Politik

Fourniret, der zweite Dutroux

Eine Woche nach der Verurteilung von Marc Dutroux wird Belgien von einer neuen Kinderschänder-Affäre erschüttert: Ein 62 Jahre alter Förster hat zugegeben, sechs junge Mädchen vergewaltigt und dann umgebracht zu haben.

https://www.handelsblatt.com/arts_und_style/aus-aller-welt/es-gibt-viele-parallelen-zum-dutroux-fall-neue-kinderschaender-affaere-erschuettert-belgien/2354136.html?ticket=ST-1421677-3DqcZbOFp4ElkHq5z3oU-ap1

Kurz darauf gestand er drei weitere Morde. Michel Fourniret war wie Dutroux einschlägig vorbestraft, kam aber nach einem Bruchteil der Haftstrafe wieder frei. Wie Dutroux verwendete Fourniret einen weißen Lieferwagen für die Entführungen. Wie viele Personen Fourniret tatsächlich entführt hat und ob er seine Opfer auch an andere Personen verkauft hat, ist unbekannt. 2004 berichtete die WELT:

Da fällt es schwer, an einen Zufall zu glauben, dass der mutmaßliche Serienmörder Michel Fourniret und der im Dutroux-Prozess zu fünf Jahren Haft verurteilte dubiose Geschäftsmann Michel Nihoul einen gemeinsamen Bekannten hatten: Es handelt sich nach Informationen der WELT um den inzwischen verstorbenen Polizisten Gérard Vanesse aus dem südbelgischen Ort Dinand.

https://www.welt.de/print-welt/article325738/Greifen-die-Faelle-Dutroux-und-Fourniret-ineinander.html

Fünf Monate vor der Festnahme von Dutroux hatte Nihoul der Polizei einen Briten namens Walsh in verraten. Im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen diesen Briten ließ die Polizei auch das Haus von Michel Fourniret durchsuchen und fand eine Polizeiwaffe, die 1993 gestohlen worden war. Der Name des Ermittlers war Gérard Vanesse und dieser hatte Kontakt mit Michel Nihoul.

Lange wurde behauptet, dass in Belgien unbekannt war, dass Fourniret in Frankreich einschlägig vorbestraft war. Dies entspricht aber nicht den Tatsachen. Eine Fourniret-Akte von dem Ermittler Vanesse ist Bestandteil der Dutroux-Unterlagen.

Ein pädophiler Belgier hatte einen Brief geschrieben an den Untersuchungsrichter Connerotte, der auch im Dutroux-Fall ermittelte, und verriet, dass ein 1989 verschwundenes Mädchen in einem weißen Mercedes entführt worden war. Dieser Mercedes gehörte Fourniret. Der Schreiber des Briefs war selbst verwickelt gewesen in einen Pädo-Skandal in der Brüsseler Unicef-Zentrale. Die NY Times berichtete:

Der Skandal brach letzte Woche aus, als die belgische Polizei den 63-jährigen Jos Verbeek, den Direktor des belgischen Unicef-Komitees, festnahm und ihn beschuldigte, Minderjährige zur sittenwidrigen Handlungen zu bewegen. Die Verhaftung erfolgte nach der Entdeckung eines geheimen Fotostudios im Keller des Brüsseler Gebäudes, in dem sich die Büros des Komitees befinden. Das Studio wurde genutzt, um pornografische Fotos von Kindern zu machen, von denen viele nordafrikanischer Herkunft waren, teilte die Polizei mit. Die Polizei gab an, dass mehr als 1.000 solcher Fotos beschlagnahmt wurden, zusammen mit einer Mailingliste mit rund 400 Namen in 15 europäischen Ländern, die auf dem Unicef-Bürocomputer erstellt wurde. Ähnliche Fotos, die in mehreren anderen europäischen Ländern gefunden wurden, scheinen nach Angaben der Ermittler im Unicef-Büro in Brüssel aufgenommen worden zu sein. Unter den Festgenommenen befand sich ein weiterer Unicef-Mitarbeiter, Michel Felu.

https://www.nytimes.com/1987/06/25/world/child-sex-scandal-roils-unicef-unit.html

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5 comments

V 6. Mai 2021 at 15:36

Kurz vor seinem Verschwinden sprach Trebitsch-Lincoln mit einem Korrespondenten der Wochenzeitung DAS REICH. Auszüge brachte das Blatt in Ausgabe Nr. 46 (1943), so auch die folgenden bemerkenswerten Sätze: „Nicht Stalin, Hitler und Roosevelt führen den gegenwärtigen Krieg, sondern eine Handvoll Männer, die in Tibet leben oder die mindestens dort erzogen waren und jetzt in verschiedenen Teilen der Welt stationiert sind. Wir könnten den Krieg stoppen, aber wie Gott, der schlechte Dinge sich ereignen läßt, greifen wir nicht zu früh ein, aber eines Tages, wenn die Zeit reif ist, werden wir die Menschheit aus dieser Katastrophe retten.“

Reply
Jan 6. Mai 2021 at 18:04

“ eine Handvoll Männer, die in Tibet leben oder die mindestens dort erzogen waren“
wer sollen diese Männer denn gewesen sein?

Reply
Fff 6. Mai 2021 at 18:10

Wohl Lamas einer bestimmten Gruppe, die im Auftrag der Herren der Welt, die ihren Sitz im mythischen Agarthi haben.

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X 6. Mai 2021 at 15:12

Berichte mal, wie dir deine Astra Zeneca Impfung bekommen ist.

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