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Der „wissenschaftliche Konsens“ zum Klimawandel ist eine Fata Morgana

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Was steckt hinter dem Argument, nahezu 100% der relevanten Wissenschaftler seien sich einig zur globalen Erwärmung? Eine sehr oft in der Presse erwähnte Studie von einem Herrn Cook aus dem Jahr 2013 in der Publikation Environmental Research Letters soll ergeben haben, dass 97% der Wissenschaftler der Sichtweise des IPCC zur globalen Erwärmung zustimmen würden. Die Auswertung von 12.000 wissenschaftlichen Arbeiten über „globale Erwärmung“ und „globalen Klimawandel“ zwischen 1991 und 2011 habe dies ergeben. Nach sechs Jahren war die Studie bereits über 1 Million Mal heruntergeladen worden.8 Eine Reihe weiterer, ähnlicher Studien ist seitdem erschienen. Damit soll das Thema erledigt sein. Ist es aber nicht. Cook war eigentlich ein Cartoon-Zeichner und Ersteller von Webseiten. Er habe nach eigenen Angaben einen Abschluss in Physik gemacht mit höchsten Ehren, aber dann seine akademische Karriere abgebrochen, um sich selbstständig zu machen mit Cartoon-Zeichnungen und HMTL-Webseiten. Sei Abschluss war nur ein Bachelor, bei dem lediglich Grundlagen vermittelt werden. Cook war trotz seines mageren wissenschaftlichen Hintergrunds wegen dem Erfolg seines Klimawandel-Blogs mit diversen Universitäten assoziiert als eine Art Kommunikationsexperte für das Thema Klimawandel. 2013 machte ein Tweet von US-Präsident Obama seine Veröffentlichung über den angeblichen Klima-Konsens enorm bekannt. Drei Jahre später erhielt er einen Doktortitel in „Kognitionswissenschaft“ von der University of Western Australia, wobei es aber auch nur um das Thema seines Blogs ging, nämlich „wie Menschen über Klimawandel denken“. Bekommt man künftig auch solch einen Doktortitel, wenn man einfach das neue Buch von Michael E. Mann gelesen hat? Oder ähnliche Veröffentlichungen über die „Leugner“ des Klimawandels? Bekommen Greta Thunberg und Luisa Neubauer als nächstes solche Doktortitel geschenkt? Cook entwickelte einen Online-Kurs für die University of Queensland über „Klimawandelleugnung“, in den sich schon 25.000 Studenten eingeschrieben hätten. Hier wird also eine ganze Division an Soldaten ausgebildet für den Krieg gegen CO2-Ausstoß. Sehen wir uns die Studie “Quantifying the consensus on anthropogenic global warming in the scientific literature” von John Cook et al. von 2013 genauer an.

Gleich zu Beginn erfahren wir, dass gar nicht wirklich 12.000 wissenschaftliche Veröffentlichungen untersucht wurden, sondern nur die Kurzzusammenfassungen, in denen Begriffe wie „global warming“ enthalten waren. Alleine dies ist bereits schon ein großes Problem, denn oftmals enthalten ausführliche Studien neben einem dünnen Bekenntnis zur globalen Erwärmung erhebliche Kritik an den Lücken und Mängeln der bisherigen Forschung. Ozean-Experten bemängeln, dass viel zu wenig Mess-Bojen in der Tiefsee verwendet werden und man elementare Wärme-Verwirbelungen nicht genug nachvollziehen kann. Satelliten-Experten bemängeln, dass man den Anstieg der Ozean-Pegel nicht genau genug messen kann. Experten bemängeln, dass man Wolken nicht am Computer simulieren kann und von höchster Bedeutung sind fürs Klima. Experten bemängeln dass man Klima-Computermodelle einfach nicht mit genügend echten Daten gegenprüfen kann. Experten an der Stanford-Universität schätzen die Fehler-Spannweite bei Oberflächentemperatur-Datensätzen der letzten Jahrzehnte auf rund 1 Grad Celsius. All diese Ungenauigkeiten und Mängel aus den unterschiedlichen Wissenschaftsfeldern summieren und multiplizieren sich, wenn man alles zusammenfügt zu dem Master-Computermodell HadGEM, das auf dem Supercomputer beim UK Met Office eine konkrete Erwärmung in 50 oder 100 Jahren vorausberechnet. Viele Experten beklagen sich, dass sie bereits ihren eigenen Bereich kaum noch überblicken können wegen den Datenbergen und Computermodellen. Geschweige denn, dass sie alle relevanten Forschungsgebiete einzeln und in ihrer kombinierten Form überblicken können. Wenn also in einer wissenschaftlichen Veröffentlichung, bzw. in der Kurzzusammenfassung ein Bekenntnis zur Klimawandel-Sichtweise des IPCC enthalten ist, dann sagt uns dies nicht viel über die Qualität bzw. die Aussagekraft dieses Bekenntnisses. Denn die Autoren der wissenschaftlichen Veröffentlichung können ja erhebliche Probleme in ihrem Wissenschaftsgebiet benennen und sie haben nicht den ultimativen Überblick. In der Untersuchung von John Cook et al. von 2013 heißt es:

Wir stellen fest, dass 66,4% der Kurzzusammenfassungen keine Position zu der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung äußerten, 32,6% bestätigten die Erwärmung, 0,7% verneinten sie und 0,3% waren sich über die Ursache der globalen Erwärmung unsicher. Von den Kurzzusammenfassungen, die eine Position zur Erwärmung zum Ausdruck brachten, unterstützten 97,1% die übereinstimmende Position, dass der Mensch die globale Erwärmung verursacht.

Das sind eben die entscheidenden Details, die in Presseberichten gerne verschwiegen werden, die die Studie erwähnen. Bei zwei Dritteln der untersuchten Kurzzusammenfassungen, also bei rund 8000, war überhaupt keine Wertung enthalten, ob man an die IPCC-Sicht zur Erwärmung glaubt. In dem verbleibendem Drittel sei dann fast immer ein Bekenntnis zur IPCC-Sicht enthalten.

In der zweiten Phase dieser Studie haben wir Autoren gebeten, ihre eigenen Arbeiten zu bewerten. [So] äußerte ein geringerer Anteil der selbstbewerteten Arbeiten keine Position zur Erwärmung (35,5%). Von den selbstbewerteten Papers, die eine Position zur Erwärmung zum Ausdruck brachten, stimmten 97,2% dem Konsens zu.

Zunächst hatte man also ein großes Fragezeichen bei 8.000 von 12.000 Kurzzusammenfassungen, bei denen man gar nicht herauslesen konnte, wie die Autoren überhaupt zu Global Warming stehen. Interessanterweise wurde Cooks Untersuchung von 2013 als ein Projekt der „Bürger-Wissenschaft“ durchgeführt, was bedeutet, dass einige Beteiligte einfach nur Freiwillige waren und Unterstützer der Webseite Skeptical Science. Fast die gesamte Arbeit, sich durch 12.000 Kurzzusammenfassungen zu wühlen, wurde von nur 12 Freiwilligen erledigt. Wer sind diese Freiwilligen? Es wird erklärt, dass alle diese Beteiligten an Global Warming glauben und deshalb vielleicht voreingenommen sind und die Kurzzusammenfassungen von wissenschaftlichen Papers eher einstufen als Bejahung der IPCC-Sichtweise zu Global Warming. Die Webseite Skeptical Science wurde von niemand anderem als John Cook selbst geschaffen und finanzierte sich durch Spenden von Lesern, die die IPCC-Sichtweise teilen. Hätte Cook nicht die Bedürfnisse seines Publikums befriedigt und Bestätigungen geliefert für die vorhandenen Meinungen, hätte er kein Geld bekommen und auch keinen Doktortitel machen können. Seit kurzem gehört die Webseite zu einer steuerbefreiten, als gemeinnützig anerkannten Organisation, damit man endlich finanzstarke Stiftungen formell um Geld bitten kann für „besondere“ Projekte und damit die gewöhnlichen Spender im Publikum ihre Spende von der Steuer absetzen können. Man hat schon einen Vorstand mit Leuten besetzt: Graham Wayne, ein Journalist. Die Aktivistin Bärbel Winkler aus Deutschland, die Texte übersetzt. Der Aktivist Rob Painting. Die Computer-Coder Ari Jokimäki und Collin Maessen. Die Umweltchemikerin Sarah. Insgesamt sind zwar wenigstens ein paar Geologen dabei, aber es handelt sich nicht um einen Experten-Pool, dem man zutrauen würde, einzuschätzen, ob man wirklich im Keller vom UK Met Office das Klima 50 oder 100 Jahre vorausberechnen kann. Stellen wir uns vor, die Stiftungen von irgendwelchen Milliardären pumpen bald ein paar Millionen Dollar in Skeptical Science. Damit könnte man den Vorstandsmitgliedern angenehme Gehälter zahlen, die angestaubte Webseite schöner gestalten, eine Social Media-Werbekampagne bezahlen und immer mehr Spenden einheimsen. Da so viele untersuchte Kurzzusammenfassungen von wissenschaftlichen Veröffentlichungen keine Aussage oder keine allzu eindeutige Aussage machten zu Global Warming, wurden einige Autoren der Veröffentlichungen angeschrieben mit der Bitte, konkret zu erklären, welche Haltung denn zu Global Warming eingenommen wird. 8500 Email-Adressen wurden angeschrieben. Dies stellt nur einen Bruchteil dar von den insgesamt 29.000 Autoren, die an den 12.000 Papers beteiligt waren. Von den kontaktierten 8500 Email-Adressen antwortete nur ein kleiner Teil auf die Bitte, eine konkrete Haltung zu nennen. Wie viele haben davon geantwortet? Durchschnittlich 14% von 8500. Der ganze Rest blieb stumm und lieferte keine Klarstellung. Bei den betrachteten Kurzzusammenfassungen von klimarelevanten Veröffentlichungen aus den Erscheinungsjahren von 2004 bis 2007 wird in einem Zusatz-Infodokument (Supplementary Information) der Untersuchung von John Cook von 2013 genauer aufgeschlüsselt, dass in 402 von 506 Veröffentlichungen eine „neutrale“ Haltung eingenommen wird zur globalen Erwärmung, was im Prinzip bedeutet, dass die Autoren sich in der Mitte befänden zwischen Zustimmung und Ablehnung der IPCC-Sicht von Global Warming. Es wird gar nicht definiert, was eine neutrale Haltung genau sein soll. Bedeutet es, dass die Autoren sich nicht sicher sind und es weder explizit ausschließen noch bestätigen wollen? Echte Zustimmungen sind nur in 102 von 506 Fällen vorhanden, also sind „neutrale“ Haltungen rund viermal so häufig wie klare Bejahungen. Explizite Ablehnungen sind mit 2 Fällen zwar relativ selten, aber eine neutrale Haltung ist eben nicht zwangsläufig eine klare Bejahung. Neutral kann bedeuten, dass der Forscher sich kein Urteil anmaßt, oder nicht negativ auffallen will, oder einfach abwartet, wie sich die Forschung weiterentwickelt. In den allermeisten Fällen gab es in der Kurzzusammenfassung eines Papers keine eindeutigen Sätze, laut denen der Autor den Einfluss des Menschen auf das Klima als „uneindeutig“ oder „nicht hinreichend untersucht“ bezeichnet. In den allermeisten Fällen lässt sich nur grob und schwammig eine „neutrale“ Haltung zu Global Warming herauslesen.  

Wohlgemerkt: Nur in dem Zusatzdokument (Supplementary Information) der Untersuchung von John Cook et al. von 2013 wird genauer aufgeschlüsselt mit der Angabe „neutraler Haltungen“ zu Global Warming.9 In der eigentlichen Untersuchung sieht man diese genauere Aufschlüsselung nicht, sondern die neutralen Haltungen werden einfach dazugerechnet zu der Kategorie derer, die die „Haltung vertreten, dass Menschen erhebliche globale Erwärmung auslösen“. Die 12.000 ausgewerteten Kurzzusammenfassungen von Papers repräsentieren übrigens nur ein Bruchteil der Veröffentlichungen zum Thema Klima. Wenn also ein Presseorgan wie der London Guardian das Paper “Quantifying the consensus on anthropogenic global warming in the scientific literature” erwähnt, dann wird dabei der Inhalt des Papers völlig verkürzt und auf grob irreführende Weise wiedergegeben.10 Der Leser denkt, dass fast 100% der klimarelevanten Forscher an die IPCC-Sichtweise zu Global Warming glauben würden. Das gibt aber das Paper, das mit 12 Fans der Webseite Skeptical Science zustande kam, überhaupt nicht her. Was im Guardian drinsteht, ist sogar eine glatte Falschaussage: Es heißt Wort für Wort, dass „97% von Klimawissenschaftlern in 12.000 akademischen Veröffentlichungen zustimmen“, dass es die Verbindung gäbe zwischen CO2-Ausstoß und enormer globaler Erwärmung. Der Guardian-Leser meint also, dass die Autoren von 11.640 Papers ganz fest an Global Warming glauben, und nur 360 abweichen. Diese 360 seien dann wohl inkompetent oder von der Ölindustrie gekauft. Eigentlich hätte der Guardian Folgendes schreiben müssen: In einer Untersuchung von 12.000 Kurzzusammenfassungen von Papers durch freiwillige Amateure ergab sich, dass man bei rund zwei Dritteln der Zusammenfassungen überhaupt keine Haltung zu Global Warming fand. Dieses Dunkelfeld konnte man nur leicht aufhellen. Bei dem verbleibenden Drittel nahmen die Autoren zwischen 2004 und 2007 zu ca. 80% eine neutrale Haltung zu der Frage nach Global Warming ein. Was genau eine neutrale Haltung ist, wurde nicht näher erläutert. Das bedeutet, dass zwischen 2004 und 2007 rund 20% derjenigen Autoren, bei denen man überhaupt eine Haltung ermitteln konnte, sich klar und deutlich zu Global Warming bekennen. Diese Bekenntnisse wurden aber nicht näher auf ihre Aussagekraft hin untersucht. Auch fehlt jedwede Analyse, welche Kritik die Autoren der 12.000 Papers an der Klimaforschung üben. Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein Wissenschaftler sich in einer Veröffentlichung kurz und knapp zu Global Warming bekennt, aber dann signifikante Kritik äußert, die die Genauigkeit der Klimaforschung und der Vorhersagefähigkeit anbetrifft.

Jeder erkennt auf Anhieb, dass es einen himmelweiten Unterschied gibt zwischen der Aussage, 97% der Wissenschaftler bejahen ganz klar Global Warming, und der Aussage, nur 20% bejahen ganz klar Global Warming. Das Paper von John Cook et al. von 2013 hat für sich betrachtet keine große Aussagekraft und es ist schlichtweg eine Falschaussage, wenn der Guardian oder sonstwer mit der 97%-Angabe hausieren geht. US-Präsident Obama und Außenminister John Kerry sprachen wiederholt davon, dass 97% der Wissenschaftler sich einig seien.11

Andere Studien verwendeten eine praktisch identische Vorgehensweise und listeten manchmal noch das Maß der Klimakompetenz der Autoren der untersuchten Papers bzw. Zusammenfassungen von Papers. 2016 veröffentlichte Richard Tol eine Kritik an dem 2013er Paper von Cook, wo unter anderem darauf hingewiesen wird, dass die verwendeten freiwilligen Helfer alle aus derselben Gruppe stammten; dass nicht verraten wurde, wie man auf systematische Unterschiede zwischen den Helfern getestet hat, und dass nicht erklärt wird, wie man Kommunikationen/Absprachen zwischen den Helfern verhindert hat. Die Forscher Verheggen et al. hatten sogar die Meinungen von Öko-Marxisten, Psychologen, Philosophen und sonstigen fachfremden Figuren einbezogen in eine Untersuchung über einen Konsens zu Global Warming. 12

Wie viele von den Autoren der gezählten Papers gar keine Klimaforscher waren, wird nicht verraten bzw. ist nicht mehr zu ermitteln. Viele der gezählten Papers sind völlig irrelevant und erwähnen nur kurz einen (angeblichen) Konsens zu Global Warming, um dann ausführlich irgendein Produkt oder eine Idee zu analysieren, mit der sich CO2 einsparen ließe. Jemand schreibt also beispielsweise zu seinem Fachgebiet Palladium, weil dieser Stoff sehr nützlich sein würde in einer künftigen klimaneutralen Wirtschaft. Der Autor kennt sich aus mit Palladium, aber nicht wirklich mit Klima. So richtig los ging es 2004, als im Magazin Science ein Artikel erschien namens „The scientific consensus on climate change“ von Naomi Oreskes, die mit einer Stichwortsuche nach „global climate change“ 928 wissenschaftliche Papers sammelte und aus jenen einen wissenschaftlichen Konsens herauslas. Es sei das erste Mal gewesen, dass so etwas empirisch bewiesen worden sei. Der Forscher Benny Peiser versuchte, diese Untersuchung nachzuvollziehen und entdeckte dabei erhebliche Diskrepanzen, die er der Publikation Science zur Veröffentlichung schickte, was jedoch abgelehnt wurde. Peisers wesentliche Argumente seien bereits im Internet verbreitet und deswegen würde man von einer Veröffentlichung absehen. Von vorneherein wäre es sinnvoll gewesen, bei der Datenbank nur die Suchbegriffe „Climate Change“ zu verwenden, anstatt wie Oreskes zusätzlich das Wort „global“. Durch drei Suchbegriffe erhält man vorn vorneherein zu wenige Suchergebnisse. Während Oreskes die Papers in sechs Kategorien einteilte, benutzte Peiser zusätzlich noch „natürliche Faktoren hinter globalem Klimawandel“ und „nicht im Zusammenhang mit der Frage nach globalem Klimawandel in jüngerer Zeit.“ Das Ergebnis:

  • Nur 1% der Papers bekennt sich explizit zu Global Warming
  • 29% (also 322 Papers) bekannten sich implizit zu Global Warming, drehten sich aber hauptsächlich um Einschätzungen diverser Folgeschäden durch Global Warming
  • Weniger als 10% drehten sich um Maßnahmen zur CO2-Einsparung
  • 67 drehten sich nur um Fragen der Methodologie
  • 87 drehten sich um paleo-klimatische Forschung, die nichts zu tun hat mit aktuellerem Klimawandel
  • 34 bezweifeln, dass menschliche Aktivitäten der entscheidende Faktor seien bei der beobachteten Erwärmung der letzten 50 Jahre
  • 44 drehten sich um natürliche Faktoren hinter Klimawandel.
  • 470 Papers (42%) enthalten zwar den Begriff „climate change“, aber beziehen sich ansonsten nicht auf menschliche Aktivitäten im Zusammenhang mit Klimawandel

Oreskes ordnete 75% der Papers in Kategorien ein, die einer Bejahung von Global Warming entsprächen. Nach Peisers Rechnung sind es weniger als ein Drittel und davon beschäftigen sich einige gar nicht mit den Kern-Fragen nach menschlichen Ursachen für Global Warming, sondern arbeiten einfach mit der Annahme, dass Menschen globale Erwärmung verursachen.13

Trotz der eklatanten Schwächen wurde Oreskes Untersuchung nicht zurückgezogen von Science und man brachte auch nicht die Gegendarstellung von Peiser. Ein Artikel der Royal Society vom März 2005 verwendet beispielsweise die fehlerhafte Studie von Oreskes als Schlüsselargument in der Klimadebatte.14 Es hieß, dass 75% der untersuchten wissenschaftlichen Papers die Sichtweise stützen, die im Bericht des Klimarats IPCC von 2001 vertreten ist. Peiser zitiert die Professoren Hans von Storch und Nico Stehr:

Viele Klimatologen sind keineswegs davon überzeugt, dass die zugrunde liegenden Probleme angemessen angegangen wurden. So hat beispielsweise eine Umfrage unter Klimaforschern aus aller Welt im vergangenen Jahr ergeben, dass immer noch ein Viertel der Befragten hinterfragt, ob menschliche Aktivitäten für die jüngsten Klimaveränderungen verantwortlich sind.15

Hans von Storch veröffentlichte 2007 “The Perspectives of Climate Scientists on Global Climate Change”. Anstatt irgendwelche Kurzzusammenfassungen zu interpretieren, wurden über Jahre hinweg immer wieder eindeutige Fragebögen an relevante Forscher aus verschiedenen Ländern verschickt. Es wurde darum gebeten, auf einer Skala von eins bis sieben einzuschätzen, wie gut oder schlecht (Computer-) Klimamodelle in der Lage sind, Dinge abzubilden wie Hydrodynamics, Wasserdampf, Wolken, Regen usw. Oftmals bewegt sich die Bewertung im Mittelfeld der Skala. Als nächstes wurden die Wissenschaftler gefragt, wie gut oder schlecht sie in der Lage sind, die Genauigkeit der Klimamodelle einzuschätzen. Im Laufe von mehreren Jahren wurde durchgehend die Genauigkeit als nicht sonderlich hoch eingeschätzt. Wesentliche Verbesserungen traten nicht auf und generell wurde nicht wirklich geglaubt, dass die Modelle akkurat die Zukunft vorhersagen.16

Um aber am Ende eine akkurate Vorhersage über das Klima in 50 oder 100 Jahren zu erhalten, bräuchte es eine sehr hohe Genauigkeit bei all den verschiedenen einzelnen Klimamodellen, bei den Rohdaten, bei den Proxydaten, bei der Ozeanforschung usw. Diese hohe Genauigkeit ist aber fast nirgendwo tatsächlich vorhanden. Es fällt vielen Laien und leider auch einigen Forschern leicht, sich zu Global Warming zu bekennen, aber es wird völlig unterschätzt, was für eine hyper-ambitionierte Zielsetzung es von vorneherein ist, das Klima in 50 oder 100 Jahren vorherzusagen. Slogans zum Klimawandel sind schnell dahingesagt und ein paar einstudierte, auswendig gelernte Argumente lassen sich schnell abspulen, aber fast niemand taucht ein in die hyper-komplexe Klimaforschung mit all ihren eklatanten Schwächen und Verzerrungen. Von Storch nennt den Wert von 4,53 bei der Frage, wie gut Klimamodelle generell die Zukunft vorhersagen können. Ein Wert von 1 würde heißen, die Wissenschaftler hielten die Modelle für perfekt, ein Wert von 7 würde bedeuten, die Modelle scheitern komplett dabei, die Zukunft vorherzuberechnen. Bei der Vorhersage 100 Jahre in die Zukunft liegt der Wert bei 4,78.

Obwohl es im Laufe der Jahre einige statistisch signifikante kleinere Verbesserungen gegeben hat, deuten die Daten darauf hin, dass die wissenschaftliche Gemeinschaft die Modelle nicht als Wahrheitsmaschine wahrnimmt, wie sie in den Medien oft dargestellt werden. Im Gegenteil, Klimawissenschaftler scheinen sich der Grenzen von Klimamodellen nur allzu bewusst zu sein und zeigen ein minimales Vertrauen in die Ergebnisse, wenn es um langfristige oder kurzfristige Vorhersagen geht.

Bei der Frage, ob man hauptsächlich den Menschen für verantwortlich hält beim Klimawandel, fielen die Antworten gemischt aus.

2016 wollten Naomi Oreskes und John Cook nochmals Aufmerksamkeit und Bestätigung für sich selbst und für den „Konsens“. Sie veröffentlichten die Meta-Untersuchung „Consensus on consensus: a synthesis of consensus estimates on human-caused global warming“, die nur die vorhandenen Untersuchungen zusammenfasst.17

Man erkennt, wie schwache Forschung über einen Konsens ständig wiederholt wird, sodass er Eindruck entsteht, es gäbe einen Konsens über den Konsens. 2019 kam James Powell auf exakt 100% in seiner Analyse von 11.602 peer-reviewten Papers über „climate change“ und „global warming“, die in den ersten sieben Monaten des Jahres 2019 erschienen sind. Auf seiner Webseite feiert er sich dafür, dass seine Analyse zu den Top-100 des Jahres zählte. 2020 erweiterte er diese Analyse. Sein Buch über Klimawandel wird angepriesen als „wahrscheinlich das wichtigste literarische Werk“ zu dem Thema. Er benutzte natürlich wieder nur eine Stichwortsuche bei einer Datenbank mit wissenschaftlichen Veröffentlichungen, erhielt fast 22.000 Ergebnisse und las davon nicht einmal sämtliche Kurzzusammenfassungen, sondern nur einen kleinen Bruchteil.

Die Artikel zu lesen würde im Prinzip ewig dauern. Wie wäre es dann mit dem Lesen der Kurzzusammenfassungen? Wenn jede Kurzzusammenfassung 250 Wörter umfasst, sind es insgesamt 5.450.000 Wörter. Vergleichen Sie das mit Krieg und Frieden, das 587.000 hat.

Wenn es ihm schon zu aufwendig ist, nur die Kurzzusammenfassungen zu lesen, dann hätte er seine Untersuchung besser bleiben lassen sollen. Zum Vergleich: Das Buch, dass Sie gerade in der Hand halten (Kartell der Supermächte Band 6) hat ca. 80.000 Wörter. Alle sechs bisherigen Bände meiner Buchreihe haben zusammen genommen ungefähr so viele Seiten wie „Krieg und Frieden“. Der zehnfache Umfang davon entspräche den 22.000 Kurzzusammenfassungen von wissenschaftlichen Papers. James Powell hätte von vorneherein Kollegen gebraucht oder freiwillige Helfer wie damals John Cook.

Um die Aufgabe machbar zu halten, las ich die Überschriften der Artikel und wenn eine Überschrift darauf hindeutete, dass der Artikel [die von Menschen verursachte Klimaerwärmung] in Frage stellen könnte, las ich die Zusammenfassung und in manchen Fällen den Artikel selbst. Um einen Artikel als Ablehnung zu klassifizieren, suchte ich nach einer klaren Aussage, dass die Erwärmung unwahr sei oder dass ein anderer Prozess den Anstieg der globalen Temperatur besser erklärt. Ich habe keine Artikel gezählt, die über eine gewisse Diskrepanz berichten, aber diese Diskrepanz nicht als Grundlage für die Behauptung verwenden, dass die Erwärmung an sich unwahr sei. Jede Theorie hat Diskrepanzen; Beobachtungen, die die Theorie noch nicht erklären kann.

Das heißt, bei seiner sehr oberflächlichen Durchsicht der wissenschaftlichen Artikel, bei der er in der Regel nur die Überschriften las, fand er praktisch nichts, das bereits in der Überschrift und dann in der Kurzzusammenfassung oder im Volltext die globale Erwärmung in Frage stellte. Wenn er auf Inhalte stieß, die kritisch waren, zählte er dies nicht als Ablehnung der IPCC-Sichtweise. Es ist aber so, dass diese „Diskrepanzen“, wie er es nennt, die Genauigkeit der Klimaforschung an entscheidenden Stellen betreffen. Und die vielen vorhandenen Ungenauigkeiten summieren und multiplizieren sich leider, wenn man alle möglichen Forschungsgebiete kombiniert und verschiedene fehlerhafte Computermodelle verwendet, um letztendlich das Klima in 50 oder 100 Jahren vorausberechnen zu wollen. Die alles entscheidende Frage ist doch, ob die vielen Forscher insgesamt tatsächlich in der Lage sind, das genaue Klima so weit voraussagen zu können. Die Frage, wie viele Forscher annehmen, dass dies möglich ist, ist zwar interessant, aber eine ganz andere Frage, auch wenn es sich ähnlich anhört. Selbst komplizierte Fragen, die mit dem Weltraum zu tun haben, ließen sich zumindest nachmessen und nachrechnen. Diverse Forscher entwickelten das Raum-Zeit-Kontinuum und die Differentialgeometrie. Albert Einstein formulierte dann die Schwerkraft als Eigenschaft von Maßverhältnissen. Die neue „allgemeine Relativitätstheorie“ konnte 1915 bestimmte, seltsame Bewegungen des Planeten Merkur erklären und es ließ sich Licht in einem Gravitationsfeld ablenken. Es dauerte aber bis 1959, bis man weitere Experimente durchführen konnte mit Gravitationsfeldern und erst 1974 konnte man mit stärkeren Gravitationsfeldern experimentieren. Was bislang noch nicht möglich ist, sind bestimmte Beobachtungen bzw. Messungen im Zusammenhang mit Schwarzen Löchern und Quasaren. Dementsprechend ist nicht ausgeschlossen, dass Einstein damals etwas übersehen hat und dass man die allgemeine Relativitätstheorie korrigieren bzw. erweitern oder mit anderen Theorien kombinieren muss. Bei der Klimaforschung kann man nicht mit physikalischen Versuchsaufbauten und mit Hilfe von eindeutigen Berechungen, basierend auf eindeutigen Rohdaten, schlüssig überprüfen, ob man wirklich in der Lage ist, akkurat das Klima des Jahres 2121 zu berechnen. Wetter und Klima sind geradezu chaotische, non-lineare Systeme und wir können leider nicht mit einer Zeitmaschine ins Jahr 2121 reisen, um Daten zu messen und mit diesen Daten dann zurück zu reisen ins Jahr 2021, um dort abzugleichen, wie gut unsere Computer-Klimamodelle wirklich sind. Es ist geradezu verblüffend, wie James Powell Grundprinzipien der Wissenschaft und den ganzen Kontext ignoriert:

Die schiere Anzahl der Artikel erzählt eine Geschichte für sich. Bei einem Durchschnitt von jeweils drei Autoren [pro Paper] könnten wir fragen: Würden etwa 60.000 Forscher ihre kostbare Zeit und Ressourcen für eine Theorie aufwenden, die wahrscheinlich falsch ist?

Die klimarelevante Forschung teilt sich aber auf in verschiedene Felder, Teilfelder und unzählige Schwerpunkte. Ein großer Nutznießer ist das Militär. Nicht jeder Forscher beschäftigt sich direkt und unmittelbar mit der finalen End-Kalkulation der HadGEM-Software, sondern die Forscher untersuchen Wolken, Ozeane, Regen, Stürme usw. Also Forschungsgebiete, die nicht nur eine Relevanz haben für die finale End-Kalkulation zum Klima des Jahres 2121, sondern alle möglichen konkreten Zwecke erfüllen: Es nützt uns Menschen im hier und jetzt, wenn wir Hurrikans besser verstehen, das Militär braucht möglichst akkurate Wettervorhersagen und Optionen für Wetterwaffen, und die Landwirtschaft will geschützt werden vor Hagel, Dürren und Starkregen. 60.000 Forscher können also auch dann nützliche Dinge erforschen, wenn gleichzeitig die Genauigkeit nicht ausreicht, um das Klima 50 oder 100 Jahre vorherzuberechnen. Powell hält seine Methode, hauptsächlich die Überschriften (!) von wissenschaftlichen Papers durchzuschauen, für zuverlässiger als direkte Meinungsforschung an Wissenschaftlern mit Hilfe von richtigen Fragebögen. Er geht auch von vorneherein davon aus, dass zahllose Wissenschaftler den „Konsens“ zu Global Warming teilen und zählt somit auch neutrale Haltungen zu der Frage einfach mit. Wenn ein Forscher sich gar nicht zu Global Warming äußert, zählt das für ihn auch als Bejahung vom Konsens. Und mit dieser Zählweise kommt er dann wenig überraschend auf 100%. Das Paper „Has Global Warming Already Arrived?“ von C.A.Varotsos und M.N.Efstathiou besagt zum Beispiel, dass die Temperaturen in der Troposphäre, die mit Hilfe von Satelliten gemessen wurden, nicht passen zu den Vorhersagen zu Global Warming.

„Aufgrund dieser Ergebnisse und vor dem Hintergrund, dass das Klimasystem mit den bestehenden Unsicherheiten in den Klimavorhersagen kompliziert und komplex ist, ist es nicht möglich, die Ansicht über das Vorliegen einer globalen Erwärmung im Sinne eines verstärkten Treibhauseffekts durch menschliche Aktivitäten zu stützen.“

Varotsos und Efstathiou halten es also nicht für überzeugend, dass menschliche Aktivitäten genügend Treibhauseffekt auslösen für eine globale Erwärmung. Desweiteren betonen sie, dass das Klima zu komplex sei, um es mit gängigen Modellen vorhersagen zu können. Powell hingegen meint, Varotsos und Efstathiou hätten nur eine einzelne Diskrepanz gefunden und würden somit gar nicht die Theorie des menschlichen Ursprungs von der globalen Erwärmung insgesamt ablehnen. Eine Schwalbe würde noch keinen Sommer machen. Und deshalb zählt er Varotsos und Efstathiou nicht in die Kategorie derer, die die gängige Global Warming-Theorie ablehnen, oder ihr distanziert gegenüberstehen, sondern er zählt sie in die Kategorie derer, die die Theorie bejahen. Mit dieser Vorgehensweise kommt Powell dann auf 100% Konsens. Nur dann, wenn Autoren eines Papers mit bestimmten Sätzen eine Ablehnung ggü. Global Warming zum Ausdruck bringen, zählt er sie zur Kategorie „Ablehnung“. Er muss wissen, dass Wissenschaftler in vielen Fällen keine Sätze verwenden, die absolute Gewissheit ausdrücken, weil man oft keine absolute Gewissheit hat. Varotsos und Efstathiou betonten ja extra, wie hyperkompliziert Wetter und Klima sind. Sie schließen nicht aus, dass der Mensch vielleicht doch durch CO2-Emissionen einen erheblichen Treibhauseffekt und Erwärmung auslöst. Sie erklären aber, dass die Klima-Modelle für Vorhersagen zu ungenau sind und dass die Satelliten-Messungen nicht zu den Vorhersagen der Modelle passen. Deshalb sehen sie keine „zuverlässige“ Informationslage, um davon auszugehen, dass der Mensch den Planeten erheblich erwärmt.

Fake-Opposition

Fast die gesamte nennenswerte Opposition gegen die grüne Klimawandel-Agenda ist in der Hand von „konservativen“ Stiftungen, die zusammenhängen mit einflussreichen Konzernen, Unternehmerfamilien und Think Tanks. Dazu zählen der Donors Trust/Donors Capital Fund, Scaife-Stiftungen, Bradley Stiftung, Koch-Stiftungen, Howard Charitable Stiftung, John William Pope Stiftung, Searle Freedom Trust, Templeton Stiftung, ExxonMobil Stiftung, DeVos-Stiftung, Coors Stiftung, Competitive Enterprise Institute, Heritage Stiftung, American Enterprise Institute for Public Policy Research und das Cato Institute. Laut einer Schätzung von 2013 verfügen 91 Organisationen, die zur Opposition gegen die Klimawandel-Agenda zählen, über jährliche Einnahmen von insgesamt 900 Millionen Dollar.18

Klingt viel, ist es aber nicht. Der Coors-Bierkonzern hat einen Jahresumsatz von 4,2 Milliarden $. Exxon-Mobil liegt bei 178 Milliarden. Koch Industries bei 115 Milliarden. Diese fiesen Organisationen, heißt es, würden die Öffentlichkeit darüber hinwegtäuschen, dass es einen wissenschaftlichen Konsens darüber gäbe, dass man das Klima in 50 oder 100 Jahren exakt vorherberechnen könne. Laut Meinungsforschung würden große Teile der US-Bevölkerung diesen Konsens nicht kennen bzw. anerkennen. Erinnern wir uns daran, dass US-Präsident Barack Obama einen Tweet absonderte, in dem geworben wurde für die 2013er Untersuchung vom Cartoon-Zeichner Cook zum „Klima-Konsens“ unter Wissenschaftlern. Die Untersuchung kam mit freiwilligen Helfern zustande und Obama kostete der Tweet kein Geld. Mit fast null Kosten hatte man aber die maximale Propagandawirkung erreicht. Wir sehen also, dass reine Geldsummen nicht wirklich aussagekräftig sind, wenn es um die Propagandaschlacht zum Thema Klima geht. 1989, also kurz nach Gründung des IPCC, sei die Oppositionsbewegung entstanden.

Die verschiedenen Organisationen der Gegenbewegung werden in ihrer Arbeit von sympathisierenden Medien und den Republikanern und Tea-Partys unterstützt.

Die „konservativen“ Kreise sind aber integraler Bestandteil des angloamerikanischen Imperiums. Sie haben über 20 Jahre lang nach Drehbuch die Rolle der Opposition gespielt beim Klimathema, aber immer mehr kommen sie nun auf Klimawandel-Linie. Den konservativen Wählern bleibt kein Ausweg. Denn abseits der Republican Party und der gut finanzierten Lobbyorganisationen gibt es nichts von Gewicht.  

Quellen:

[7] Der Kampf ums Klima: Ein Abend mit Michael E. Mann und Luisa Neubauer – ÜBER:LEBEN  https://youtu.be/SI08iXZXUwo

[8] (Environ. Res. Lett. 8 024024)

https://iopscience.iop.org/article/10.1088/1748-9326/8/2/024024/pdf

[9] https://iopscience.iop.org/1748-9326/8/2/024024/media/erl460291suppdata.pdf

[10] https://www.theguardian.com/science/2019/jul/24/scientific-consensus-on-humans-causing-global-warming-passes-99

[11] http://www.cnsnews.com/news/article/barbara-hollingsworth/obama-ups-climate-change-consensus-paris-995-scientists

http://m.state.gov/md238829.htm

[12] https://pubs.acs.org/doi/10.1021/es504574v

[13] https://www.cfact.org/2005/05/04/dr-benny-peisers-letter-to-science-magazine-and-the-story-of-its-rejection/

[14] http://www.royalsoc.ac.uk/page.asp?id=2986

[15] http://service.spiegel.de/cache/international/spiegel/0,1518,342376,00.html

[16] https://pure.mpg.de/rest/items/item_2034479_5/component/file_2034480/content

[17] https://iopscience.iop.org/article/10.1088/1748-9326/11/4/048002

[18] https://www.drexel.edu/~/media/Files/now/pdfs/Institutionalizing%20Delay%20-%20Climatic%20Change.ashx

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Recentr CASE (25.05.24) auf recentr.media

Bild: Bundesarchiv, Bild 101III-Alber-080-27A / Alber, Kurt / CC-BY-SA 3.0 Die neue Sendung finden sie am Samstag auf recentr.media...

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