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Jetzt beginnt Telegram, Rechtsextremismus zu löschen, Parler fürchtet um Existenz

PolitikJetzt beginnt Telegram, Rechtsextremismus zu löschen, Parler fürchtet um Existenz

Selbst Telegram spürt nun den Druck, stärker zu moderieren und hat nun Dutzende öffentliche Gruppen gelöscht und blockiert, in denen es Gewaltaufrufe gegeben haben soll. Ein Sprecher des Messengers hat gegenüber TechCrunch bestätigt, dass viele der Gruppen dem rechtsradikalen und White-Surpremacy-Spektrum zugeordnet werden können. Die Durchsicht seitens Telegram dauert noch an. Die Luft wird dünn für diejenigen, die extreme Posts veröffentlichen und Aktivismus betreiben wollen.

Telegram war von denselben zwei russischen Brüdern gegründet worden, die VKontakte (VK) gegründet haben, das für seine mangelnde Zensur bekannt ist. Obwohl die Nutzungsbedingungen von Telegram die Förderung von Gewalt verbieten, blieben gewalttätige Videos erhalten wie von den Terroristen Brenton Tarrant (Christchurch, Neuseeland) und Stephan Balliet (Halle, Deutschland), während andere Social-Media-Plattformen sie entfernt hatten. Es gab auch den Kanal der RapeWaffen-Division, der offen für Vergewaltigung und Mord im Rahmen eines Rassenkrieges eintritt.

Sofern reiche Kreise aus dem Umfeld der Republican Party nicht schnell konkurrenzfähige Social Network-Plattformen etablieren, bliebe Rechtsextremisten fast nur noch das Darknet und russische Plattformen bzw. russisches Hosting. Verschärfen sich die Ost-West-Spannungen, könnte jedoch das russische Internet vom Rest der Welt abgetrennt werden.

Zahlreiche soziale Netzwerke haben nach dem Sturm auf das Kapitol in den USA ihre Richtlinien verschärft und versuchen ein härteres Durchgreifen gegen potenzielle Gewaltaufrufe. „Unsere Nutzungsbedingungen verbieten öffentliche Aufrufe zu Gewalt“, zitiert TechCrunch Mike Ravdonikas, Sprecher von Telegram. Die nun gesperrten Kanäle hätten Tausende Menschen erreicht. Telegram werde die Situation weiterhin genau im Auge behalten.

Parler wird sich möglicherweise nie von dem Rauswurf durch Amazon und eine Reihe anderer Technologieunternehmen erholen, sagte CEO John Matze in einem Interview am Mittwoch gegenüber Reuters. „Ich bin ein Optimist“, sagte er an einem Punkt im Gespräch. „Es kann Tage dauern, es kann Wochen dauern, aber Parler wird zurückkehren und wenn wir das tun, werden wir stärker sein.“

Aber an einem anderen Punkt im Gespräch gab er zu: „Es könnte niemals sein. Wir wissen es noch nicht.“

Amazon warnte Parler monatelang vor gewalttätigen Inhalten auf der Website – zum Beispiel vor Inhalten, die „Vergewaltigung, Folter und Ermordung namentlich genannter Beamter und Privatpersonen“ forderten.

Nachdem Amazon Parler von AWS geworfen hatte, verklagte Parler Amazon. Parler behauptet, dass die Abschaltung Teil einer wettbewerbswidrigen Verschwörung war, um die Dominanz von Twitter zu stärken. Aber wie Amazon in seiner Antwort betonte, hostet Amazon den Feed von Twitter nicht und die beiden Unternehmen hätten nicht über Parler kommuniziert.

Da mehrere Dienste Parler gleichzeitig außer Betrieb setzen, kann es eine Weile dauern, bis die Ingenieure von Parler den Dienst mit verschiedenen Anbietern neu erstellt haben. Selbst wenn sie das schaffen, werden sie wahrscheinlich durch die Verbote von Apple und Google behindert, da sie keine einfache Möglichkeit haben, ihre mobile App an Benutzer zu verteilen.

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