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Donnerstag, August 18, 2022

Russische Behörden haben rund 138.000 Websites gesperrt oder gelöscht seit Invasion

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Chinas gigantische Vertuschungs-Operation: Troll-Armee gegen Wahrheit über Pandemie

PolitikChinas gigantische Vertuschungs-Operation: Troll-Armee gegen Wahrheit über Pandemie

China war gegen die Pandemie regelrecht in den Krieg gezogen und verbreitet nun bevorzugt Fernsehbilder von maskenfreien Untertanen an öffentlichen Plätzen, um Dominanz auszustrahlen. Manche fühlen sich durch solche manipulativen Bilder in ihrer Illusion bestätigt, die Pandemie sei harmlos. Es handelte sich um eine gigantische, koordinierte psychologische Kriegsführung der kommunistischen Partei.

Eine chinesische Journalistin, die über das Chaos in Wuhan berichtet hatte, ist nun zu einer vierjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Die 37-jährige Zhang Zhan war beschuldigt worden, mit ihren Berichten „Streit geschürt und Unruhe gestiftet“ zu haben. Ihr Verbrechen war Kritik an den Behörden. China ist neben Russland tatsächlich eine „Corona-Diktatur“. In beiden Supermächten ist Aktivismus gegen die Eindämmungsmaßnahmen streng verboten.

Aus China leakten kürzlich Dokumente aus Regierungskreisen, die darlegen, mit was für einem Aufwand die sozialen Medien manipuliert werden, um eine realistische Sicht auf die Pandemie und die Arbeit der Behörden zu unterbinden.

Tausenden geheime Regierungsanweisungen und andere Dokumenten landeten bei der New York Times und ProPublica. Die Behörden gaben strenge Anweisungen zu Inhalt und Ton der Berichterstattung, wiesen bezahlte Trolle an, soziale Medien mit Parteipropaganda zu überschwemmen, und setzten Sicherheitskräfte ein, um nicht genehmigte Stimmen zu mundtot zu machen.

Man sieht, wie viel Aufwand hinter den Kulissen erforderlich ist, um Narrative so zu stützen, sodass es aussieht, als handele es sich um die Realität und die Sichtweise des Volkes. Es erfordert eine enorme Bürokratie, Armeen von Menschen, spezialisierte Technologien privater Auftragnehmer, die ständige Überwachung digitaler Nachrichtenagenturen und Social-Media-Plattformen – und vermutlich viel Geld. Online-Berichte sollten die heldenhaften Bemühungen lokaler medizinischer Mitarbeiter betonen, die nach Wuhan entsandt wurden, sowie die wichtigen Beiträge der Mitglieder der Kommunistischen Partei.

Schlagzeilen sollten negative Worte vermeiden wie „unheilbar“ und „tödlich“, heißt es in einer Richtlinie, „um Panik zu vermeiden“. Wenn es um Bewegungs- und Reisebeschränkungen geht, sollte das Wort „Lockdown“ nicht verwendet werden. In mehreren Richtlinien wurde betont, dass „negative“ Nachrichten über das Virus prinzipiell nicht beworben werden sollten.

Forscher haben geschätzt, dass Hunderttausende Menschen in China Teilzeit arbeiten, um Kommentare zu veröffentlichen und Inhalte zu teilen, die die staatliche Ideologie stärken. Viele von ihnen sind niedrigrangige Angestellte in Regierungsabteilungen und Parteiorganisationen

Die sogenannte „Urun“-Software soll diese Arbeit erleichtern. Dementsprechend sind die aktuellen Bilder von maskenfreien Untertanen zu werten, die Chinas Dominanz signalisieren sollen. In Russland werden nach wie vor Todeszahlen behauptet, die deutlich unterhalb der gemessenen Übersterblichkeit liegen. Ebenfalls darf nicht ausführlich berichtet werden, wie schlecht das russische medizinische System ist.

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