Der Ratgeber für Lebensmittelvorräte

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Lebensmittel sind nach Trinkwasser die zweitwichtigste Kategorie der Bevorratung. Wasser ist relativ simpel. Bei Lebensmitteln gibt es hingegen eine breite Reihe an Optionen, die man verstehen sollte.

Was ist mit den Ratgebern des Bundesamts für Bevölkerungsschutz?

Die aktuelle Kampagne des BBK lautet „Für alle Fälle vorbereitet“, aber sie empfiehlt nur das absolute Minimum von 10 Tagen Vorräte, mit denen man bestenfalls auf manche, wenig dramatische Fälle vorbereitet ist. Das BBK ist eine winzige Behörde und kann nur grob abschätzen, wie die tatsächliche Bedrohungslage aussieht. Das meiste in der Zivilschutzforschung beschäftigt sich nur mit gewöhnlichen Szenarien. Vieles ist nur Theorie. Falls staatliche Akteure ernsthafte Sabotage durchführen in Deutschland, kommt man mit 10 Tagen nicht unbedingt weit. In den ausführlichen Büchern des BBK steht, dass im Ernstfall die Bürger sich auch mit fragwürdigem Wasser aus Notbrunnen zufrieden geben müssen und mit Lebensmitteln, für die die normalen Grenzwerte im Hinblick auf Schadstoffe nicht mehr gelten.

Sind 2.000 Kalorien pro Tag und Person notwendig?

2.000 Kalorien sind ein grober Richtwert. Mehr ist natürlich besser, vor allem wenn man verstärkt körperlich aktiv sein will. Weniger ist riskant über einen längeren Zeitraum. Über kürzere Zeiträume sind simple Vorräte wie etwa Weizenriegel problemlos und günstig, aber eintönig. Manche Firmen bieten Lebensmittelpakete an, die „einen Monat“ an Kalorien liefern sollen, aber wenn man genau hinsieht, kann es sich dabei nur um 1300 Kalorien pro Tag handeln. Hier sollte man genauer hinsehen und nachrechnen.

Wie bestimme ich, wie viel Essen ich für meine Familie oder mich selbst benötige?

Sie können pro Person und pro Tag 2000 Kalorien rechnen. Oder sie rechnen, wenn Sie vertraut sind mit dem Kalorienwert einer „Portion“ von einem Hersteller wie beispielsweise Legacy Food, in Portionen pro Tag pro Person. In unterschiedlichen Ländern gibt es unterschiedliche Empfehlungen von Katastrophenschutzbehörden, wie etwa 10 Tage Bevorratung des deutschen Bundesamts für Bevölkerungsschutzes. Allerdings ist die Behörde winzig klein, die Vorsorge der Bevölkerung insgesamt sehr gering und die ausführliche Forschung der Behörde legt nahe, dass der Staat und die Lebensmittelindustrie schnell überfordert sind; vor allem bei Blackouts und Cyberattacken. Es gibt viele Variablen, wie etwa gezielte Sabotage oder andere Kriegshandlungen, die den Bedarf des einzelnen deutlich erhöhen können. Beispiel:

2 Personen x 3 Mahlzeiten pro Tag = 6 Mahlzeiten täglich x 30 Tage im Monat = 180 Lebensmittelvorratsmahlzeiten pro Monat.

4 Personen x 2000 Kalorien pro Tag x 60 Tage = 480.000 Kalorien

Muss man die Vorräte irgendwann wegwerfen?

Lagert man geringere Mengen ein an gewöhnlichen Lebensmitteln und überwacht man diese nicht, ist es tatsächlich ratsam, nach dem Ablaufdatum verschiedene Ware wegzuwerfen. Verbraucht man die Ware vor dem Ablaufdatum und ersetzt sie durch neue, muss nichts weggeworfen werden. Langzeitlebensmittel halten Jahre, und teils Jahrzehnte. Wenn man diese vor Ablaufdatum aufbraucht, isst man zu den alten Preisen von damals.

Was sind die Unterschiede zwischen Langzeit-Lebensmitteln-Arten?

Die typischen Kategorien sind:

1. Unternehmen wie Legacy-Food, die ausschließlich Mahlzeiten in ihren Mengen-Paketen anbieten, und darüber hinaus Extras wie Fleisch, Obst und Gemüse zum zusätzlichen Kauf anbieten. Dies bietet maximale Flexibilität und Übersichtlichkeit.

2. Unternehmen, die Gemischt-Pakete anbieten, die von allem etwas enthalten. Hier sollte man genauer hinsehen und nicht nur auf die Kalorienzahl achten. Wie viele aufwändige Gerichte sind enthalten und wie viele simple Dinge wie Weizenriegel, Zuckergetränke, nackte Bohnen etc.?

3. Unternehmen, die nur einzeln verpackte Artikel wie Fleisch, Obst und Gemüse einzeln anbieten.

4. Camping- bzw. Trekking-Food mit kleineren Beutelgrößen. Diese Gerichte werden in aller Regel nur mit heißem Wasser aufgegossen. Dies ist in der Regel bequemer, aber auch teurer.

Wenn Sie herausgefunden haben, welche Art von Produkt Sie einkaufen möchten, was dann? Stellen Sie sich folgende Fragen:

 1. Wie viele Portionen tatsächlicher Mahlzeiten sind in diesem Paket enthalten?

2. Was ist die Portionsgröße? Mit anderen Worten, wie viel Essen betrachtet dieses Unternehmen als Mahlzeit?

3. Gibt es eine gute Auswahl an Mahlzeiten?

4. Erfüllen sie Ihre Ernährungsbedürfnisse und/oder Allergenbedenken, falls vorhanden?

Soll ich nach Gewicht gehen?

Bei Produkten sind Grundpreise angegeben, also beispielsweise ein Preis pro Kilogramm. Schauen Sie genau hin, dass die Angabe tatsächlich akkurat das Produkt widerspiegelt und nicht etwa geworben wird mit der Gesamtmenge an Trockenprodukt + dem Wasser, das Sie hinzugeben müssen bei der Zubereitung. Manche Konservenprodukte, in denen Wasser enthalten ist, enthalten sehr viel Wasser. Hier hilft ein Blick auf die Prozentangaben für Kohlenhydrate, Fett und Protein pro 100 Gramm Gesamtgewicht. Es kann sein, dass wenig Substanz enthalten ist. Falls es sich um ein Trockenprodukt handelt, lesen sie, wieviel Wasser bei der Zubereitung hinzugegeben wird. Speziell getrocknete Gerichte werden oft mit dem vierfachen Gewicht des Gerichts an Wasser zubereitet. Wenn also der Grundpreis der Trockenmasse bei 20 Euro pro Kilogramm liegt, dann werden bei der Zubereitung daraus vier bis fünf Kilogramm Mahlzeit. Der Kilopreis für die fertige Mahlzeit läge dann eher im Bereich von 5 Euro.

Soll ich nach dem Preis pro Portion gehen?

Die Portionsgrößen variieren je nach Unternehmen stark. Kennen Sie immer die Portionsgrößen, die Sie kaufen, bevor Sie sich für ein Produkt entscheiden. Nur dann wissen Sie, wie viele Kalorien Sie tatsächlich bekommen. Ist die Rede von einem „Monatspaket“, prüfen Sie, wie viele Kalorien pro Tag sie bekommen.

Mitglieder meiner Familie haben Allergien

Das Letzte, was Sie wollen, ist, dass Ihre Familie Vorräte nicht essen kann oder überrascht wird von allergischen Rektionen. Unternehmen müssen transparent sein und alle Zutaten und Nährwertangaben auf ihren Websites anzeigen, damit Sie wissen, welche Zutaten Sie vermeiden sollten, wenn es besorgniserregende Zutaten gibt. Sie können vor einer Krise bestimmte Produkte testen.

Ist alles immer lieferbar?

Wenn dramatische Ereignisse eintreten oder sich abzeichnen, übersteigt die Nachfrage sehr schnell das Angebot. In Europa gibt es einen begrenzten, stark konzentrierten Markt für spezielle Langzeitlebensmittel. Es können schnell Wartezeiten von mehreren Monaten entstehen. Regierungen bekommen oftmals den Vorzug, wenn Produkte angefordert werden. In den USA ist der Markt größer und es können auch größere Mengen bewältigt werden.

Sind Aufguss-Mahlzeiten besser für Notfälle?

Camper und Wanderer mögen es, weil es kein Geschirr zu reinigen gibt und man die Aufguss-Beutel wegwerfen kann. Allerdings zahlen Sie für diesen Komfort einen dicken Aufpreis. Verwenden Sie diese Produkte am besten für Outdoor-Aktivitäten oder Essen unterwegs, wo Kochen und Geschirr auf ein Minimum beschränkt sind. Wenn Sie in Notfällen zu Hause sind, haben Sie in der Regel alles, was Sie brauchen, um Produkte wie Legacy Food 20 Minuten lang zu kochen.

Kann ich nicht einfach normale Sachen im Laden kaufen?

Konservendosen enthalten oft viel Wasser und brauchen dadurch mehr Platz zum Lagern. Die gummiartige Innenbeschichtung der Dosen ist nicht unbedingt vorteilhaft. Als Billig-Lösung müsste man Nudeln oder Reis möglichst nachverpacken und im Bedarfsfall kann man dann entweder diese Sachen essen, wie sind sind, oder man muss zusammen mit anderen eingelagerten Zutaten eine anständige Mahlzeit improvisieren. Legacy Foods bietet die sogenannten Essentials an, getrocknete Zutaten die vielfältig sind, wie etwa Zwiebelwürfel, Kartoffelflocken oder Tomatenpulver. Komplette Fertigmahlzeiten bedeuten weniger Aufwand und größere Zufriedenheit. Viele gewöhnliche Lebensmittel haben eine begrenzte Haltbarkeit und erhöhen den Aufwand bei der Lagerhaltung.

Warum müssen Zusatzstoffe in der Lebensmittellagerung vorhanden sein?

Lebensmittellagerung ist eine Wissenschaft, keine Zauberei. Diese Wissenschaft hat einen Weg entdeckt, das Bakterienwachstum zu stoppen, um die Lebensdauer von Lebensmitteln zu verlängern. Je aufwändiger die Produktions- und Verpackungsverfahren, wie etwa bei Legacy Food, umso weniger werden Zusatzstoffe benötigt. Eine lange Liste unaussprechlicher Zutaten kann ein Zeichen für mindere Qualität sein.

Was muss ich beim Kauf von Lebensmittelvorräten sonst noch beachten?

Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Vorräte für die längste Haltbarkeit an einem kühlen, trockenen und temperaturkontrollierten Ort aufbewahren! Eine unsachgemäße Lagerung dieses Lebensmittels beschleunigt den Abbau der Nährstoffe, der Textur und des Geschmacks viel schneller als die richtige Lagerung.

AlexBenesch
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