Globalismus

Christian B. war von deutschem Polizisten gewarnt worden, dass er von Interesse war im Fall Madeleine McCann

Mehrere Länder in Europa ermitteln nun gegen den inhaftierten Christian B. wegen ungeklärten Mordfällen und verschwundenen Personen, darunter auch das Mädchen Madeleine McCann, das internationale Aufmerksamkeit erregt hatte. Möglicherweise handelt es sich bei B. um einen typischen, klassischen Serienkiller, möglicherweise aber auch um einen Beschaffer von Kindern für zahlungskräftige Kunden.

Bizarr: Durch eine “Panne” war B. vor Jahren vorgewarnt worden, dass er im Fall McCann auf dem Radar der Behörden war. Nach einer TV-Fahndung in der Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ nannte ein Anrufer B. namentlich als möglichen Verdächtigen.

Laut einem Bericht im SPIEGEL geschah dann Folgendes: Das Bundeskriminalamt (BKA) fragte bei der Kriminalpolizei in Niedersachsen um nähere Informationen, worauf dann einer der Beamten dort B. eine Zeugenladung zuschickten, in der als Grund unter anderem „die Vermisstensache Madeleine McCann“ angegeben war. Niemand will sich mehr zu dem ungeheuren Vorgang äußern.

„Das hätte nicht passieren dürfen und entspricht keinesfalls dem üblichen Vorgehen in so einem heiklen Fall“,

wird ein erfahrener Polizist im „Spiegel“ zitiert.

Ein ehemaliger Freund von B. erklärte, B. habe in der Nacht vor McCanns Verschwinden in Praia da Luz angekündigt, einen “schrecklichen Job erledigen” zu müssen. Sofort nach McCanns Verschwinden war auch B. abgetaucht.

“Es ist ein schrecklicher Job, aber es ist etwas, das ich tun muss, und es wird mein Leben verändern. Du wirst mich für eine Weile nicht mehr sehen.”

Er fügte hinzu:

“Was er bei diesem Abendessen sagte, lässt vermuten, dass er die ganze Sache sehr sorgfältig geplant hat und dass er vielleicht sogar Madeleine auf Bestellung gestohlen hat.”

Die Wahrscheinlichkeit, dass Marc Dutroux damals Kinder auf Bestellung entführte, wird bis heute diskutiert. Wir sehen bei B. wie sich die Polizeibehörden aus mehreren Ländern gegenseitig beschuldigen, mangelhafte Ermittlungen geführt zu haben.

Ein deutscher Staatsanwalt hat behauptet, dass die portugiesische Polizei immer noch glaubt, Madeleine McCanns Eltern seien für ihr Verschwinden verantwortlich, und hat die Zusammenarbeit mit ihnen kritisiert. Hans Christian Wolters sagte, die Zusammenarbeit mit den portugiesischen Behörden sei “schwerfällig”. Schleswig-Holsteins Innenminister Claus Christian Claussen sagte, B. sei verlegt worden, um Angriffe anderer Häftlinge im Kieler Gefaengnis zu verhindern. Claussen sagte in einer Erklaerung:

CB, der ein Verdächtiger im Fall Madeleine McCann ist, ist in Einzelhaft verlegt worden. Wir wollen verhindern, dass er von anderen Haeftlingen im Kieler Gefaengnis angegriffen wird. Er wird nur in Begleitung von Wärtern aus der Zelle gelassen. Er wird bis auf weiteres in der Einzelhaftzelle bleiben. Die Isolationshaftzellen befinden sich in einem separaten Flügel des Gefängnisses.

  • Madeleine McCann wurde in Portugal entführt. B. gilt nun als dringend verdächtig.
  • Die belgische Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen zum Mord an einer deutschen Jugendlichen aus dem Jahr 1996 wieder aufgenommen. Carola Titze, 16 Jahre alt, verschwand am Morgen des 5. Juli 1996 während eines Urlaubs mit ihren Eltern in De Haan, Westflandern. Ihre Leiche wurde sechs Tage später gefunden.
  • Die Familie des deutschen Sechsjährigen René Hasse, der 1996 an der Algarve vermisst wurde, gab bekannt, dass die Polizei zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder in dem Fall ermittelt.
  •  Und die Staatsanwaltschaft hat auch den Fall der mutmaßlichen Entführung der fünfjährigen Inga Gehricke – genannt Madeleine – im Jahr 2015 in Sachsen-Anhalt wieder aufgerollt.
  • Die mögliche Verbindung zwischen B. und dem Mord an einer deutschen Schülerin, die vor fast 20 Jahren verschwand, wird neu untersuchtt. Peggy Knobloch war neun Jahre alt, als sie 2001 auf dem Heimweg von der Schule verschwand. Ein Teil ihres Skeletts wurde 15 Jahre später von einem Pilzsammler in einem bayerischen Wald, etwa 60 Meilen von ihrem Wohnort im oberfränkischen Lichtenberg entfernt, entdeckt. Die Stadt liegt etwa 100 Meilen von B.s Heimatstadt Würzburg entfernt.

Portugals Pädo-Problem

Portugal war lange Zeit eine Art Mekka für Pädos wegen der lahmen, zahnlosen Strafverfolgung. Erst in den 1990er Jahren definierten die Gesetze Sex mit Minderjährigen unter 14 Jahren als Verbrechen, das mit Haftstrafen geahndet wird.

Pädophile in einflussreichen Positionen konnten in diesem Klima weitestgehend ungestört ihr Netzwerk aufziehen und effektiv gegen Ermittlungen abschirmen. Man hatte sich eine bequeme, menschenverachtende Infrastruktur eingerichtet mitsamt einer kompletten Verwertungskette; ein stetiger Nachschub an Heimkindern und Straßenkindern, Verkehrsrouten zu mehreren noblen Etablissements und selbstverständlich ein System der Anwerbung, Hintergrundprüfung und zweifellos auch Erpressung von neuen Mitgliedern.

So wurden 2010 nach einem beispiellos langwierigen und zähen Prozess sechs Urteile gegen Prominente verkündet, alle lauten auf schuldig. Unter den Verurteilten befinden sich eine der erfolgreichsten Fernsehpersönlichkeiten des Landes, ein hoher Politiker und ein ehemaliger Botschafter. Die Haftstrafen reichen von unter sechs Jahren bis hin zu 18 Jahren. Das Zentrum des Netzwerks war Casa Pia, ein schmuckloses Gebäude in Lissabon und Heim für Kinder ohne Eltern und Kinder aus armen Verhältnissen. Bereits vor 20 Jahren erblickte mn die Spitze des Eisbergs, nur um kurz darauf auf eine Mauer des Schweigens und der Vertuschung zu stoßen. Teresa Costa Macedo, die damalige Ministerin für Familienangelegenheiten, ordnete Ermittlungen an, die allerdings verschleppt und irgendwann eingestellt wurden. Mr. Silvino wurde von Casa Pia suspendiert, in den 90er Jahren dann wieder in seinen bezahlten Posten dort zurückgeholt.

Paulo Pedroso, der von mehreren Zeugen beschuldigt, aber letztendlich nicht verurteilt wurde, war Parlamentsabgeordneter und Nummer zwei in der sozialistischen Oppositionspartei Portugals. Er forderte 600.000€ Kompensation vom Staat wegen der Schädigung seiner Karriere. Auch Eduardo Ferro Rodrigues von den Sozialisten wurde laut der Zeitung Expresso von Zeugen belastet. Später wurde er Abgesandter für die OECD.

Rosa Ruela von der Organisation Visao sagte:

“Waisenkinder galten zu der Zeit als wertlos in der portugiesischen Gesellschaft. Kindesmissbrauch war ein geringfügiges Delikt, vergleichbar mit Vergnügungsfahrten. Die Kinder waren verängstigt und alleine, ein leichtes Ziel. Keiner kümmerte sich um das was sie sagten.”

Härter als Jeffrey Epsteins Zirkel

Jeffrey Epsteins Vorgehensweise war geradezu verblüffend stümperhaft: Er rekrutierte haufenweise Teenager-Mädchen aus schwierigen sozialen Verhältnissen und bezahlte für sexuelle Handlungen, schmiss Partys für einflussreiche Leute und überall liefen versteckte Videokameras.

Systematische Entführungen von Kindern und Kleinkindern sind jedoch ein ganz anderes Kaliber. Die Opfer können theoretisch ins Ausland weiterverkauft werden, wie etwa in den arabischen Raum, und mehrfach weitergehandelt werden.

In einem dermaßen winzigen Land wie Belgien hätte Dutroux in den 90er Jahren nach dem Verschwinden von Kindern sofort als einer der Top-Verdächtigen gelten müssen, immerhin war er 1989 schon verurteilt für den Missbrauch von 5 Kindern. Justizminister Wathelet hatte aber ein Herz für die belgischen Pädos und so kam Dutroux nach 3 Jahren einer 13-jährigen Strafe auf freien Fuß. Ein Informant stieß 1993 auf null Interesse, obwohl ihm Dutroux umgerechnet bis zu 5000 $ angeboten hatte für das Entführen junger Mädchen. 1995 wandte sich sogar seine Mutter ohne erfolg an die Behörden. Der Tippster von 1993 meldete zwei Jahre später dass Dutroux einen geheimen Kellerraum gebaut hatte. Dutrouxs zweite Frau Martin und der Geschäftsmann Nihoul gestanden die Organisation einer Sexparty für enorm einflussreiche Figuren. Das 1999 erschienene Buch ‘The X-Dossiers’ von den anerkannten investigativen Journalisten Marie-Jeanne Van Heeswyck, Annemie Bulté und Douglas De Coninck erläutert, wie die wichtigsten Aspekte der gesamten Ermittlungen im Dutroux-Fall manipuliert worden sein sollen. Marc Dutroux sei nicht der Mittelpunkt der Affäre gewesen sondern lediglich ein einzelnes kleines Rädchen in einer Maschinerie, die Kinder für einflussreiche Kreise beschaffte. Was die Autoren nicht in ihrem Buch veröffentlichen durften waren die Namen jener, die von einer Bandbreite an Zeugen belastet worden waren. Der Grund war offensichtlich: Die Autoren hätten bis ans Ende ihres Lebens Geldstrafen wegen Verleumdung zahlen müssen. Immer wieder führen die Untersuchungen nach Begien und insbesondere Brüssel. Zahlreiche wichtige Zeugen starben in kurzer Zeitspanne unter mysteriösen Umständen.

Russland

In Russland gibt es verarmte, aber hübsche Minderjährige, die sich leicht hineinziehen lassen können in den organisierten Menschenhandel. Kunden sind einflussreiche Russen, aber auch Ausländer, die sich leicht erpressen lassen können.

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3 comments

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SVEN GLAUBE 12. Juni 2020 at 19:39

Im Jahre 2009 hatte Ich eine als Zeugenvorladung zugeschickten bekommen weil Ich Bedrohnungs-E-MAILs an einen Herrn Frank-W……….. zugesendet hatte im Jahre 2008 !!!!!!!!!

Diese Bedrohnungs-E-MAILs hatte damals geschreiben weil dieser Herrn Frank-W……….. Nach meinen Empfinden die Bekämpfungen des Islam’s durch USA-NEOCONs SABOTIERTE und den Betreib des IPP Wendelstein-7-X verbieten wollte !!!!!!!!!!!

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SVEN GLAUBE 12. Juni 2020 at 18:57

Dass hätte Die einmal bei Aktenzeichen XY zeigen soll: “Christian B. war von deutschem Polizisten gewarnt worden, dass er von Interesse war im Fall Madeleine McCann !” Was dann Los wären !!!!!

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WELTÜBERGANG 12. Juni 2020 at 11:28

Danke, dass Du auch bei diesem Thema dranbleibst.
Ist kaum auszuhalten, so etwas zu lesen.

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