Gesundheit

NATO-Chef gibt Interview zu Biowaffen: Eine totale inhaltliche Bankrotterklärung

Kommentar

NATO-Generalsekretät Jens Stoltenberg gab der dpa ein Interview das sich im Kontext liest wie eine Bankrotterklärung. Zwar befinden wir uns in einem neuen Kalten Krieg zwischen Ost und West, aber im Endeffekt sieht es so aus, als ginge es nur darum, dass die drei Supermächte sich gegen kleinere und mittelgroße Staaten absichern wollen. Die Supermächte fürchten, durch biologische Kampfstoffe ausgebremst und destabilisiert zu werden.

Schwammig heißt es, die Nato vergrößere ihre Anstrengungen im Bereich der Biowaffenabwehr. Das Coronavirus sei kein im Labor erschaffenes Virus, behauptet er, obwohl dies nach wie vor eine offene Frage ist, aber man mache sich nun verstärkt Sorgen um den Einsatz biologischer Kampfstoffe in der Zukunft. Er muss eigentlich wissen, dass SARS-Cov-2 von jemandem gebastelt worden sein kann, ohne offensichtliche Spuren von Bastelei zu hinterlassen. Explosive E-Mails von einer Gruppe hochrangiger Wissenschaftler und Regierungsärzte in den USA enthüllen, dass SARS-Cov-2 von Wissenschaftlern entwickelt worden sein kann, ohne dass dabei offensichtliche Spuren der Bastelei zurückblieben. 

Außerdem ist es lächerlich, dass es COVID als eine Art Weckruf brauchte, um die Abwehr gegen Biowaffen zu erhöhen. Es gibt unzählige Planspiele, Simulationen und Risikoabschätzungen seit vielen Jahren, aus denen ersichtlich ist, wie verheerend sich eine Pandemie auswirken würde.

Stoltenberg verspricht, den Austausch von Geheimdiensterkenntnissen zu verbessern, um mögliche Angriffe mit Biowaffen zu verhindern. Das Dumme daran ist, dass die NATO-Geheimdienste infiltriert sind durch u.a. Russland und China und deswegen nach wie vor eine strenge Abschottung von Informationen notwendig ist. Darüber hinaus halfen die USA den Chinesen fleißig mit Ausrüstung und Know How, um neue gefährliche Erreger zu basteln. Diese Hilfe kann selbstverständlich auch bei den Nordkoreanern landen.

Freilich sind Hilfen an China auch eine Möglichkeit, Chinas Kapazitäten besser im Blick zu behalten und auszuspionieren, aber es ist immer noch ein halsbrecherisches Risiko. Da reicht es nicht, wenn der eine NATO-Geheimdienst sich mehr abspricht mit dem anderen. Auch vor COVID hätten Infos über mögliche Pandemien sowieso höchste Priorität besessen.

Stoltenberg spricht von „Vergeltungsschlägen mit konventionellen oder nuklearen Waffen.“ Wohin man bei künftigen Pandemien aber schießen soll, wenn eben nicht klar ist, ob der Virus aus einem Labor stammt und wer der Urheber ist? Wenn die Geheimdienstinformationen nicht gut genug sind? Wenn ein großer Konkurrent der NATO falsche Fährten gelegt hat?

„Die Nato besitzt keine verbotenen Waffen, aber wir haben ein ganzes Spektrum an Fähigkeiten, um darauf angemessen zu antworten“, sagte er. Dem widerspricht ein Berg an Fachliteratur zu biologischen Erregern im Arsenal u.a. der Amerikaner, die einfach als „Funktionsgewinn“-Forschung verbucht werden. Rein defensiv versteht sich.

Als ein Horrorszenario gilt, dass Viren so modifiziert werden könnten, dass sie nur für ausgewählte Menschengruppen tödlich sind. Dummerweise klauen die Chinesen bergeweise Daten über die Genetik der Amerikaner und können mit amerikanischer Hilfe besser verstehen, wie das Immunsystem der Amerikaner (und Europäer) funktioniert. Gleichzeitig erlaubten die Chinesen den USA, massenhaft Blutproben aus Chin zu beschaffen und zu analysieren, was die Basis wäre für die Forschung an Biowaffen die hauptsächlich Chinesen treffen.

Desweiteren fürchtet er Öko-Fanatiker, die die Welt retten wollen, indem man die Bevölkerung durch Erreger drastisch reduziert. Nun, Stoltenberg braucht nur einen Blick werfen auf die Elite des angloamerikanischen Reichs, um die bedeutendsten Eugeniker zu finden, die über die Royal Society nicht nur die Virologie kontrollieren, sondern auch die Biowaffenforschung in Porton Down und anderswo.

Was gar nicht zur Sprache kommt, ist dass die NATO heimliche Absprachen hat mit den Chinesen und Russen, dass man sich die Welt aufteilt.

Vor den Gefahren von Terroranschlägen mit Biowaffen hatte auch UN-Generalsekretär António Guterres bereits im Juli gewarnt. Man solle das 1975 in Kraft getretene Übereinkommen über das Verbot biologischer Waffen stärken. Klingt gut, aber man stelle sich vor, wie ein kleiner Staat verlangt, dass die USA alle ihre Karten offenlegen über biologische Erreger, oder wie die USA von den Chinesen fordern, Inspekteure alles durchsuchen zu lassen. Im Endeffekt sieht es so aus, als ginge es nur darum, dass die drei Supermächte sich gegen kleinere und mittelgroße Staaten absichern wollen.

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