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AfD-Delegation besucht in Russland das Gamaleya-Institut

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Eingetroffen in Moskau ist nun eine Delegation der AfD mit Co-Fraktionschefin Alice Weidel an der Spitze. Man will nach Informationen der Süddeutschen Zeitung das Gamaleya-Institut besuchen, das den Covid-19-Impfstoff Sputnik V entwickelt hat. Viele Anhänger bzw. Wähler der AfD halten die Pandemie für weit übertrieben oder sogar für das Fake einer linken Weltverschwörung. Beim russischen Impfstoff wird man dann seltsamerweise wieder doch weich.

Das N. F. Gamaleya Federal Research Center for Epidemiology & Microbiology in Moskau, das für den russischen COVID-Impfstoff zuständig ist, wurde nach Nikolay Gamaleya benannt. Gamaleyas Arbeit, darunter die Organisation der Lieferung und Verteilung von Pockenimpfstoffen für die Rote Armee, machte Fortschritte auf dem Weg zur endgültigen Ausrottung der Pocken in der UdSSR. Zunächst hatte er unter Louis Pasteur gearbeitet. Das Bakteriologische Institut von Odessa wurde die erste bakteriologische Beobachtungsstation Russlands überhaupt und die Erkenntnisse mussten zwangsläufig eingeflossen sein in die Forschung zur biologischen Kriegsführung.

Ilya Ilyich Mechnikov ist der eigentliche Urvater der russischen Forschung auf diesen Gebieten. Er und Paul Ehrlich erhielten 1908 gemeinsam den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin „in Anerkennung ihrer Arbeit über die Immunität“. Zu dem Zeitpunkt war Russland noch Zarenreich und die Zarenfamilie bestand aus den Linien Schleswig-Holstein-Romanow-Gottorp und Hessen-Darmstadt; also praktisch dieselbe Familie wie der britische Thron. Der Botaniker Ferdinand Cohn (Mitglied der preußischen Akademie der Wissenschaften und der Royal Society des britischen Welfenadels) riet ihm zur Zusammenarbeit mit Rudolf Leuckart (u.a. seit 1869 ordentliches Mitglied der Königlich Sächsischen Gesellschaft der Wissenschaften zu Leipzig) an der deutschen Welfen-Universität Gießen. Eine Choleraepidemie im Herbst 1865 veranlasste ihn, an die Welfen-Universität Göttingen zu wechseln, wo er kurzzeitig mit W. M. Keferstein und Jakob Henle (Leitung des Instituts für Anatomie der Universität Göttingen) zusammenarbeitete. 1867 kehrte er nach Russland zurück, um bei Alexander Kowaljewski an der Universität St. Petersburg zu promovieren. Sein Hauptbefürworter war Rudolf Virchow (Mitglied der Royal Society of Edinburgh), der seine Forschungen in seinem Archiv für pathologische Anatomie und Physiologie und für klinische Medizin (heute Virchows-Archiv) veröffentlichte.

Mechnikov erhielt den Ehrentitel der University of Cambridge in Cambridge, Großbritannien, und 1906 die Copley-Medaille der Royal Society.

Angela Merkel arbeitete an einem alteingesessenen Wissenschafts-Institut in der DDR, an dem wir Personen aus dem Netzwerk des Welfen-Hochadels entdecken und das auf Welfen zurückgeht. Die Welfen kontrollieren seit Jahrhunderten die Royal Society. Dort traf sie ihren späteren Mann Joachim Sauer. Dieser arbeitete mit mehreren Personen aus dem Netzwerk, auch international. Helmut Kohl, der an einer einschlägigen Welfen-Universität studiert hatte und danach Blitzkarriere machte in der CDU, wurde zum großen Förderer Merkels.

Die „Royal Society of London for Improving Natural Knowledge“ mit ihren vielen Ablegern dominiert die Wissenschaft an sich, ist in die wichtigsten Konzerne verwickelt und bestimmt natürlich auch die Klimaforschung, die als Anlass hergenommen wird für eine Transformation der Gesellschaft. Es gibt praktisch keine fix und fertige, kritisch-investigative Literatur zu der Royal Society. Die leitenden Funktionäre entstammen seit der Gründung und dem ersten Präsidenten Sir Robert Moray dem Freimaurertum und verbinden die moderne Wissenschaft mit den Mysterienkulten der Antike. Ein relativ aussagekräftiges Buch dazu ist “The Invisible College – the Royal Society, Freemasonry and the Birth of Modern Science” von Robert Lomas1, selbst ein Freimauer und u.a. Entwickler von Militär-Raketen.

Die Royal Society begann mit regelmäßigen Treffen beim Gresham College Mitte des 17. Jahrhunderts. Sir Thomas Gresham war natürlich adeliger Freimaurer und zehn der ehemaligen Professoren seiner Organisation landeten in der Royal Society, als jene ihre erste Charter erhielt. Gresham hatte auch die Royal Exchange (Handelsbörse) in der City of London gegründet. Die Freimaurer stritten sich im späten 18. Jahrhundert darum, ob das Freimaurertum bereits früh unter den Stuarts und Schotten gediehen war, oder ob es ernsthaft erst 1717 in London begonnen hatte unter dem Welfen-König George I. aus dem Haus Hannover. In den großen freimaurerischen Geschichtsbüchern über die eigene Organisation lässt sich dieser Gegensatz deutlich ablesen. Manche der ältesten freimaurerischen Dokumente legen fest, dass man sich einer Reihe von Wissenschaften widmen solle. Es gilt als gesichert, dass viele Höflinge von König Charles II. von England (1630 – 1685) aus dem Haus Stuart den Freimaurern beitraten. Als 1665 eine große Seuche in Südengland und insbesondere London ausbrach, kam die große Stunde der Wissenschaftler der Royal Society. Heute vermutet man, dass es sich dabei um die Pest handelte (Yersinia Pestis) und diese vielleicht aus den Niederlanden kam. Vielleicht war der Erreger absichtlich verbreitet worden im Zuge biologischer Kriegsführung. Die Spannungen zwischen England und Holland waren erheblich und der Zweite Englisch-Niederländische Krieg fiel in den Zeitraum von 1665 bis 1667.

Charles II. flüchtete mit seiner Familie und seinen Höflingen aus London, wie auch andere reiche Leute. Auch die Pocken waren ein großes Problem und 1666 kam es noch zum Großbrand in London, bei dem Gerüchte zirkulierten, Einwanderer aus Frankreich und Holland, also Englands Gegnern, hätten das Feuer gelegt. Einem französischen Uhrenmacher wurde das Geständnis abgepresst, er habe als Agent des Papstes die Brandstiftung begangen. Dann fiel der Verdacht zeitweise noch auf einen Deutschen namens Henry Oldenburg, der Gründungs-Mitglied der Royal Society und bestätigermaßen ein Geheimdienstler mit einem riesigen Korrespondentennetz war. Oldenburg lieferte Informationen an Sir Joseph Williamson, Präsident der Royal Society und Politiker, der in eine Nebenlinie der Stuarts eingeheiratet hatte. Das Feuer, die Seuche und der Krieg gegen Holland kosteten Charles II. eine Menge Geld. Für den Wiederaufbau Londons wurden wichtige Mitglieder der Royal Society und natürlich der Freimaurer beauftragt, wie u.a. Robert Hooke und Christopher Wren. Das 17. Jahrhundert war für Holland das „goldene Zeitalter“ in dem das Land zu einer ernsthaften Macht wurde. Wilhelm I. von Oranien (bzw. Wilhelm von Nassau-Dillenburg) führte Holland in die Unabhängigkeit von den bisher regierenden Habsburgern. Nassau-Dillenburg und später Oranien-Nassau näherten sich immer stärker den Welfen an, den erbitterten Konkurrenten der Habsburger.

AlexBenesch
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