Sicherheit

Fauci 2012 über gebastelte Killer-Varianten von H5N1 und Laborunfälle

Anthony Fauci sprach neben anderen Experten 2012 auf einem Symposium über die brandgefährliche Forschung über „Funktionsgewinne“ bei H5N1-Viren. Gemeint ist, im Labor mit verschiedenen Technologien entweder die Übertragbarkeit des Virus zu erhöhen, oder die Tödlichkeit oder beides. Gerade die Kombination aus beidem ist am schwierigsten zu erreichen und brächte im Prinzip eine biologische Waffe hervor mit 60% Todesrate.

Man zeigt eine Weltkarte, auf der vermerkt ist, wo es noch Fälle gab von H5N1, was soviel bedeutet, dass zig verschiedene Länder an Funktionsgewinnen forschen und neue Biowaffen erstellen können. Fauci formuliert es indirekt und vorsichtig. Die USA müssten solche Forschungen betreiben, um sich notfalls verteidigen zu können, falls eine neue Killervariante auftaucht, entweder durch Zufall oder Absicht eines böswilligen Akteurs.

Eine Studie aus Asien zeigte, wie man die Übertragbarkeit des Virus zwischen Säugetieren drastisch steigern konnte. Die amerikanischen Behörden drängten die Forscher, nur ihre Kurzzusammenfassung zu veröffentlichen, aber nicht die Schritte darzulegen, die notwendig waren, um den Virus so zu verändern.

Neben der Gefahr, dass irgendwelche gefährlichen Akteure solche Forschungen nachahmen, bestünde zusätzlich die Gefahr, dass solche neuen Viren versehentlich aus einem Labor entkommen oder von Terroristen gestohlen und eingesetzt werden. Daraus könnten hunderte Millionen Tote resultieren.

Chinesische Forscher arbeiteten im Wuhan-Labor mit amerikanischer Unterstützung an Funktionsgewinnen bei Fledermaus-Corona-Viren. Es besteht der Verdacht, dass SARS-Cov-2 versehentlich aus dem Labor entwichen ist. Ebenso ist es denkbar, dass Terroristen das Virus aus einem Labor in Pakistan gestohlen oder gekauft haben.

Andere Experten von Cambridge und Harvard wurden konkreter darüber, wie die Sicherheitsvorkehrungen in den Labors nicht mehr schritt halten kann mit den gesteigerten Gefahren durch neu gebastelte Viren:

Professor Marc Lipsitch (Harvard) beschreibt die angeblichen Vorteile solcher (Funktionsgewinn-) Studien und argumentiert, dass diese überbewertet sind; schätzt das Ausmaß des von ihnen verursachten Risikos, spricht sich für die Überlegenheit alternativer wissenschaftlicher Ansätze sowohl aus Sicherheits- als auch aus wissenschaftlichen Gründen aus und schlägt einen ethischen Rahmen vor, in dem solche Experimente bewertet werden sollten.

Labors der Sicherheitsstufe 3+ seien nicht gut genug für die Arbeit an neu gebastelten, brandgefährlichen Grippe-Viren.

Lynn C. Klotz, Senior Science Fellow beim Center for Arms Control and Non Proliferation, erklärt dass neu gebastelte Grippeviren genauso ansteckend sein können wie das Grippevirus von 2009, aber eine deutlich höhere Todesrate aufweisen aufweisen können. Das extreme Spektrum liegt bei 30% bis 60% Todesrate. Für ihre Analyse geht Klotz aus von einer Todesrate von 10%. Eine weltweite Pandemie, die durch ein Labor-Leck ausgelöst wird, könnte über hundert Millionen Menschen töten, was den oberen Schätzungen entspricht für die „Spanische Grippe“ von 1918.

http://www.pathobiologics.org/btac/ref/TheHumanFatalityBurdenofGainofFunctionFluResearch.pdf

Die Wahrscheinlichkeit für einen versehentlichen Ausbruch wird geschätzt auf 0,1 bis 0.2% pro Labor pro Jahr, was noch eine niedrige Schätzung darstellt. In der Studie wird nicht zusätzlich das risiko berücksichtigt wie eine absichtliche Freisetzung durch Labor- Arbeiter (wie in den US-Anthrax-Mailings von 2001), durch eine terroristische Organisation oder einer feindlichen Nation. Es wird auch nicht berücksichtigt, dass Labore mehrere Jahre lang neu gebastelte Grippestämme erforschen, was die Freisetzungswahrscheinlichkeit erhöhen würde.

Experten die das US-Heimatschutzministerium (DHS) beraten, schätzten eine signifikant höhere Wahrscheinlichkeit für eine unbeabsichtigte Freisetzung. Die DHS-Risikobewertung
besagt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Freisetzung über einen Zeitraum von 50 Jahren insgesamt 70% beträgt.

Laut Klotz sind nicht einmal Labors der Sicherheitsstufe 4 wirklich ausreichend sicher. Es ist bekannt dass verschiedene Staaten in gesonderten, noch sichereren Einrichtungen an Erregern arbeiten, die extrem ansteckend und tödlich sind. Russische Überläufer wie Ken Alibek und andere berichteten über neu gebastelte Varianten von Smallpox. Solche Forschung findet in militärischen Sperrgebieten statt.

In der Studie „Rethinking Biosafety in Research on Potential Pandemic Pathogens“ heißt es:

Während das Influenza A / H5N1-Virus in freier Wildbahn existiert, existieren nach unserem Kenntnisstand keine durch Säugetiere übertragbaren Stämme außerhalb des Labors. Wenn eine von Säugetieren übertragbare Variante eine Sterblichkeitsrate innerhalb einer Größenordnung der 60% igen Sterblichkeitsrate ihres Wildtyp-Elternteils beibehält und wenn sie zwischen Menschen genauso übertragbar ist wie andere häufig vorkommende Influenzaviren, die Menschen infizieren, würde eine versehentliche Freilassung eine schwerwiegende und völlig neue Bedrohung für die menschliche Gesundheit darstellen. Sobald ein neuartiger Influenzavirusstamm eine signifikante Übertragung beim Menschen aufweist, würde die Beendigung seiner Ausbreitung den massiven weltweiten Einsatz von Impfstoffen erfordern, ein Szenario, das in der Praxis nie erreicht wurde und nicht rechtzeitig für H5N1 durchgeführt werden konnte, da weltweit und weltweit nicht genügend Lagerbestände vorhanden sind. Daher kann ein hoch übertragbares, hoch virulentes Virus wie die modifizierten H5N1-Stämme, die erzeugt wurden, Milliarden Menschen infizieren und möglicherweise einen großen Teil davon töten.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3484391/

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1 comment

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NGBH 6. April 2021 at 2:42

Hallo Herr Benesch, da mein letzter Kommentar wohl untergegangen ist, kommentiere ich hier um den link abzuspeichern um zu sehen, ob und was sie antworten.
Mein Anliegen war, koennen sie das Argument der Lanka-Juenger debunken, dass es keine Fotos von krankmachenden Viren gibt (ausser den in der Alge Ectocarpus siliculosus wie Dr. Stefan Lanka selbst beschreibt) obwohl das Elektronenmikroskop schon seit den 1930er existiert.
Mit freundlichen Gruessen.

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