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Oktober, 6

Massive Sicherheitsbedenken bei der Beerdigung von Queen Elizabeth

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Die Beerdigung von Queen Elizabeth heute gilt als eine der größten Sicherheitsoperationen in der britischen Geschichte. Aus ganz Europa ist der Hochadel angereist und aus vielen Staaten kommen Regierungschefs oder hohe Vertreter.

Elizabeth herrschte während den Spannungen im Kalten Krieg, neuen terroristischen Bewegungen und der Phase, in dem das Kolonialreich sich einen moderneren Anstrich verpassen wollte, was es notwendig machte, dass die Queen und Prinz Philipp möglichst sichtbar waren, und das weltweit. Notfalls waren die beiden ersetzbar, denn ihre Familien sind gigantisch und wachsen seit rund 1000 Jahren stetig an.

Den Royal Protection Officers war es nicht erlaubt gewesen, Elizabeth notfalls zu Boden zu reißen, um sie zu schützen vor einem Attentäter, wie man es beispielsweise kennt vom Secret Service in den USA. Die Royals hatten geplant, dass sich Wut in der Bevölkerung eher gegen gewählte Politiker richten sollte. Als 1963 JFK erschossen wurde und im Laufe des Jahrzehnts eine kommunistische Terrorkampagne an Fahrt aufnahm, wurde die Sicherheit auch für den Adel verstärkt. Aber nicht genug.

Prinz Charles studierte an der Cambridge University und wurde dort konstant gesichert durch Beamte von Special Branch. Zusätzlich überwachte der gesamte Geheimdienstapparat alle möglichen Gruppierungen, die immer wieder auch Pläne hatten gegen die Royals. So stieß man ausgerechnet auf eine radikale Feministen-Truppe von der Manchester University, die zusammen mit Komplizen in Cambridge Prinz Charles ganz professionell entführen wollte. Weiterer Ärger drohte von radikalen Walisern, die überhaupt nicht begeistert waren von einem deutschstämmigen Prinzen von der englischen Insel, der zum „Prinzen von Wales“ gekürt wurde. Die Organisation „Mudiad Amddiffyn Cymru“ (MAC) legte haufenweise Bomben und implementierte eine effektive Struktur aus vielen kleinen Terrorzellen, die später von der IRA kopiert wurde. Im Vorfeld der der Zeremonie für Charles mussten Beamte alle wahrscheinlichen Punkte absichern, die Terroristen benutzen würden.

Dann mischten sich auch noch die Sowjets ein und wollten heimlich eine Brücke sprengen und die Aktion hinterher als fiese False Flag-Aktion des britischen Geheimdienstes MI5 porträtieren, die gegen die walisischen Nationalisten gerichtet sei. Der KGB wurde aber rechtzeitig zurückgepfiffen.

1974 gelang es einem Entführer, Prinzessin Anne kurzzeitig in seine Gewalt zu bringen, mit der Absicht, 2 Millionen Pfund Lösegeld zu erpressen. Eine wilde Schießerei brach aus und er wurde schließlich verhaftet. Er war nicht polizeibekannt und sein abstruser Plan, mit dem Geldkoffer in die Schweiz und wieder zurück zu fliegen, deutete darauf hin, dass er nicht mehr alle Tassen im Schrank hatte. So kamen neben Walisern, Iren und Kommunisten also auch noch „einsame Verrückte“ als Bedrohung hinzu, die keinen radikalen Organisationen angehörten, die unter Überwachung standen.

1977 stand ein Besuch der Queen und von Prinz Philipp in Nordirland an, wo sich Anhänger und Gegner der Krone bitter bekämpften. Jahre zuvor wurde ein Sondergesetz erlassen, um die Streitkräfte einsetzen zu können, um hunderte Katholiken und Nationalisten zu verhaften. Für Elizabeth kam es nicht in Frage, den Besuch abzublasen und der IRA damit einen Propagandasieg zu liefern. Und so wurde alles aufgeboten, was man aufbieten konnte; von Kampfschwimmern die nach Bomben tauchten, bis hin zu Spezial-Sonargeräten, SAS-Sonderkommandos usw. Am 27. August 1979 bestieg Lord Louis Mountbatten wie üblich sein Boot an der irischen Küste. Im Jahr zuvor war sein Cousin Prinz Moritz von Hessen-Kassel entführt und verletzt worden. Der MI6 und die Polizei hatten Louis explizit gewarnt, nicht in Irland Urlaub zu machen. Ein SAS-Corporal war besonders misstrauisch bei dem Boot, das ein einfaches Ziel darstellte. Nichtsdestotrotz detonierte die IRA eine Bombe und Mountbatten starb.

Queen Elizabeth weigerte sich auch in der Folgezeit, zu stark sichtbar abgeschirmt zu werden oder sich gar zu verstecken. Als Prinzessin Diana in einem Auto in Paris starb, explodierten die Spekulationen, sie sei einem Attentat des Palastes zum Opfer gefallen. Letztendlich hatte sie sich aber deutlich au0erhalb des normalen Schutz-Niveaus bewegt und war angreifbar für Terroristen. Vielleicht war es ein Attentat, das primär Dodi al-Fayed galt. Diana litt an vielen psychischen Störungen und war seit mindestens 1987 paranoid.

Nun zieht Scotland Yard alle Register, um sicherzustellen, dass der heutige Gottesdienst und die Prozession reibungslos ablaufen.

Mindestens 10.000 Polizisten werden heute das Zentrum von London und die 23-Meilen-Strecke nach Windsor Castle bewachen.
Vor Ort werden viele Straßen und Brücken für den Verkehr gesperrt, und es wurden 23 Meilen Absperrungen errichtet, um Menschenmengen zu kontrollieren, von denen erwartet wird, dass sie Zehntausende erreichen. Am Himmel geht man kein Risiko ein, die Zivilluftfahrtbehörde richtet über der Hauptstadt eine Flugverbotszone ein – dazu gehört auch das Verbot von Drohnen.

Um dies durchzusetzen, haben die Sicherheitskräfte vor dem heutigen Gottesdienst streng geheime Anti-Drohnen-Geräte in der Londoner Innenstadt aufgestellt, heißt es.

Diese Maschinen, die Signale zwischen Drohnen und ihren Piloten blockieren, wurden auf den Dächern rund um Westminster aufgestellt, berichtet der Telegraph.

Und Spezialeinheiten des SAS sollen im Falle eines Angriffs unterstützend zur Seite stehen. Die im Fernsehen übertragene Trauerfeier beginnt um 11 Uhr, geleitet vom Dekan von Westminster und dem Erzbischof von Canterbury.

Nachdem der staatliche Leichenwagen mit einem Geschützwagen von Westminster Abbey nach Wellington Arch gebracht wurde, wird er den Sarg der Königin entlang des südlichen Randes des Hyde Park im Zentrum Londons nach Westen transportieren, bevor er das Queens Gate passiert und die Cromwell Road hinunterfährt.

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