spot_img

Premierministerin Liz Truss: Die Kandidatin des Kronrats

Datum:

Kommentar

Liz Truss wurde am Dienstag nach einem formellen Treffen mit Königin Elizabeth II. offiziell zur neuen britischen Premierministerin ernannt.

Sie ist Oxford-Absolventin. Ihre Eltern waren angeblich extrem links. Sie ging zur Conservative Party 1996 und arbeitete zunächst für Royal Dutch Shell, ein Ölkonzern der auf den Hochadel zurückgeht.

Sie ist Vizedirektorin beim Think Tank „Reform“, der gegründet worden war von Baron Nick Herbert, Absolvent von Cambridge, Mitglied im elitären Kronrat und zeitweise Minister of State for Police and Criminal Justice.

Zu den Mitgliedern von „Reform“ zählen auch Baronin Nicola Ann Morgan (Mitglied im Kronrat), Sir David Nigel Dalton, Dame Carol Mary Black, und Charlotte Pickles die Beraterin war für den konservativen Starpolitiker Iain Duncan Smith. Letzterer absolvierte die Royal Military Academy Sandhurst und diente in militärischer Kapazität in Nordirland und Rhodesien (Zimbabwe) unter Major-General Sir John Hugh Bevil Acland, ein Deputy Lieutenant der Krone. Smith war von Anfang a ein Unterstützer des Irakkriegs.

Sie wechselte von einem Ministerium ins nächste. Als Außenministerin machte sie unverblümte Aussagen, die sowohl die Russen als auch die Chinesen entzürnten.

Ihr Vorgänger Boris Johnson wurde in New York City geboren und hatte von Anfang an den gesellschaftlichen Vorteil durch seine Eltern. Boris‘ Vater Stanley stammt ab von Hubert Freiherr von Pfeffel. Letzterer war der Sohn von Karl Freiherr von Pfeffel durch seine Heirat in Augsburg am 16. Februar 1836 mit Karolina von Rothenburg, die selbst als uneheliche, natürliche Tochter des Prinzen Paul von Württemberg von Friederike Porth galt. Paul war ein Sohn des Königs Friedrich I. von Württemberg und der Prinzessin Auguste Karoline von Braunschweig-Wolfenbüttel.

Pauls Tochter Pauline heiratete Herzog Wilhelm von Nassau. Zusammen hatten es die Welfen-Häuser und Oranien-Nassau Ende des 17. Jahrhunderts geschafft, den britischen Thron und das britische Imperium zu erobern.

Boris‘ Mutter Charlotte Fawcett war die Enkelin der Amerikaner Elias Avery Lowe, einer Paläographin russisch-jüdischer Abstammung, und Helen Tracy Lowe-Porter. Sir James Edmund Sandford Fawcett war Berater im Queen’s Counsel. Von 1969 bis 1973 war er außerdem Studienleiter am Royal Institute of International Affairs (auch bekannt als Chatham House), eines der wichtigsten Netzwerke des britischen Imperiums, das die Europäische Union hervorgebracht hatte.

Boris Johnson wurde an der European School, Brüssel I, Ashdown House und dem Eton College ausgebildet. Johnson erhielt eine King’s Scholarship für ein Studium am Eton College.

Er studierte Klassik am Balliol College, Oxford, wo er 1986 zum Präsidenten der Oxford Union gewählt wurde. Er begann seine Karriere zunächst im Journalismus.

An der Universität pflegte er hauptsächlich Umgang mit den alten Etonern, wo er dem von den alten Etonern dominierten Bullingdon Club beitrat, einer elitären Verbindung, die für Vandalismus bekannt ist.

AlexBenesch
AlexBenesch
Senden Sie uns finanzielle Unterstützung an: IBAN: DE47 7605 0101 0011 7082 52 SWIFT-BIC: SSKNDE77 Spenden mit Paypal an folgende Email-Adresse: [email protected]
spot_img
spot_img
spot_img
spot_img
spot_img
spot_img
spot_img

Related articles

Russland kann Nordkorea jetzt zum Angriff benutzen

Kommentar Bild: kremlin.ru Putin besucht Nordkorea, das extremste kommunistische Land der Welt, und verkündet einen Verteidigungspakt, ohne die Details zu...

Recentr NEWS (18.06.24)

Bild: Gints Ivuskans/Shutterstock.com Die Menschen da draußen haben größtmögliche Probleme, Realität wahrzunehmen und sich darüber auszutauschen, um ein immer...

Genügend Abgeordnete im Bundestag für offizielle Debatte zu AfD-Parteiverbot

Kommentar Während die AfD und die Supporter noch untereinander streiten, wie Skandalnudeln Krah und Bystron zu behandeln sind, planen...

Erwischt: Russische Schläfer-Agenten mit Vermögen im Kühlschrank

Ein junges argentinisches Paar wohnt in Slowenien. Sie betreibt eine Online-Kunstgalerie, er ein IT-Startup-Unternehmen. Die Geheimdienste sagen nun,...