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Bloomberg fragt: Haben die Chinesen Wetterwaffen?

TechnologieBloomberg fragt: Haben die Chinesen Wetterwaffen?

Kommentar

Im Dezember 2020 veröffentlichte Bloomberg einen Bericht von Adam Minter über chinesische Wetterwaffen. Offiziell gibt man im kommunistischen Staat nur kleinere Projekte zu, die sich um Wettermodifikation drehen, um beispielsweise eine lokale Dürre zu beenden und Regen auszulösen durch 16 spezielle Raketen, die von einem Pickup-Truck abgefeuert wurden. Ansonsten könne man noch Hagelstürme verhindern über Ackerflächen oder Sonnenschein garantieren bei wichtigen Staatsereignissen.

Im Dezember 2020 erfolgte die Ankündigung, dass binnen fünf Jahren die Kapazitäten ausgeweitet werden sollen, um in 60% der Landfläche Chinas nach Bedarf Regen auslösen zu können.

Die Amerikaner benutzen solche Techniken wie Cloud Seeding bereits seit Jahrzehnten in den USA und auch in Kriegen wie gegen Vietnam, wo gegnerische Truppen im Matsch versanken. 1978 gab es eine internationale Übereinkunft, die den feindseligen/militärischen Einsatz von Wetterwaffen verbieten sollte.

Im Jahr 2017 teilte Chinas oberstes wirtschaftspolitisches Gremium 175 Millionen US-Dollar einem Wettermodifikationssystem zu.

In Studien werden die Fortschritte und gängigen Werkzeuge aufgezeigt, von Pickup-Trucks mit Raketenwerfer bis hin zu modifizierten Flugzeugen.

Der legendäre Investigativreporter Seymour Hersh enthüllte bereits 1972 in der NY Times, dass Regen als Waffe benutzt wurde:

Regierungsfunktionäre beteuerten, dass das Projekt nicht allzu groß und effektiv gewesen sei. Wirklich überzeugend ist diese Standard-Ausrede nicht.

Die Quellen sagten auch, ohne nähere Angaben zu machen, dass eine Methode zur Behandlung von Wolken mit einer Chemikalie entwickelt worden sei, die schließlich einen sauren Regen erzeugte, der den Betrieb von nordvietnamesischen Radargeräten, die zur Lenkung von Boden‐Luft‐Raketen verwendet werden, beeinträchtigen kann.

Es sollte auch künstlich das geeignete Wetter erzeugt werden für die amerikanische Luftwaffe und deren Bombardierungen. Die Monsun-Regenphase sei verstärkt bzw. künstlich verlängert worden, um die kommunistischen Truppen auszubremsen. Mit einem Kleinflugzeug ließ sich auch Silberiodid versprühen, damit bestimmte Demonstrationen vollgeregnet worden.

Operation „Popeye“ wurde von der 54th Weather Reconnaissance Squadron ausgeführt unter dem Motto „Macht Schlamm, nicht Krieg.“

Hochwasser

Der „Faktenfuchs“ des Bayerischen Rundfunks sah sich genötigt, sich zu den vielen Hypothesen im Netz zu äußern, das Hochwasser in Deutschland und angrenzenden Staaten sei ausgelöst worden durch Wetterwaffen, um den Bundestagswahlkampf zu manipulieren. Die Grünen sollen nach dem Fiasko mit Annalena Baerbocks Lebenslauf und geborgten Textstellen in ihrem Buch Auftrieb erhalten durch das Hochwasser, für das Global Warming verantwortlich erklärt wird.

Von vorneherein gibt es an diesen Hypothesen massive Probleme: Der Einsatz von ausreichend dimensionierte Wetterwaffen wäre bereits an sich kaum geheim zu halten, und zusätzlich wäre es garantiert, dass ein ausländischer Geheimdienst wie etwa der russische SVR Wind davon bekommt. Wozu ein gewaltiges Risiko eingehen, nur um den Grünen vielleicht (!) ein paar Prozente mehr zu verschaffen? Bisher verpuffte der Effekt des Hochwassers in Umfragen, da die Bevölkerung sich mehr kümmert um den Wideraufbau und die verpassten Gelegenheiten, im Vorfeld die Menschen zu warnen.

Das amerikanische HAARP-Projekt beinhaltete 180 Antennen und zielt auf die Ionosphäre ab 60 Kilometern Höhe, also viel höher als die Troposphäre, wo das Wetter geschieht.

Die Energieleistung der ganzen Anlage wäre also vergleichbar mit Backöfen und Herdplatten aus 180 Haushalten. Auf dieselbe Leistung kämen auch 3.000 Haartrockner.

In Deutschland gibt es offiziell keine solche Forschungsanlage. Es blieben in der Theorie also Raketenwerfer oder spezielle Flugzeuge, um ein Hochwasser auszulösen, was aber als Geheimoperation ebenso leicht auffliegen kann. Zudem gab es vom europäischen Warnsystem EFAS ziemlich exakte Vorhersagen zu dem lokalen Starkregen in Deutschland.

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