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Al-Zawahiri, „Moskaus Mann in al-Kaida“, angeblich getötet durch CIA-Drohne

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Präsident Joe Biden verkündete am Montagabend einen erfolgreichen CIA-Drohnenangriff an, bei dem Al-Qaida-Führer Ayman al-Zawahiri angeblich getötet wurde, Osama Bin Ladens Stellvertreter, der der Drahtzieher hinter mehreren Angriffen in den letzten zwei Jahrzehnten war. Biden betonte die Terroranschläge vom 11. September und dass das gelungene Attentat die Entschlossenheit der USA zeige, Terroristenführer zu verfolgen, egal wo sie sich verstecken und wie lange es braucht.

Al-Zawahiri, 71, wurde von zwei Hellfire-Ninja-Raketen getötet, die von CIA-Drohnen abgefeuert wurden, als er an diesem Wochenende auf dem Balkon seines Hauses in einem wohlhabenden Viertel der Innenstadt von Kabul stand. Dieses Haus
gehörte einem hochrangigen Mitarbeiter von Sirajuddin Haqqani, dem Innenminister der Taliban.

Präsident Biden wirkte während seiner Präsidentschaft schwach und senil. Die angebliche Tötung von Al-Zawahiri soll hingegen Stärke und Durchsetzungsfähigkeit demonstrieren.

Moskaus Mann in Al-Kaida

Alexander Litwinenko, der rebellische russische FSB-Geheimdienstoffizier der 2006 in London mit radioaktivem Material ermordet wurde, bezeichnete den berüchtigten al-Zawahiri als “Moskaus Mann in al-Kaida”. In einem Interview nach den Anschlägen vom 7. Juli 2005 in London behauptete er, dass der zukünftige al-Kaida-Chef sich 1998 in einem FSB-Ausbildungszentrum in Dagestan im Nordkaukasus befunden hätte.

“Dort absolvierte er eine sechsmonatige Spezialausbildung. Dann wurde er nach Afghanistan geschickt, wo er noch nie zuvor gewesen war. Unmittelbar danach drang er unter Aufsicht seiner FSB-Bosse in das Gefolge von Bin Laden ein und wurde bald sein Stellvertreter in al-Qa’eda…. Ich sah die Offiziere aus dem FSB-Direktorium für Dagestan, die kurz zuvor al-Zawahiri ausgebildet hatten, die nach Moskau versetzt wurden und Beförderungen erhielten.”

Später musste Russland zumindest zugeben, dass man al-Zawahiri rund ein halbes Jahr lang in FSB-Gefangenschaft hatte und ihn dann gehen ließ, weil man seine echte Identität nicht erkannt habe. So naiv wird der FSB aber nicht gewesen sein, weil man eindeutige Daten von Zawahiri und dessen zwei Begleitern ausgewertet hatte:

“Nach der Freilassung besuchte Zawahiri zehn Tage lang heimlich Islamisten in Dagestan, was vermutlich der ursprüngliche Zweck seiner Reise in die Region gewesen war. Kurz darauf machte er sich auf den Weg nach Afghanistan, um sein schicksalhaftes Bündnis mit Bin Laden zu schließen, das Mitte Februar 1998 mit der Ankündigung einer neuen Partnerschaft zwischen den Männern und ihren Organisationen in einer Global Islamic Front for Jihad gegen Juden und Kreuzritter gefestigt wurde. So wurde al-Qa’ida offiziell geboren und der Weg zum 11. September festgelegt.”

Zawahiri war bereits 1996 einer der meistgesuchten Terroristen der Welt, nachdem er 1981 eine führende Rolle bei der Ermordung von Präsident Anwar Sadat gespielt hatte; die Rolle des radikalen Arztes Zawahiri im anschließenden öffentlichen Prozess wurde in vielen Ländern im Fernsehen übertragen.

Die russischen Geheimdienste hatten bereits im Kalten Krieg Verbindungen zur PLO, einschließlich Waffenlieferungen und Ausbildungen, während palästinensische Gruppen wie die PFLP-GC praktisch wie Unterabteilungen des KGB waren.

Der FSB-Überläufer Alexander Litwinenko sprach von weiteren Verbindungen des FSB zu al-Kaida, wurde aber prompt von russischen Agenten ermordet mit radioaktiven Polonium. Shamil Basayev, der langjährige Emir der Mudschahidin in Tschetschenien, war in den 90er Jahren ein Agent des russischen Geheimdienstes GRU.

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