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Neuer Chef des Bevölkerungsschutzes fährt Schleichfahrt auf Geheiß von Nancy Faeser (SPD)

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Kommentar

Der neue Leiter des Bundesamts für Bevölkerungsschutz ist Ralph Tiesler, ein gelernter Jurist. Immerhin sammelte er Erfahrung beim THW und den UN, dann ging es ins Innenministerium. Er war in den letzten Jahren Vizepräsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg, ohne sich dabei unbeliebt zu machen in der hohen Politik. Dann war er Direktor des Bundesinstituts für Sportwissenschaft in Bonn.

Vielleicht ist seine Beliebigkeit und seine Obrigkeitshörigkeit der Grund, warum er am 1. Juni 2022 von Bundesinnenministerin Nancy Faeser als Präsident des BBK nominiert wurde. Denn Faeser will absolute Schleichfahrt.

Tieslers Vorläufer Armin Schuster sollte angeblich der Leiter des Bundesamts für Verfassungsschutz werden, aber als Kritiker Merkels wegen der Flüchtlingspolitik wurde nichts daraus.

Tiesler behauptet im WELT-Interview, er selbst habe „vor allem Wasser, mehrere Kästen, und Konserven“ eingelagert bei sich zuhause.

Das würde für zehn Tage reichen. Das empfiehlt meine Behörde, da bin ich natürlich Vorbild.

Er erwartet eher, dass er von seiner Behörde bzw. dem Innenministerium, also von der Frau Faeser durchgefüttert wird im Ernstfall.

Ich kenne außerdem die Kritik an unseren Empfehlungen und den Mengen, die man zu Hause vorhalten sollte.

Liegt die Kritik vielleicht daran, dass sich die Empfehlungen in den dünnen Broschüren stark unterscheiden von der ausführlichen Forschung in Buchform aus derselben Behörde?

Exakt wie Nacy Faeser redet er von Klimawandel und ein bisschen über den Ukraine-Krieg. Dann spricht er darüber, wie ohne Notstrom im Ernstfall gar nichts mehr für den Bürger funktioniert. Ab Januar und Februar rechnet er mit Blackouts, auch geplanten Abschaltungen. Gerade diese „Roling Blackouts“ gingen in Texas schief und verliefen nicht wie geplant.

Prepper nennt der diejenigen, die „anlasslos Selbstschutz und Selbstversorgung vorantreiben, nicht selten verbunden mit Kritik an den Maßnahmen der jeweiligen Regierung.“

Ist er etwa ein Geheimdienstexperte und weiß, wie stark russische Sabotagenetzwerke hier in Deutschland sind? Wohl kaum. Beim Verfassungschutz und BND nachfragen bringt auch nicht viel.

Die Koalition gibt trotz Gefahrenlage nur kaum mehr für Schutz aus. Er wagt es nicht, Faeser zu kritisieren.

AlexBenesch
AlexBenesch
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