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Beinahe jeder Aufräumarbeiter der Exxon Valdez-Katastrophe von 1989 inzwischen tot?

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Es wurde nun auf CNN berichtet dass die überwiegende Mehrheit derjenigen, die nach der Exxon Valdez-Katastrophe 1989 in Alaska das ausgelaufene Öl beseitigt hatten, inzwischen gestorben ist. Die Expertin erklärte, dass die Lebenserwartung dieser Arbeiter nur 51 Jahre beträgt.

Der Tanker Exxon Valdez verlor mindestens 41 Millionen Liter Rohöl, schlimmstenfalls sogar das Dreifache. Im Fall Baker gegen Exxon setzte eine Jury in Anchorage 287 Millionen Dollar zu Beseitigung von Schäden und 5 Milliarden Dollar Schadensersatz fest; dies entsprach ungefähr den Profiten Exxons eines gesamten Jahres. Um für den Fall vorzubeugen, dass dieses Urteil bestehen bleibt, sicherte sich der Ölkonzern einen Kreditrahmen von 4,8 Milliarden Dollar bei J.P. Morgan & Co. Dies ermöglichte es wiederum der Bank, im Jahr 1994 den ersten modernen Credit Default Swap zu erschaffen, wodurch sie nicht einmal die unter Basel I geforderten 8 Prozent Rücklagen für das Darlehen halten musste, sondern nur 1,6%. Unter den Regeln des fraktionalen Bankensystem wäre es legal gewesen, wenn JP Morgan also beinahe 5 Milliarden US-Dollar verliehen hätte die sie eigentlich gar nicht besaß.

Der oberste Gerichtshof verringerte im Juni 2008 Exxons Strafe um 90% auf nur eine halbe Milliarde, wodurch die Angehörigen der zahlreichen verstorbenen Fischer und Jäger 20 Jahre zu spät ein Zehntel ihrer Entschädigung erhielten. In der Urteilsbegründung hielt Supreme Court Justice David Souter fest, dass Exxon nicht von der Schlamperei profitiert hätte.
Der Konzern und dessen Partner sparten hingegen Milliarden an Dollars während den 16 Jahren, in denen man ohne die Schutzausrüstung gearbeitet hatte, die vertraglich vorgeschrieben war. Der offiziellen Erklärung zu Folge wäre ein betrunkener Skipper auf das Riff aufgelaufen. Der zu der Zeit verantwortliche dritte Maat hätte sich eigentlich auf sein Raycas-Radar verlassen können, dieses war jedoch über ein Jahr lang bereits funktionsuntüchtig.

Das Leck im Golf von Mexiko ist um ein Vielfaches schlimmer und die Arbeiter berichten bereits von grippeähnlichen Symptomen, die wahrscheinlich von chemischen Stoffen im Öl sowie von dem eingesetzten Bindemittel auf Petroleumbasis herrühren. Das Krankheitsbild wurde „toxin-induzierter Toleranzverlust“ (TILT) getauft und ist gekennzeichnet durch Kopfschmerzen, Müdigkeit, Magenbeschwerden sowie Gedächtis- und Konzentrationsprobleme. Menschen mit TILT können Haushaltschemikalien, bestimmte Medikamente und Nahrungsmittel nicht mehr vertragen. Dr. Claudia Miller vom University of Texas Health Science Center sagte gegenüber dem Sender WOAI TV:

„Sie haben nun Probleme mit Dingen, mit denen sie nie Probleme hatten,  wie Dieseltreibstoff, Duftstoffe und Reinigungsmittel.“

Laut dem Investigativreporter Jim Tucker stellten die einflussreichen Teilnehmer der diesjährigen Bilderberg-Konferenz klar, dass Präsident Obamas nach außen demonstrierte „Entrüstung“ und seine Androhung von strafrechtlichen Konsequenzen gegen den Konzern BP nur Fassade seien und dass British Petroleum, in der Vergangenheit bei Bilderberg vertreten durch Peter Sutherland, selbstverständlich noch zu den „Brüdern“ gehöre.

AlexBenesch
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