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Nur 20 Jahre Haft in einem soften Gefängnis für Ghislaine Maxwell

RechtNur 20 Jahre Haft in einem soften Gefängnis für Ghislaine Maxwell

Kommentar

Das Urteil gegen Ghislaine Maxwell verblüfft: Nur 20 Jahre dafür, dass sie junge Mädchen rekrutierte für Jeffrey Epstein und damit im Wohlstand leben konnte. Sie wird nach der rauen U-Haft in ein relativ softes Gefängnis verlegt werden und könnte nach drei Jahren einen Transfer nach Britannien beantragen. Wenn sie Glück hat (oder einflussreiche Freunde in Amerikas und Britanniens Oberschicht), könnte sie vielleicht unter Auflagen nach etwa 12 Jahren freikommen.

Sie und Epstein hatten zwar zuverlässig Geld und Mädchen bewegt, aber die Sache übertrieben und damit das größere Spiel gefährdet. Hält sie die Klappe über einflussreiche Figuren, könnte sie mit einer überschaubaren Haftzeit davonkommen. Ihr neuer Knast gilt als soft, aber über die Wärter und Häftlinge könnte dennoch Druck auf sie ausgeübt werden bei Bedarf.

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Der Fall Jeffrey Epstein dreht sich nicht nur um einen durchgeknallten Investor, der über Jahre hinweg schwarenweise minderjährige Mädchen beschaffen ließ, die ihn sexuell befriedigen sollten. Er schien seine prominenten Freund und Bekanntschaften heimlich zu filmen und es gibt starke Hinweise darauf, dass er dies im Auftrag eines oder mehrerer Geheimdienste tat. Da Epstein und einige seiner reichsten Vertrauten jüdisch waren, wurde die Sache von gängigen Verschwörungsmedien selbstverständlich hineingepresst in das Narrativ der „Weisen von Zion“. Wie bereits in einem früheren Kapitel dieses Buchs beschrieben, gibt es Oligarchen mit jüdischem Hintergrund, die teils die israelische Staatsbürgerschaft haben, teils die russische und manchmal sogar mehrere. Die Weisen von Zion existieren nicht und es ist enorm schwierig, zu bestimmen, wer mit welcher Wahrscheinlichkeit (primär) für einen westlichen oder russischen oder israelischen Geheimdienst arbeitet. Die jüdische Abstammung oder ein praktizierter jüdischer Glaube sagen uns nicht viel.

Die klassische investigative Reporterin Julie K. Brown, ohne die Epstein vielleicht noch am Leben wäre und frei herumlaufen würde, möchte wirklich gerne viel tiefer graben und andere wichtige Figuren identifizieren, die mit Jeffrey Epstein in Verbindung standen. Aber die Zeitung Miami Herald wird das nicht unbedingt unterstützen. Ihr Buch „Perversion of Justice“ wurde von der riesigen Firma Harper Collins veröffentlicht und sie arbeitet mit Netflix und HBO zusammen. Bis diese Produktionen fertig sind und sie bezahlt wird, wird die Welt den Fall vergessen haben. Der Miami Herald gehört einem Hedgefonds. Netflix hat einige der fiesesten und größten Investoren. HBO gehört zu AT&T.

Die Mainstream-Medien haben bisher über den Fall Epstein berichtet, ohne sich mit dem damit verbundenen Geheimdienstbereich zu befassen. Es wird im Wesentlichen als geschlossener Fall ralliger alter Männer dargestellt. Epsteins fragwürdiger Selbstmord wird als selbstverständlich hingenommen. Wir leben in der Woke-Ära und diese Männer gelten als die sterbenden Dinosaurier.

Aber was ist mit den neueren Generationen von Jeffrey Epsteins? Es ist nicht hilfreich, den Fall Epstein in Munition für die Demokraten oder die Republikaner zu verwandeln. Die gleichen alten Parteien werden weiterregieren und nichts ändert sich. Dann sind da noch die „alternativen“ Medien. Normalerweise fügten sie den Ermittlungen nichts Wesentliches hinzu. Sie schimpfen einfach über den Inhalt von Mainstream-Artikeln und präsentieren sich als die Guten und die Helden. Aber die gleichen Personen, die über den Fall Epstein berichteten, förderten höchst fragwürdige Persönlichkeiten wie Donald Trump oder Wladimir Putin. Die genaue Art von Trumps Beziehung zu Epstein ist immer noch nicht vollständig bekannt. Aber das russische Regime hat seine eigenen Epstein-ähnlichen Figuren. Die Menschen in Russland sind arm und viele junge Mädchen werden rekrutiert, um der herrschenden Klasse zu dienen. Die russische Propaganda hat die Menschen davon überzeugt, dass die Sowjetunion konservativ und christlich geworden sei. Die größte Hoffnung für Konservative weltweit. Russland versucht, den Westen als dekadent und im Niedergang darzustellen. Und der Fall Epstein wird benutzt, um dieses Narrativ zu bekräftigen.

Die Berichterstattung von Whitney Webb brachte viel Licht ins Dunkel und zeigte ein tieferes Netzwerk als die Arbeit von Julie K. Brown. Sie veröffentlichte eine Serie bei Mint Press News, einem Pro-Russland-Magazin, in der sie interessante Elemente aus einer Vielzahl von Büchern über Iran Contra, die BCCI-Bank und dergleichen herauszog, um die Verbindungen von Jeffrey Epstein aufzuzeigen. Wir hörten von der sogenannten MEGA-Gruppe, bestimmten jüdischen Mafiabossen und dem israelischen Geheimdienst. Vielleicht überschätzt Whitney Webb die Rolle der jüdischen Mafia nicht. Vielleicht tut sie es. Vielleicht ist das Problem, dass sie erst seit ein paar Jahren im investigativen Journalismus arbeitet. Sie hat vielleicht, wie viele Menschen zuvor, mit klassischem linken investigativen Journalismus angefangen. Dann, als sie unzufrieden wurde, ist sie möglicherweise zu der Art von Berichterstattung in der Tradition der John Birch Society übergegangen. Wirklich negativ über Russland berichtete sie bislang nicht.

Ein vage formuliertes Regierungsdokument ist aufgetaucht, das darauf hinweist, dass Epstein eine vertrauliche Quelle für das FBI war. Er prahlte auch ggü. mehreren Leuten, dass er für die CIA arbeitete. Es ist denkbar, dass er von Geheimdiensten angeworben wurde, um Zugang zu bestimmten Politikern und Geschäftsleuten zu verschaffen. Während des Kalten Krieges setzte der sowjetische Geheimdienst aggressiv Sexfallen ein. Die CIA hatte ihre eigenen Operationen mit Sexfallen, um dem entgegenzuwirken. Donald Trumps Mentor Roy Cohn könnte an solchen Aktivitäten beteiligt gewesen sein. An und für sich galten überzeugte Kommunisten als Hauptziel; allerdings ließen sich alle möglichen Leute einfangen, die in irgendeiner Form mit der Sowjetunion handelten oder sich an Tarngeschäften sowjetischer oder pro-sowjetischer Staaten beteiligten. Umgekehrt lage es im Interesse des KGB, möglichst viele politische und geschäftliche Kreise der USA zu infiltrieren mit Sex-Partys, homosexuellen oder gar minderjährigen Lockvögeln.

Der geopolitische Konflikt ermöglichte es, ein hohes Maß an Kontrolle über die Menschen auszuüben und dies als nationale Sicherheit zu bezeichnen. Epstein bekam seinen ersten Soft Deal mit Staatsanwälten durch den stellvertretenden Generalstaatsanwalt Sigal Mandelker. Eine Frau. Im März 2017 nominierte Präsident Donald Trump Mandelker für die Position des Unterstaatssekretärs des Finanzministeriums für Terrorismus und Finanzaufklärung. Mandelker spielte eine bedeutende Rolle in der Iran-Politik der Trump-Regierung und überwachte die Umsetzung von Finanzsanktionen gegen den Iran und die Durchsetzung von Finanzkriminalität gegen den Iran. Mandelker war eines der „falkenhaftesten Mitglieder der Trump-Regierung gegenüber dem Iran“.

Wenn Epstein ein Geheimdienstmitarbeiter wäre, hätte er Mandelkers Bemühungen unterstützen können, herauszufinden, wer unter Verstoß gegen die Sanktionen heimlich wichtige Gegenstände an den Iran verkauft. Nicht jeder, der Epstein geschützt hat, war ein satanischer Mitverschwörer. Viele waren einfach an der nationalen Sicherheit beteiligt und schätzten Operationen als viel wichtiger ein als die Opfer von Epstein. Die Supermächte brauchen einander und es macht viel mehr Sinn, wenn sie eine geheime Allianz an der Spitze haben.

Professionelle große Geheimdienste begannen nicht im 20. Jahrhundert, wie herkömmliche Historiker glauben. Im 20. Jahrhundert wurden offizielle Geheimdienste der Regierung gegründet, die offizielle Namen und offizielle Gebäude hatten. Aber die sehr großen Aristokratien in Europa, insbesondere diejenigen, die mit dem britischen Kolonialreich verbunden waren, verfügten über Jahrhunderte hinweg über riesige Geheimdienstnetzwerke, die ihre Methoden ständig perfektionierten.

Prinz Andrew wurden nun von der Queen, seiner eigenen Mutter, seine Titel aberkannt, wegen der Anschuldigungen eines Epstein-Opfers gegen ihn. Die Leute kennen ihn als Mountbatten-Windsor. Mountbatten ist eine Kreuzung zwischen dem Haus Schleswig-Holstein Sonderburg Glücksburg und dem mit den russischen Kaisern verwandten Haus Hessen. Windsor ist Sachsen Coburg und Gotha. Die Leute gehen oft davon aus, dass diese königlichen Familien relativ klein sind, aber sie gehen bis zu 1000 Jahre zurück und sind in dieser Zeit stetig gewachsen. Sie hatten das Personal, das Geld und die Erfahrung, um Familiennachrichtendienste zu betreiben. Diese Linien hatten im Laufe der Zeit alle anderen überholt, die um die Vorherrschaft und die Nachfolge des Römischen Reiches kämpften: Welfen, Wettiner und Reginare. Von diesen Namen haben Sie wahrscheinlich noch nie gehört und das hat einen guten Grund: Sie wollten weitgehend in Vergessenheit geraten.

Rum Runners

Webb beginnt die Geschichte mit Samuel Bronfman, eine jüdische Familie die vor den Pogromen im zaristischen russischen Reich flüchtete. Samuels Eltern besaßen nicht viel und er heiratete Saidye Rosner, deren Vater ein erfolgreicher Geschäftsmann aus Bessarabia war, der als Teenager nach England und Kanada gegangen war.

Samuel Bronfman machte Geld mit Schnaps-Schmuggel, vorbei an der Prohibition, und mit Hotels, deren Gäste Unterhaltung suchten; inklusive Alkohol und Sex. Kanada ist Territorium der britischen Krone und demnach wäre es nageliegend gewesen, Kontrolle auszuüben über bedeutendere Hotels, in denen Personen verkehrten, die für Kanada von Bedeutung waren. Der Alkoholschmuggel, das sogenannte „Rum Running“, machte immer mehr lokale Bamte und Polizisten zu Kriminellen, weil sie sich bestechen ließen, um Transporte zu sichern und bestimmte Bars und Hotels in Ruhe ließen. Viele  der zahllosen sogenannten „Flüsterkneipen“ waren recht klein. Im Stadtgebiet von New York City beherrschten die jüdischen Mafiagruppen zeitweise 70 Prozent des Schwarzmarkts, die amerikanische Cosa Nostra 25 Prozent; und der Rest wurde durch irische Banden oder sonstige Gruppen betrieben. Als Alkohol wieder legal wurde, verlagerten sich kriminelle Gruppen auf härtere Drogen und unerlaubtes Glücksspiel.

Die meisten von Samuel Bronfmans Mafia-Mitarbeitern während der Prohibition waren Mitglieder des sogenannten National Crime Syndicate, das ein Ermittlungsgremium des Senats der 1950er Jahre als eine Konföderation beschrieb, die von italienisch-amerikanischen und jüdisch-amerikanischen Mafiagruppen dominiert wurde. Bronfman-Schnaps wurde in großen Mengen von vielen Gangsterbosse gekauft, darunter Charles „Lucky“ Luciano, Moe Dalitz, Abner „Longy“ Zwillman und Meyer Lansky.

Jahre später würden die Kinder und Enkel von Samuel Bronfman eng mit Leslie Wexner, angeblich die Quelle eines Großteils von Epsteins mysteriösem Reichtum verkehren.

Entscheidend für Bronfmans Karriere war der Mittelsmann Lewis „Lew“ Rosenstiel. Jener hatte 1922 während eines Urlaubs an der Côte d’Azur ein „zufälliges“ Treffen mit Winston Churchill. Laut der New York Times „riet Churchill ihm, sich auf die Rückkehr des Spirituosenverkaufs in den Vereinigten Staaten vorzubereiten“. Rosenstiel schaffte es irgendwie, die Finanzierung der elitären und angesehenen Wall-Street-Firma Lehman Brothers zu sichern, um seinen Kauf von stillgelegten Brennereien zu finanzieren. Rosenstiel war mit dem Anwalt Roy Cohn befreundet und zusammen gründeten sie die Organisation American Jewish League Against Communism. Rosenstiel war auch mit dem Direktor des Federal Bureau of Investigation, J. Edgar Hoover, befreundet und leistete den Hauptbeitrag zur J. Edgar Hoover Foundation. Das FBI war beauftragt mit Spionageabwehr gegen Kommunisten. Für einen Geheimdienst bzw. das FBI wäre es zu teuer und umständlich, selbst viele Hotels und Bars zu leiten, um Leute in die Falle zu locken. Einfacher ist es da, Mafia-Leute anzuheuern, die sich selbst finanzieren.

Rosenstiel machte 1957 Louis Nichols, die rechte Hand vom FBI-Chef Hoover, zum Vizepräsidenten seines Schenley-Imperiums. 1908 gründete die US-Regierung das Bureau of Investigation (ab 1935 hieß es FBI), um die sogenannte „weiße Sklaverei“ zu untersuchen, indem sie Bordellangestellte befragte, um herauszufinden, ob sie entführt worden waren. Der White-Slave Traffic Act von 1910 verbot die organisierte Prostitution und insbesondere den Transport von Frauen zu „unmoralischen Zwecken“ von einem US-Bundesstaat in den anderen. Der Oberste Gerichtshof schloss später einvernehmliche Ausschweifungen, Ehebruch und Polygamie unter „unmoralische Zwecke“ ein. Man konnte also davon ausgehen, die Loyalität von ausgewählten organsierten Kriminellen zu sichern mit Hilfe der Androhung langjähriger Haftstrafen. Da zu der Zeit die Gesellschaft noch sehr christlich war, bedeutete es für einen erwischten Kunden von Prostituierten, seinen Ruf zu verlieren.

Jahre später während eines Scheidungsverfahrens von Rosenstiels vierter Frau, Susan Kaufman, behauptete sie, Rosenstiel habe extravagante Partys veranstaltet, zu denen „Jungenprostituierte“ gehörten, die ihr Mann „zum Vergnügen“ bestimmter Gäste besorgt hatte, darunter wichtige Regierungsbeamte und prominente Persönlichkeiten der kriminellen Unterwelt Amerikas. Später machte Kaufman die gleichen Behauptungen unter Eid während der Anhörung des New Yorker Joint Legislative Committee on Crime in den frühen 1970er Jahren.

Rosenstiel organisierte nicht nur diese Partys, sondern sorgte auch dafür, dass ihre Veranstaltungsorte mit Mikrofonen verwanzt waren, die die Eskapaden seiner hochkarätigen Gäste aufzeichneten. Diese Audioaufnahmen, so Kaufman, seien dann zum Zwecke der Erpressung aufbewahrt worden. Obwohl Kaufmans Behauptungen schockierend sind, wurde ihre Aussage vom ehemaligen Chefanwalt des Kriminalausschusses, dem New Yorker Richter Edward McLaughlin, und dem Ermittler des Ausschusses, William Gallinaro, als glaubwürdig erachtet und hoch geschätzt.

Bronfman und Rosenstiel verbündeten sich mit Gangsterboss Meyer Lansky, der auch enge Verbindungen zur CIA und zum US-Militärgeheimdienst hatte. Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete Lansky – zusammen mit seinem Mitarbeiter Benjamin „Bugsy“ Siegel – mit dem Geheimdienst der Marine zusammen, was den Codenamen „Operation Underworld“ trug, eine Operation, deren Existenz die Regierung über 40 Jahre lang geleugnet hatte.

Der Journalist und bekannte Chronist der verdeckten Aktivitäten der CIA, Douglas Valentine, stellte in seinem Buch „The CIA as Organized Crime: How Illegal Operations Corrupt America and the World“ fest, dass die Zusammenarbeit der Regierung mit der Mafia während des Zweiten Weltkriegs zu ihrer Expansion nach dem Krieg führte. Die CIA knüpfte auf Geheiß des CIA-Spionageabwehrchefs James J. Angleton Verbindungen zu Lansky.

Neben der CIA war Lansky auch mit einem ausländischen Geheimdienst durch Tibor Rosenbaum verbunden, einem Waffenbeschaffer und hochrangigen Beamten im israelischen Mossad, dessen Bank – die International Credit Bank of Geneva – einen Großteil von Lanskys unrechtmäßig erlangten Gewinnen wusch und recycelte in legitime amerikanische Geschäfte. Der Journalist Ed Reid behauptet, Lansky habe mit seinen Verbindungen zur Westküste einen Drogenring aufgebaut, an dem später der OSS, der Vorläufer der CIA, beteiligt war, um zahlreiche „Spitzenpolitiker, Armeeoffiziere, Diplomaten und Polizeibeamte“ zu verführen.”

Hoover vom FBI hatte jahrzehntelange die Existenz der Mafia geleugnet, weil diese anscheinend wichtige Dienste leistete im geheimdienstlichen Bereich.

Roy Cohns Zusammentreffen mit Rosenstiel kam vielleicht durch Cohns Vater, Albert Cohn, zustande, einem prominenten Richter im Apparat der New Yorker Demokratischen Partei. Roy Cohn war sehr nahe an Donad Trump, der Geld machte mit Casinos und Hotels. Trump war bekann für seine Sex-Partys, auch mit Epstein, wobei es keinen Beleg dafür gibt, dass Trump sich selbst mit Minderjährigen vergnügt hätte.  Cohn jagte Kommunisten mit Sex-Fallen und äußerte sich gegenüber dem ehemaligen NYPD-Detektiv und Ex-Leiter der Abteilung für Menschenhandel James Rothstein. Rothstein erzählte später John DeCamp – einem ehemaligen Senator des Bundesstaates Nebraska, der einen mit der Regierung verbundenen Kindersexring mit Sitz in Omaha untersuchte – dass Cohn zugegeben habe, Teil einer Erpressungsoperation zu sein, die sich gegen Politiker richtete und Kinderprostituierte benutzte.  Rothstein sagte DeCamp Folgendes über Cohn:

Cohns Job war es, die kleinen Jungs zu benutzen. Angenommen, Sie hatten einen Admiral, einen General, einen Kongressabgeordneten, der sich der Agenda nicht anschließen wollte. Cohns Aufgabe war es, sie einzufangen, dann würden sie mitmachen. Cohn hat mir das selbst gesagt.

Wen „beschützte“ Cohn noch und wen bediente er mit minderjährigen Prostituierten? Einer von ihnen hätte sehr gut einer von Cohns engen Freunden und Kunden sein können: Kardinal Francis Spellman von der Erzdiözese New York, der bei einigen dieser Partys, die Cohn im Plaza Hotel veranstaltete, anwesend gewesen sein soll.

Spellman – eine der mächtigsten Persönlichkeiten der katholischen Kirche in Nordamerika, die manchmal als „Amerikas Papst“ bezeichnet wurde – wurde beschuldigt, Pädophilie in der katholischen Kirche geduldet und bekannte Pädophile, darunter Kardinal Theodore „Onkel Teddy“ McCarrick, ordiniert zu haben.

Mehrere dieser Ringe machten im Laufe der Jahre irgendwann Schlagzeilen – vom „Callboy-Ring“ des Washingtoner Lobbyisten Craig Spence über den Franklin-Kindersex- und Mordring des republikanischen Agenten Larry King bis hin zum Skandal um die katholische Wohltätigkeitsorganisation Covenant House in den späten 1980er Jahren.

Die Enthüllung von Craig Spences „Callboy-Ring“ führte bald zur Entdeckung des berüchtigten Franklin-Skandals. Diese schmutzige Operation wurde in Omaha, Nebraska, von Larry King durchgeführt, einem prominenten lokalen republikanischen Aktivisten und Lobbyisten, der die Franklin Community Federal Credit Union leitete, bis sie von den Bundesbehörden geschlossen wurde.

Jahre später deuteten vom FBI veröffentlichte Dokumente stark an, dass Epstein 2008 ein FBI-Informant wurde, im Austausch für Immunität bei damals anhängigen Anklagen auf Bundesebene. Es ist möglich, dass er schon viel länger als Informant arbeitete, aber es brauchte eine irgendwie geartete offizielle Rekrutierung, um ihn und heikle Operationen zu schützen. Sobald das FBI oder gar die CIA auf den höchsten Ebenen der Justiz und Strafverfolgungsbehörden argumentieren können, dass Epstein eine unverzichtbare Quelle sei, dann gibt es kein Gegenargunment mehr gegen die „Nationale Sicherheit“. Würde gegen Epstein normal ermittelt, könnten die Geheimdienste den Zugang verlieren zu wichtigen Personen und Kreisen, die vielleicht gefährliche Waffen schmuggeln für einen „Schurkenstaat“. Wichtige Geheimoperationen haben dann Vorrang vor dem Schicksal eines Haufens von Teenager-Mädchen.

Im Mai 1997 brachte die Washington Post eine explosive Geschichte, basierend auf einem abgefangenen Telefongespräch zwischen einem Mossad-Agenten in den USA und seinem Vorgesetzten in Tel Aviv, in dem es um die Bemühungen des Mossad ging, an ein geheimes Dokument der US-Regierung zu gelangen.

Laut einer Quelle, die eine Kopie des NSA-Protokolls des Gesprächs eingesehen hat, sagte der Geheimdienstoffizier auf Hebräisch: „Der Botschafter möchte, dass ich zu Mega gehe, um eine Kopie dieses Briefes zu bekommen.“ Die Quelle sagte dem Vorgesetzten Tel Aviv lehnte die Anfrage ab und sagte: ‚Dafür verwenden wir Mega nicht.’“

Fast auf den Tag genau ein Jahr nach Bekanntwerden des „Mega“-Spionageskandals berichtete das Wall Street Journal als erstes Medium über die Existenz einer wenig bekannten Milliardärsorganisation, die „informell“ Mega Group hieß und vor Jahren gegründet worden war.

Ungefähr zu dieser Zeit wurde Robert Maxwell vom britischen Geheimdienst MI6 angesprochen und bot ihm eine Stelle an, die Maxwell angeblich ablehnte. Der MI6 stufte ihn dann als „Zionist – loyal nur gegenüber Israel“ ein und machte ihn zu einer Person von Interesse. Später wurde er Agent des Mossad, wie aus mehreren Büchern hervorgeht, darunter „Robert Maxwell: Israel’s Superspy“ von Gordon Thomas und Martin Dillon. Darüber hinaus behauptet Seymour Hershs „The Samson Option: Israel’s Nuclear Arsenal and American Foreign Policy“ Verbindungen zwischen Maxwell und dem israelischen Geheimdienst.

Die amerikansiche Barr-Familie rekrutierte den jungen Epstein für dessen Karriere. Barr wurde später Justizminister unter Trump. Laut Victor Ostrovsky, einem ehemaligen Mossad-Agenten, finanzierte der Mossad viele seiner Operationen in Europa aus Geldern, die aus Maxwells Zeitungspensionsfonds gestohlen wurden.

„Sie bekamen die Gelder fast unmittelbar nach dem Kauf der Mirror Newspaper Group durch Maxwell mit Geld, das ihm der Mossad geliehen hatte.“

Die Beteiligung der Clintons an dem Iran-Contra-Skandal drehte sich um die verdeckten Aktivitäten am Flughafen Mena in Arkansas, an denen die CIA-Scheinfirma Southern Air Transport beteiligt war. Nur ein paar Jahre nach der Clinton-Präsidentschaft spielten Leslie Wexner und Jeffrey Epstein eine wichtige Rolle beim Umzug von Southern Air Transport nach Columbus, Ohio. Unter der strengen Beobachtung der CIA, die damals von William Casey geleitet wurde, wurde der Mena Intermountain Regional Airport genutzt, um Waffen und Munition zu lagern und an die nicaraguanischen Contras zu liefern. Die Waffen wurden manchmal gegen Kokain von südamerikanischen Kartellen eingetauscht, das dann nach Mena zurückgeschickt und zur Finanzierung der verdeckten CIA-Operation verwendet.

Eine weitere Clinton-Verbindung zur CIA und der Iran-Contra-Affäre verläuft über die Verbindung der Familie zum Finanzier Jackson Stephens aus Arkansas und der mit der CIA verbundenen Bank of Credit and Commerce International (BCCI), die von Kritikern den Spitznamen „Bank of Crooks and Criminals International“ erhielt. Stephens gehörte zu den reichsten Menschen in Arkansas und war ein wichtiger Spender und Unterstützer von Ronald Reagan, George H.W. Bush und Bill Clinton.

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