Gericht prüft, ob Alex Jones sein Geld offshore vor SandyHook-Klägern versteckt

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Alex Jones wurde bereits schuldig gesprochen, die Eltern der toten Kinder von der Sandy-Hook-Schießerei als „Schauspieler“ verleumdet zu haben, die sich an einer Art politischen Verschwörung beteiligten, um das Waffenrecht einzuschränken. Sobald Schadensersatzzahlungen in Millionenhöhe drohten, gab es bedeutsame Veränderungen in Jones‘ geschäftlichen Unternehmungen. Zuletzt behauptete er, unterm Strich 20 Millionen Schulden zu haben und seine Firma sei mit 50 Millionen in der Kreide. Ergo gäbe es für die Kläger nichts zu holen.

Die Anwälte der Eltern allerdings haben nun bei Gericht eine Anschuldigung eingereicht, laut der Jones einfach sein Vermögen zu Unrecht an Familienangehörige und Briefkastenfirmen geschoben hätte, was texanisches Recht verletze.

Der Texas Uniform Fraudulent Transfer Act „verbietet Angeklagten, Hütchenspiele zu spielen, um Vermögenswerte vor ihren Gläubigern zu schützen.“

Nachdem die Familien ihre Fälle wegen Verleumdung eingereicht hatten, begann anscheinend der Verschiebebahnhof.

Von 2018 bis 2021 beispielsweise hat Alex Jones persönlich etwa 18 Millionen US-Dollar von seinem InfoWars-Unternehmen Free Speech Systems bezogen. Diese Ziehungen wurden zusätzlich zu seinem Jahresgehalt, das 600.000 $ überstieg, vorgenommen, während Free Speech Systems in jedem dieser Jahre mit einem Nettoverlust in Millionenhöhe arbeitete.

Jones bezog diese 18 Millionen Dollar anscheinend, während seine Firma Free Speech Systems zahlungsunfähig war. Nur drei Monate nach der letzten Entscheidung des Berufungsgerichts, die die Fortsetzung der Verleumdungsfälle erlaubte, reichte ein Unternehmen namens PQPR eine UCC-Finanzierungserklärung ein, in der es ein Sicherheitsinteresse an praktisch allem, was Free Speech Systems besitzt, beansprucht.

Das geltend gemachte Sicherungsrecht deckt eine angebliche Schuld von Free Speech Systems in Höhe von 54 Millionen US-Dollar gegenüber PQPR ab. Die angeblichen Schulden begannen Jahre zuvor im Rahmen einer Vereinbarung anzufallen, bei der Free Speech Systems die Produkte von PQPR auf der InfoWars-Website verkauft. Im Rahmen dieser angeblichen Vereinbarung sollten PQPR die Kosten der Produkte erstattet werden und 70 % der Verkaufserlöse erhalten, während Free Speech Systems die anderen 30 % behielt. In der Praxis behielt Free Speech Systems jedoch angeblich 100 % der Einnahmen für etwa sieben Jahre und zahlte nicht für die von PQPR bereitgestellten Waren – bis zu dem Punkt, an dem sich Schulden in Höhe von 54 Millionen US-Dollar angesammelt hatten. Währenddessen belieferte PQPR Free Speech Systems nicht nur mit mehr zu verkaufenden Produkten, sondern zahlte Free Speech Systems auch Millionen von Dollar pro Jahr, um auf der InfoWars-Website zu werben. PQPR beliefert die Jones Debtors weiterhin mit Produkten zum Verkauf und bezahlt die Werbung auf der Website.

Jones präsentierte sich selbst als das Opfer einer breit angelegten Verschwörung. Allerdings sind Verleumdungsprozesse dieser Art völlig üblich.

AlexBenesch
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