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Keine Invasion der Ukraine ohne Blackout?

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Russland könnte kurz davor stehen, in die Ukraine einzumarschieren, haben die USA ihre europäischen Verbündeten gewarnt. Amerikanische Geheimdienstquellen haben ihre europäischen Kollegen über eine mögliche Militäroperation des Kremls im Osten der Ukraine informiert, um Territorien ähnlich wie bei der der Halbinsel Krim im Jahr 2014 zu annektieren.

Die Befürchtungen wurden durch eine Verlegung von Zehntausenden russischen Truppen, Panzern und Artilleriegeschützen in Grenznähe ausgelöst. Die Ukraine, die in ihren östlichen Regionen seit Jahren einen Krieg gegen von Russland unterstützte Separatisten führt, hat als Reaktion darauf 8.500 weitere Soldaten an die Grenze verlegt.

Unterdessen drohen auch Litauen, Lettland in einen Konflikt hineingezogen zu werden zwischen Weißrussland – einem engen Verbündeten Moskaus – und Polen. Unmittelbarer Anlass ist eine Migrantenkrise an ihrer gemeinsamen Grenze.

Die EU wirft dem belarussischen Diktator Alexander Lukaschenko vor, Migranten zur illegalen Einreise nach Polen gezwungen zu haben. Als Reaktion darauf hat Polen 15.000 Soldaten in die Region verlegt – ein Schritt, der sowohl Lukaschenko als auch Putin „besorgt“ hat.

Russland hat Bomber über Weißrussland ausgeschickt, die mit Atomwaffen bestückt werden können.
Dies veranlasste CIA-Direktor Bill Burns, nach Moskau zu fliegen und ein seltenes Einzelgespräch mit Präsident Wladimir Putin zu führen. Dort teilte er die „ernsten“ Bedenken der USA über die militärische Aufrüstung, teilten Quellen CNN mit.

Unerwähnt bleibt, dass die NATO und Russland mehr Nutzen davon haben, zusammen mit China heimlich ein Kartell auf ihren höchsten Ebenen zu formen, und die Spannungen untereinander zu inszenieren. Die Eroberung der Krim und der Ostukraine führten zwar zu Sanktionen gegen Russland, allerdings durfte dennoch die Nord Stream 2-Pipeline fertiggestellt werden und Europa bezieht nach wie vor Öl und Gas aus Russland. Die russische Föderation konnte dank westlicher Produktion das eigene Militär erneuern.

Bei der Krim und der Ostukraine versuchte es Moskau mit dem Narrativ, man hätte dort einem Ansturm „faschistischer“ Horden der NATO zuvorkommen müssen, obwohl die NATO in Osteuropa bekanntermaßen sehr schwach aufgestellt ist. Eigentlich garantierten die Amerikaner einst nach dem Kalten Krieg die Unabhängigkeit der Ukraine, woraufhin die Ukraine ihre Atomwaffen aufgab.

Für größere Eroberungen in Europa in naher Zukunft müsste Russland wohl darauf warten, dass die Amerikaner sich im südchinesischen Meer in Reibereien verwickeln. Ein Massenblackout in Europa durch russische Cyberwaffen könnten Moskau das benötigte Narrativ einer „Rettungsmission“ liefern. Russische Truppen würden die „Ordnung wiederherstellen“ und „humanitäre Hilfe“ leisten. Gleichzeitig kann das Narrativ gefahren werden, die NATO stecke selbst hinter dem Cyberangriff und habe diesen als Vorwand für Angriffe gegen Russland benutzen wollen. Konservative Russland-Sympathisanten könnten hinter einen neuen eisernen Vorwand gelockt werden, wo sie dann eingesperrt wären.

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