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Die Republican Party und die heimlichen Monarchisten und Briten-Agenten

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In den USA wurde die Phase der ersten Präsidentschafts-Administrationen im Nachhinein stark romantisiert und idealisiert; wie eine Art goldene Phase, in der jeder seine Wunschvorstellungen hineininterpretieren kann. In Wirklichkeit hatten die reichen Kreise für den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg möglichst junge und meist arme Soldaten angeheuert und schaffte es hinterher nicht einmal, diese angemessen zu bezahlen.

Von Anfang an war das politische System der USA extrem korrupt und formte zusammen mit bedeutenden Unternehmern eine eigene gesellschaftliche Klasse, wo der Normalbürger keinen Zutritt hatte. Das Kartell schanzte sich alle möglichen Regierungsposten zu und dominierte die Medien der damaligen Zeit, die der gewöhnliche Pöbel las. Um sich vor Kritik abzuschirmen, wurden zeitweise sogar harsche Gesetze erlassen gegen negative Meinungsäußerungen.

Die ideologisch-politische Auseinandersetzung drehte sich noch nicht um Sozialismus oder Sozialdemokratie gegen das, was wir heute als amerikanisch-konservativ begreifen, sondern um die Frage, inwiefern das amerikanische System dem britischen Empire ähneln sollte. Es gab enorm viel Misstrauen und regelrechte Paranoia: Die Revolution sei überhaupt nur geschehen, meinten Kritiker, weil George Washington sich wie ein Baron fühlte und in seiner grenzenlosen Ambition Staatschef werden wollte. Es kursierten Verdächtigungen, wer heimlicher Monarchist sei oder ein britischer Agent. Es war völlig unklar, wie die Demokratie überhaupt aussehen sollte und wie lange sie Bestand haben würde, bis unterschiedliche Fraktionen sich bekriegen.

Die ersten großen US-Parteien waren die „Föderalistische Partei“ unter Führung von Alexander Hamilton und die „Demokratisch-Republikanische Partei“ unter Führung von Thomas Jefferson. In den 1790er Jahren waren politische Parteien in den Vereinigten Staaten eine neuartige Sache, und die Menschen waren nicht daran gewöhnt, formelle Namen für sie zu haben. Es gab dementsprechend keinen einheitlichen Namen für die Demokratisch-Republikanische Partei. Die Parteimitglieder nannten sich im Allgemeinen Republikaner. Die Demokratisch-Republikanische Partei vermarktete sich als Verfechter des Republikanismus und denunzierte die Föderalisten als Anhänger von Monarchie und Aristokratie.

Hamilton war George Washingtons Stabschef gewesen, pro-britisch und wollte eine Zentralbank samt Staatsverschuldung nach Vorbild der britischen „Bank of England“. Die Hamilton setzte ein expansives Wirtschaftsprogramm um, gründete die „First Bank of the United States“ und überzeugte den Kongress, die Schulden der Regierungen der Bundesstaaten zu übernehmen. Die First Bank und auch ihr Nachfolger Second Bank waren üble Selbstbedienungsläden für Insider, die die Stabilität des gesamten Systems riskierten.

Die Südstaatler und generell die gewöhnlichen Bürger hielten Hamilton für einen Möchtegern-Briten, der ständig wohlhabende Kreise aus dem Norden bzw. der Ostküste bevorzugte. Eine Reihe an „Gründervätern“ formte die Anti-Föderalisten und schließlich die Demokratisch-Republikanische Partei. Die Republikaner denunzierten Hamilton, Adams und sogar Washington als Freunde Großbritanniens, als heimliche Monarchisten und als Feinde der republikanischen Werte.

Benjamin Bache attackierte über seine Zeitungen George Washington als Frontmann der britischen Monarchie, der entlarvt werden müsse. Für Bache war Washington ein feiger General und ein geldgieriger Baron, der die Revolution als Mittel betrachtete, um sein Vermögen und seinen Ruhm zu steigern; Adams war ein gescheiterter Diplomat, der sich nach einer Krone für sich und seine Nachkommen sehnte; und Alexander Hamilton war der eingefleischteste Monarchist von allen.

Bache provozierte einen Haufen Empörung, indem er behauptete, Washington habe während der Amerikanischen Revolution heimlich mit den Briten kollaboriert. Ganz so weit hergeholt ist dies nicht: Frankreich unter den Bourbonen besaß in Amerika weit mehr Land als Frankreichs Erzfeind Britannien mit den kleinen 13 Kolonien. Die Franzosen versenkten ein Vermögen in Washingtons Krieg, waren hinterher völlig pleite und mussten riesige Gebiete (Louisiana) billig an die neuen USA verkaufen. In den 1700er Jahren setzte sich die moderne Wissenschaft durch, die Britannien über die Royal Society dominierte, und es war ohnehin abzusehen, dass Imperien wie Frankreich, die an der mittelalterlichen Herrschaftsform mit Bauern-Leibeigenen festhalten wollten, keine Zukunft hatten. Britannien wollte für sich selbst (und wohl für die Kolonien in Amerika) eine gesteuerte Transformation unter dem Banner der „Aufklärungsbewegung“. Interessanterweise vermarkteten die Briten ihr Freimaurertum als aufklärerisch und als Schwesterorganisation der Royal Society.

Nach der Verabschiedung der „Alien and Sedition Acts“ im Jahr 1798, einer Gesetzgebung, die von Präsident Adams unterstützt wurde, wurde Bache verhaftet. Das Dauerbrenner-Thema des republikanischen Journalismus der 1790er Jahre war, dass die Bundesregierung in die Hände einer aristokratischen Partei gefallen war, die mit Großbritannien verbündet war, und dass die Föderalisten (insbesondere Washington und Alexander Hamilton) den Interessen der Öffentlichkeit feindlich gegenüberstanden, während sie die reichen Kreise förderten.

Der Sedition Act machte es zu einem Verbrechen, falsche, skandalöse und böswillige Kritik an der Bundesregierung zu drucken. Mehrere republikanische Zeitungsredakteure wurden nach dem Gesetz verurteilt und zu Geldstrafen oder Gefängnisstrafen verurteilt, und drei demokratisch-republikanische Zeitungen wurden geschlossen.

Die Föderalisten setzten auf einen imperialistischen Kurs, schufen eine größere Marine mit neuen Fregatten; und eine große neue Armee mit Washington als nominellem Kommando und Hamilton als tatsächlichem Kommando. Um das alles zu bezahlen, erhoben sie Steuern auf Land, Häuser und Sklaven, was zu ernsthaften Unruhen führte. In einem Teil von Pennsylvania brach die Fries‘ Rebellion aus, bei der sich die Menschen weigerten, die neuen Steuern zu zahlen. John Fries wurde wegen Hochverrats zum Tode verurteilt, aber von Adams begnadigt.

Viele glaubten, wenn Jefferson die Wahl von 1800 gewinnen würde, wäre dies das Ende der neu gegründeten Vereinigten Staaten. Dank Hamiltons Unterstützung würde Jefferson die Wahl gewinnen und Burr würde sein Vizepräsident werden. Diese Wahl war das erste Mal, dass die Macht zwischen gegnerischen politischen Parteien übertragen wurde. Viele hatten einen Krieg erwartet.

Jefferson behielt die Zentralbank „First Bank of the United States“ und einen großen Teil des Hamiltonschen Programms bei. Immerhin schaffte man die Whisky-Verbrauchssteuer und andere Steuern ab, hoben die Alien and Sedition Acts auf und begnadigten alle zehn Personen, die aufgrund der Gesetze angeklagt worden waren.

Zeitweise gab es die konservative Whig-Partei und schließlich ab 1854 die Republican Party (GOP).

Abraham Lincoln und die Mythen um den Bürgerkrieg

Amerikaner aus dem rechtskonservativen Spektrum und Kreisen der traditionellen Verschwörungs-Aktivisten glauben immer noch, der US-Präsident Andrew Jackson hätte zweite US-Zentralbank und deren europäische Investoren „geschlagen“. In Wirklichkeit waren die ersten beiden US-Zentralbanken aus den Kreisen der „Gründerväter“ erwachsen, einfach nur viel zu korrupt und instabil. Jackson hatte einen Zusammenbruch befürchtet. Als Rache hätten europäische Banker (insbesondere das Haus Rothschild) den Bürgerkrieg entfacht, um Amerika zu schwächen, und schließlich noch Lincoln ermorden lassen.

Judah P. Benjamin brachte es bis zum Senator und schließlich zum Kriegsminister der Südstaaten. Die Aufgabe war schwierig, denn der Süden hatte keine nennenswerte eigene Waffenindustrie und keine schlagkräftige Marine, um die Häfen freizuhalten für Nachschublieferungen aus dem Ausland. Der Plan war, die Invasion durch den Norden abzuwarten, den Gegner in die endlos tiefen Räume hinein zu locken und so lange auszubremsen, bis der Norden bereit ist zu einer Verhandlungslösung. Benjamin hatte keine militärische Erfahrung und erlebte heftige Niederlagen. Britannien zeigte wenig Unterstützung für den Süden.

Der bekannte Theater-Schauspieler John Wilkes Booth schoss Lincoln am14. April 1865 in den Kopf. Booth und seine Mitverschwörer hatten eigentlich geplant, weitere wichtige Funktionäre des Nordens zu ermorden. Sie wurden gefasst und getötet. Die Verschwörungsliteratur vernebelte wieder einmal die Ereignisse und behauptete, Lincoln hätte gegen die Juden-Banker-Verschwörung gekämpft und sei deshalb von ebenjener Verschwörung getötet worden. Ein viel benutztes Lincoln-Zitat ist nie, wie behauptet, in den Archiven der Times of London zu finden gewesen. Der Fake-Legende zufolge hätten die Rothschilds Lincoln Wucherzinsen aufdrängen wollen. Lincoln war in Wirklichkeit Befürworter einer Zentralbank und seine angeblich zinsfreien Greenback-Dollars waren alles andere als zinsfrei.

Die Rothschilds wollten angeblich Lincoln Kredite zu 35% Zinsen aufdrängen und dann auch noch die Erlaubnis bekommen, die neue Zentralbank Amerikas zu schaffen. Lincoln hatte eine Reihe an Kreditangeboten aus New York abgelehnt und ließ die Greenbacks als eine ganz gewöhnliche Papier-Fiat-Währung starten, die nicht durch Edelmetall gedeckt war. Er holte sich Salmon P. Chase, um den Krieg zu finanzieren mit der üblichen Mischung aus Papiergeld, Krediten und Steuern.

Greenbacks und Greenhorns

Der frühere General der Unionsarmee, Ulysses S. Grant, wurde zum nächsten republikanischen Präsidenten gewählt. Die Grant-Administration ist traditionell für heftige Skandale in Erinnerung, darunter der „Goldring“ bei dem reiche Unternehmer sich in Grants inneren Zirkel eingekauft hatten um den Goldmarkt zu manipulieren, sowie den Whiskyring. Whiskybrenner bestachen Beamte des Finanzministeriums, um ihre Gewinne zu steigern und Steuern zu hinterziehen. Grants Justizministerium verfolgte Mitglieder von Grants eigener Republikanischer Partei, die Teil des Rings waren. Der Anführer des Whiskey Rings war der berüchtigte General John McDonald, den Grant 1869 zum Revenue Collector des Distrikts Missouri ernannt hatte. Im April 1869 leierten die beiden Eisenbahnmagnaten Jay Gould und Jim Fisk eine Verschwörung an, um den Goldmarkt in New York zu manipulieren. Dafür bauten die beiden Intriganten eine Beziehung zu Grants Schwager Abel Corbin auf und erlangten Zugang zu Grant. Gould bestach den stellvertretenden Schatzmeister Daniel Butterfield mit 10.000 Dollar für Insiderinformationen. Gould und Fisk setzten sich Mitte Juni 1869 persönlich an Bord ihrer privaten Yacht von New York nach Boston für Grant ein, um Grants Goldpolitik zu beeinflussen.

Während des Bürgerkriegs hatte der Kongress das Finanzministerium ermächtigt, Banknoten auszugeben, die im Gegensatz zum Rest der Währung nicht mit Gold oder Silber gedeckt waren. Die „Greenback“-Noten, wie sie genannt wurden, waren notwendig, um die Kriegsschulden zu bezahlen, aber sie verursachten auch eine Inflation und verdrängten goldgedecktes Geld aus dem Umlauf.

Ein Gesetz während der Amtszeit von Grant verpflichtete die Regierung zur vollständigen Rückkehr des Goldstandards innerhalb von zehn Jahren. Er verließ sich auf den Rat wohlhabender und finanziell erfolgreicher Geschäftsleute, die er umwarb. Die Wirtschaft nach dem Bürgerkrieg brachte einen massiven industriellen Wohlstand und eine Expansion der Regierung mit sich. Spekulationen, extravaganter Lebensstil und Korruption in Bundesämtern waren weit verbreitet. Alle Ministerien von Grant wurden vom Kongress wegen Korruption untersucht.

Die moderne Ära

Die Neuausrichtung von 1896 zementierte die Republikaner als Partei der großen Unternehmen, während Theodore Roosevelt mehr Unterstützung auch für kleine Unternehmen anstrebte. Er wählte 1908 seinen Nachfolger William Howard Taft aus, aber sie wurden zu Feinden, als sich die Partei in der Mitte spaltete. William Taft war Mitglied der Yale-Geheimgesellschaft „Skull & Bones“, die sehr viel Bedeutung bei den Republicans erlangen sollte. Sein Vater Alphonso Taft war sogar Gründungsmitglied. Präsident Ulysses S. Grant ernannte Alphonso Taft im März 1876 zum Kriegsminister und drei Monate später zum Generalstaatsanwalt der Vereinigten Staaten.

William Huntington Russell war ein weiterer Mitbegründer der Bones-Gruppe. Sein Cousin schuf die Handelsfirma Russell & Co. im Jahr 1823. Es wird angenommen, dass amerikanische Händler und Kaufleute innerhalb der Russell & Company schon früh in den Anfängen des Unternehmens mit dem Handel und Verkauf von Opium befasst waren. Der Handel und Verkauf von Opium entstand ursprünglich innerhalb des Unternehmens, um laufende Handelsdefizite in Ersatzprodukten wie Silber zu decken. In der Schlussphase der 1820er-Jahre belief sich die Lieferung von Opium in das von Russell kontrollierte Gebiet von Canton auf etwa 1500 Truhen jährlich, was Opium im Wert von etwa 2 Millionen USD entspricht. Russell & Co. ging eine inoffizielle Partnerschaft mit zwei britischen Firmen, Jardine, Matheson, & Co. und Whiteman & Co., ein, um den Opiumhandel in Indien weiter auszubauen.

William Huntington Russell wurde als einer der Führer der Bewegung aktiv, die zur Gründung der Republikanischen Partei führte.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erinnert man sich kaum an Democrats im Weißen Haus, sondern an die republikanischen Präsidenten Dwight D. Eisenhower, Richard Nixon, Gerald Ford, Ronald Reagan und George H. W. Bush. Obwohl gerade Republicans und Bones-Mitglieder verantwortlich waren für bedeutende Technologietransfers an die Sowjetunion, inszenierte man sich als Antikommunisten. Der berüchtigte Senator Joe McCarthy, der regelrechte Schauprozesse veranstaltete hatte, wählte sich den Senatsführer Robert Taft als Förderer und Mentor.

Der Antikommunismus war bei McCarthy zur Hälfte ein Gimmick, ein Thema mit dem er in der öffentlichen Wahrnehmung hervorstechen konnte. Er erklärte 1950, er sei im Besitz einer Liste mit den Namen von 205 Personen, von denen der demokratische Außenminister Dean Acheson wisse, dass es sich bei ihnen um „Mitglieder der Kommunistischen Partei“ handle und die „dennoch weiterhin im Außenministerium arbeiten und dessen Politik mitbestimmen“ dürften.

Acheson war Mitglied einer anderen Geheimgesellschaft an Yale namens Scroll & Key. Er äußerte als Außenminister die Haltung, sich nicht in Korea einmischen zu werden, was die UdSSR und das kommunistische Nordkorea als Freifahrtschein betrachtete, den Süden anzugreifen. Als der Koreakrieg in vollem Gange war und der berühmte Offizier MacArthur merkte wie er von oben sabotiert wurde, sägte man ihn kurzerhand ab. Präsident Truman traf sich mit Dean Acheson (Scroll & Key) und dem „Berater“ W. Averell Harriman (Skull and Bones) und vereinbarte, dass man MacArthur loswerden wollte.

Für McCarthy waren diese Zusammenhänge zu hoch und er suchte bei Achesons Außenministerium nach kommunistischen Spionen. Die Liste, von der McCarthy gesprochen hatte, existierte nicht einmal. Zu seinen wichtigsten Mitarbeitern zählte ein gewisser Roy Cohn.

Dieser Jurist hatte ausgerechnet einen politisch links angesiedelten Richter aus New York zum Vater, der Einfluss hatte in der Demokratischen Partei. Roy durfte höchst sensible, echte Fälle von Sowjetspionage bearbeiten wie z.B. der Diebstahl von Atomwaffengeheimnissen durch Julius und Ethel Rosenberg. Sein Verhör von Ethels Bruder David Greenglass trug maßgeblich dazu bei, dass Julius Rosenberg zum Tode verurteilt wurde. Als Anwalt vertrat er auch u.a. Donald Trump, die Mafiabosse Anthony Salerno, Carmine Galante und John Gotti, den Eigentümer des Studio 54 Steve Rubell und Ian Schrager sowie das Erzbistum New York. Für Trump war Cohn außerdem ein wichtiger Berater. Später arbeitete Cohn zusammen mit Roger Stone, der wiederum instrumentell dabei war, Trumps Sieg bei der Präsidentschaftswahl zu ermöglichen.

Es gibt einige Hinweise darauf, dass Cohn für die CIA ein Programm betrieb, um Personen in Sex-Fallen zu locken. Die Barr-Familie rekrutierte den jungen Jeffrey Epstein und stellte Jahrzehnte später unter Trumps Präsidentschaft den Justizminister.

Trumps Wirtschaftsminister Steven Mnuchin war Mitglied von Skull&Bones und weitere enorm wichtige Personen in Trumps Umfeld studierten an der Yale-Universität, der Heimat von Skull&Bones.

Reagan

Reagans Gruselkabinett bestand aus Ministern, die aus Gruppen wie dem Council on Foreign Relations (CFR) oder der Trilateralen Kommission stammten. Reagan verdreifachte beinahe die Staatsverschuldung auf Grund der hohen Rüstungsausgaben. Reagans Amtszeit lief von 1981 bis 1989. Im Jahr 1983 flog der mächtige Industrielle W. Averell Harriman nach Moskau, um mit niemand anderem als Juri Andropow vertraulich zu sprechen. Harriman war ein Mitglied der elitären Geheimgesellschaft Skull&Bones, genauso wie Reagans Vizepräsident George H.W Bush. Skull&Bones war instrumentell im Aufbau des Ostblocks. Bush war inoffizieller US-Botschafter für das kommunistische China gewesen und förderte die Beziehungen zwischen den beiden Ländern.

Bis Mitte der 1960er Jahre wirkte Reagan als Schauspieler an rund 80 Film- und Fernsehproduktionen mit. Zweimal war er sogar Präsident der Schauspielergewerkschaft SAG, obwohl er nie aufgefallen war als besonders fähiger oder kommerziell erfolgreicher Schauspieler. Seine Verdienste waren anderer Natur: Er diente dem FBI als Informant und nannte Namen von Schauspielkollegen, die er einer Gruppe mit kommunistischem Gedankengut zuordnete. Vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe jedoch hielt er heuchlerisch eine Rede, in der er gegen eine öffentliche Verfolgung von Kommunisten eintrat. Mit seinem Spitzeltum diente er sich bereits früh dem Establishment an. Über Beziehungen zu einem Filmstudio erhielt Reagan schließlich eine Rolle in der Sendung „GE Theater“, einer Werbesendung für Produkte von GE; für GE arbeitete er sechs Jahre lang als Konzernrepräsentant. Reagan hielt in dieser Zeit zahlreiche Reden an die Belegschaft. General Electric hat Verbindungen zu Skull&Bones und machte viele zweifelhafte Geschäfte mit dem Ostblock. Für Reagan war es also opportun, kommunistische Schauspielerkollegen an das FBI zu verraten, er hatte hingegen aber keinerlei Schwierigkeiten damit, für einen Konzern zu arbeiten, der in der Sowjetunion aktiv war.

In seiner Zeit bei GE wandelte sich Reagans politisches Auftreten drastisch. Er bekundete nun öffentlich, sich von einem Linken („liberal“) zu einem Konservativen gewandelt zu haben. General Electric unterstützte später Donald Trump.

Ronald Reagan wurde 1962 Mitglied der Republikanischen Partei, Am 8. November 1966 gewann Reagan mit einem Stimmenanteil von 57 % die Wahl zum Gouverneur von Kalifornien. Als Gouverneur war Reagan bekannt für seine harte Haltung gegenüber Demonstranten und scheute sich nicht, diese in öffentlichen Stellungnahmen verbal anzugreifen. 1969 ließ er an der University of California, Berkeley Studentenproteste mit Truppen der kalifornischen Nationalgarde gewaltsam auflösen. Neben regelmäßigen Auftritten in politischen Fernsehsendungen gehörte er auch der sogenannten Rockefeller-Kommission an.

Die Kommission des Präsidenten der Vereinigten Staaten zur Untersuchung von CIA-Aktivitäten innerhalb der USA, besser bekannt unter dem Namen Rockefeller-Kommission, wurde 1975 von Präsident Gerald Ford eingesetzt, um die Aktivitäten der CIA und anderer Geheimdienste innerhalb der USA zu untersuchen. Die Kommission wurde von Vizepräsident Nelson Rockefeller geleitet. Die Rockefeller-Kommission wird heute vielfach als ein Versuch der US-Regierung gesehen, einer umfassenderen Untersuchung durch den US-Kongress zuvorzukommen und die CIA in Schutz zu nehmen. So war der Kommissionsvorsitzende, Nelson Rockefeller, bereits unter Präsident Eisenhower als Vorsitzender des National Security Councils über alle verdeckten Operation der CIA, einschließlich Attentatsversuchen und MKULTRA, informiert und hatte den kritischsten und fragwürdigsten Operationen zugestimmt. Auch in seiner Position als ‚Undersecretary‘ des ‚Departments of Health, Education, and Welfare‘ war er involviert, da die Gedankenkontroll-Experimente der CIA teilweise durch dieses Ministerium finanziert wurden.

Reagan war entschlossen, in der Dritten Welt mit fast jedem Regime zusammenzuarbeiten, das von sich behauptete, Kommunisten zu bekämpfen (s. Kirkpatrick-Doktrin), was unter anderem zu einer konsequenten Unterstützung von antikommunistischen Militärdiktaturen führte. Mit der offiziellen Begründung, den kommunistischen Einfluss in Lateinamerika bekämpfen zu müssen, führte die Regierung Reagan über ihre gesamte Amtszeit hinweg einen verdeckten Krieg gegen die sandinistische Regierung in Nicaragua. Für die von der CIA organisierten Contras wurden ehemalige Mitglieder der gefürchteten Nationalgarde Nicaraguas rekrutiert. Die Finanzierung erfolgte durch Waffengeschäfte mit dem Iran (siehe Iran-Contra-Affäre) und Drogengeschäfte. Der von 1981 bis 1990 geführte Contra-Krieg ruinierte die Wirtschaft und die Infrastruktur Nicaraguas, terrorisierte die Bevölkerung und etwa 60.000 Menschen wurden getötet – hauptsächlich Zivilisten. Trump kündigte an, Amerikas Dominanz weltweit wieder zu festigen. Amerikas Feinde solle das Fürchten gelehrt werden.

Die Bushs

George H.W. Bush kämpfte im Zweiten Weltkrieg als Pilot gegen die Japaner und wurde später an der Universität Yale Mitglied von Skull&Bones. 1988 veröffentlichte The Nation einen Artikel, in dem behauptet wurde, Bush habe bereits in den 1960er Jahren als Agent der Central Intelligence Agency (CIA) gearbeitet; Bush wies diese Behauptung zurück. Aus Skull&Bones-Kreisen war die CIA überhaupt erst entstanden und später diente Bush als Direktor der CIA.

Bush und Gorbatschow trafen sich im Dezember 1989 auf dem Malta-Gipfel. Hauptthema war die mögliche Wiedervereinigung Deutschlands. Während Großbritannien und Frankreich einem wiedervereinten Deutschland skeptisch gegenüberstanden, schloss sich Bush dem westdeutschen Bundeskanzler Helmut Kohl an, um auf eine deutsche Wiedervereinigung zu drängen. Bush glaubte, dass ein wiedervereinigtes Deutschland den amerikanischen Interessen dienen würde. Nach langen Verhandlungen stimmte Gorbatschow zu, dass Deutschland wiedervereinigt wird und in der NATO verbleibt. Deutschland zahlte mehrere Milliarden Mark an Moskau, bezog in der Folgezeit immer mehr Gas aus Russland und führte einen regelrechten Kahlschlag bei der Bundeswehr durch.

Der jüngere George W. Bush galt zunächst als lahme Ente bis zu den Anschlägen vom 11. September 2001. Für den „Krieg gegen den Terror“ in Afghanistan und Irak wurden exorbitante Summen aufgewendet und Gesetzgebung wie der Patriot Act und Military Comissions Act schränkten die Verfassung massiv ein. Anfangs waren Bushs Beliebtheitswerte sehr hoch aber je mehr die Erinnerung an 9/11 verblasste, umso mehr sahen die amerikanischen Bürger die Politik der Bush-Administration als das größere Problem. Sender wie FOX News deuteten an, dass der Präsident bei einem weiteren Anschlag quasi ein Diktator wäre.

Die Republican Party verlor nach dem Ende der UdSSR an Rückhalt in der Bevölkerung. Präsident Bill Clinton war befreundet mit dem Ex-Päsidenten George H.W. Bush und später mit dem Präsidenten George W. Bush. Clinton studierte mit einem Rhodes-Stipendium des britischen Kolonialreichs an Oxford. Später machte er einen Doktortitel an der Yale-Universität.

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3 Kommentare

  1. Übrigens waren CNP Mitglieder an diversen Skandalen und Affären a la Iran-Contra,Finanzierung von Al Quaida und der Denkfabrik „Project for a New American Century“ „PNAC“ beteiligt und diverse CNP Mitglieder waren wahrscheinlich auch in Pädophilennetzwerke a la Franklin Skandal verstrickt..Oh und anscheinend waren alle führenden Köpfe des CNP bis auf eine Ausnahme Mitglieder des Malteserordens..

  2. Wer den Aufstieg Donald Trumps und des MAGA-Phänomens richtig verstehen will kommt aus meiner Sicht an der Analyse einer in Washington D.C. ansäßigen Denkfabrik namens Council for National Policy nicht vorbei..1981 vom ehemaligen evangelikane Prediger Tim Lahey mit Finanzierung der Unification Church aka Moon-Sekte,Nelson Rockeller,Nelson Bunker Hunt,einer der damals wichtigsten Silberspekulanten,der Coors und Coke Familien usw. gegründet trat ein jeder republikanische Präsidentschaftskandidat seit Ronald Reagan vor Vertretern des CNP auf. Diese Denkfabrik veröffentlicht keine Mitgliederlisten aber Einige dieser Listen wurden geleakt and die Öffentlichkeit gespielt und deren Authentizität vom CNP nicht in Frage gestellt. Fast alle Mitglieder des Trumpkabinetts waren CNP Mitglieder und Trump selber trat zweimal,2016 und 2020,vor CNP-Mitglieder auf..Steve Bannon,sein ehemaliger Wahlkampfstratege aber auch Robert Mercer,ein Finanzier des Data Mining Programms „Cambridge Analytica“,das von der Trump Kampagne 2016 benutzt wurde,tauchen auf Mitgliederlisten neben vielen anderen Größen konservativer,rechter Kreise in den USA,des CNP auf. Wer des Englischen mächtig ist dem empfehle ich folgende Clips ,des US-amerikanischen Rechercheurs und Betreibers diverser Online-Kanäle unter dem Namen „we’re read the documents“,John Brisson als Einführung in den CNP und verlinke auch noch den Livestream der Trump-Rede vor CNP-Vertretern 2020…https://www.youtube.com/playlist?list=PLXKGLoMod2GV6_Wm8hu2mStPHp4_SdiBh, https://www.youtube.com/watch?v=qZCGpI_-GMo

    • Ja, solche Seilschaften hatten auch die Birch Society in der Hand und konnten die gängige Verschwörungsideologie damit entsprechend anpassen und steuern.

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