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Über 3 Billionen Kosten laut neuem IPCC-Bericht mit Weltuntergangs-Fantasien

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Kommentar

Es wird sehr teuer laut dem neuen IPCC-Bericht voller Weltuntergangs-Fantasien:

Regierungen und Unternehmen müssten das Drei- bis Sechsfache der rund 600 Milliarden Dollar investieren, die sie jetzt bereits jährlich für die Förderung sauberer Energie ausgeben, um die globale Erwärmung auf 1,5 oder 2 Grad zu halten, heißt es in dem Bericht.

Diese gigantische Wohlstandsvernichtung wird selbstverständlich nicht abgewogen mit einer Risikobewertung, inwiefern diese Temperaturschätzungen vielleicht daneben liegen. Am Ende werden Billionen vernichtet ohne konkreten Nutzen. Noch doller ist, dass ein künftiges Ausbleiben der per Software errechneten Erwärmung zurechtgebastelt werden kann als Erfolg der umgesetzten Klima-Maßnahmen. Welcher Normalmensch kann da nachrechnen, dass es diese Wohlstandsvernichtung gar nicht gebraucht hätte? Es gibt viele verschiedene Teilbereiche der Klimaforschung, und die aktiven Forscher können nicht mehr Ansatzweise die Datenberge überblicken, die Fehlermargen akkurat einschätzen oder absehen, ob die verschiedenen Forschungsgebiete auch wirklich perfekt zusammengefügt und in Computercode übersetzt werden. Denn nur mit schierer Perfektion könnte eine Software überhaupt die Temperatur der Zukunft akkurat berechnen.

Die Erde wird laut IPCC wahrscheinlich innerhalb des nächsten Jahrzehnts eine kritische Schwelle für die globale Erwärmung überschreiten. Solche Schwellen wurden in den letzten Jahrzehnten immer wieder von verschiedenen Seiten genannt, ohne dass die beschriebene Situation wirklich eingetroffen ist.

Es heißt, dass die globalen Durchschnittstemperaturen irgendwann in der „ersten Hälfte der 2030er Jahre“ um 1,5 Grad Celsius (2,7 Grad Fahrenheit) über das vorindustrielle Niveau steigen werden, da die Menschen weiterhin Kohle, Öl und Erdgas verbrennen.

Das heißt, das heilige 1,5-Grad-Ziel zu halten, ist eigentlich schon ein Fehlschlag. Im Rahmen des Pariser Klimaabkommens von 2015 hat praktisch jede Nation zugestimmt, „ihre Anstrengungen fortzusetzen“, um die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu halten.

Es gäbe noch eine letzte Chance, den Kurs zu ändern, heißt es in dem neuen Bericht. Aber dazu müssten sich die Industrienationen sofort zusammenschließen, um die Treibhausgase bis 2030 etwa zu halbieren und dann bis Anfang der 2050er Jahre ganz aufhören, Kohlendioxid in die Atmosphäre einzubringen.

Wenn diese beiden Schritte unternommen würden, hätte die Welt eine Chance von etwa 50 Prozent, die Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen.

China hat im vergangenen Jahr Genehmigungen für 168 Kohlekraftwerke unterschiedlicher Größe erteilt.

Unter der aktuellen Politik der nationalen Regierungen wird sich die Erde in diesem Jahrhundert voraussichtlich um 2,1 bis 2,9 Grad Celsius erwärmen, haben Analysten geschätzt, hauptsächlich auf der Basis der Software HdGEM im britischen Met Office.

Der neue Bericht ist eine Synthese aus sechs früheren Berichten zum Klimawandel, die seit 2018 vom UN-Gremium herausgegeben wurden. Die Frage, was wohlhabende Industrienationen armen Entwicklungsländern schulden, war bei den globalen Klimaverhandlungen umstritten.

AlexBenesch
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