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Deutsche Konservative und Linke warten auf Anweisungen und nächste Trendwellen aus USA und Russland

PolitikDeutsche Konservative und Linke warten auf Anweisungen und nächste Trendwellen aus USA und Russland

Kommentar

Was wären die Grünen heute ohne die massive Kampagne über Klimawandel, die im Wesentlichen von den Angloamerikanern beherrscht wird? Ohne die seltsamen Berechnungen im britischen UK Met Office (Liegenschaft des Militärs), ohne die Daten von NASA und NOAA würden die Grünen heute immer noch über Ozonlöcher jammern, Wale retten wollen und den Regenwald, ohne damit beim Wähler groß anzukommen. Falls der Ukraine-Krieg sich ausweitet zu einem Konflikt mit mehreren Schauplätzen auf der Welt, könnte die Klima-Agenda von den Amerikanern zurückgefahren werden und die Grünen müssen irgendwie anderweitig die Wähler mobilisieren. Mit dem großen Durchmarsch wird es nichts. Mega-Investoren finanzieren die Patente für die klimaneutralen Produkte der Zukunft. Den Grünen bleibt die Position des Gejammers. Alles wie immer.

Die SPD wirkt wie ein staubiger, muffiger Haufen der vorletzten Generation und konnte keinen hippen Stil entwickeln wie die Democrats in den USA. Noch schlimmer sieht es aus bei den härteren Sozialisten. Den jungen Menschen in Deutschland sind Marx und Lenin, Liebknecht und Luxemburg völlig fremd. Den verrückten real existierenden Kommunismus kennen sie nur aus Dokus, die sie auf ihren Smartphones anschauen. Die Linken behielten ihre Moskautreue als Gegenpol zur NATO, aber inzwischen vermarktet sich Russland als weit mehr rechts als die USA. Der Kommunismus kommt in Russland nicht zurück. Das ist wie eine Sekte, die auf die Rückkehr eines Kometen oder Raumschiffs wartet. So warten sie und warten sie bis aus dem Ausland der neue Trend, die neue Vorgabe kommt. Man wartet, bis die Ära Putin vorbei ist und man einen Neuanfang im Osten behaupten kann. Alles wie immer.

Bei den Konservativen sieht es nicht besser aus. Trump war ein Flop; wie wir bereits zum frühestmöglichen Zeitpunkt vorhergesagt hatten. Die AfD ist ein Sammelbecken im Niedergang, wie wir früh vorhergesagt hatten. Man kopiert nun das Verhalten der Linken aus dem Kalten Krieg, wo man mit Slogans über „Frieden“ eine Bewegung etablieren möchte, die aber primär dem Ostblock hilft. Putin hat innerhalb weniger Wochen Krieg 15 Jahre Propaganda-Arbeit zunichtegemacht. Und so warten viele nun auf das Ende der Putin-Ära und auf eine neue konservative Führung, die dann neue Vorgaben macht und wieder trommelt für ein christlich-konservatives Eurasien. Und man wartet auf einen neuen Push durch die US-Republicans, auf einen neuen Heilsbringer wie Ron DeSantis und eine riesige, von Milliardären bezahlte Kampagne, an der sich jeder mit einer Internetverbindung beteiligen kann. Eine neue Meme-Schlacht. Die Rückkehr zu Twitter. Und dann? Vier bis acht Jahre DeSantis, mehr Staatsschulden, mehr Inflation, mehr Gesetze. Alles wie immer. Dann die Flaute in den Wählerumfragen und das Geraune, dass die Democrats bei den nächsten Midterm-Wahlen und Präsidentschaftswahlen gewinnen können. Alles wie immer.

Für die Verschwörungsideologen gibt es zu jeder wichtigen Entwicklung wieder ein simples Narrativ in Anlehnung an die Leitlinien, die vor Jahrzehnten festgesetzt wurden von der amerikanischen Birch Society (bezahlt von Koch Industries). Das übliche Blahblah über „internationale Banker“, kanalisiert in die Bahnen der Republicans, damit weitere Wähler mobilisiert werden können, die sich tatsächlich haben einreden lassen, dass die Partei und jemand wie DeSantis den Auftrag hätten, Amerika zu retten. Alles wie immer.

Was treiben die Libertären? Social Media-Aktivismus über Elon Musk (der große Staatsaufträge hat und sein Kind nach einem CIA-Flugzeug benannt hat) und Crypto-Coins, die leicht weg-reguliert werden können. Manche der reichsten Amerikaner hatten die Szene über Jahrzehnte hinweg regelrecht aufgekauft und verteilen immer noch uralte Ayn-Rand-Romane an den Universitäten. Politisch darf es natürlich gleichzeitig keine signifikante libertäre Partei geben, sondern wie mit einem Trichter werden Libertäre letztendlich der Republikanischen Partei zugeführt. Alles wie immer.

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