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Schlagzeuger von Rammstein bestätigt, was wir seit Beginn des Skandals schreiben

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Kommentar

Christoph Schneider, der Schlagzeuger von Rammstein, bestätigte nun auf Instagram, was wir seit Beginn des Skandals betonen:

Hinter der Bühne arbeiten 100 verschiedene Personen, es ist völlig unklar, wer genau was wusste oder zu verantworten hat, Sänger Till Lindemann feierte seine eigenen Backstage-Partys mit erwachsenen Personen und die Anschuldigungen von mehreren Frauen können bislang nicht irgendeiner einzelnen verantwortlichen Person zugeschrieben werden. Schneider „glaubt nicht“, dass etwas „strafrechtlich Relevantes“ passiert ist, aber wissen kann er es nicht.

Das heißt, es bleiben verschiedene Szenarien, bei denen man sich als äußerer Beobachter oder als staatlicher Ermittler nicht einfach das gewünschte heraussuchen kann. Es kann theoretisch sein, dass irgendjemand aus der hundertköpfigen Backstage-Crew auf eigene Faust etwas Illegales getan hat, und sowohl die weiblichen Fans als auch die Band (insbesondere Lindemann) belog.

Die verschiedenen Schilderungen der Frauen in der Presse hören sich so an, als verließe sich Lindemann auf die Crew für die Verwaltung der Backstage-Partys. Angeblich sei er überrascht gewesen, als ein Fan keinen Sex mit ihm wollte und er soll gerufen haben, dass ihm etwas anderes mitgeteilt worden sei. Sofern diese Schilderung überhaupt der Realität entspricht, wäre das ein Hinweis darauf, dass die Karriere der Backstage-Leute davon abhängt, den Chef happy zu machen.

Was passiert aber, wenn bei einem Konzert kaum oder keine Frauen wirklich Interesse an Sex haben? Hier besteht der theoretische Anreiz für die Backstage-Crew, zu tricksen. Angeblich standen Frauen unter dem Eindruck, sie seien eingeladen für die normale Backstage-Party, wären aber zu Tills separater Feier gelotst worden. Man kann ins Blaue spekulieren, dass jemand von der Crew gehofft haben könnte, dass die ein oder andere Frau sich spontan dann doch noch für Sex entscheidet, und somit der Chef happy ist. Lehnt eine Frau ab und Till beschwert sich bei der Crew, kann ihm vorgelogen werden, die Frau hätte durchaus die Bereitschaft für Sex erklärt.

Die härtesten Vermutungen aus der Presse bzw. von weiblichen Fans bei den Konzerten drehen sich um die Befürchtung, sie seien sediert worden. Diese Grundgefahr besteht in jeder Bar, jedem Club und jeder anderen unübersichtlichen Veranstaltung.

Es hörte sich tatsächlich nach einer Vorverurteilung in der Presse an, Lindemann als Mastermind zu malen. Wie der Schlagzeuger Schneider sagte, arbeiten 100 Personen backstage. Und rein theoretisch kann jemand davon auf eigene Faust sedierende Mittel einsetzen, ohne dass der Chef davon weiß, in der Hoffnung, den Chef happy zu machen. Ist die Dosis passend bemessen, ist die einzige Person hinterher, die realisiert, dass etwas Gravierendes vorgefallen ist, der weibliche Fan. Der hypothetische Täter aus der Backstage-Crew kann sich selbst einreden, die Frauen hätten bestimmt Spaß an der Sache und alles sei halb so wild.

Rammsteins Anwälte können die Situation nüchtern einschätzen. Wenn niemand von den Beschäftigten von den Konzernen sich selbst oder sich gegenseitig belasten, dann kommen irgendwelche Ermittlungen von außen nicht weit. Aus rechtlicher Sicht wurde es von den Frauen versäumt, vom ersten Moment an einen Anwalt einzuschalten, die Polizei und Drogentests zu veranlassen. Mehrere Frauen müssten sich gegenseitig in erheblichem Umfang gegenseitig per Zeugenaussagen bestätigen und selbst dann wäre das Gewicht eher schwach. Subjektive Eindrücke, jemand wirkte „komisch“ oder weggetreten, sind nur subjektive Eindrücke. Aussagen, was unter vier Augen geredet worden sein soll, sind vor Gericht nicht viel wert. Ein mögliches Verbrechen muss einer konkreten Person zugeordnet werden können.

Aktuell ermittelt die Berliner Staatsanwaltschaft nicht nur gegen Sänger Till Lindemann, sondern auch gegen die selbst ernannte „Casting-Direktorin“ Lindemanns, Alena Makeeva. Wenn beide über ihre Anwälte erklären lassen, sie haben nicht die geringste Ahnung von irgendwelchen strafrechtlich relevanten Vorgängen, dann ist schnell das Ende der Fahnenstange erreicht.

Wäre die Band schlau, würde sie eine private Nachrichtendienst-Firma anheuern, um die Backstage-Crew zu überwachen. In der Presse wurde behauptet, die Crew hätte eine abfällige Meinung gehabt zu den weiblichen Fans. Das Lotsen zu dem Backstage-Bereich sei „Schlampenparade“ genannt worden. Diejenigen, die nur die normale Backstage-Party besuchen durften, wurden verbucht als „Resteficken“. Es brauchte theoretisch nur einen einzigen Backstage-Arbeiter mit krimineller Energie, um den ganzen Skandal auszulösen.

Wir haben bereits die mafiösen Zustände in der Musikindustrie geschildert, wo im Laufe von Jahrzehnten immer wieder belastendes Material gegen Künstler gesucht oder fabriziert wurde, um eine bessere Verhandlungsposition zu erreichen für die Plattenverträge. Dann haben wir geklärt, wie stark sich Geheimdienste einmischten in die Popkultur und Künstler überwachten und deren Umfeld infiltrierten. Eine solche Infiltration ist billig und einfach. Bis heute hat sich seltsamerweise niemand in den Massenmedien oder den „alternativen“ Medien getraut, zu erwähnen, dass die Band sich eindeutig pro-Ukraine positioniert hatte. Manche aus dem rechten Spektrum wissen dies überhaupt nicht und argumentierten, die linke Weltverschwörung habe es auf Rammstein abgesehen, weil Till Lindemann pro-Russland sei und extra auf dem Roten Platz aufgetreten war. Die Bandmitglieder sind fast alle politisch links und es gab eine große Medienoffensive der SPD-Größen wie Steinmeier, Gabriel und Schröder, die dann umgesetzt wurde mit dem SPD-Mitglied Tim Renner bei Motor Music und dem SPD-Mitglied Dieter Gorny beim Musiksender VIVA.

Wie üblich haben sich fast alle Beobachter vorschnell festgelegt, von welchem Szenario sie ausgehen, basierend auf ihrer Ideologie, und suchen dann nur noch Bestätigung. Jeder Stuss wird von irgendwem vertreten, also wird man wie gewünscht bedient und jeder fühlt sich völlig im Recht und ist entsetzt, wenn sie von anderen nicht bestätigt werden.

Die mysteriöse Russin Alena Makeeva, die als Casting-Direktorin bezeichnet wurde und auf Instagram weibliche Fans scoutete, befindet sich nach Informationen der WELT mittlerweile nicht mehr in Deutschland. Wie die Zeitung erfuhr, soll sie die EU aufgrund von Problemen mit ihrem Visum zeitnah verlassen müssen. Das Verfahren gegen sie wird wohl ins Leere verlaufen. Der weit größere Verdacht gegen sie liegt den Reportern wohl auf der Zunge, aber niemand wagte bisher, die geheimdienstliche Ebene insgesamt, die hier womöglich eine Rolle spielt, überhaupt auch nur zu erwähnen. Vielleicht ist sie belanglos, vielleicht nicht. Aber wir haben mit Leuten wie Steinmeier von der SPD Leute in der Regierung, die nicht nur als ausgesprochen pro-russisch galten, sondern die Popkultur-Agenda in den 1990ern mitverantworten.

AlexBenesch
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