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Ex-MI6-Chef: Putin wird noch vor 2023 beseitigt

GeheimdiensteEx-MI6-Chef: Putin wird noch vor 2023 beseitigt

Bild: kremlin.ru

Kommentar

Der russische Präsident Wladimir Putin wird noch vor Ende des Jahres in ein Sanatorium verfrachtet, prognostiziert der ehemalige Chef des britischen Geheimdienstes MI6, Sir Richard Dearlove.

Es ist höchst unwahrscheinlich, dass er sich direkt auf aktuelle Geheiminformationen bezieht, und er formulierte seine Gedanken als informierte Spekulation. Für Russland als Empire wäre es von dringender Notwendigkeit, Putin loszuwerden, um einen Neuanfang behaupten zu können und dem ehemaligen Präsidenten das Ukraine-Fiasko anhängen zu können. Die tatsächlichen Kommandostrukturen Russlands sind geheim und ebenso die Geheimverhandlungen zwischen der NATO-Spitze und der nebulösen russischen KGB-Clique.

Sir Richard Dearlove

Angesichts der hartnäckigen Gerüchte über eine ernsthafte Krankheit des russischen Staatschefs wäre eine Methode, die Dinge ohne einen gewaltsamen Putsch „weiterzubewegen“, ihn in ein Langzeitkrankenhaus für unheilbar Kranke zu bringen, meinte Richard Dearlove. Es ist durchaus denkbar, dass Putin schleichend vergiftet wird, oder dass bereits vor dem Ukraine-Krieg sein Gesundheitszustand katastrophal war und die russische Kommandostruktur sich auf das „Drehbuch“ einigte, Putin als denjenigen zu präsentieren, der die Kriegsentscheidung eigenmächtig getroffen hätte.

Dearlove hat einen Universitätsabschluss in Geschichte und für jeden, der sich zumindest halbwegs auskennt über die sowjetische Phase Russlands, würde ein Verschwinden oder sterben Putins völlig normal wirken.

„Ich denke, er wird bis 2023 weg sein – aber wahrscheinlich ins Sanatorium, aus dem er nicht als Führer Russlands hervorgehen wird.“

In den 1930er und 1940er Jahren gab es zwischen Nazi-Generälen und Großbritannien geheime Verhandlungen, in denen eine Ermordung Hitlers oder alternativ ein Abschieben Hitlers auf den Obersalzberg aus Gesundheitsgründen diskutiert wurde. Den Briten sollte das Versprechen abgerungen werden, nicht Deutschland anzugreifen falls dort nach dem Ende Hitlers ein Bürgerkrieg entsteht. Hitlers Gesundheitszustand galt bereits in den 1930er Jahren als angeschlagen und es sind viele Aussagen von ihm überliefert, in denen er von einem baldigen Ableben ausging und Vorbereitungen für seine Nachfolge treffen wollte. Nach dem Überfall auf Polen, nach der Beschaffung von Stahl- und Öl-Quellen, und schließlich nach dem Niederwerfen Frankreichs, hoffte er auf Passivität der Briten und der Amerikaner, sodass irgendwelche Nachfolger über Jahrzehnte hinweg seine Erfolge festigen. Ähnlich wie Putin fürchtete er Vergiftungen und zeigte Anzeichen, die denen der Parkinson-Krankheit ähneln. Nervenschäden und Krebserkrankungen, wie sie bei Putin vermutet werden, lassen sich auch künstlich auslösen.

„Ich sage nicht, dass er das Sanatorium nicht verlassen wird, aber er wird nicht mehr als Führer Russlands daraus hervorgehen. Das ist eine Möglichkeit, die Dinge ohne Putsch voranzubringen“,

schloss Dearlove. Im Prinzip argumentiert der britische Geheimdienstler, dass das Sanatorium-Szenario viel angenehmer sei als ein Putsch-Szenario, welches mit unwägbaren Risiken einhergehen könnte. Mit entsprechend vielen Wiederholungen dieses Arguments in der Presse könnte das Publikum soweit beeinflusst werden, dass Putins Verschwinden in ein Sanatorium mit Erleichterung wahrgenommen wird, ohne dass diejenigen kritische Fragen gestellt.

Bereits Anfang der 1980 er Jahre gab es Geheimverhandlungen zwischen der Sowjet-Spitze und den Angloamerikanern. Russland zog sich aus Osteuropa und Ostdeutschland zurück, Deutschland durfte sich wiedervereinigen, aber gleichzeitig durften osteuropäische Länder wie die Ukraine keine signifikanten Streitkräfte aufbauen, die deutsche Bundeswehr wurde richtiggehend ruiniert und selbst der Ex-Bundeskanzler Schröder meinte kürzlich in der NY Times, dass die Russen-Pipelines wohl der Preis für die Wiedervereinigung waren. Man muss davon ausgehen, dass es ebenfalls Gegenstand der Geheimverhandlungen war, dass ausgewählte KGB-Agenten (so wie Putin) das russisch-sowjetische Vermögen ins Ausland transferieren durften; vor allem in die City of London und weitere Sonder-Enklaven die mit Britannien zusammenhängen. Vor der kommunistischen Revolution brachte Pjotr Bark das Zarenvermögen rechtzeitig in die City of London.

Richard Dearlove war in den 2000ern MI6-Chef und muss demzufolge den Influx russischen Geldes in die City of London und verbundene Steueroasen überwacht haben. Putin ist völlig ersetzbar und war mit hoher Wahrscheinlichkeit nie ein Alleinherrscher. Der kleine KGB-Asset aus der vierten Reihe hatte dazu nie das Format und diese Form, ein Empire zu leiten, ist sein langer Zeit veraltet.

Dearlove bezeichnete Nikolai Patrushev, Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates, als wahrscheinlichen Stellvertreter, falls Putin in ein Sanatorium gebracht werden sollte. Patrushev wurde 1975 vom KGB rekrutiert.

„Der Ersatzmann in diesem Szenario wird wahrscheinlich die dauerhafte Besetzung“, fügte er hinzu. „Es gibt keine Nachfolgeregelung in der russischen Führung.“ Er spekulierte, dass wir „das Ende dieses Regimes in Russland“ erreichen, aber „das bedeutet nicht, dass es verschwinden wird“.

„Es steht außer Frage, dass dieses ukrainische Unternehmen eine Katastrophe ist“, fügte er hinzu.
„Die Wirtschaft ist in einem Chaos, die Sanktionen werden in den nächsten drei bis sechs Monaten wirklich zu beißen beginnen, es wird eine sehr hohe Inflation geben und darüber hinaus ist es militärisch ein komplettes Fiasko.“

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