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Derek Chauvin schuldig gesprochen – für Afroamerikaner ändert sich nichts

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Bild: Vasanth Rajkumar CC BY-SA 4.0

Kommentar

Derek Chauvin wurde gestern Abend in ein Hochsicherheitsgefängnis gebracht, nachdem er in allen drei Anklagepunkten von Mord und Totschlag im Tod bei George Floyd für schuldig befunden worden war. Der ganze Fall war vom ersten Moment an politisiert, obwohl Chauvin wohl identisch agiert hätte, wenn Floyd weiß gewesen wäre. Wäre Floyd weiß gewesen, hätte sich niemand für den Fall interessiert.

Die Wahrscheinlichkeit ist extrem hoch, dass Chauvin es mit seinem Knie darauf angelegt hatte, dass Floyd das Bewusstsein verliert und keinen weiteren Widerstand leistet. Für einen Polizisten, der mit Kollegen minutenlang gegen einen unkooperativen, hoch gewachsenen und kräftigen Mann gekämpft hat, mag dies eine attraktive Option sein und eine Art Mini-Rache, aber es entspricht nicht den Vorschriften, weil es eben völlig schief gehen kann wie im Fall von Floyd. Der wirkte zwar kräftig, hatte aber schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen und mehrere unterschiedliche Drogen konsumiert. Bevor (!) er unter Chauvins Knie lag, klagte Floyd bereits darüber, dass er nicht atmen konnte. Vielleicht handelte es sich um eine Panikattacke und/oder ein Herzproblem. Es gibt in Amerika viele weiße Personen, die regelmäßig Drogen konsumieren und bei einer Polizeikontrolle heftig Widerstand leisten. Polizisten mögen solche Personen nicht; egal welche Hautfarbe. Die Konfrontation mit Floyd war die meiste Zeit, bis zu dem fatalen Knie, nichts besonderes. Die Polizei hatte genügend Grund, Floyd ins Polizeifahrzeug zu setzen und dann ggf. komplett zu verhaften und auf die Wache zu bringen. die Body-Cams liefen, es war hellichter Tag und Fußgänger filmten mit ihren Handys. Chauvin muss sich jederzeit bewusst darüber gewesen sein, dass er Floyd nicht einfach auf offener Straße ermorden kann oder dessen Tod leichtfertig in Kauf nehmen kann. Chauvin war sich seiner Sache wohl zu sicher; er dachte er könnte mit seinem Knie dafür sorgen, dass Floyd die Klappe hält. Selbst als ein anderer Beamter keinen Puls mehr fühlen konnte, war sich Chauvon seiner Sache noch sicher. Ein kräftiger Kerl wie Floyd wird schon nicht einfach wegsterben. Aber genau das ist passiert. Beweisen lässt sich nur diese krasse Fahrlässigkeit. Niemand kann wirklich beweisen, dass er einen Mord durchführen wollte oder ein hohes Risiko für einen Todesfall bewusst in Kauf nehmen wollte. Und erst recht kann niemand beweisen, dass Rassismus das entscheidende Motiv war und er anders gehandelt hätte bei einem weißen, unkooperativen Verdächtigen auf Drogen.

Der 45-Jährige muss mit einer Mindeststrafe von 12,5 Jahren und einer Höchststrafe von 40 Jahren rechnen, wenn er für jede Anklage gleichzeitig eine Haftstrafe verbüßt. Wenn Chauvin nacheinander die Strafen absitzen muss, wären es 29 bis 75 Jahren. Das wäre extrem hoch. Sogar höher als bei vielen eindeutigen Mordfällen. Chauvin könnte nach 15 Jahren freikommen und das war es dann.

Eine Berufung droht: Richter Cahill meinte am Montag, dass die Kongressabgeordnete Maxine Waters der Verteidigung möglicherweise eine Steilvorlage geliefert hat. Er bezog sich auf die Worte der kalifornischen Demokratin am Vorabend der Abschlusserklärungen, als sie die Demonstranten aufforderte, „konfrontativer zu werden“, wenn die Jury kein Urteil über „schuldig, schuldig, schuldig“ abgab.

Chauvin arbeitete in einer der am stärksten frequentierten Gegenden der Stadt, dem Dritten Bezirk, und in der härtesten Schicht. Sein Wunsch, zwischen 16 und 2 Uhr morgens zu arbeiten, brachte ihm die Bewunderung einiger Kollegen ein, aber er bekam mindestens 22 Beschwerden, viermal so viele wie normal. Er verdiente zwei Medaillen der Tapferkeit, aber andere Offiziere sagten, dass sie sich unwohl fühlten, wenn sie nur in seiner Nähe waren.

Wäre Chauvin ein mordlustiger Psychopath, der endlich mach jemanden umlegen wollte, hätte er unzählige bessere Gelegenheiten gehabt und keine verwertbaren Spuren hinterlassen. Für Afroamerikaner ändert sich letztendlich nichts. Polizisten werden künftig eher auf Knie-Griffe verzichten und eher zu Taser und Pfefferspray greifen. Wenn ein Verdächtiger mit Herzschäden am Taser stirbt, gibt es keinen Mordprozess, weil der Einsatz von Tasers reguliert ist.

Afroamerikaner stellen einen kleinen Teil der Bevölkerung. Millionen Weiße sind in den USA inzwischen in die Opiumsucht hineingerutscht, weitere Millionen sind auf Meth hängengeblieben und zig Millionen befinden sich in Armut. Mit hochtrabendem Aktivismus wird sich rein gar nichts an der Gesamtsituation ändern.

AlexBenesch
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