Gesundheit

Coronavirus könnte Iran verwüsten, Panikkäufe in Italien

Die Nachricht, dass sich die Infektion ausgebreitet hat, löste am Dienstag in Palermo Panik aus, als die Käufer die Regale der Supermärkte leer geräumt und die Apotheken nach medizinischen Artikeln durchsucht haben.

Italien bestätigte am Dienstag insgesamt 54 neue Fälle von Coronavirus im ganzen Land, womit sich die Gesamtzahl auf 283 erhöhte, wobei sieben Menschen starben und eine Person sich erholte. Die Gesamtzahl ist die größte außerhalb Asiens.

Österreich und Kroatien bestätigten ebenfalls ihre ersten Fälle der Krankheit, die aus Italien eingeschleppt worden waren.

Unterdessen warnte Italiens stellvertretende Wirtschaftsministerin Laura Castelli, dass das Land möglicherweise Hilfe bei der Erfüllung seiner EU-Haushaltsverpflichtungen benötigt, da seine Wirtschaft am Rande einer Rezession steht.

Die Wirtschaftskrise von 2008 wurde nie wirklich überwunden, sondern nur übertüncht und die Probleme in die Länge gezogen. Der Virus könnte als ideale Ausrede herhalten für weitreichende neue Befugnisse der EU.

Der Coronavirus könnte auch im Iran massives Chaos auslösen und das angeschlagene Land zerfallen lassen, was insbesondere den USA in den Kram passt. Der stellvertretende iranische Gesundheitsminister hat im Zuge der Verschärfung der Krise in der Islamischen Republik heute einen positiven Coronavirus-Test bei sich erlebt.

Iraj Harirchi wurde nur einen Tag nach einem verschwitzten Auftritt auf einer Pressekonferenz, auf der er darauf bestand, dass die Zahl der Todesopfer im Iran geringer sei als befürchtet, in Quarantäne genommen.

Die Ausbreitung des Virus im Gesundheitsministerium ist das jüngste Zeichen für die zögerlichen Bemühungen Teherans, den Ausbruch einzudämmen, da die offizielle Zahl der Todesopfer heute auf 15 gestiegen ist.

Das Regime hat sich geweigert, die heilige Stadt Qom im Zentrum der Krise abzuschotten, obwohl Pilger das Virus im Nahen Osten verbreiten und die Iraner mit einem Mangel an Masken und Testkits konfrontiert sind.

Selbst nach offiziellen Angaben hat der Iran den schlimmsten Virusausbruch im Nahen Osten, wobei mindestens 95 Menschen infiziert sind – ein Anstieg um 34 seit gestern – und drei neue Todesfälle die Zahl der Opfer auf 15 erhöhen.

Es besteht jedoch der starke Verdacht, dass die wahren Zahlen viel höher liegen, denn ein Gesetzgeber erklärte gestern, dass 50 Menschen in der heiligen Stadt Qom gestorben seien.

Keiner außer vielleicht die chinesische Führung kennt bisher die echte Todesrate und Infektionsgeschwindigkeit. Der bekannte Virologe Alexander Kekulé kritisierte das deutsche Gesundheitsministerium, den Ernst der Lage nicht richtig einzuschätzen. Kekulé fordert Einreisekontrollen und „flächendeckende Screenings“. Der Coronavirus sei rund zehnmal tödlicher als die gewöhnliche Grippe. Dass die Tödlichkeit über 1,5% hinausgeht, ist durchaus möglich.

Kekulés Vorfahre war Mitglied der Royal Society und der Royal Society of Edinburgh, die führenden Wissenschaftsorganisationen des Welfen-Hochadels.

Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist die Influenza-Pandemieplanung. In seinem Text “Schutz der Bevölkerung vor neu auftretenden Influenzaviren. Bericht der Schutzkommission” von 2006 heißt es:

Für ein Worst-case-Szenario nach dem Vorbild der „Spanischen Grippe“ von 1918 existieren bisher keine adäquaten Planungen. In diesem Zusammenhang wird auch die Planung von Maßnahmen zur Abschwächung von Kollateraleffekten auf die Infrastruktur dringend empfohlen, da hierdurch (etwa durch Ausfälle des Transports, der Lebensmittel- oder Energieversorgung) eine größere Gefährdung der Bevölkerung ausgehen kann als durch die Influenza selbst.

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