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Familienstrukturen und Wohlstand vernichten durch Aktivismus und Popkultur

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In den USA herrscht eine neue Abtreibungsdebatte: Die Linken fürchten, dass Frauen die Kontrolle genommen wird über solch dramatische und folgenreiche Ereignisse wie Schwangerschaft, Geburt und 18 Jahre Elternsein. Die Konservativen fürchten, die Kontrolle zu verlieren über die demografische Entwicklung und damit über die Sicherheit der Zivilisation. Die Option, abzutreiben, macht allerdings nur einen Bruchteil aus von den vielen Faktoren, die die Geburtenrate absenken. Die marxistische „kritische Theorie“ hat klassische Familienstrukturen und persönlichen Wohlstand als Ursprung allen Übels verklärt; als Nährboden des Imperialismus und Faschismus.

Die Forschung zeigt eindeutig, dass christlich-konservative Bürger deutlich mehr Kinder haben als die Linken und damit die Demografie stabil halten. In praktisch allen Industrienationen ist die Baby-Rate unter den Wert von 2.1 gefallen. Junge Leute sind in ihrer Freizeit beschäftigt mit Aktivismus gegen Klimawandel, gegen „Rechts“ usw. Einige sind aufgewachsen bei alleinerziehenden Müttern, die einst schwanger wurden von einem rebellisch wirkenden linken Kerl mit Andreas-Baader-Lederjacke, der aber dann nicht als Vater taugte.

Die christlich-konservativen Kreise in den USA sind allerdings auch künstlich begrenzt: Wegen mittelalterlichen Vorstellungen laufen ihnen die jüngeren Leute davon und auch rechter Aktivismus kann einsam machen. Es gibt Millionen an jungen, frustrierten Männern in Amerika, ohne optimistische Karrierreaussichten, die sich haben einwickeln lassen von rechtem Online-Aktivismus. Anstatt sich auf eine bessere Karriere zu fokussieren und irgendwann eine Familie zu gründen, klicken und klackern sie sich durch Social Media und radikalisieren sich, wodurch sie unattraktiver werden für Frauen, Arbeitgeber und potenzielle Business-Partner. Der gängige Verschwörungs-Aktivismus ist sehr ähnlich; weshalb der extrem erfolgreiche Podcaster Joe Rogan seine Frustration über das verschwendete Potenzial zum Ausdruck brachte mit der Beschreibung, es gäbe zu viele „unf**kbare weiße Typen“ in der Szene.

Wer einigermaßen politisch gemäßigt sein will und eine bürgerliche Existenz möchte mit Kjindern, Haus, Hof und Hund, der hat dazu noch die Möglichkeit, aber es wurde immer weiter künstlich erschwert: Inwzischen braucht man zwei Universitätsabschlüsse, beide arbeitende Ehepartner und viel zu viel Disziplin, um sich überhaupt noch ein Eigenheim leisten zu können. Für hunderttausende Euros langt es gerade einmal für ein kleines Reihenhäuschen mit Streifen Gras daneben, das sich eher anfühlt wie eine Wohnung.     

In den 1700er Jahren kam es zum Durchbruch in der Wissenschaft und die Imperien passten sich der neuen Realität an. Entscheidend waren nicht mehr eine möglichst große Ackerfläche und Anzahl an Bauern-Leibeigenen, sondern Fabriken, Schulen, Universitäten und neue Erfindungen. Viele Bürger galten zunehmend nur noch als Überschuss, der Ressourcen verschwendet. Wie also die Bevölkerung reduzieren?

Der Forscher und Autor Edwin Black studierte die psychopathischen Holzhammer-Methoden der Nazis (siehe sein Werk „IBM and the Holocaust“) und das amerikanische Eugenik-Programm in den USA im frühen 20. Jahrhundert, das glücklicherweise ein Versuchsballon geblieben war. Die amerikanische Oberschicht wollte die „untersten“ 10% der Bevölkerung identifizieren und unter dem Vorwand, diese seien geistig unzurechnungsfähig und/oder kriminell, zu sterilisieren und anderweitig von der Fortpflanzung abzuhalten. Nach Abschluss dieser Phase sollten dann die nächsten unteren 10% der Gesellschaft angegangen werden, bis nur noch eine Art angelsächsische Herrenrasse übrigbleibt. In letzter Konsequenz entspricht die vermeintliche Spitze dieder Hierarchie der Selbstwahrnehmung des europäischen Hochadels, der über 1000 Jahre lang im engsten Kreis heiratete.   

Der Holocaust machte schließlich das amerikanische Programm unvermittelbar, und so verlagerten sich die Oligarchen und Forscher auf andere, subtilere Methoden der Bevölkerungsreduktion, getarnt als links-marxistische, anti-faschistische „kritische Theorie“.  Man hatte ohnehin bereits geflüchtete, talentierte jüdische Wissenschaftler aus Deutschland rekrutiert und ließ sie an der „kritischen Theorie“ arbeiten, also Strategien, um ein Wiederaufflammen des Faschismus zu verhindern. Es war die elitäre Columbia University, wo das bedeutende Institut für Sozialforschung geführt wurde. Theodor Adorno durfte an das Merton College in Oxford. Der legendäre Sozialforscher Herbert Marcuse, dessen Werk heute noch den linken Aktivismus definiert, waren sogar direkt beim amerikanischen Geheimdienst beschäftigt. Nach dem Ausscheiden aus dem Geheimdienst betrieb er weiterhin Studien über den Sowjet-Marxismus 1952/53 an dem Russian Institute der New Yorker Columbia University, einem Prestigeprojekt der Rockefeller-Stiftung, und an dem Russian Research Center der Harvard University (1954/55). Die notorischen Rockefellers finanzierten frühzeitig die Forschung in Eugenik und der Antibabypille. Einer der angeheuerten Spezialisten war Alan F. Guttmacher, der spätere Präsident der kontroversen Organisation Planned Parenthood (PP), die die schwarze Bevölkerung der USA reduzieren sollte. Die rassistische PP-Gründerin Margaret Sanger beschaffte weitere Gelder um den Biologen Gregory Pincus zu finanzieren, der Ende der 1930er Jahre im Berliner Kaiser Wilhelm Institut gearbeitet hatte.

Für die amerikanische Oberschicht hatte die kritische Theorie eher den Zweck, die Bevölkerung zu verändern, zu polarisieren und zu reduzieren. Kennzeichnend waren andauernde Provokationen gegen alles, was traditionell und etabliert war; insbesondere Polemik gegen Familienstrukturen und persönlichen Wohlstand.

Die heutigen linken Aktivisten wurden besonders radikalisiert durch die Klimaforschung, ohen dass sie verstehen, wie jene fest in den Händen des angloamerikanischen Empires und des Militärs ist. Für sie geht es um Leben und Tod und sie haben sich inzwischen einreden lassen, dass die klassischen zwei Geschlechter nur ein fieses Konstrukt seien zur Unterdrückung. Die „kritische Theorie“ wurde geschaffen als langsame, zivilisiertere Alternative zu einem gewaltsamen, schnellen kommunistischen Umsturz, denn sie arbeitet mit „Pädagogik“, also  marxistischer Dauer-Gehirnwäsche wie in einer beliebigen Sekte. Aktivisten besetzten Berufe, die mit Kindern zu tun haben und sorgten bewusst und unbewusst dafür, dass bindungsschwache oder gar bindungsgestörte Personen heranwachsen, die später einmal keine Familiendynastie aufbauen würden. Teenager und junge Erwachsene vergeudeten ihre Zeit mit Partys und marxistischem Aktivismus, und studierten häufig entsprechende Fächer wie Sozialpädagogik oder Philosopphie, um selber dann die künftige Jugend zu „erziehen“. Diese Jobs waren aber selten gut bezahlt und schufen die Abhängigkeit vom Staat und von reichen Gönnern. Mit vielen typisch linken Karrieren fehlt einfach das Geld für eine traditionelle Familie, für Haus, Hof und Hund.

Da die allermeisten Bürger ohnehin keine Bücher mehr lesen, dehnte sich die „kritische Theorie“ auf die Popkultur aus; manchmal auch eher indirekt und nicht zu überdeutlich. Wie ich kürzlich bereits erklärt habe, war George Lucas bereits bei der ursprünglichen Star Wars-Trilogie entsprechend beeinflusst. Es war die Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs in Amerika und der Vietnamkrieg war zuende gegangen. Anstatt BWL oder etwas in der Art zu studieren,  wählte er Fächer wie Soziologie und Literatur, und dann schließlich Film. Die Vietcong waren seinen eigenen Worten zufolge eine entscheindende Inspiration für die Rebellen in seinen Star Wars-Filmen. Wie stark er die kommunistische Interpretation des Vietnamkriegs übernommen hatte, verrät er nicht.

Nach dem Framing der linken Propaganda waren die Vietcong Freiheitskämpfer, die sich und ihre Mitmenschen von dem alten Joch der Unterdrückung erlösen wollten, um eine neue Welt zu schaffen der Gemeinschaftlichkeit ohne Ausbeutung. Nicht etwa brutale Eroberer, die vom Sowjetimperium professionell ausgerüstet und ausgebildet worden waren. Das US-Imperium hätte dann seine Truppen ausgesendet, um die kommunistische „Befreiung“ rückgängig zu machen. George Lucas war noch keine 30 Jahre alt, als er das Drehbuch begann für „Star Wars A new Hope“. Die spätere Prequel-Trilogie zeigt, dass sich seine Bildung und seine Perspektive auf die Imperien im Laufe der Zeit stark erweitert hatte.

Die Geschichte von George Lucas wird aber noch um einiges interessanter und komplexer: Nach seinem Abschluss in „Fine Arts“ 1967 wollte er zur US-Lufwaffe, wo er (angeblich) wegen seiner Strafzettel für Geschwindigkeitsüberschreitungen  abgelehnt wurde. Star Wars zeigt seine Begeisterung vom Piloten-Dasein und der Held Luke Skywalker zerstört in seinem X-Wing letztendlich den Todesstern.

Den Kriegsdienst in Vietnam musste er nicht leisten wegen seiner Diabetes. Stattdessen ging er an die Universität zurück, wo er unter Verna Fields für die „US Information Agency“ (USIA) arbeitete. Fields wurde eine der einflussreichsten weiblichen Funktionäre in Hollywood. Lucas traf bei der Arbeit seine spätere Ehefrau. Die USIA existierte in dieser Form von 1953 bis 1999 und war zuständig für geheimdienstliche Propaganda-Aufgaben. Die amerikanische Regierung leistete sich eine fünfstellige Anzahl an Angestellten, die weltweit nonstop pro-amerikanische und anti-sowjetische PR verbreiteten. Einige Produktionen waren relativ transparent und für das ausländische Publikum gedacht. Innerhalb der USA sollte jenes Material nicht ausgetrahlt werden. Es gab aber auch geheime Projekte wie Project Pedro für Mexiko, das querfinanziert wurde von Konzernen wie CocaCola.

Wir wissen auch, dass die CIA ein Programm hatte, um gemäßigtere marxistisch-sozialdemokratische Medien und Ideen zu verbreiten, um damit den Einfluss des harten Ost-Kommunismus zurückzudrängen. Gefördert wurden unter anderem George Orwells Romane. Anscheinend war der CIA klar, dass es sinnlos und kontraproduktiv ist, einige Amerikaner zwanghaft auf eine klassisch-konservative Linie zu bürsten. Besser, man kommt ihnen teilweise entgegen und schafft eine scharfe Abgrenzung zur UdSSR und dem harten Ost-Kommunismus. Orwell wurde auch in den USA gelesen und somit ergab sich eine rechtlich heikle Situation, in der die US-Regierung mit Steuergeldern Propaganda verbreitet für die Steuerzahler im Inland. Wir wissen, dass große Hollywood-Produktionen, wie etwa der neue „Top Gun – Maverick“ dem Pentagon nahestehen und das US-Militär in einem möglichst guten Licht darstellen im Austausch für die Möglichkeit, etwa auf Flugzeugträgern drehen zu dürfen.

Gab es bei der CIA oder der Information Agency geheime (und illegale) Projekte für den heimischen und internationalen Markt? Bekam George Lucas die entsprechenden Verbindungen zu 20th Century Fox über die Information Agency, um das Projekt „Star Wars“ zu realisieren?

Präsident Dwight Eisenhower, der die Information Agency erschaffen ließ, sagte , dass „das Publikum für die amerikanische Botschaft empfänglicher wäre, wenn es daran gehindert würde, sie als Propaganda zu identifizieren. Soll heißen: Wenn man mit der Tür ins Haus fällt und zu dreist und offensichtlich vorgeht, lehnt das Publikum die Message ab. Wäre das Imperium in Star Wars als eine idealisierte Form der USA dargestellt worden, hätte dies wohl Misstrauen erregt. Aber indem das Drehbuch und die Darstellungen von „Star Wars – A New Hope“ Seitenhiebe auf die imperialen Aktivitäten der USA enthielten, fühlten sich viele im Publikum angesprochen. Um nicht die klassischen Patrioten abzuschrecken, wurde das Star Wars-Imperium im Nazi-Look gehalten und die Piloten-Schlachten erinnerten an den Luftkampf im Zweiten Weltkrieg.   

Zeitweise arbeitete George Lucas als Lehrer für Dokumentarfilm-Produktion vor einer Klasse von Studenten der US-Marine. Die ursprüngliche Star Wars-Trilogie enthält viele Elemente aus der marxistischen „kritischen“ Theorie, ist aber an jedem Punkt mehrdeutig. Alle Charaktere haben nur dann einen Wert und einen Sinn im Leben, wenn sie sich an dem Kampf der Rebellion beteiligen. Familei und Wohlstand aufbauen gilt als Ablenkung und als Gefahr. Figuren wie Yoda und Obi-Wan leben einsam und frustriert in „A new Hope“ bevor sie wieder aktiv werden. Han Solo lebt ein unstetes, unzufriedenes Leben als krimineller Piraten-Kapitalist und arbeitet mit anderen Kriminellen Unternehmern wie Jabba the Hutt. Lando Calrissian war beschäftigt mit Handel in der Wolkenstadt und verrät beinahe die Rebellen ans Imperium. Onkel Owen will junge Männer ausbeuten für seinen Landwirtschaftsbetrieb, und keine Risiken eingehen. Prinzessin Leia gibt das Adelsleben auf, um für die Rebellion zu kämpfen. Alle Figuren müssen ihren persönlichen Wohlstand und die Bildung einer Familiendynastie aufgeben, um zu kämpfen. Bei den Rebellen gibt es keine individuellen Bedürfnisse, sondern nur den Dienst am Kollektiv. Lucas nannte die Vietcong als Inspiration. Überall sehen wir die Art von marxistischer kritischer Theorie, die von den US-Geheimdiensten über Leute Herbert Marcuse ausgearbeitet worden waren. Und an jeder Stelle in Star Wars ließe sich der Marxismus leugnen; denn die unmittelbare Bedrohung durch Darth Vader ist so groß, dass das Individuum nicht an seine eigenen Interessen denken kann, sondern in den Krieg ziehen muss. Mit solchen Argumentationsmustern zog die US-Regierung junge Männer zum Kriegsdienst ein in Vietnam und mobilisierte Soldaten im Zweiten Weltkrieg.

Die heimkehrenden Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg bekamen zwar staatlich subventionierte Wohnungen, um Familien starten zu können, aber die Traumatisierung bedeutete erhebliche Probleme in solchen Familien. Künftig konnten die USA massenhaft neue Soldaten rekrutieren gegen Russland und China.

Star Wars ist bewusst schwammig und mehrdeutig gehalten, was dazu führte, dass sowohl Linke als auch Konservative die Filme mochten. Selbst die Anhänger der klassischen Verschwörungsideologie begeisterten sich für Star Wars und sehen die Filme als eine Allegorie für ihren Aktivisten-Kampf gegen eine mächtige Oligarchen-Kaste. Die Sendung von Alex Jones (INFOWARS) nutzte viele Jahre lang als Intro-Musik den Imperial March aus dem Soundtrack von Star Wars. Die angloamerikanischen Geheimdienste kontrollieren seit 200 Jahren die wesentlichen Narrative der Szene.

Alle paar Jahre erhält die Szene einen künstlichen Aufwind, wodurch neue Aktivisten hinzukommen und sich oftmals ihren Ruf, ihre Karriere und ihre Aussichten auf eine Familiengründung ruinieren.

George Lucas spendet nach eigenen Angaben seine Milliarden an „wohltätige Zwecke“. War es nie wirklich sein eigenes Geld gewesen?

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