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Wie unter Mao in China: Lächerliche Empfehlung zum Fleischkonsum von DGE

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Kommentar

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) möchte neue Empfehlungen für eine „gesunde“ und „klimafreundliche“ Ernährung vorstellen. Bislang empfiehlt die DGE 300 bis 600 Gramm Fleisch pro Woche.

Das sind 42 bis 84 Gramm pro Tag, also ein paar Scheibchen Wurst oder ein winziges Steak. Dies entspricht den aktuellen reduzierten Empfehlungen im kommunistischen China.

Dagegen will die DGE, dass wir sechs Scheiben Brot am Tag essen, 250 Gramm Nudeln oder 180 Gramm Reis. Dazu noch 400 Gramm Gemüse; dazu zählen auch fragwürdige Sojabohnen.

Die neue DGE-Empfehlung für Fleisch liegt bei 10 Gramm pro Tag, meint die BILD laut Auszügen aus einem internen Dokument zum Thema „neue Lebensmittel-Strategie“. Das entspricht ungefähr der Norm im kommunistischen China aus der Ära von Mao.

Der Historiker Frank Dikötter schreibt in seinen Büchern, wie die Kommunisten unter Mao in China Millionen Menschen verhungern ließen und selbst in besseren Zeiten den Fleischkonsum zusammenstrichen. Das sei gesünder, hieß es. Gemeint war: es war billiger.

Selbst noch 1984 aßen die Chinesen fast nur Getreide.

Die chinesische Regierung hat 2016 einen Plan zur Reduzierung des Fleischkonsums ihrer Bürger um 50% vorgelegt. Klimaaktivisten hoffen, dass dieser Schritt den Bemühungen, eine rasante globale Erwärmung zu verhindern, einen erheblichen Schub verleihen wird.

Aktuelle Ernährungsrichtlinien des chinesischen Gesundheitsministeriums empfehlen, dass die 1,3 Milliarden Einwohner des Landes täglich zwischen 40 und 75 g Fleisch pro Person konsumieren sollten. Das entspricht der bisherigen deutschen DGE-Empfehlung.

Falls die neue DGE-Empfehlung bei 10 bis 20 Gramm pro Tag liegt, entspricht das dem Niveau Chinas im Jahr 1970. Nicht einmal die Kommunisten waren verrückt genug, ihre Bevölkerung dauerhaft zu Veganern zu machen. Allerdings ist genau das die Wunschvorstellung von vielen Linken hier in Deutschland.

Die Kommunistische Partei Chinas hat unter Hollywood-Prominenten ungewöhnliche Verbündete gefunden: Der Schauspieler Arnold Schwarzenegger und der Regisseur James Cameron waren an einer Reihe neuer öffentlicher Werbespots beteiligt, in denen sie die Chinesen dazu aufforderten, weniger Tierfleisch zu konsumieren, um der Umwelt zu helfen.

Getreideproduktion war der Katalysator in der Antike für Imperien. Erstmals war es möglich, mehr Untertanen zu ernähren und das Getreide war zudem noch transportabel und lagerfähig, also wie Geld. Die Eliten aßen natürlich vergleichsweise viel Fleisch.

https://www.theguardian.com/world/2016/jun/20/chinas-meat-consumption-climate-change

AlexBenesch
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