Politik

Kyle Rittenhouse wurde freigesprochen. Das Land ist immer noch so dumm und kaputt wie vorher

Bild: Aaron of L.A. Photography

Kommentar

Kyle Rittenhouse wurde bereits vor seinem Gerichtsprozess von der Republican-Sphäre freigesprochen und von Democrats vorverurteilt. Als 17-jähriger erschoss er mit einem semiautomatischen Gewehr zwei Männer während den Unruhen in Kenosha, Wisconsin, die überhaupt erst geschahen, weil Polizisten zuvor auf den 29-jährigen Afroamerikaner Jacob Blake geschossen hatten. Blake hatte, ganz ähnlich wie der berüchtigte George Floyd, keinen Anlass gesehen, den Anweisungen der Polizei zu folgen und leistete auch dann noch Widerstand, als er bereits mit Tasern beschossen worden war. Jeder erwachsene Mensch in den USA muss wissen, dass die Beamten erstens nicht locker lassen werden und zweitens in einer solchen aufgeldenen Situation damit rechnen, dass derjenige, der festzuhalten bzw. zu verhaften ist, wohl auch extreme Gewalt einsetzen könnte. Selbst als die Polizeibeamten bereits ihre Schusswaffen gezogen hatten, ignorierte Blake sie und öffnete seine Autotür und lehnte sich hinein. Die Beamten bestehen darauf, dass er ein Messer einsetzen wollte und schossen. Blakes Anwalt bestritt dies. Die ganze Wahrheit werden wir wohl nie erfahren, aber was wir mit Sicherheit festhalten können ist die gnadenlose Dummheit, sich Anordnungen von Polizisten vehement zu widersetzen und mit jenen handgreiflich zu werden.

Sofort wurde der Vorfall politisiert und emotionalisiert. Es entstanden Unruhen und diverse Personen nutzten das Chaos, um bewaffnete Raubüberfälle zu begehen. Als Folge schlossen sich Bürger zu einer Ad-Hoc-Miliz zusammen, um auf den Straßen zu patroullieren. Darunter befanden sich auf radikalisierte Spinner. Rittenhouse, rechtlich gesehen ein Kind, positionierte sich mit anderen, um einen Autohandel zu bewachen, gegen den zuvor eine größere Brandstiftung begangen worden war.

Rittenhouse wurde von einer Gruppe verfolgt und er zielte mit seiner Waffe auf eine der Personen namens Rosenbaum, der sich Rittenhouses Waffe greifen wollte. Es kam zu vier Schüssen, die Rosenbaum trafen. Rittenhouse wurde erneut gejagt und es kam wieder zu einer Art Rangelei, bei der jemand die Waffe stehlen wollte und es kam zum nächsten Schuss.

Bei allem Mitleid für die Toten und Angehörigem: Wie blöde muss man sein, um jemanden zu jagen, der mit einem Gewehr bewaffnet ist und zu versuchen, demjenigen die Waffe zu entreißen? Es gibt kein Recht auf konsequenzlose Blödheit. Man kann nicht maßlos dumm und verantwortungslos handeln ohne Konsequenzen zu riskieren.

Zuletzt versuchte jemand völlig anderes, mit einer Pistole Rittenhouse zu bedrohen, inmitten des ganzen Chaos.

Dumm war auch Rittenhouse. Es kommt immer wieder vor, dass Minderjährige sich selbst und ihre Angehörigen zuhause in einer Notwehrsituation zu Recht erfolgreich verteidigen, wenn es keinen anderen Weg gibt. Aber ein 17-jähriger hat nichts verloren inmitten von aufgehetzten Straßenunruhen. Hätte ein Afroamerikaner einfach Rittenhouse erschossen, hätte es keine Schlagzeilen gegeben. Rittenhouse hätte höchstens noch sein eigenes Zuhause verteidigen sollen. Aber auch nur dann, wenn er nicht wie ein Volltrottel beim ersten Anzeichen von Trouble wild aus dem Fenster ballert.

Es gibt natürlich die psychisch gestörten und ideologischen rechten Kultanhänger, die bei Unruhen meinen, sie könnten jetzt endlich mal pseudolegal jemanden umbringen. Aber die linke Sphäre ist hoffnungslos staatsgläubig und verlangt im Prinzip, dass jeder Bürger wehrlos alles über sich ergehen lassen muss, und seien es Crackheads und Meth-Tweaker, die nachts einbrechen wollen.

Es gibt kein Recht auf Dummheit. George Floyd wurde nicht nur als vorbestrafter Gewaltkrimineller entlarvt, sondern er riskierte unter Drogeneinwirkung eine Konfrontation mit der Polizei und weigerte sich vehement, den Anweisungen Folge zu leisten. Die verantwortlichen Polizisten ignorierten seinen fehlenden Puls und wurden dementsprechend betraft. Floyd hatte ein Anrecht darauf, dass die Polizisten nur das notwendige Maß an Gewalt anwenden. Aber saudumm war er trotzdem. Den Polizisten wurde sofort rassistische Mordabsichten angedichtet, obwohl es angesichts der vielen Kameras eher der Fall war, dass man davon ausging, Floyd würde höchstens das Bewusstsein verlieren, weil er so groß und kräftig war. Die Beamten hatten kein Anrecht auf konsequenzlose Dummheit.

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2 comments

Mark 24. November 2021 at 12:23

Die Medien hören nicht auf falsche Informationen über den ganze Vorgang zu verbreiten, Linke Gruppen machen aus Joe Rosenbaum ein Märtyrer, obwohl er vor seinem Tod versuchte Menschen zu provozieren, das N Wort aussprach and sagte, man solle ihn erschießen, außerdem drohte er Kyle umzubringen. So einer war keine Antirassit oder Demonstrat, er war ein Gewalttäter und ein vorbestrafter Pädophiler. Keiner der bei Verstand kann behaupten, er war ein unbewaffneter, friedlicher Demonstrant.

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Polit-Clown 22. November 2021 at 9:44

Die deutschen Medien schreiben sogar ernsthaft, dass Rittenhouse das Gewehr von Zuhause mitgenommen hötte.
Falsch, sein Kumpel aus Kenosha hatte es lange vorher für ihn gekauft und bei sich aufbewahrt. Er durfte es dort aber legal tragen.

Und dann noch der Klassiker unserer deutschen Journalisten: „Sturmgewehr!“

Nein, auch falsch. Setzen, sechs! Wie immer.

Aber klar, ob ein 17-jähriger Dreikäsehoch bei Unruhen den bewaffneten Hilfs-Sherriff spielen sollte ist eine andere Frage die ich verneinen würde. Und generell, ein AR-15 im bewohnten Gebiet… so eine .223 mit Vollmantel fliegt ziemlich schnell und weit und gerne auch durch mehrere Leute durch. Da wäre eine Schrotflinte vielleicht etwas verantwortungsvoller.

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