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Der erste NATO-Generalsekretär aus dem britischen Kronrat sollte den Großangriff gegen die UdSSR vorbereiten

SicherheitDer erste NATO-Generalsekretär aus dem britischen Kronrat sollte den Großangriff gegen die UdSSR vorbereiten

Der britische Baron Hastings Ismay, ein überzeugter Kolonialherr aus dem Kronrat, war maßgeblich an der Planung von „Operation Unthinkable“ im Auftrag von Winston Churchill beteiligt, ein Angriffsplan gegen die Sowjetunion.

Geplant war der Einsatz von britischen und amerikanischen Truppen: Rund 47 Divisionen der Westalliierten sollten 1945 gegen die Rote Armee im Bereich Dresden vorrücken. Die Sowjets hatten dank der amerikanischen Hilfslieferungen im Zuge des „Lend Lease-Programms“ eine Übermacht an Panzern und rund 4 Millionen einsatzfähige Soldaten. Churchill konstruierte den Plan angeblich aus reinem Pragmatismus zunehmend um zu einer Verteidigungsaktion für Europa und die britischen Inseln. Unthinkable blieb geheim bis 1998.

Der sowjetische Geheimdienst kannte den Plan und die Sowjetführung spielte ernsthaft mit dem Gedanken, bis nach Frankreich und Italien weiterzumarschieren und parallel dazu Norwegen und Dänemark zu erobern, um die Ostsee zu sichern. Da die Amerikaner 1945 Atomwaffen einsetzten gegen Japan, verwarfen die Sowjets ihre größeren Ambitionen. Damit war die Sache aber nicht erledigt: Die Sowjetspionage hatte alle relevanten Atom-Geheimnisse der Briten und Amerikaner gestohlen und baute eigene Bomben.

Die Zeit drängte, denn ab einem gewissen Punkt wäre das sowjetische Atomarsenal zu groß geworden, und Moskau hätte die Technologie zudem geteilt mit kommunistischen Vasallenstaaten.

Operation Dropshot war im Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten der Codename eines Kontingenzplans eines möglichen atomaren sowie konventionellen Krieges gegen die Sowjetunion und ihre Verbündeten. Der Plan wurde 1949 in einer frühen Phase des Kalten Krieges ausgearbeitet und der Geheimhaltungsstatus 1977 aufgehoben. Obgleich das Szenario den Einsatz von Kernwaffen beinhaltete, nahm man nicht an, dass sie eine entscheidende Rolle spielen würden.

Zur damaligen Zeit war das US-amerikanische Kernwaffen-Arsenal in seiner Größe begrenzt, hauptsächlich auf dem Gebiet der Vereinigten Staaten stationiert und benötigte Bomber für den Abwurf im Zielgebiet. Dropshot enthielt Missions-Profile, nach denen 300 Atombomben und 29.000 hochexplosive Bomben auf 200 Ziele in 100 Städten abgeworfen würden, um 85 % der industriellen Kapazität der Sowjetunion in einem einzigen Schlag zu vernichten. Zwischen 75 und 100 der 300 Kernwaffen würden benutzt, um sowjetische Kampfflugzeuge bereits am Boden zu zerstören.

Das Szenario stammt noch aus der Zeit vor der Entwicklung von Interkontinentalraketen und enthielt sogar eine Anmerkung, dass der gesamte Plan ungültig würde, falls einmal Raketen ein preiswertes und effektives Mittel würden, um Kernwaffen zuzustellen. Diese Dokumente wurden später freigegeben und unter dem Namen Dropshot: The American Plan for World War III Against Russia in 1957 (ISBN 0-8037-2148-X) veröffentlicht.

Warum kam Dropshot nicht zum Einsatz, wenn doch nach landläufiger Meinung das angloamerikanische Imperium nichts lieber wollte, als den letzten verbleibenden, ernstzunehmenden Konkurrenten zu brechen? Gab es ein heimliches Kartell der Supermächte?

Winston Churchill schlug Ismays Namen als NATO-Generalsekretär vor. Churchills Vorfahren dienten über viele Generationen hinweg dem britischen Thron, und sogar bis zurück zum Welfen-Königreich Hannover. Der britische Thron wurde über die Adelslinien Schleswig-Holstein und Hessen-Darmstadt im Laufe der Zeit engstens verwandt mit dem russischen Zarenthron. Ismay erhielt die höchsten Orden des britischen Empires, wurde ein Deputy Lieutenant der Krone und Mitglied des Kronrats.

Er diente früh in Indien und Somaliland, wo er den Aufstand der Derwische unter Mohammed Abdullah Hassan bekämpfte. 1926 wurde Ismay, der mittlerweile den Generalmajorsrang hatte, in das Committee of Imperial Defence.
Von 1931 bis 1933 diente er im Stab des Vizekönigs von Indien, Freeman Thomas, dem 1. Marquess of Willingdon.

Von 1933 bis 1940 übte Ismay zahlreiche hohe Ämter im War Office aus, zuletzt (ab 1938) war er Staatssekretär des Committee of Imperial Defence. Ab Mai 1940 diente er als persönlicher Stabschef des Ministerpräsidenten Winston Churchill (in der Rolle als Verteidigungsminister) und begleitete ihn auf zahlreichen Reisen ins Kriegsgebiet und zu Konferenzen. 1946 wechselte er im Rang eines Generals aus der Armee aus und wurde Stabschef des amerikanischen Vizekönigs von Indien, Lord Mountbatten. Im Januar 1947 wurde er als Baron Ismay, of Wormington in the County of Gloucester, in den erblichen Adelsstand erhoben.

Der Link zu Lord Mountbatten

Ismay diente unter Lord Mountbatten. Louis Mountbatten war der Onkel von Prinz Philip, dem Ehemann der britischen Königin Elisabeth II. Louis galt als ein Marxist und förderte die Sowjetunion. Westliche Politiker und Geheimdienstler hielten ihn zeitweise für einen Verräter, der von Russland erpresst wird. Sein echter Name ist Hessen-Darmstadt und er war somit Teil der Familie der Zaren.

Unmittelbar nach seinem Austritt aus der NATO wurde Ismay von Königin Elizabeth II. mit einer Ernennung zum Strumpfbandorden geehrt. Seine jüngste Tochter Mary hatte George Seymour, Stallmeister von Königin Elizabeth geheiratet und ihre Tochter Katharine ist eine Patentochter von Prinzessin Margaret.

War Ismay bewusst, dass der Thron rechtzeitig das Vermögen des letzten Zaren in die City of London transferierte? Dass die adeligen Geheimdienste die kommunistisch getarnte Revolution in Russland leiteten?

Der letzte Finanzminister des russischen Zarenreichs war Pjotr Lwowitsch Bark, der mit Hilfe von u.a. Großbritannien und den USA die militärischen Aktivitäten Russlands im Ersten Weltkrieg gegen Deutschland finanziert hatte. Bark flüchtete nach London in eine Luxusvilla, änderte seinen Vornamen in Peter um und bekam prompt von der Barings Bank im Auftrag der britischen Zentralbank „Bank of England“ einen Betrag von 16.500 Pfund Sterling ausbezahlt. Die Historiker können sich dies bis heute nicht erklären. Die Baring-Familie stammte ursprünglich aus Hannover und zählte dort zu einer privilegierten bürgerlichen Schicht, die das Vertrauen des Adels genoss. Der Hannoveraner Zweig der Welfen besetzte ab 1714 den Britischen Thron. Die Bank of England war vom Adel hochgezogen worden und war mit dem neuen fraktionalen Reservebanking den Zentralbanken anderer Länder überlegen. Peter Bark wurde zum Berater der Bank of England und verdiente sich den Royal Victorian-Orden und den Titel eines Baronets. Bevor er nach London geflüchtet war, hielt er sich in Paris auf und stand unter Beobachtung des französischen Geheimdienstes. Dieser hielt in einem Dossier vom 25. Januar 1919 fest, dass Bark ein „bolschewistischer Agent“ sei, der seit 1917 in Verbindung mit Leo Trotzki gestanden und nach der Errichtung des Sowjetregimes den Kontakt fortgesetzt haben soll. Zugleich war Bark ein treuer Unterstützer der geflüchteten Romanows in England, Dänemark und anderswo. Die Romanows waren ein und dieselbe Familie wie der britische Thron. Beispielsweise verschaffte Bark über König George V., mit dem er schon während des Krieges in engem Kontakt stand, der Schwester des Zaren, Großfürstin Xenija, als neues Domizil Frogmore Cottage. Im Auftrag von Xenija und ihrer Schwester Olga brachte Bark nach dem Tod von Maria Fjodorowna aus ihrem Besitz Juwelen im Wert von 200.000 Pfund (inflationsbereinigt heute rund 6 Millionen Euro) von Kopenhagen nach London. Die Romanows, der britische Thron und in geringerem Umfang auch Peter Bark wussten, wohin das gewaltige Vermögen des letzten Zaren verschwunden war. Das ehemalige Nettovermögen von Zar Nikolaus II. wurde im Jahr 2010 inflationsbereinigt auf 214 bis 256 Milliarden Euro geschätzt. Der Großteil des Kapitals war angeblich in Aktien angelegt und auf ausländischen Bankkonten sei hingegen so gut wie nichts geparkt worden. Die privaten Konten bei der Bank of England sollen bereits während des Ersten Weltkrieges geschlossen und die Guthaben nach Russland zurücküberwiesen worden sein. Wirklich bestätigen lässt sich das nicht. Angesichts dessen, dass der Zar zu ein und derselben Familie gehörte wie der britische Thron, wäre es das Naheliegendste gewesen, frühzeitig das Vermögen nach Britannien und Dänemark zu schaffen. Der Hochadel konnte tun, was er wollte, und alle wesentlichen Aspekte verschleiern. Russland wickelte traditionell sämtliche Auslandsgeschäfte über die City of London ab und besaß mehrere Konten bei der Bank of England. Bevollmächtigter und Treuhänder dieser Konten war Pjotr Bark. Alles, aber auch wirklich alles, deutet sehr stark auf meine These hin, die ich bereits in Band I meiner Buchreihe dargelegt hatte: Die Revolution in Russland hatte lediglich einen kommunistischen Anstrich und war von Anfang an das Werk des Hochadels. Die Romanows wollten raus aus dem Rampenlicht und aus dem Schatten heraus regieren. Als Marionetten dienten Lenin, Trotzki und die anderen Bolschewiki. Endlich war es gelungen, den gewöhnlichen russischen Landadel zu vertreiben, der bis in alle Ewigkeit an dem veralteten System der Bauernleibeigenschaft festhalten wollte. Endlich war es möglich, eine zentral gesteuerte Diktatur über ganz Russland zu erschaffen. Die wichtigsten Kommunisten waren Agenten der Geheimdienste des Hochadels, die kommunistische Revolution wurde von Agenten des Hochadels bezahlt und hinterher halfen Agenten des Hochadels dabei, die Wirtschaft von Sowjetrussland schleunigst wieder aufzubauen. 1917 und 1918 war der amerikanische Staatsanwalt und spätere Richter Thomas D. Thacher beauftragt mit der Russland-Mission des Amerikanischen Roten Kreuzes, dessen Vorsitzender William Howard Taft war, der zuvor als US-Präsident gedient hatte. Das Rote Kreuz war offiziell eine Wohltätigkeitsorganisation, aber gleichzeitig ein Vehikel für (geheime) Außenpolitik. Bei der Rotkreuzmission war u.a. Frederick M. Corse dabei von dem Ableger der National City Bank in Petrograd. Sowohl Thacher als auch Taft waren Mitglieder der Geheimorganisation Skull & Bones, die auf das britische Kolonialreich und den Hochadel zurückgeht.

Lenin und seine Genossen waren durch einen brutalen militärischen Kampf im Laufe der Zeit formell die Herrscher über das russische Territorium geworden, aber die Industrie stand praktisch still, was bedeutete, dass der neue sozialistische Staat keine nennenswerten Einkünfte hatte und nur begrenzt diplomatisch anerkannt war vom Ausland. Woher sollte man neue Ausrüstung kaufen, um wieder in nennenswertem Umfang Öl und Mangan zu fördern? Zu Hilfe kamen eine Reihe an Amerikanern, deren Sitz das Equitable Building an der Nummer 120 der Straße Broadway im Bankenviertel von New York war. Das brandneue Hochhaus hatte im Laufe der Zeit als Mieter Top-Konzerne wie General Electric, DuPont, Aluminum Company of New York, Eisenbahnunternehmen, sowie Banken wie Barclays und die New Yorker Federal Reserve. Also genau das, was die Sowjets dringend brauchten. Der Schlüssel zum russischen Wiederaufbau waren die Ölfelder des Kaukasus in Baku. Amerikanische Firmen wie die International Barnsdall Corporation verkauften die notwendige Ausrüstung und kauften den Sowjets sogar gefördertes Öl ab.

https://www.jstor.org/stable/150798

https://history.state.gov/historicaldocuments/frus1923v02/d663

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