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Britannien bezwingt Virus und öffnet – Frankreich braucht Triage

PolitikBritannien bezwingt Virus und öffnet - Frankreich braucht Triage

Großbritannien scheint durch eine beschleunigte Impfkampagne die Pandemie bezwungen zu haben. Aktuell liegt man bei 127.087 Todesfällen, die Neuinfektionen sinken drastisch und die Maßnahmen werden überall zurückgefahren. Derzeit können sich sechs Gruppen – oder zwei Haushalte – draußen treffen. Aber ab Montag sollen Pubs und Restaurants im Freien neben nicht unbedingt benötigten Geschäften ihre Türen wieder öffnen. Berichten zufolge befinden sich mehr als 50 Prozent der englischen Bevölkerung in Gebieten, in denen praktisch keine neuen Covid-Fälle vorliegen.

Insgesamt sieht England jede Woche 20.000 neue Fälle. In der schlimmsten Woche der zweiten Welle im Januar wurden wöchentlich 380.000 Fälle beobachtet, also 90 Prozent mehr als jetzt. Die Minister planen, Impfpässe als kurzfristige „Brücke in die Freiheit“ zu nutzen, bevor im Herbst die volle Herdenimmunität erreicht wird. Die Fußball-Liga soll im August weitergehen.

Wissenschaftler haben behauptet, das Risiko, dass zwei vollständig geimpfte Menschen sich beim Treffen in Innenräumen mit Coronavirus infizieren, sei „winzig“. Professor Tim Spector vom King’s College London sagte gegenüber The Telegraph, dass die Wahrscheinlichkeit, sich mit einer anderen geimpften Person so zu infizieren, eins in 400.000 ist. Bis zum Samstagnachmittag hatten 32.010.244 Briten die erste Impfdosis erhalten. 6.991.310 haben bereits zwei erhalten.
Nach dem Fahrplan des Premierministers dürfen größere Sportstätten im Freien ab dem 17. Mai mit maximal 10.000 Zuschauern zu bis zu 25 Prozent ausgelastet sein. Impfpässe könnten jedoch den Weg für Veranstaltungen mit voller Kapazität ebnen. In der Zwischenzeit ergab eine Studie, dass die mutierte südafrikanische Covid-19-Variante die Pfizer-Impfung umgehen kann.

Frankreich

Das französische Gesundheitssystem stößt nun zum dritten Mal seit Ausbruch der Pandemie an seine Belastungsgrenzen. In Paris ist es notwendig geworden, per Triage auszuwählen, wer eine intensivere medizinische Behandlung erhält und wer nicht. Es fehlt an Betten und Personal.

In ganz Frankreich sind es insgesamt COVID-Intensiv-4974 Patienten. Die Zahl der Infektionen steigt ununterbrochen.

Laut einer neuen Modellierung, die am Dienstag auf der Website des Pasteur-Instituts veröffentlicht wurde, hat die Verbreitung der britischen Variante in Frankreich die Situation deutlich beeinträchtigt.

Die Autoren der Studie kommen zu dem Schluss, dass 90 Prozent der erwachsenen Bevölkerung des Landes bis zum Ende des Sommers geimpft werden müssten, bevor die französische Bevölkerung auf Maßnahmen verzichten kann, da die britische Variante, bekannt als B.1.1.7, jetzt gegenüber anderen Coronavirus-Stämmen in Frankreich dominiert. Diese Diskussion bleibt jedoch rein theoretisch, da „in Frankreich kein Impfstoff die Marktzulassung für Kinder erhalten hat“.

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