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Konzerne und Militärs treiben die Klimatransformation, nicht Kommunisten-Kinder

UmweltKonzerne und Militärs treiben die Klimatransformation, nicht Kommunisten-Kinder

Kommentar

Es ist endlich mal wieder heißes Wetter und die Russen liefern zu wenig Gas, aber für die Klima-Aktivisten ist ihr Lieblings-Thema einfach wichtiger als alles andere. Nach Monaten schlechten Wetters wollen die Treibhaus-Krieger wieder Relevanz vortäuschen, obwohl die Mega-Konzerne wie üblich die Transformation kontrollieren, und nicht irgendwelche Kommunisten-Kinder mit veganismus-bedingten Depressionen und Angstzuständen. Bald fahren texanische Rednecks Elektro-Ford-Pickups:

Die Großinvestoren werden die Patente besitzen für die klimaneutralen Produkte der Zukunft.

Es muss von vorneherein klar gewesen sein, dass man den ganzen Leuten da draußen die Klima-Agenda nur dann andrehen kann, wenn man dabei die militärische Ebene komplett außen vor lässt und verschweigt. Wenn man gesagt hätte von Anfang an, wie das wirklich ist, dann wären die nicht an Bord gewesen.

Stellen wir uns vor, man hätte das ehrlich kommuniziert: Ok, liebe Steuerzahler, die Klimaforschung, die von angloamerikanischen Eliten aufgebaut und bis heute dominiert wurde, hat jetzt einen Cray-Supercomputer stehen im britischen Met Office. Da steht halt Met Office am Türschild, aber das ist eine Liegenschaft des britischen Verteidigungsministeriums. Der Cray-Computer mit unserer Software drauf sagt uns, wir heizen den Planeten zu stark auf in den nächsten 50 bis 100 Jahren wegen CO2. Deshalb geben wir vor, dass künftig Dinge wie Sprit, Strom, Kunstdünger oder Beton nur noch mit ganz komplizierten Verfahren hergestellt werden dürfen weltweit. Selbstverständlich wird das dann den Megakonzernen vorbehalten sein. Das sind natürlich nicht einfach normale GmbHs oder so, sondern sind gemeldet in Delaware und sind aufgeteilt auf mehrere Steueroasen weltweit, die auf das britische Kolonialreich zurückgehen. Schönen Tag noch!

Hätte man das so angekündigt von vorneherein, wären die Linken und die aus der Mitte sofort abgesprungen. Die wären entsetzt gewesen. Auch das rechtskonservative Spektrum wäre aufgeschreckt worden. Die mögen zwar oft eine weiße Anglo-Vorherrschaft und dicke Konzerne, aber die Klimawandel-Agenda bedeutet ja Unmengen an neuen Vorschriften, Steuern und Einschränkungen für die Bürger. Das ganze politische Spektrum wird mit einbezogen. Das rechtskonservative Klientel wäre höchst misstrauisch geworden gegenüber den Republicans.

Dem rechtskonservativen Publikum wurde suggeriert, die Klimaforschung sei eine linke Verschwörung, aber schrittweise wird auch das rechte politische und industrielle Spektrum auf Klimaneutralität konvertiert. Die Wähler merken, dass es ja außer den Republicans keine Alternative gibt und sie wollen keinen Boden an die Linken verlieren, also akzeptieren die rechtskonservativen Wähler halt zähneknirschend die Klimaagenda mehr und mehr.

Deshalb nützt auch der bisherige Aktivismus gegen Klimawandelagenda nicht sonderlich viel. Zu industriefinanziert, zu Republican-gestützt. Das ist so aufgebaut, dass man die Zielgruppe bei der Stange hält, ohne dass jene jemals damit einen Blumentopf gewinnt.

Eliten dominieren das gesamte politische Spektrum. Die Oberschicht in den USA ist nicht total gespalten in links und rechts. Man erweckt halt nur den Eindruck. Alle möglichen Zielgruppen wurden regelrecht programmiert: Den Linken sagt man, es gehe um die Weltrettung und die beste Hoffnung, echten Sozialismus umzusetzen. Kein Widerspruch geduldet. Der Mitte im Sinne der Aufklärung sagt man, die Agenda sei die Vollendung der Aufklärung. Man würde die letzten großen Mängel beseitigen, nämlich Umweltverschmutzung und zu mächtige Megakonzerne. Weil ja gerade viele Klimawandel-Skeptiker zu weit rechts sind und im Prinzip die historische Aufklärungsbewegung rückgängig machen wollen, klammern sich Demokraten der Mitte im Sinne der Aufklärung an die gängige IPCC-Klima-Propaganda. Wenn die Ultrarechten dagegen sind, müsse es ja gut sein.

Den Rechten sagt man zunehmend, die Klimaagenda sei halt doch leider unvermeidbar und Hauptsache, wir gestalten das jetzt rechtskonservativ. Den Libertären sagt man, Hauptsache wir gestalten das kapitalistisch und zugunsten großer Konzerne, von deren Aktien der durchschnittliche Libertäre profitieren kann. Den Verschwörungsmedienkonsumenten sagt man ähnlich wie den Rechten, Hauptsache die Linken kriegen nicht Oberwasser. Viele Leute vom Verschwörungsmedienklientel wurden ja dazu gebracht, den Republicans wieder stark zu vertrauen und FOX News, Tucker Carlson und Sean Hannity.

Bisher vermeiden rechtskonservative Klimawandel-Skeptiker total den militärischen Hintergrund der Klimaforschung. Den wichtigsten Aspekt; den einzigen der die Agenda ins Wanken bringen kann. Dementsprechend werden sich etablierte konservative Kreise nicht auf unsere Doku begeistert stürzen. Es kommt eine englische Version und wir bewerben das dann richtig hart auf Twitter usw.

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