach“ genannt, bei jetzigem technischen Stand ein Propellerflattern auslösen würden. Im Januar 2010 sind die genauen Mehrkosten unbekannt. Der Spiegel spricht von etwa 11,3 Mrd. Euro.

Der Mehrzweckhubschrauber NH 90 kann immerhin fliegen, taugt aber nicht unbedingt als Militärhubschrauber. Er kann mangels Bodenfreiheit nur auf fast völlig ebenen Flächen landen, die Soldaten können nur ohne Ausrüstung einsteigen. Soldaten die mit Ausrüstung 110 Kilo wiegen, müssen draußen bleiben. IdZ-Equipment wiegt 23 Kilo. Abseil-Equipment lässt sich nicht anbringen, die Befestigung der Waffe für den Bordschützen ist unzweckmäßig. Ein amerikanischer Chinnook aus den 60er Jahren ist da noch ein tauglicheres Design.

Während der Flugerprobung der Vorserienmaschinen bei der Bundeswehr ermittelte eine Expertengruppe 2010 der „Luftlande- und Lufttransportschule“ eine Mängelliste, aufgrund derer die Empfehlung ausgesprochen wurde:

„Wann immer möglich sind alternative Luftfahrzeuge zur Verbringung von Infanteriekräften zu nutzen.“

Eine Infanteriegruppe mit Gepäck für 24 Stunden passe wegen des geringen Platzangebots nur in den Hubschrauber, wenn Sturmgewehre, Panzerfäuste und Gepäck ohne Sicherung auf den Boden gelegt werden.

Der Unterstützungshubschrauber Tiger eignet sich mit seinem Triebwerk nur für mitteleuropäische Gefilde. Selbst die älteste Variante des amerikanischen Apache ist besser. Ein Tiger kostet doppelt soviel wie ein Apache.Der deutsche Kampfhubschrauber Tiger, von dem die Bundeswehr 1999 insgesamt 80 Stück bestellt hat, ist laut einem Antwortschreiben des parlamentarischen Staatssekretärs im Verteidigungsministerium, Christian Schmidt, an den verteidigungspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, nicht einsatzfähig. B

Das Einsatzfahrzeug Mungo ist in vielen Terrains ist er untauglich. Eine Rucksackbombe tötete die Fahrer eines Mungos obwohl das eigentlich unmöglich sein soll.

Nachdem KMW im Jahr 2006 eine verbesserte Version an die Truppe übergeben hat, wurden einige Mängel behoben. Jedoch stellen nach Angabe von Soldaten die Halterungen der Panzertüren, Trittbleche, Sitzbänke, die Geländegängigkeit, die zu langsame und laute Rückwärtsfahrt beim Ausweichen und die G36-Halterungen noch immer ein Problem dar.

Im Afghanistaneinsatz der Bundeswehr werden verstärkt Mängel an Radaufhängungen, Federung und Achsen festgestellt, die durch die „Straßenverhältnisse vor Ort“ verursacht werden. Zwischenzeitlich wurden Berichte aus dem Verteidigungsministerium bekannt, dass das Fahrwerk des Mungo für den Einsatz unter schwierigen geografischen Bedingungen ungeeignet sei. Insbesondere der geringe Durchmesser der Räder und die geringe Stabilität werden bemängelt. Aufgrund dieser Situation sollten die 28 Fahrzeuge, die sich in Afghanistan befinden, abgezogen werden. Aufgrund der unzureichenden Fähigkeit im Einsatz wird von einer zukünftigen Beschaffung weiterer Mungos vermutlich abgesehen werden, ohne dabei über eine Alternative für leichte, luftverladbare Fahrzeuge zu verfügen.

Das MOWAG Eagle IV Geländefahrzeug wird Schweizer Keksdose genannt und es lässt sich mit einer altertümlichen sowjetischen RPG-7 knacken.Am 9. Juli 2009 wurde eine Bundeswehr-Patrouille des Regionalen Wiederaufbauteams (PRT) in Faizabad (Afghanistan) im Distrikt Keshem mit einer Sprengfalle angegriffen. Aufgrund der geringen Ladung und des Ortes der Detonation unter dem einzigen nicht besetzen Sitz blieb die dreiköpfige Besatzung weitestgehend unverletzt, jedoch war das Fahrzeug nicht mehr fahrbereit und musste durch ein anderes Fahrzeug der Patrouille abgeschleppt werden. Bereits dabei stellte sich heraus, dass die Minenverriegelung unzureichend war. Beide Türen links sowie die Dachluke wurden aufgerissen. Alle Ausrüstungsgegenstände und Fahrzeugzubehör des unbesetzten linken hinteren Platzes wurden bis zu fünf Meter aus dem Fahrzeug geschleudert.

wikipedia-Zitate unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“

AlexBenesch
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