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Der Nexus aus Geheimdiensten und Terrorgruppen in Pakistan, der Nachbar Afghanistans

PolitikDer Nexus aus Geheimdiensten und Terrorgruppen in Pakistan, der Nachbar Afghanistans

Unter anderem der SPIEGEL beschuldigte in der Berichterstattung über die Veröffentlichung von 90.000 Schlachtfeldberichten der US-Armee aus dem Afghanistanfeldzug durch die Plattform Wikileaks den pakistanischen General im Ruhestand Hamid Gul, sich regelmäßig mit führenden Vertretern von al-Qaida und Taliban zu treffen und Selbstmordattentate gegen NATO-Kräfte in Afghanistan zu inszenieren.

Hamid Gul wurde einst auf Geheiß der CIA zum Anführer des pakistanischen Geheimdienstes ISI. Sein Vater war Bauer, der in der britischen Armee diente. Der pakistanische Geheimdienst war die Kreation des britischen Empires und Major General Sir Walter Joseph Cawthorn, der zeitweise als Chef des australischen Geheimdienstes gedient hatte. Cawthorn übernahm zu Beginn des Zweiten Weltkriegs die Leitung des britischen Geheimdienstzentrums für den mittleren Osten und wurde später am 15. August 1941 Direktor des militärischen Nachrichtendienstes im General Headquarters in Indien. Er arbeitete zusammen mit Peter Fleming, dem Bruder des Schreibers der James-Bond-Romane.

Der CIA Station Chief Milt Bearden und der US-Botschafter für Pakistan Arnie Raphel hielten Hamid Gul sogar für ein mögliches zukünftiges Staatsoberhaupt Pakistans. Laut Bearden wäre Gul irgendwann in Ungnade gefallen und von da an stürzten sich westliche Regierungen und Konzernmedien auf den General und versuchten, ihm alles anzuhängen, was in Pakistan schief lief. Gul sagte gegenüber der London Financial Times:

„Ich bin einer der Lieblings-Sündenböcke Amerikas. Die können sich nicht vorstellen, dass Afghanen selbst Kriege gewinnen können. Es wäre eine anhaltende Schande wenn ein 74 Jahre alter General im Ruhestand Amerika schlägt, indem er die Mudschahedin in Afghanistan manipuliert.“

Terrorgruppen

Die westlichen Geheimdienste nutzen ihren Einfluss in Pakistan für die eigenen Pläne; entweder direkt oder indirekt beeinflusst man gerade jene Gruppierungen, die man beschreiben kann als Mudschahedin, Taliban oder al-Kaida. Es ist wohlbekannt dass sowohl die Lashkar-e-Taiba (Armee der Reinen) als auch die Jaish-e-Muhammad (Armee Mohammeds) heimlich von Pakistans Geheimdienst ISI unterstützt werden. Maloy Krishna Dhar (Fulcrum of Evil: ISI, CIA, Al Qaeda Nexus) zeigt die Verbindungen auf zwischen dem ISI, der CIA, dem königlichen saudischen Geheimdienst und al-Kaida. Der ISI hat im Namen des heiligen Kriegs in Indien, Afghanistan, den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Bosnien-Herzegowina, im Kosovo, in Tschetschenien, Tadschikistan, Usbekistan, Xinxiang Uyghur, den Phillipinen Indonesien, in Malaysia, Myanmar, Süd-Thailand und in anderen Ländern Terrorismus unterstützt.

Saeed Sheikh: MI6-Agent und 9/11-Finanzier

Die Jaish-e-Muhammad war von niemand anderem als Ahmed Omar Saeed Sheikh gegründet worden, dem Co-Finanzier von 9/11 der 100.000$ von den Vereinigten Arabischen Emiraten an Mohammed Atta gesandt hatte. Laut ABC begann Sheikh im Jahr 1993 für Pakistans Inter-Services Intelligence zu arbeiten. 1994 leitete er Ausbildungslager in Afghanistan – welche laut Belegen von der CIA geschaffen worden waren – und verdiente sich den Titel „bin Ladens besonderer Sohn.“ Laut dem ehemaligen pakistanischen Diktator Pervez Musharraf war Sheikh, während jener in London studierte, vom MI6 rekrutiert worden für das Unterfangen, Bosnien zu destabilisieren (siehe History Commons, Complete 911 Timeline). Sheikh ist außerdem in den Mord an Reporter Daniel Pearl vom Wall Street Journal verwickelt, der über den ISI recherchiert hatte. 2005 verlautbarte der British Oldham MP und ehemaliger Kabinettsminister Michael Meacher,

„dass Großbritanniens Sicherheitsorganisation für ‚Übersee‘ MI6 begonnen hatte, Moslems im Vereinten Königreich zu rekrutieren und jene anleitete, die Bemühungen der USA zu unterstützen, kommunistische Regierungen in Afghanistan und Jugoslawien zu stürzen. Er betont eine Forschungs- Stiftung mit Sitz in Delhi welche schätzt dass bis zu 200 Moslems aus dem Vereinten Königreich in ausländischen Terrorlagern eine Ausbildung erhalten haben könnten unter dem Schutz des pakistanischen Geheimdienstes, dem ISI, der den bewaffneten islamischen Aufstand gegen das afghanische kommunistische Regime und dessen sowjetische Unterstützter unterstützt hatte,“

berichtete die Asian News. Meacher erwähnte Saeed Sheikh in seinen Anschuldigungen. US-Streitkräfte flogen während des Höhepunkts des Afghanistan-Krieges tausende Taliban-Anführer mit einer Luftbrücke nach Pakistan. Dann galt Pakistan als der Hort der Taliban, al-Kaida und Bin Laden.

Drogenhandel

Das Brisanteste bei der Tolerierung der gestiegenen Opiumernte in Afghanistan sind Berichte, denen zufolge Opium und das raffinierte Heroin mit US-Militärtransporten befördert werden – beispielsweise vom Luftwaffenstützpunkt Manas in Kirgisistan –, und das unter strenger Geheimhaltung und dem Deckmantel der »nationalen Sicherheit«. Den entsprechenden Vorwurf erhebt eine gut informierte Geheimdienstquelle aus der Region – General Hamid Gul:

»Abdul Wali Karzai ist der größte Drogenbaron in Afghanistan«, erklärte Gul ganz offen bei einem Interview im August 2009. Nach seinen Worten sind die Drogenlords auch am Waffenhandel beteiligt, einem »blühenden Gewerbe« in Afghanistan. »Das Beunruhigendste aus meiner Sicht ist jedoch, dass auch Militärflugzeuge, amerikanische Militärflugzeuge, benutzt werden. Sie haben sehr richtig gesagt, dass die Drogenrouten in nördlicher Richtung durch die zentralasiatischen Republiken, über Teile des russischen Territoriums verlaufen, und von dort weiter nach Europa und in andere Erdteile. Aber einiges wird direkt transportiert, und zwar mit Militärflugzeugen.«

Gul meinte, dass er regelmäßig amerikanische Journalisten damit konfrontiert, weshalb sie nicht 9/11 näher untersuchen und dass jene antworten würden, der Patriot Act stünde dem im Weg und sie „sollen solche Fragen nicht stellen“. Als eine Konsequenz aus 9/11 wäre „mit der Welt alles schiefgelaufen“ und die Motive hinter der Inszenierung der Anschläge wären größtenteils geopolitischer Natur gewesen und dafür benutzt worden, eine Gelegenheit zu nutzen um in strategische Gebiete einzufallen in denen es vormals keine US-Präsenz gab. Auch wollte man, so Gul, China zuvorkommen bei der Kontrolle über den Energiehahn der Welt im mittleren Osten und Südasien. Gul ist einer von vielen ehemaligen ranghohen Regierungsfunktionären die 9/11 in Frage stellten.

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