Gesundheit

Forscher errechnen mit neuen Übersterblichkeits-Daten eine ernste Tödlichkeit von COVID

Bisherige Studien zu der Tödlichkeit von SARS-Cov-2 und dem Krankheitsbild COVID benutzten eine fragwürdige Methodik: Man betrachtete eine verhältnismäßig kleine Zahl an Personen, benutzte unzuverlässige Antikörpertests und rechnete auf dieser wackeligen Basis hoch, wie viele Menschen bisher den Virus hatten. Diese Zahl kann man dann durch die Zahl der COVID-Toten teilen. Man erhielt unterschiedliche Ergebnisse, die uns nicht viel sagen.

Ist aus Auswahl der betrachteten Personen nicht repräsentativ für die restliche Bevölkerung oder für andere Länder, erhält man unzuverlässige Hochrechnungen. Die Antikörper-Tests können auch anspringen auf andere Antikörper als die für SARS-Cov-2. Auch dies verfälscht die Hochrechnungen. Dann wurden bisher vor allem die auffällig gehäuften Todesfälle in den Altersheimen noch nicht COVID zugerechnet. In Britannien könnte es bisher bereits 40.000 Tote geben statt 20.000.

Und: Es kann sich vier Wochen hinziehen, bis jemand letztendlich in der Notaufnahme landet und dort an COVID stirbt. Der Prozess des Sterbens an COVID geschieht also stark zeitverzögert.

Manche suchten sich aus fadenscheinigen politischen Motiven bisher gezielt gerade solche Studien heraus, die eine möglichst niedrige Schätzung zur Tödlichkeit errechneten. Viele Menschen bekommen gar nicht mehr die normale Grippe, weil ihre Immunsysteme die Grippe mehr oder minder abblocken können. Aber SARS-Cov-2 kennen die Immunsysteme nicht; nur in geringen Teilen. Das hieße, wenn sich in den USA 60% der Bevölkerung anstecken, gäbe es bei einer hypothetisch angenommenen, sehr optimistisch gerechneten Todesrate von 0.3% hunderttausende Tote, die es ohne den neuartigen Virus nicht gegeben hätte. Alleine deshalb gab es den Lockdown in den USA und in vielen anderen Ländern. Wie Russlands Diktator Putin erklärte: Man hat keine andere Wahl als einen Lockdown. Wichtige russischen Krankenhäuser in den Metropolen sind bereits an ihrer Belastungsgrenze.

Ist die Todesrate höher als 0.3% wird es noch viel gefährlicher. Was man bisher am zuverlässigsten zählen kann, sind die Übersterblichkeits-Daten. Jede Person, die verstirbt, wird als Toter registriert, egal ob derjenige im Krankenhaus, starb, oder im Altenheim oder zuhause. Man kann vergleichen, wie viele mehr Menschen als in den Vorjahren üblich in den letzten Wochen und Monaten von 2020 verstorben sind.

Forscher der University of California (Berkeley) haben nun auf der Grundlage von Übersterblichkeits-Daten aus errechnet, dass eine Sterblichkeitsrate von 0,5 Prozent eine “konservative” Schätzung für New York City ist. Insgesamt gehen sie davon aus, dass das Virus bis zu 0,85 Prozent der Infizierten in Italien töten könnte.

Tatsächlich handelt es sich bei den Schätzungen aus seiner Studie um “Untergrenzen”, da die in die Untersuchung einbezogenen und als Grundlage für ihre Vorhersagen verwendeten italienischen Todesfälle nicht aktuell sind.

“Einige meiner Kollegen sind der Meinung, dass wir zu konservativ waren, was stimmen könnte. Wir haben nur die Menschen berücksichtigt, die bis heute gestorben sind, aber es sterben immer noch mehr Menschen,”

sagte Dr. Seljak. Am Ende der Studie heißt es:

Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass es eine bedeutende Population älterer Menschen gibt, die an COVID-19 sterben, ohne sich testen zu lassen, und die in den offiziellen Statistiken nicht auftauchen, was zu einer Unterschätzung der Gesamtzahl der Todesfälle in Italien um mehr als den Faktor 2 führt.

In den ersten Wochen der Coronavirus-Epidemie verzeichneten die Vereinigten Staaten schätzungsweise 15.400 überzählige Todesfälle, fast doppelt so viele, wie damals öffentlich Covid-19 zugeschrieben wurden. Dies geht aus einer Analyse von Bundesdaten hervor, die ein Forschungsteam unter der Leitung der Yale School of Public Health für die Washington Post durchgeführt hat.

Die Zahl der durch das Coronavirus verursachten Todesfälle könnte fast 60 Prozent höher sein als in offiziellen Zählungen angegeben, so eine FinancialTimes-Analyse der Gesamt-Todesfälle während der Pandemie in 14 Ländern. Die Sterblichkeitsstatistiken zeigen 122.000 Todesfälle auf, die über das normale Maß hinausgehen, also deutlich mehr als die 77.000 offiziellen Covid-19-Todesfälle, die für dieselben Orte und Zeiträume gemeldet wurden. Insgesamt hieße das, dass die weltweite Zahl der Covid-19-Todesfälle von nicht rund 201.000 betragen würde, sondern eher 318.000.

Eine landesweite Umfrage, die vom Siena College durchgeführt wurde, ergab, dass 46 Prozent der Einwohner von New York City jemanden persönlich kannten, der durch COVID-19 getötet wurde, ebenso wie 36 Prozent der Befragten in den Vorstädten und 13 Prozent derer, die im Hinterland leben.

Der tödliche Virus hat besonders große Auswirkungen auf die Minderheitengemeinschaften in New York: 52 Prozent der Latino-Wähler und 48 Prozent der schwarzen Wähler bestätigten, dass sie jemanden kennen, der an COVID gestorben ist, im Vergleich zu nur 25 Prozent der weißen Befragten.

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