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Psycho-Drogen und Doomsday-Kult: So werden die Klima-Aktivisten programmiert

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Die britische Klimaaktivistin Gail Bradbrook verbrachte 2016 zwei Wochen in Costa Rica und experimentierte mit drei Drogen: Iboga, einem in Gabun heimischen Strauch; Kambo, das Sekret des Amazonas-Riesenaffenfrosches; und Ayahuasca, ein Gebräu aus Südamerika, das aus einer Kombination einer bestimmten Weinrinde und einer anderen Art von Buschblättern entsteht. Sie hatte bereits zuvor mit Psilocybin (besser bekannt als Zauberpilze) experimentiert und als Teil der Rave-Szene der 90er Jahre in Nachtclubs auf der synthetischen Droge MDMA getanzt, die eine Überflutung mit Glückshormonen bewirkt. Der Konsument fühlt sich in Liebe verbunden mit anderen Menschen und generell seiner Umwelt.

Innerhalb eines Monats nach der Erfahrung in Costa Rica lernte Bradbrook den Umweltaktivisten Roger Hallam kennen, mit dem sie 2018 gemeinsam die Klima-Gruppe Extinction Rebellion gründete.

Es gibt eine wachsende Zahl von US-Bundesstaaten, die Gesetze verabschieden zur Entkriminalisierung von Psychedelika. Der Autor Michael Pollan hat sogar über die Macht von Psychedelika gesprochen, Autoritarismus abzubauen oder eine engere Beziehung zur Natur herzustellen – ähnlich den linken Gegenkulturbewegungen der 60er und 70er Jahre. Inzwischen haben Hirnforscher untersucht, ob Psychedelika „Neuroplastizität“ verursachen, also die Fähigkeit des Nervensystems, seine Aktivität und Struktur zu verändern.

Laut einem aktuellen Bericht der New York Times ist Elon Musk kein Unbekannter im Umgang mit psychedelischen Drogen und diskutiert oft gerne über die Vorteile der Substanzen. Der Milliardär teilt gerne eine Tabelle, die zeigt, dass MDMA und psychedelische Pilze gesünder sind als Alkoholkonsum, sagte eine Person, mit der Musk die Tabelle im Urlaub geteilt hat, gegenüber der Veröffentlichung.

Die Times sprach mit über 40 Personen, die in den letzten anderthalb Jahrzehnten Zeit mit dem reichsten Mann der Welt verbracht haben, viele unter der Bedingung der Anonymität aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen sowie der Geheimhaltungsvereinbarungen, die sie unterzeichnen mussten auf den Partys, an denen Musk teilnahm. In den letzten 20 Jahren nahm Musk an fast jedem Burning-Man-Festival teil – oft in Begleitung seines jüngeren Bruders Kimbal Musk, berichtete die Times. „Ich habe ihn auf leichten Erkundungsreisen begleitet“, sagte David Marglin, ein Anwalt aus der Bay Area, der Herrn Musk beim Burning Man traf und seit 20 Jahren mit ihm befreundet ist, gegenüber The Times.

„Und er weiß den Wert dieser Reisen zu schätzen. Nichts außer Kontrolle geratenes oder wildes, aber es ist die ganze Nacht und es wird getanzt und gefeiert.“

Musk leitet nicht nur mit Tesla den wichtigsten Hersteller von Elektro-Autos, sondern auch einen Solar-Konzern. Er ist wohl der einzige, dem das konservative Publikum verzeiht, ein Mega-Player der Energiewende zu sein.

In den 1960er Jahren waren die USA im Umbruch. Besonders in Kalifornien (siehe Burning Man-Festival) florierten die Hippies, neue Sekten und gesellschaftliche Aussteiger, die nach „neuen Wegen“ suchten.

Die CIA studierte das Phänomen ausführlich mit Programmen wie CHAOS, obwohl sie im Inland gar nicht tätig werden durfte. Der berüchtigte Charles Manson diente als Versuchskaninchen. Er wurde einem Bewährungshelfer zugewiesen, der gleichzeitig ein Wissenschaftler war im Zusammenhang mit CHAOS und MKULTRA. Anscheinend wollte der Geheimdienst wissen, ob ein Psychopath mit leicht überdurchschnittlicher Intelligenz einen Kult und eine Terrororganisation schaffen konnte. die Werkzeuge waren die Droge LSD und Kult-Propaganda.

Mansons Gruppe ermordete die hochschwangere Schauspielerin Sharon Tate und versuchte den Tatort so aussehen zu lassen, als hätten Afroamerikaner die Tat begangen. Auf diese Weise wollte Manson offenbar größere Spannungen erzeugen. Er predigte apokalyptische Bürgerkriege.

Auch der Unabomber Ted Kaczynski war im Studium bearbeitet worden von einem Wissenschaftler des MKULTRA-Programms. Möglicherweise war LSD im Spiel. Kaczynski kaufe sich später eine einsame Hütte in Montana und verschickte Paketbomben an Personen, die mit High-Tech zu tun hatten. Sein Manifest landete bei der Presse und machte Technologie und Kapitalismus verantwortlich für alle Probleme. Die Menschen müssten stattdessen leben wie er; in der Natur.

Bereits in den 1960er Jahren fütterte die CIA die Daten über Radikalismus und Bevölkerungsgruppen in Computer und simulierte deren Verhalten in der Zukunft.

„Ich habe mit viel mehr Menschen gesprochen, denen Psychedelika und Ketamin geholfen haben als SSRIs und Amphetamine“,

schrieb Musk auf Twitter. Psychedelika bewirken einen Rauschzustand, in dem der Konsument sich fühlt, als sei er „eins mit dem Universum“, als sei alles mit allem verbunden, das eigene Ego zählt nichts, sondern nur die Gemeinschaft. Alles sei beseelt, sogar Pflanzen.

Im Januar 2018 fanden Wissenschaftler des Imperial College London heraus, dass Psilocybin, der Wirkstoff in Zauberpilzen, bereits nach einer Dosis zu einem deutlichen Anstieg des Gefühls der Verbundenheit mit der Natur führte. Sieben bis zwölf Monate später hielt dieser Anstieg an.

In den 1960er und 1970er Jahren fiel der häufige Konsum psychedelischer Drogen mit neuen Umweltbewegungen zusammen. Einige behaupten, es sei kein Zufall, dass diese Dinge zusammen entstanden seien.

Elon Musks enger Freund ist der führende Podcaster Joe Rogan, der sich begeistert für Psychedelika und die Kultur der 1960er Jahre. Er bezeichnete sich selbst als politisch links, was ihm seine Fans aber verzeihen, da er seit ein paar Jahren die Republicans unterstützt.

Matthias Forstmann, Sozialpsychologe und Postdoktorand an der Yale University, versuchte, den Zusammenhang in einer Studie aus dem Jahr 2017 zu festigen, in der fast 1.500 Menschen zu Drogenerfahrungen, Naturbezug und umweltfreundlichem Verhalten wie Recycling oder Wassersparen befragt wurden. Der Forscher Gandy stimmte zu, dass die Auflösung des Egos wahrscheinlich ein Schlüsselmechanismus ist. Es wird angenommen, dass Psychedelika das Standardmodus-Netzwerk beeinflussen, eine Ansammlung miteinander verbundener Regionen des Gehirns, die am aktivsten sind, wenn das Gehirn ruht oder sich auf das innere Selbst konzentriert. Die Forscherin Dolen untersuchte synaptische Plastizität; Synapsen sind die Verbindungsstelle zwischen zwei Neuronen und tragen zur Fähigkeit unseres Gehirns bei, neue Dinge und Verhaltensweisen zu lernen. Sie hat Tieren wie Mäusen und Kraken MDMA verabreicht und herausgefunden, dass es das Gehirn wieder auf ein höheres Maß an Plastizität bringen kann. Beim Menschen könnte das zur Fähigkeit führen, neue Assoziationen und neue Überzeugungen zu bilden.

Viele Klima-Aktivisten haben psychische Probleme; vor allem Depressionen. Zunehmend werden sie motiviert, mit Psychedelika zu experimentieren, um die Symptome zu linden. Damit einher geht aber eine größere Radikalisierung der Überzeugungen.

Der Kult

Der Klimawandel-Kult hat keinen einheitlichen Super-Guru, aber dafür eine heilige Schrift: Den jährlichen IPCC-Bericht, den praktisch niemand in der Langfassung liest. Meistens überfliegen Leute nur die Überschriften der Kurzversion, weil sowieso nur Bestätigung geliefert wird für den Glauben, der seit über 20 Jahren unverändert ist. Es ist der Klima-Koran. Man kann ihn immer wieder etwas ergänzen, aber nie wirklich ersetzen durch etwas Neues.

Das UK Met Office ist wie eine Art mystischer Tempel, in dem Großrechner stehen, die wirken wie der Monolith aus dem Film „2001 – A Space Odyssey“. Die Software, die darauf läuft, ist das Orakel des Kults, das die Zukunft vorhersehen kann.

Der ehemalige Klimaforscher und inzwischen Aktivist Michael E. Mann hat in seinen Büchern beschrieben, wie der Kult zu denken hat:

  • Die Öl- und Gas-Industrie wusste angeblich schon total gut Bescheid in den 1980er Jahren über Klimawandel, startete aber eine Desinformationskampagne, die 20 bis 30 Jahre wertvolle Zeit verschwendete. Diese Kreise sind Satan und führen uns ins Armageddon, ins Höllenfeuer. Sie hätten bereits ein globales Verbrechen begangen ungeheuren Ausmaßes, sodass keine noch so scharfe Form des Klima-Aktivismus als Verbrechen gewertet werden kann. Dagegen wirkt die Sabotage von Pipelines oder Behinderung von Straßen als Nichtigkeit. Die Regierungen bestrafen die satanischen Konzerne nicht angemessen, also müssen die Aktivisten diese Bestrafungshandlungen übernehmen.
  • Der Kampf sei vergleichbar mit dem Zweiten Weltkrieg gegen die Nazis. CO2-Emissionen und die Emitter sind die neuen Faschisten. Alles muss dem Ziel, zu gewinnen, untergeordnet werden. Es gibt keine Verhandlungslösungen, keine Kompromisse. Jeder Klima-Kämpfer ist ein Held, der Geschichte schreiben wird.
  • Die Zukunft der Jobs sei sicher. Der Kult werde alles künftig bereitstellen, was die Anhänger der Sekte brauchen. Wie in jeder Sekte ist das einzelne Mitglied voll und ganz abhängig von der Gemeinschaft.
  • Jeder Zweifel ist bösartig, satanisch. Jeglicher Zweifel sei eine Kampagne von Think Tanks, Lobby-Gruppen, Trollen und Bots. Selbst Michael Moore steht unter Verdacht, weil er einen Film produziert hat in dem ersichtlich ist, dass Großkonzerne die grüne Sphäre wegkaufen. Jedes Sektenmitglied kann zur Zielscheibe werden, wenn es vom rechten Glauben abweicht.
  • Konzerne und Regierungen hätten dem Individuum die Verantwortung übertragen für Klimaschutz. Stattdessen brauche es erzwungene Maßnahmen für alle. Die Mitgliedschaft in der Sekte muss vorgeschrieben sein. Niemand darf außerhalb der Sekte stehen und eigene Entscheidungen treffen.
  • Der satanische Feind betreibe psychologische Kriegsführung, um die Wahrnehmung abzusenken, wie dringend das Problem sei. Jede Abweichung von dem Apokalypse-Glauben ist per se bösartig.
  • Aktivisten sollen möglichst jung (und dumm) sein. Oder zumindest denken wie Kinder. Was zählt, ist Handlungsbereitschaft und Treue gegenüber dem Kult. Eigenständiges Denken und richtige Bildung ist unerwünscht.

Die Anhänger betonen immerzu Wissenschaft, die sie selbst überhaupt nicht verstehen. Selbst führende Wissenschaftler können kaum ihren Teilbereich eines Teilbereichs noch überblicken, denn die Datenmengen sind viel zu groß und der Aufwand unmöglich, die tatsächlichen Fehler-Bandbreiten einzuschätzen. So bleibt nur der Glaube an die magischen monolithischen Blöcke des Tempel-Orakels im britischen Met Office.

Die computer-generierten Bilder, gefüttert von Satelliten, sehen aus wie psychedelische Rauschzustände

Sekten-Experten wissen, wie man Mitglieder einrollt: Bring sie dazu, sich öffentlich zu äußern, bring sie dazu, sich schmutzig zu machen und krasse Ablehnung zu erfahren von außerhalb des Kults, damit sie sich nur noch innerhalb der Gruppe wohlfühlen. Brennen die jungen Aktivisten aus, helfen selbst die Psychopharmaka nicht mehr und schadet die vegane Ernährung, sagt man ihnen, die teuflischen Kreise seien daran schuld. Am besten isoliere man sich zunehmend von alten Freunden und Familienmitgliedern.

Das Aussteigen aus der Gruppe bedeutet, alleine zu sein, einsam, ohne Mission und Sinn im Leben.

Im ganzen Land haben sich Therapeuten bei den „Psychologists for Future“ zusammengeschlossen. 400 Ehrenamtliche wollen den Klimaaktivisten Beistand leisten.

AlexBenesch
AlexBenesch
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5 Kommentare

  1. Guter Artikel.
    Eine Frage noch, wieso laufen die Videos problemlos auf YouTube ohne Zensur?
    Da die Informationen sehr stark das System angreifen.
    Grüsse

  2. Danke für deine Arbeit Alex, ich bin froh über mein Abo. Meine Erfahrungen mit hochdosierten Psychedelika waren (trotz vieler anstrengender Erfahrungen) extrem hilfreich und lehrreich. Ich verhalte mich jetzt anders im Alltag, bin offener, weniger reizbar und kann besser mit meinen Mitmenschen umgehen. Ich habe ein stärkeres Gesundheitsbewusstsein und treffe sinnvollere Entscheidungen als in meinem Leben vor Psychedelika. Ich bin daher für eine regulierte Freigabe und einen „psychedelischen Führerschein“. Nochmal danke für deine unersetzliche Arbeit.

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