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Polizei in NRW kauft hunderttausende Notkekse als Vorbereitung auf Blackouts

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Kommentar

Die Polizei in NRW will gewappnet sein für Blackouts mit hunderttausenden spezialverpackten Keksen, Dosen-Roggenbrot und Marmelade. Das geht aus Ausschreibungsunterlagen des Landesamts für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) hervor.

Selbst Experten erklärten in Studien, dass die vielfältigen Schwächen des Stromnetzes in Deutschland und Europa längst nicht mehr überschaubar sind.

Die Polizei ist zu wichtig, als dass im Ernstfall improvisiert werden kann für die Versorgung.

Zunächst wurden 60.000 Mal „Notfallnahrung in kompakter Riegel-/Keksform“ gesucht.

„Eine Ration muss mindestens den Tagesenergiebedarf von mindestens 1500 Kcal (Kilokalorien) decken“,

so das LZPD. Die Polizei will weitere „150 000 Notfallsets bestehend aus Riegeln/Keksen, Roggenbrot und Erdbeermarmelade“ bestellen.

„Die ausgeschriebene Notfallverpflegung soll bei einem längerfristigen Stromausfall die Nahrungsversorgung der Einsatzkräfte der Polizei NRW sicherstellen“,

sagte eine Sprecherin des LZPD. Das klingt nach viel, ist es aber nicht. Auch im Bereich Funktechnik, Stromgeneratoren und in der Personalstärke steht man eher schwach da.

Die Berliner Polizei werkelte nach Informationen von WELT an einem vertraulichen Einsatzpapier für Blackouts. Warum existiert so etwas noch nicht seit Monaten oder Jahren? Es ist nicht gerade „top secret“, dass international massive Cyberangriffe stattfanden und dass die deutsche Infrastruktur dem nicht gewachsen ist.

In dem neuen Konzept, das von der Landespolizeidirektion und dem Landeskriminalamt erarbeitet wird, werden Vorbereitungen für drei Szenarien getroffen: Verteuerung von Energie, Verknappung und kompletter Ausfall der Energieversorgung.

Wunder kann die Polizei natürlich keine vollbringen. Bei Ausfällen ließe sich eine Art Ausgangssperre verhängen, aber es fehlt an Einsatzkräften, um diese durchzusetzen. In den größeren Wohnblöcken würde es eiskalt werden und der Wasserdruck könnte abflauen, sodass kein Leitungswasser mehr fließt und keine Toilettenspülung mehr funktioniert. Man kann die Menschen unter gefährlichen Bedingungen nicht einfach einsperren. Massenhaftes Evakuieren in irgendwelche beheizten Turnhallen ist auch kein einfaches Unterfangen.

Die Polizei müsste sich überhaupt erst selbst einmal selbst schützen können. Es laufen polizeiintern bereits Abfragen bei den Liegenschaften der Polizei, ob Notstromaggregate vorhanden sind. Hätte man das nicht vor Jahren schon abklären müssen? In welchem Zustand befinden sich diese Aggregate? Wann waren die letzten Ölwechsel? Treibstofffilter? Wie viele Betriebsstunden ist das Gerät schon gelaufen? Springt es überhaupt zuverlässig an?

Die Behörde hält zudem Satelliten-Handys vor. In NRW wurden ganze 123 Exemplare neu angeschafft. Solche Telefone kommunizieren direkt mit Satelliten statt Mobilfunk-Türmen und kommen beispielsweise bei Expeditionen an entlegenen Orten zum Einsatz.

Allerdings benötigen sehr viele Polizeibeamte konstant Funkverkehr. Der Umstieg auf den digitalen Behördenfunk BOS erwies sich als äußerst heikel bei dem Hochwasser im Ahrtal. Das System ist nicht geeignet für Notsituationen. Im Prinzip wäre es einfach, klassische Technologien wie CB-Funk, PMR und VHF/UHF ersatzweise zu benutzen. Diese Geräte/Handgeräte sind günstig, zuverlässig und können betrieben werden mit Akkus und Batterien. Jeder kann an jedem denkbaren Standort auf diversen Frequenzen funken.

Aber wir sprechen hier vom Staat; was bedeutet dass die Verwaltungsbürokratie neben BOS ein paar Satellitentelefone bereitgestellt hat und noch ein paar uralte VHF/UHF-Geräte in der Hinterhand gehalten werden.

Beim Hochwasser kamen ein paar alte, klassische Funkgeräte zum Einsatz:

Doch die mussten zum Teil erst einmal entstaubt und aufgeladen werden. Drei Relaisstellen – alle liegen auf umgebenden Bergen und sind daher „absaufsicher“ aufgestellt – konnten auch wieder reaktiviert werden. „Darüber lief die Alarmierung für über 1400 Einsätze“

https://www.vdi-nachrichten.com/technik/telekommunikation/analoge-funktechnik-ersetzt-digitalfunk-fuer-feuerwehr-und-polizei/

In vielen Fällen halfen Funkamateure mit ihrer Technik. Mittels „Notfunk“ wurde durch Mitglieder des lokalen Deutschen Amateur-Radio-Clubs (Darc) so mancher Notruf an die Hilfsorganisationen weitergeleitet. Bei der Bundeswehr geht es auch traditionell zu:

Alte analoge Funkgeräte aus den 1980er Jahren, die langsam altersschwach werden und für die es keine Ersatzteile mehr gibt, sollen eins zu eins nachgebaut werden.

https://augengeradeaus.net/2021/09/gefaehrliche-funkstoerung-die-fortsetzung-80er-jahre-bitte-kommen/comment-page-2/
AlexBenesch
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