US-Regierung will vor der nächsten Pandemie „Falschinformationen“ anders regulieren

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Die Trump-Administration schien eine heikle Kalkulation zu benutzen im Wahlkampf 2020: Agitieren gegen Masken, Abstand und Schließungen. Gleichzeitig in Windeseile die Entwicklung der Impfstoffe forcieren.

Im Idealfall hätte man bei überschaubaren Todeszahlen die Wähler umgarnt, bis die Impfungen weiträumig verfügbar sind und das Problem damit gelöst wäre. Inwiefern ist es legal, zu Wahlkampfzwecken eine bestimmte Zahl an Toten in Kauf zu nehmen? Ab welchem Punkt greift das Sicherheitsestablishment ein, das im Kern konservativ ist, aber sich nicht um das Parteientheater schert? Kann es sein, dass das Sicherheitsestablishment bewusst zuschaute, als immer mehr Konsumenten von gängigen Verschwörungsmedien an Covid verstarben oder Langzeitschäden bekamen? Gab es dahingehend ein großes Experiment, um zu sehen, wie weit sich der Unsinn treiben ließ? Fanatisierte Aktivisten gingen fest davon aus, der Virus sei belanglos, die Impfung tödlich, und ein Geheimteam um Trump herum würde bald den „linken Deep State“ verhaften.

General Ben Hodges und General John Allen, eigentlich ziemlich konservative Gestalten, warnen in dem neuen Buch „Future War“ bereits vor kommenden biologischen Attacken durch Russland und China. „Covid-29“ könnte vor allem die US-Streitkräfte treffen. Und genau dabei wäre es verheerend, wenn sich Agitprop verbreitet, laut dem der Virus harmlos und die Impfung gefährlich sei.

Wie will man also Informationen regulieren, wenn die Verfassung und Bill of Rights sehr viel Meinungs- und Pressefreiheit einräumen? Zunächst wird einmal genau erforscht, welchen Einfluss Falschinformationen auf den Pandemieverlauf hatten. Dann werden die Geheimdienste zusätzlich darlegen, wie viel Getöse auf russische Desinformationskampagnen zurückgeht. Auf der Basis einer solchen Einschätzung werden dann neue Maßnahmen ergriffen. Große Social Media-Plattformen unterstehen ohnehin schon Weisungen des FBIs und des Heimatschutzes.

Kleinere Social Media-Plattformen sind abhängig von reichen Gönnern, Content Distribution Networks und anderer Infrastruktur. Hier könnte die Regierung ansetzen, um den Betreibern neue Kosten aufzuerlegen. Oder die Geheimdienste oder neue Investoren sorgen für neue Moderations-Richtlinien, die zumindest die krassesten Ideen wegzensieren. Das Establishment kann auch jederzeit neue Stars aufbauen in der Medienwelt, die eine Haltung verbreiten, die zumindest pro-Sicherheit ist. Falls der Betreiber einer Social-Media-Plattform irgendwie Gesetze bricht oder seine Steuern nicht zahlt, könnte man ihn rekrutieren.

Randys Geschichte

Randy Watt ist an Covid-19 gestorben. Seine Tochter Danielle setzte sich an dessen Computer und suchte nach Hinweisen. Sie bemerkte, dass er heimlich Zeit verbrachte auf der Plattform Gab und dann eine Impfung verweigerte.

Als er gegen das Coronavirus kämpfte, sagte er seinen Anhängern auf Gab, dass er Ivermectin einnehme.

„Bei zwei Gelegenheiten habe ich so stark gehustet, dass sich der Kehlkopf verkrampfte und meine Atemwege verschlossen wurden“,

schrieb er letztes Jahr einige Tage vor Weihnachten in einem Beitrag auf Gab.

„Beängstigend, ja, aber durch Entspannung statt Panik konnten sich die Atemwege in 15 bis 20 Sekunden öffnen. Ich nahm die zweite Dosis Ivermectin zusammen mit Ibuprofen gegen Fieber und meine übliche Vitaminkur. Ruhe, Flüssigkeit und Gebet.“

Seine Frau glaubt, dass er depressiv war, zu Hause feststeckte und sich in seinem Ruhestand isoliert fühlte und „den Kaninchenbau hinunterging“ in eine Welt, die nicht widerspiegelte, wer er war. Nachdem er sich vier Wochen lang krank gefühlt und sich geweigert hatte, sich testen zu lassen, begab sich Watt am 26. Dezember 2021 schließlich selbst ins Krankenhaus. Die Ärzte probierten alle möglichen Covid-19-Behandlungen.

Am 4. Januar nahm er ein Abschiedsvideo auf.

Policy

Das Weiße Haus hat kürzlich eine neue nationale Bioverteidigungsstrategie veröffentlicht, die die Regierung dazu auffordert, „Messaging-Partnerschaften zu verbessern“, bevor eine weitere biologische Bedrohung auftaucht. Es ist schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, den genauen Tribut zu quantifizieren, den die Fehlinformationen von Covid von der amerikanischen Gesellschaft gefordert haben, aber Wissenschaftler versuchen es.

In einem im vergangenen Jahr veröffentlichten Bericht schätzten Dr. Sell und ihre Kollegen, dass 5 bis 30 Prozent der ungeimpften Amerikaner von Covid-Unwahrheiten beeinflusst wurden. Im Juli wies ein Bundesrichter die Biden-Administration an, die Kommunikation zwischen Verwaltungsbeamten und Social-Media-Unternehmen freizugeben.

Neue Forschungsergebnisse von Yale SOM weisen auf einen Faktor hin, der Menschen einem höheren Risiko aussetzt, an COVID-19 zu sterben: Parteizugehörigkeit. Die Studie stellt fest, dass die übermäßigen Todesfälle während der Pandemie in zwei Bundesstaaten, Ohio und Florida, bei Republikanern um 76 % höher waren als bei Demokraten. Darüber hinaus hat sich die Kluft bei den Sterblichkeitsraten nach der Einführung von Impfstoffen erheblich vergrößert.

https://insights.som.yale.edu/insights/once-covid-vaccines-were-introduced-more-republicans-died-than-democrats

AlexBenesch
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