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Putin: Es gibt „keine andere Wahl“ als Lockdown, um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern

PolitikPutin: Es gibt "keine andere Wahl" als Lockdown, um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern

Momentan kollidieren zwei Dogmen der „alternativen“ Medien miteinander:

  • 1. Die COVID-Pandemie sei eine Verschwörung westlicher Eliten, bei der ein langweiliger saisonaler Coronavirus durch Propaganda zu einer großen Bedrohung aufgebauscht wurde.
  • 2. Russland sei die moralische, gute Supermacht, die gegen westliche Verschwörungen kämpft.

Der harte Lockdown in Russland zeigt, dass mindestens eines dieser beiden Dogmen falsch ist. Beide gleichzeitig können nicht stimmen, weil sie sich widersprechen.

Wenn das Dogma #1 stimmen würde, dann könnte #2 nicht stimmen, weil das ja hieße, dass Russland sich an der westlichen Verschwörung beteiligt und ebenfalls wegen einem harmlosen Coronavirus den Bürgern einen Lockdown aufzwängt.

Stimmt #2 und Russland wäre eine gute Supermacht, die westliche Verschwörungen bekämpft, dann könnte Dogma #1 nicht stimmen. Denn in diesem Fall hätte Russland einfach SARS-Cov-2 ignoriert, keinen Lockdown gemacht und damit den Westen vorgeführt.

Wegen diesem eklatanten logischen Widerspruch weigern sich Russlandpropagandisten bisher, den russischen Lockdown auch nur zu erwähnen. RussiaToday Deutsch und COMPACT haben schon mal diverse Ausreden an ihrem Publikum vorab getestet, um den logischen Widerspruch wegzuschwurbeln: Russland sei vom Westen 30 Jahre lang ein „neoliberaler Wirtschaftskurs“ aufgedrängt worden und deshalb sei das russische Gesundheitssystem marode und COVID ein Problem, wegen den man einen Lockdown braucht. Oder: Internationaler Gruppendruck (soll heißen der „linke Deep State“ der USA) hätte Mütterchen Russland zum Lockdown gedrängt. Wer ist so blöd, um diesen Ausreden zu glauben? Würde Russland solchem Gruppendruck nachgebe, wäre es so schwächlich, dass es sich für Deutschland oder sonstwen überhaupt nicht lohnen würde, politisch und wirtschaftlich näher an Russland heranzurücken.

Notstand

Putin bekräftigte am Montag erneut seine Unterstützung für die gerechtfertigten Quarantänemaßnahmen. In der vergangenen Woche sagte er, dass es „keine andere Wahl“ gebe als die Selbstisolierung, um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

Gestern stauten sich vor den Moskauer Kliniken dutzende medizinische Fahrzeuge, in denen Patienten mit Coronavirus-Symptomen transportiert wurden. Mindestens 45 Krankenwagen standen Schlange, um in einem Video Patienten zur Behandlung zu liefern, während der Kreml in den Moskauer Krankenhäusern den Notstand ausrief.

SputnikNews berichtet aktuell:

[penci_blockquote style=“style-2″ align=“none“ author=““]Ab dem 13. April wird in Moskau ein „Smartsystem“ nach chinesischem Vorbild eingeführt. Es soll die Bewegung der Bevölkerung kontrollieren sowie entscheidend zur Eindämmung der Corona-Gefahr beitragen.[/penci_blockquote]

Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Montag das Verteidigungsministerium des Landes zum Kampf gegen das Coronavirus aufgerufen.

In einer Videokonferenz mit Regierungsvertretern sagte Putin, das russische Militär solle Maßnahmen replizieren, die andere Länder ergriffen haben, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen:

[penci_blockquote style=“style-2″ align=“none“ author=““]“Die kommenden Wochen werden in vielerlei Hinsicht entscheidend sein, was bedeutet, dass alle unsere Aktionen, einschließlich der Präventivmaßnahmen vor Ort und der Organisation des gesamten Gesundheitssystems, auf dem optimalen Niveau und unter Berücksichtigung aller Faktoren erfolgen müssen.“ [/penci_blockquote]

Er sagte, die Vorbereitungen müssten „alle möglichen Szenarien vorwegnehmen, einschließlich der schwierigsten und außergewöhnlichsten“.

Putin fügte hinzu, dass den Hochrisikogebieten wie Moskau besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. Unterdessen sagte der Leiter der russischen Rechnungskammer, Alexej Kuprin, dass die Arbeitslosenzahlen aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie von 2,5 Millionen auf 8 Millionen ansteigen könnten.

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