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Offiziell: Biden will US-Präsident bleiben, bis er 86 Jahre alt ist

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Kommentar

Joe Biden machte nun seine Kandidatur für die nächsten Präsidentschaftswahlen öffentlich. Laut Wahlforschung könnte er tatsächlich gewinnen, wenn es die Republicans mit Donald Trump versuchen. Democrats schlugen bei mehreren Wahlen um Parlamentsposten die Kandidaten der Republicans, die eine pro-Trump-Haltung vertraten.

Er wäre der älteste amtierende Präsident in der Geschichte. Seine tattrigen Episoden, Orientierungslosigkeit, Erinnerungslücken und Versprecher sind legendär.

Trump ist mit 76 Jahren nur unwesentlich jünger.

Laut einer kürzlich durchgeführten Umfrage der Quinnipiac University bevorzugten 47% der republikanischen und republikanisch orientierten Wähler Trump, und 33 % bevorzugten DeSantis.

In einer direkten Gegenüberstellung erzielte Trump 52% und DeSantis 42%.

Die Umfrage zeigte auch, dass Biden gegen Trump oder DeSantis in ein enges Rennen verwickelt sein würde. Unter den registrierten Wählern hatte Biden 48% und Trump 46%. DeSantis wird geschätzt auf 48% und Biden 46%.

Im Jahr 2022 verloren die von Mr. Trump unterstützten Kandidaten ihre landesweiten Rennen in allen Schlachtfeldstaaten mit Ausnahme von Nevada. Einige Demokraten versuchten sogar, Kandidaten, die mit Trump verbündet waren, in den Vorwahlen zu unterstützen, da sie sie als leichter zu besiegen ansahen.

Es ist schon sehr seltsam. Die Republicans könnten Joe Biden und dessen gesamte Familie als Marionetten der mächtigen DuPont-Familie entlarven und seinen Ruf damit für eine linke Wählerbasis zerstören. Aber genau das trauen sich die Konservativen nicht.

Stattdessen verlagerten sie ihre Attacken nur auf Bidens hohes Alter, seine Fummeleien mit jungen Damen, undurchsichtige Deals mit China und Hunter Bidens Laptop. Nichts davon kann wirklich so zünden wie die DuPont-Verbindung. Democrat-Wähler stören sich nicht an seinem Alter, oder den Fummeleien, das China-Business ist eben undurchsichtig und Hunter Bidens Drogen sind ihnen egal.

Trump ist auch zu alt, feierte mit Jeffrey Epstein und hatte seltsames Business. Also zünden die Attacken der Republicans eben nur bei Leuten, die ohnehin Republicans wählen. Die DuPonts aus Delaware sind viel zu mächtig und hatten sich in der Vergangenheit auch im richtig großen Stil eingekauft in die rechte und sogar rechtsextreme Sphäre. Auf diesem Level ist den Milliardären klar, dass es sich um ein gesteuertes Parteienkartell handelt. Die US-Oberschicht an sich ist nicht gespalten in zwei verfeindete Blöcke, die sich gegenseitig vernichten wollen.

Delaware

Donald Trump enthüllte, dass er fast 400 Unternehmen im Bundesstaat Delaware registriert hat, einem Staat, der nach dem Durchsickern der Panama-Papiere als inländisches Steuerparadies erneut unter die Lupe genommen wurde. Delaware wird kontrolliert von der mächtigen DuPont-Familie, die auch die Karriere der Familie Biden verwaltet hat. Selbst Hillary Clinton hat Unternehmen im selben Gebäude in Delaware angemeldet wie Trump.

Während einer Wahlkampfkundgebung 2016 in Harrington, Delaware, sagte Trump, er habe seine Mitarbeiter gebeten, ihm mitzuteilen, wie viele Unternehmen er im Staat registriert habe. „Ich dachte mir zunächst, vielleicht zwei oder drei“, sagte er. „Wir haben 378 Unternehmen, die im Bundesstaat Delaware registriert sind, was bedeutet, dass ich Ihnen eine Menge Geld bezahle. Ich fühle mich ganz und gar nicht schuldig, OK?“

Besonders sticht ein Gebäude hervor, das berühmt geworden ist, weil es Zehntausenden von Unternehmen geholfen hat, durch das so genannte „Delaware-Schlupfloch“ Hunderte von Millionen Dollar an Steuern zu vermeiden.

Die North Orange Street 1209 ist die registrierte Adresse von mehr als 285.000 Unternehmen. Offiziell ist 1209 North Orange die Heimat von Apple, American Airlines, Coca-Cola, Walmart und Dutzenden anderer Unternehmen, die in der Fortune-500-Liste der größten amerikanischen Unternehmen aufgeführt sind. Da sie in Delaware registriert sind, können Unternehmen strenge Regeln des Geschäftsgeheimnisses, wirtschaftsfreundliche Gerichte und das „Delaware-Schlupfloch“ ausnutzen, das es Unternehmen ermöglicht, auf legale Weise Einkünfte aus anderen Bundesstaaten nach Delaware zu verlagern, wo sie nicht auf nicht-physische Einkünfte, die außerhalb des Staates erzielt werden, besteuert werden.

Das Schlupfloch soll andere Staaten im vergangenen Jahrzehnt mehr als 9 Milliarden Dollar an entgangenen Steuern gekostet haben und dazu geführt haben, dass Delaware als „einer der weltweit größten Häfen für Steuervermeidung und -hinterziehung“ bezeichnet wird.

Aber es sind nicht nur große Unternehmen, die sich dafür entschieden haben, 1209 North Orange zu ihrer offiziellen Heimat zu machen.

Die beiden führenden Präsidentschaftskandidaten von 2016, Hillary Clinton und Donald Trump, haben Unternehmen in 1209 North Orange registriert und haben sich geweigert zu erklären, warum. Die Unternehmen der Clintons teilen sich das Gebäude mit mehreren Unternehmen von Trump. Dazu gehören Trump International Management Corp. und mehrere Unternehmen, die Teil von Hudson Waterfront Associates sind, einer Trump-Partnerschaft zur Entwicklung von Luxus-Eigentumswohnungen im Wert von mehr als 1 Milliarde Dollar im Westen von Manhattan.

Von den 515 Unternehmen, die Trump offiziell bei der Federal Election Commission (FEC) eingereicht hat, sind 378 in Delaware registriert, verriet er.

Clan

Joe Bidens Vater hatte die Familie nach Wilmington im US-Bundesstaat Delaware. Dort wohnten die ganzen Angestellten der mächtigen Firma DuPont. Die Familie DuPont steuerte zu dem Zeitpunkt bereits 100 Jahre lang Delaware wie der Adel und heiratete innerhalb der eigenen Counsins und Cousinen. Joe Biden wurde in Delaware später Senator.

Delaware ist ein Steuerparadies mit Offshore-Eigenschaften, obwohl es sich Onshore befindet und viele international aufgestellte Firmen haben ihren offiziellen Sitz in Delaware, wobei die tatsächlichen Eigentümerverhältnisse hinter einem Wust aus Anwälten und anderen Strohmännern versteckt werden können. Währen seinem ersten größeren Wahlkampf für den Senatorenposten in Delaware, lobte Joe Biden DuPont und einer der besten Anwälte von DuPont war sein Berater. Auch ein Chemiker von DuPont wurde sein Berater. Ted Kaufman von DuPont wurde Bidens Stabschef für die nächsten 20 Jahre. Kaufman übernahm den Senatorenposten von Biden am 2009 und leitet Bidens Transition Team falls jener US-Präsident wird.

T. Coleman DuPont und Henry A. du Pont waren U.S. Senatoren und Pierre S. du Pont IV diente als Governor of Delaware.

Zwei Familienmitglieder der DuPonts waren Gegenstand von weitläufig publizierten Strafverfahren. John Eleuthère du Pont wurde 1996 verurteilt, weil er den Ringer-Trainer Dave Schultz ermordet hatte und Robert H. Richards IV wurde 2009 verurteilt, weil er seine 3-jährige Tochter vergewaltigt hatte.

2009 bekannte er sich schuldig nachdem das Mädchen den Missbrauch bei ihrer Großmutter gemeldet hatte. Anstatt seine achtjährige Haftstrafe zu verbüßen, hieß es in dem vom Richter am Obersten Gerichtshof in Delaware, Jan R., unterzeichneten Urteilsspruch, dass es dem „Angeklagten im Gefängnis nicht gut ergehen wird“ und daher die achtjährige Haftstrafe zur Bewährung ausgesetzt wurde.

im Jahr 2010 wurden Anschuldigungen erhoben, dass Richards DuPont auch seinen Sohn belästigt habe. Polizei und Staatsanwaltschaft ermittelte, fanden aber keine ausreichenden Beweise, um die Anklage zu verfolgen. Der Generalstaatsanwalt von Delaware, Beau Biden (Sohn von Joe Biden), verteidigte später die Verurteilung von Richards zu einer Bewährungsstrafe und behauptete, es bestehe eine große Wahrscheinlichkeit, dass die Anklage im Prozess verliert, so dass eine Einigung im Strafmilderungsverfahren erforderlich sei. Obwohl Richards von Jurden angewiesen wurde, sich in einer Einrichtung in Massachusetts stationär behandeln zu lassen, hat er dies nicht getan.

Im Jahr 2014 reichte Richards‘ ehemalige Frau, Tracy Richards, eine Klage ein, in der sie Schadenersatz für den Missbrauch seiner Tochter forderte. Die Klage behauptet auch, dass die Lügendetektortests, die Richards im April 2010 während seiner Bewährung durchführte, die Behauptungen unterstützten, dass er seinen Sohn belästigt habe. Diese Berichte wurden Jurden zur Verfügung gestellt. Im April 2014 lehnte Richter Richard F. Stokes vom Superior Court Richards‘ Antrag auf Versiegelung der Gerichtsakten mit der Begründung ab, dass das Verfahren öffentlich sei und es sich um eine Frage des Ersten Verfassungszusatzes handele.

AlexBenesch
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