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Karl Marx, der Spion

StudieKarl Marx, der Spion

Karl Marx und Friedrich Engels hassten die Dänen, die Schweizer, die Inder, die Franzosen, Muslime und die Russen. Weil sie vom populären Sozialistenführer Ferdinand Lasalle nichts abgreifen konnten, nannten sie ihn einen jüdischen Nigger und man verglich Juden mit Flöhen, obwohl Marx‘ zwei Großväter Rabbiner gewesen waren. Deutschland sollte ihren Vorstellungen zufolge den Franzosen wieder Elsass und Lothringen abspenstig machen und den Slawen im Osten das Fürchten lehren. Die Bauernschaft sei die dümmste Menschenklasse und die Arbeiter kaum gut genug, um als Kanonenfutter zu taugen. Die Russen waren für sie Barbaren, die zu dumm für Wissenschaft wären und zerstört gehören. Über seinen Vater lernte Marx den Baron Ludwig von Westphalen kennen, der Macht und Ansehen besaß, und Verbindungen aufwies zur Oberschicht Großbritanniens und Schottlands. Man muss vermuten, dass Ludwig dem jungen Karl auf den langen gemeinsamen Spaziergängen deutlich mehr vermittelt hat, als nur Shakespeare und andere harmlose Gedanken. Die Familie von Westphalen hatte tiefe Verbindungen zu den Nachrichtendiensten und Geheimgesellschaften, die immer gut informiert sein wollten über revolutionäre Gruppen und ideologische Netzwerke. Immer wieder knüpfte Marx neue Kontakte, trat neuen revolutionären Gruppen bei und sorgte dann für Streit, wobei er oft anderen Sozialisten vorwarf, Agenten und Spitze der Polizei zu sein. Im Laufe seiner Karriere traf er auf den Sozialisten Moses Hess und arbeitete mit jenem später an denselben Projekten. Hess war 1858 als Freimaurer in die Pariser Loge „Henri IV“ des Dachverbandes Grand Orient de France eingetreten und nannte ihn „Dr. Marx, mein Abgott, der der mittelalterlichen Religion und Politik den Todesstoß versetzen wird“. Ein weiterer Weggefährte von Marx war der Italiener Giuseppe Mazzini, Mitglied der Genueser Freimaurerloge der Carbonari, einem einflussreichen Geheimbund, der in Italien und auch in Frankreich aktiv war und zeitweise bis zu 600.000 Mitglieder hatte. Ein solcher Organisationsgrad ist nicht zu erreichen ohne absolute Profis im Hintergrund. Mazzini war zudem Altgroßmeister des Grande Oriente d’Italia und Großmeister des schottischen Ritus. Marx und Mazzini hatten Übereinstimmungen und unterschiedliche Ansichten über ideologische Fragen, während Marx‘ Mitstreiter Bakunin zeitweise Mazzinis Empfehlungsschreiben und Kontakte benutzte, ohne sich mit dessen nationalistischem Kurs richtig anfreunden zu können. Mazzini unterstützte sieben Jahre lang indirekt die Sozialistische Internationale, die auf Marx zurückging, distanzierte sich dann aber von den Sozialisten. Marx schrieb das „Kommunistische Manifest“ zum Teil als Antwort auf Mazzini. Die klassische Verschwörungsliteratur bezeichnet Mazzini oft ohne Quellenangabe als Mitglied des „Illuminatenordens“ und verbreitete die falsche Legende, er hätte in einem Briefwechsel mit dem einflussreichen amerikanischen Freimaurer Albert Pike drei kommende Weltkriege vorhergesagt. Die Legende basierte auf einer Lüge des Schwindlers Leo Taxil und wurde weitergesponnen von suspekten Verschwörungsautoren wie William Guy Carr (1895 – 1959), ein in England geborener kanadischer Marineoffizier und Geheimdienstler, der in beiden Weltkriegen für das britische Empire kämpfte. Mazzini koordinierte seine revolutionären Aktivitäten zeitweise von London aus, wo auch Marx tätig war. Mazzini kollaborierte mit Giuseppe Garibaldi, ein Freimaurer, der den sogenannten Memphis-Misraïm-Ritus auf den Weg brachte. Die Großmutter von Karl Marx mütterlicherseits war Nanette Salomon (geb. Cohen) und der Großvater mütterlicherseits war Isaac Heijmans Presburg (ursprünglich aus Ungarn). 1785 heirateten die beiden. Nanette war wiederum die Tochter von Salomon Barent Cohen, Bruder des wohlhabenden Levy Barent Cohen, der ein Finanzier in England war. Durch seine Kinder war Levy Barent Cohen mit fast allen führenden jüdischen Familien in England verbunden. Hannah heiratete beispielsweise den Banken-Superstar Nathan Mayer Rothschild, Judith heiratete Moses Montefiore, Jessy heiratete Meyer Davidson (einen Agenten der Rothschilds) und die anderen Kinder heirateten in die Familien Goldsmid, Samuel und Lucas ein. Diese entfernte Verbindung ist interessant, vor allem, weil die Rothschilds für Bismarck und Preußen Geld beschafften und sich Bismarck auf das Informationsnetzwerk der Rothschilds im Ausland verließ, anstatt einen eigenen großen Auslandsgeheimdienst aufzubauen. Zudem verwalteten die Rothschilds für die britische Krone hohe Geldsummen und spielten die Rolle der jüdischen neureichen Emporkömmlinge. Marx und Engels wurden beauftragt, das Manifest der Kommunistischen Partei zu schreiben und Marx ergänzte etwas später die darin enthaltenen Ideen zu dem kommunistischen Grundlagenwerk „Das Kapital“. Die Ideen aus Marx‘ Werken waren alles andere als neu. Beispielsweise hatte Clinton Roosevelt bereits 1841, also 25 Jahre früher, in “The Science of Government Founded on Natural Law” die wichtigsten Grundzüge der sozialistischen Ideologie niedergeschrieben und sogar eine Arbeitswerttheorie postuliert, laut der nicht Angebot und Nachfrage den Preis einer Ware festlegen sollen, sondern Experten anhand der Arbeitszeit, die in die Herstellung eingeflossen ist. Wo Roosevelt noch in klaren Worten und kurzen Sätzen schrieb, machte Marx aus den gleichen Ideen einen Berg an Geschwafel mit widersprüchlichen und unnötig komplizierten Schachtelsätzen; ein Stil den er sich bei Hegel abgeschaut hatte und den er in privaten Korrespondenzen nie benutzte. In Briefen an Engels sprach er in klaren Worten. In „Das Kapital“ redete er wie ein Professor mit Hirnschaden. 1849 hatten Clinton Roosevelt und Horace Greeley, der Besitzer der mächtigen Zeitung New York Tribune, Geld beschafft für den Bund der Kommunisten in London. Greeley gab Marx noch regelmäßige Aufträge für Artikel, die in der Zeitung erscheinen sollten. Der Bund der Kommunisten versuchte mit Aktionen und Publikationen, Einfluss auf revolutionäre Strömungen zu nehmen, darunter die Beteiligung an bürgerkriegsähnlichen Kämpfen in diversen gescheiterten Aufstandsversuchen. Auf dem europäischen Festland loderten überall Tumulte. In Großbritannien herrschte relative Ruhe. 1854 befreundete sich Marx mit David Urquhart (1805–1877), einem britischen Aristokraten, der Lord Palmerston für einen Spion der Russen hielt. In Urquharts Magazin “Free Press” behandelte Marx diese These in einer Artikelserie und kam dabei auf die Idee, dass der Krimkrieg wahrscheinlich die wahre Allianz zwischen Russland und Britannien verschleiern sollte. Viele britische Politiker seien Agenten des Zaren. Dass Marx den Russen misstraute und für Russland und Slawen hauptsächlich Verachtung übrighatte, stellte später ein Problem dar für die sowjetrussische Propaganda. So denunzierte Marx kreuz und quer seine Gegner und Kritiker als Spitzel und Agenten. So stritt er sich ausführlich mit einem Herrn Vogt, der in einem anonymen Flugblatt als französischer Spion denunziert wurde. Vogt erhob gegen Marx den Vorwurf, jener würde von London aus deutsche Revolutionäre um Geld erpressen mit der Drohung, vertrauliche Informationen an die deutschen Behörden zu liefern. Marx versuchte in diesem Zusammenhang vergeblich, die National-Zeitung in Preußen zu verklagen und schrieb fast ein ganzes Jahr lang an einer Replik auf Vogt. 1850 besuchte ein preußischer Polizeispitzel Marx‘ Behausung in London und gab sich als deutscher Revolutionär aus. Eine Kopie des Spitzelberichts wurde auch den Briten ausgehändigt. Es hieß darin, dass Marx ein Alkoholiker sei, der sich selten wäscht und pflegt, dass er häufig mehrere Tage lang nichts arbeitet und dann wieder eine Phase lang Tag und Nacht am Schreiben ist. Ohne festen Tagesablauf schläft er bis abends auf dem Sofa und kümmert sich nicht, wer durch seine Wohnung läuft oder was seine kleinen Kinder treiben. Alle Möbel seien beschädigt und schmutzig, überall läge eine dicke Staubschicht, Tabakrauch weht herum und es herrscht heillose Unordnung. Wolfgang Waldner veröffentlichte eine linksideologisch gefärbte Studie in Buchform unter dem Titel „Der preußische Regierungsagent Karl Marx“, in der sehr viele Zitate zur Veranschaulichung enthalten sind. Die Kernthese lautet, dass Marx im Auftrag seiner adeligen, angeheirateten Verwandtschaft aus Preußen eine Führungsposition in der sozialistischen Bewegung übernahm, um Sozialisten auszuspionieren und um die Bewegung ideologisch in eine Richtung zu treiben, die den preußischen Adeligen nützlich war. Marx schien der geeignete Kandidat zu sein: Aggressiv-narzisstisch aber einnehmend falls nötig, gerissen aber nicht zu klug, ehrgeizig aber ohne wirklich ausdauernde Arbeitsmoral. Marx heiratete, dank der Verbindungen seines Vaters, Jenny von Westphalen. Ihre Familie bzw. ihre Vorfahren beinhalteten hohe Funktionäre aus Preußen, die beispielsweise das Innenministerium leiteten und damit zuständig waren für die Spionage gegen revolutionäre Gruppen. Philipp von Westphalen wurde 1751 Sekretär des preußischen Generalleutnants und Freimaurers Ferdinand von Braunschweig, dem Schwager vom preußischen König und Freimaurer Friedlich II. Ferdinand war zudem Mitglied im Illuminatenorden, wo sich auch Personen tummelten wie der Landgraf Karl von Hessen-Kassel. Ferdinand von Braunschweig hatte den Oberbefehl über die verbündeten Truppen von England, Hannover (der Ursprung der britischen Königs-Dynastie) und Preußen. Philipp von Westphalen übernahm ebenso eine wichtige militärische Funktion und der britische König George III. aus dem Haus Hannover verlieh ihm dafür einen hohen Titel. Philipp heiratete eine Adelige mit schottischen Vorfahren. Sein Sohn war Ludwig von Westphalen. Dessen Sohn Ferdinand Otto wiederum wurde preußischer Innenminister und war somit verantwortlich für die Spionage gegen revolutionäre Gruppen. Ludwigs Tochter Jenny heiratete schließlich Karl Marx. Ludwig arbeitete als hochbezahlter Justizangestellter in Trier. Die Marx-freundlichen Historiker versuchen es so aussehen zu lassen, als hätte es Spannungen zwischen Jenny und ihrer Familie gegeben, auch wenn die Faktenlage eher normale Familienbeziehungen zeigt. Preußens Polizeibehörden nutzten ruppige Methoden und jede Menge Spitzel, um unbequeme Gruppen zu zersetzen, zu zerstören, zu verhaften und zu vertreiben. Notfalls fälschte man zu diesem Zweck auch Beweise und schleuste Provokateure in Gruppen ein. Da die Sozialisten aus Europa und Russland kreuz und quer miteinander kooperierten, traten sich dementsprechend auch verschiedene Geheimdienstler gegenseitig auf die Füße, ohne voneinander zu wissen. Ausgerechnet Ludwig von Westphalen hätte Marx die Ideen des Sozialismus von Saint Simon nahegelegt und Marx widmete Ludwig später seine Doktorarbeit. Hatte Ludwig wirklich den jungen Marx auf den Weg des Sozialismus gebracht? Meine Vermutung ist hingegen, dass er Marx als Spitzel anwarb und dabei die familiären Beziehungen spielen ließ. Am Gymnasium in Trier kannten sich bereits Marx und Edgar von Westphalen, der Bruder von Jenny, und es gibt Hinweise darauf, dass Schüler damals ihre Lehrer ausspitzelten und verdächtige linksrevolutionäre oder anderweitige Tendenzen meldeten. Marx studierte als nächstes lustlos und ziellos in Berlin und horchte nebenbei den oppositionellen Doktorclub aus. Er bearbeitete Bruno Bauer und spielte ihm Freundschaft vor, trieb ihn aber in die Isolation. Marx war ein Zersetzer; er infiltrierte Organisationen, sorgte dann für Streit, Chaos und rechtlich heikle Provokationen und kam irgendwie selbst immer mit heiler Haut davon. Dies mag seiner narzisstischen bis psychopathischen Persönlichkeit geschuldet sein, oder aber er tat dies gezielt im Auftrag der Westphalens und verdiente sich damit ein Zubrot. Für einen wirklich aufwändigen Universitätsabschluss fehlte es ihm an Geduld und Ausdauer, und so beschaffte er sich schnell einen Doktortitel der Philosophie in Jena, was damals recht einfach gewesen war. Ein Original dieser Arbeit ist nicht mehr aufzutreiben. Hatte ihm jemand den Tipp gegeben und ihm vielleicht noch vermittlerisch dabei geholfen? Bei der Rheinischen Zeitung wurde er zu einem inoffiziellen Redaktionsleiter, obwohl er bisher fast nichts veröffentlicht hatte, und kassierte stolze 600 Taler Jahresgehalt. Bekam er diesen Posten durch Hilfe seiner Verwandten? Marx nutzte seine Position für unnötige Attacken, obwohl der Sozialismus bis dato noch völlig theoretisch war und noch niemand wirklich sagen konnte, welche der Ideen tatsächlich funktionieren würde. Die Rheinische Zeitung war kontrollierte Pseudo-Opposition unter dem wachen Auge der preußischen Behörden und mit im Boot war auch Dagobert Oppenheim aus der berühmten Bankiersfamilie, der Querverbindungen zu Rothschild hatte und als Assessor in der preußischen Justiz arbeitete. Zusammen mit dem Bankhaus Mendelssohn aus Berlin war Oppenheim ab 1818 mit der Organisation der französischen Kriegsentschädigungen an Preußen beauftragt. Die Zeitung wurde schließlich verboten und Marx machte sich auf zum wohlhabenden Arnold Ruge, der eine neue Zeitschrift plante. Marx hatte wieder seine spezielle Wirkung, die sich nur als Sabotage bezeichnen lässt, und kassierte dabei noch Spendengelder. Es tauchten junge russische Adelige wie Michail Bakunin in Paris auf, die Interesse zeigten am Sozialismus, aber wahrscheinlich Agenten des zaristischen Geheimdienstes Ochrana waren. Sie stießen auf europäische Kommunistenkreise, die von europäischen Geheimdiensten unterwandert waren. Es war eine wahre Spitzel-Orgie. Manche Genossen warfen Marx vor, dass er das ewige Warten auf die Revolution und die Erlösung predigte. Andere beschuldigten ihn, zur Unzeit Provokationen anzuschieben und sozialistische Gruppen damit in Schwierigkeiten zu bringen. 1845 ging er dann nach Brüssel und unterwanderte den „Bund der Handwerker“ von Wilhelm Weitling. Eigentlich hätte Marx genügend Geld für mehrere Jahre auf der Bank haben müssen, aber er war ungewöhnlich verschwenderisch und bettelte seine Freunde wie Engels um Geld an, der wiederum Kontakte knüpfte zu Robert Owen, ein britischer Unternehmer und Frühsozialist, der als der Begründer des Genossenschaftswesens gilt. Dessen Fabrik wurde zum Musterbetrieb, den auch Fürsten, Politiker, Zar Nikolaus I. sowie die österreichischen Prinzen Johann und Maximilian besuchten. Owen hielt sogar Vorträge im US-Kongress. Marx schmeichelte sich immer wieder seinen Weg in eine neue Gruppe hinein und sorgte dann für unnötigen Streit und Spaltungen, wobei er seine Attacken gegen Genossen in demselben verquasten, größtenteils unverständlichen Schreibstil formulierte, den er für seine Traktate benutzte, anstatt in klaren Worten zu sagen, was ihm missfiel. Mit seinen engen Vertrauten wie Moses Hess im Rücken unterwanderte er Weitlings Geheimbund “Bund der Geächteten“ und attackierte bald den zuvor hochgelobten Weitling. Selbst Proudhon wurde bekämpft. Marx und Engels übernahmen den „Bund der Gerechten“ und machten daraus den „Bund der Kommunisten“, aus dem schließlich die Sozialistische Internationale erwuchs. Dass ausgerechnet diese beiden zu den Propheten des Sozialismus wurden, ist äußerst bizarr, da es wesentlich kompetentere, diplomatischere, verständlichere und weniger dogmatische Genossen gab. Marx stellte sein Kommunistisches Manifest und „Das Kapital“ fertig. Die Geldpolitik der Bank of England und die daraus resultierenden Krisen wurden von Marx und den Marxisten totgeschwiegen, weil sie selbst eine zentralistische Geldpolitik umsetzen wollten. Einerseits predigte Marx Kauderwelsch und das Abwarten auf die Weltrevolution, andererseits gab er Geld von seiner Mutter aus, um Waffen zu kaufen für revolutionäre Aktionen, die im Chaos endeten. Das heißt, er sabotierte auf der ideologischen und der praktischen Ebene gleichermaßen. Im Kölner Arbeiterverein verschaffte Marx sich mit seinen üblichen Techniken die Kontrolle, machte auf radikal und dogmatisch und zersetzte die Organisation. Bei der Neuen Rheinischen Zeitung machte man ihn zum leitenden Redakteur und holte weitere Vertraute von ihm ins Boot. Das Blatt hatte suspekte Geldgeber. In sehr unruhigen Zeiten polemisierten Marx und seine Leute gegen die Hohenzollern in Preußen. Trotz harscher Gesetze schürten Marx und Engels Radikalismus beim Publikum und trieben Leute in einen aussichtslosen Kampf hinein, worauf die preußischen Behörden dann den Vorwand hatten, um rigoros durchzugreifen. Revolutionsversuche wurden brutal niedergeschlagen, Marx lästerte hinterher noch über die Beteiligten des gescheiterten Aufstandsversuchs und Engels war erschreckend genau informiert über die Schlachten. Die Zeitung war natürlich am Ende. Marx und Engels zogen von Großstadt zu Großstadt in Deutschland um mitzumischen; danach ging Marx, dem das Pflaster zu heiß geworden war, nach London und lebte dort in luxuriösen Behausungen, mit Dienstboten und Bällen. Seinen Lebensstil versuchte er mit jammernden Bettelbriefen und Spendenaufrufen zu finanzieren, sowie mit den ein oder anderen Autorenaufträgen. Mit ein wenig Sparsamkeit und Buchhaltung hätte er mit seiner Familie bequem leben können, aber ständig drückten ihn die Schulden. Ein weiteres Projekt war eine Hilfskasse für politische Flüchtlinge, die nach London strömten, die seltsamerweise erfolgreich war, während ähnliche Organisationen von anderen Betreibern erfolglos blieben. Wie ist das zu erklären? Als Spion hätte Marx theoretisch Informationen über die politischen Flüchtlinge abgreifen und einen Teil des Geldes veruntreuen können. Möglicherweise bekam Marx von seinem Führungsoffizier Zuschüsse. Von London aus konnte Marx zuschauen, wie Mitglieder des „Bund der Kommunisten“, den er mit Engels infiltriert und gespalten hatte, nach und nach verhaftet und in Köln vor Gericht gebracht wurden. Marx hatte eine ähnlich große Verachtung übrig für das russische Zarenreich wie der Politiker David Urquhart und die beiden theoretisierten in Urquharts Magazin „Free Press“ über russische Verschwörungen und russische Spionage. Der russische Geheimdienst infiltrierte nach und nach kommunistische Zirkel in- und außerhalb Russlands. Marx und Engels veröffentlichten Artikel gegen Russland in der seinerzeit einflussreichsten Zeitung der USA. Marx holte sich die Kontrolle über die sogenannte „Erste Internationale“ und fuhr die Organisation zuverlässig gegen den Baum. Am 14. März 1883 starb er im Alter von 64 Jahren in London. Lenins Bruder hatte Texte von Marx übersetzt und war angeblich beteiligt an einem Attentatsplan auf den Zaren. Lenin selbst bezog sich auf Marx und erhob jenen zu einer quasi-heiligen Figur. Stalin kam 1893 in Kontakt mit marxistischen Zirkeln im Priesterseminar von Tiflis. Bismarck ließ die Sozialisten vordergründig bekämpfen und hintenrum kontrollieren. Wahrscheinlich lag es auch zum Teil an dem geheimdienstlichen Einfluss Preußens, dass die deutsche Sozialdemokratie sich auf Marx‘ unverständliche Texte als heilige Schrift festlegte.

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