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14 Tage Isolationshaft für Ghislaine Maxwell in Justizminister Barrs „Höllenloch-Gefängnis“

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Ghislaine Maxwell befindet sich seit 14 Tagen in der COVID-Isolation im Gefängnis von Brooklyn (New York), das von der ehemaligen Gefängnisdirektorin als „Höllenloch“ bezeichnet wurde.

Das Metropolitan Detention Center wurde auch von einem Richter bereits als „wie ein Drittweltland“ beschrieben. Wärter des Gefängnisses wurden wegen Vergewaltigung weiblicher Gefangener inhaftiert, während das Gefängnis im Winter des vergangenen Jahres auch eine ganze Woche lang Stromausfall hatte – die Insassen wurden in eiskalten, dunklen Zellen eingesperrt.

Es ist unklar, wie lange Maxwell genau in dem Gefängnis bleiben wird, das normalerweise als eine Art Verwahr-Anstalt für diejenigen benutzt wird, die einen bevorstehenden Gerichtstermin haben. Unterdessen beschrieb Cameron Lindsay, ein ehemaliger Direktor des MDC, das Leben im Gefängnis als „eine erdrückende Erfahrung“, besonders für jemanden, der an das hohe Leben gewöhnt ist.

[penci_blockquote style=“style-2″ align=“none“ author=““]“Wenn man ein Leben wie Maxwell führt, wird man plötzlich … einer Leibesvisitation unterzogen und lässt sich von Leuten in seine Körperhöhlen schauen“,[/penci_blockquote]

sagte er. Eine der größten Fragen für Gefängnischefs wird sein, ob sie Maxwell allein oder mit einem anderen Gefangenen in einer 10 mal 12 Meter großen Zelle halten sollen. Ihr eine Zellengenossin zu geben, würde dazu beitragen, Selbstmord zu verhindern, ein zentrales Thema nach Epsteins Tod, würde sie aber auch zur Zielscheibe machen. Für andere Gefangene wäre die Verletzung von Maxwell „eine Ehrenplakette“, sagte Lindsay.

Eine andere Quelle teilte der New York Post mit, dass Maxwell eine Sicherheitskamera auf ihre Zelle gerichtet haben wird und jedes Mal, wenn sie die Zelle verlässt, von Wachen beschattet wird.

Verantwortlich für das Gefängnis, genau wie bei Jeffrey Epstein, ist Justizminister Barr. Barr bremste in der Vergangenheit die Kongress-Untersuchungsausschüsse von Pike und Church aus, die ab 1975 die Operationen der CIA durchleuteten. Dazu gehörten die Liebes- bzw. Sexfallen der CIA gegen ausländische Diplomaten und andere Personen mit versteckten Aufnahmegeräten.

Barr wurde später Präsident Bush Seniors Justizminister; derselbe Posten den er jetzt noch einmal unter Trump ausübt. Darüber hinaus arbeitete Barrs Vater Donald für den Vorläufer der CIA, das Office of Strategic Services (OSS) und rekrutierte einen jungen Jeffrey Epstein, damals ein Schulabbrecher, um an der Eliteschule Dalton zu unterrichten, aus der Epstein später entlassen wurde. Ein Jahr vor der Einstellung von Epstein veröffentlichte Donald Barr einen Science-Fiction-Fantasy-Roman über Sexsklaverei. Bemerkenswert ist, dass Donald Barr im selben Jahr Epstein einstellte, als sein Sohn für die CIA arbeitete.

William Barr hat sich geweigert, sich aus dem Fall Epstein zurückzuziehen, obwohl diese Verbindungen existierten und er bei derselben Anwaltskanzlei gearbeitet hat, die Epstein in der Vergangenheit vertreten hat.

AlexBenesch
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