Politik

Die wundersam erleuchtete Familiengeschichte von Bodo Ramelow

Bodo Ramelow spielt die Rolle des Kommunisten, sein Widersacher Björn Höcke ist rechts und die restlichen Parteien versuchen, die politische Mitte zu besetzen. Ein näherer Blick zeigt ein ganz anderes Level.

Der Sozialismus als Massenbewegung war das Projekt des Hochadels gewesen als gesteuerte Gegenbewegung zu dem Pseudo-Kapitalismus für Arbeiter und generell die unteren Bevölkerungsschichten. Interessanterweise führen die Spuren Ramelows in genau diese Richtung.

Hessen-Darmstadt

Seine Mutter stammt aus der einflussreichen Familie Fresenius; ein Ahne war Johann Philipp Fresenius. Letzterer hatte sich 1731 nach einer Auseinandersetzung mit einem Jesuiten zum Welfen-Hochadel von Hessen-Darmstadt geflüchtet. Die Landgrafschaft war eng verbunden mit dem britischen Thron, sowie später mit dem russischen Zarenthron und beteiligte sich an allerhand geheimdienstlichen Operationen. Die wichtigsten Geheimgesellschaften dienten dabei als eines von mehreren Vehikeln. Die sächsischen Welfen hatten mit ihren Agenten wie Martin Luther die Reformbewegung geleitet, um eine Konkurrenzkirche zum Vatikan aufzubauen. Sowohl die Katholische Kirche als auch die Lutheraner betrachten sich (wie auch die Welfen und andere hohe Adelsfamilien) als das Erbe des Römischen Imperiums.

1736 wurde Fresenius Hofdiakonus in Darmstadt, wo er eine Proselytenanstalt “zur Bekehrung von Unglauben, Irrglauben und Juden” gründete. 1742 kehrte er als Stadtprediger und Professor an die Welfen-Universität Gießen zurück. Er machte immer größere Karriere und traute 1748 die Eltern von Johann Wolfgang Goethe, einer der wichtigten “Aufklärer” im Sinne der Welfen.

Goethe (Deckname Abaris im Illuminatenorden) wurde als 26-Jähriger an den Hof von Weimar (Welfen-Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach) eingeladen, wo er sich schließlich für den Rest seines Lebens niederließ. Wichtig war auch Goethes Beziehung zu Charlotte von Stein, Hofdame von Herzogin Anna Amalia und enge Vertraute von Herzogin Luise von Sachsen-Weimar-Eisenach (geb. von Hessen-Darmstadt). Je stärker Goethe eingebunden war in die Welfen-Kreise, umso mehr interessierte er sich für die Mystik der Antike.

Zu den Enkeln von Fresenius zählt der Chemiker Carl Remigius Fresenius, der sich im Umfeld der Welfen-dominierten Wissenschaft bewegte und für Justus Liebig arbeitete und dann Professor für Chemie, Physik und Technologie wurde am herzoglich-nassauische Landwirtschaftlichen Institut. Im Jahr 1852 wurde er zum Mitglied der Wissenschaftsvereinigung Leopoldina gewählt. 1875 wurde er als korrespondierendes Mitglied in die Bayerische und 1888 in die Preußische Akademie der Wissenschaften aufgenommen; aus letzterer wurde die “Akademie der Wissenschaften der DDR” wo auch Angela Merkel und ihr Ehemann arbeiteten.

Die Fresenius SE & Co. KGaA ist ein deutsches Medizintechnik- und Gesundheitsunternehmen mit Sitz im hessischen Bad Homburg vor der Höhe. Das Unternehmen ist einer der größten privaten Krankenhausbetreiber Deutschlands sowie im Pharma- und Gesundheitsdienstleistungsbereich tätig.

Hessen ist auch ein entscheidendes Zentrum der CDU: Dort wurde Geld beschafft mit Hilfe von Prinz Casimir zu Sayn-Wittgenstein, der auch involviert war in die Schaffung eines eigenen, “privaten” CDU-Geheimdienstes. Der damalige CDU-Mentor von Alexander Gauland (später AfD) war erschreckend nahe an dem Geld-Skandal und dem Schatzmeister Casimir Prinz zu Sayn-Wittgenstein. Gauland gilt als Fan der britischen Kultur und bewegte sich im Umfeld von Rotariern und Freimaurern.

Ramelows Karriere

Über die Gewerkschaften kam der blasse Ramelow in die Politik. Am Tag der Arbeit 1994 trat Bodo Ramelow neben Gregor Gysi auf der zentralen Maifeier der PDS in Erfurt als Redner auf. Im Januar 1997 gehörte er zu den Initiatoren und Erstunterzeichnern der „Erfurter Erklärung“, wo eine engere Beziehung gefordert wurde zwischen SPD, Grünen und PDS. 1999 wurde der Mitglied der PDS, obwohl er ein Wessi war und keinen wirklich überzeugenden kommunistischen Hintergrund hatte, und fuhr hohe Ergebnisse ein.

Ab Juni 2005 war Ramelow Chefunterhändler der Linkspartei.PDS bei den Gesprächen zur Verschmelzung mit der WASG. Während des Wahlkampfes für die Landtagswahlen 2009 wurde publik, dass Ramelow in seinem Berliner Bundestagsbüro wissentlich eine frühere hauptamtliche Mitarbeiterin der DDR-Staatssicherheit beschäftigte.

Die DDR war in den Augen Ramelows weder ein Rechtsstaat noch ein Unrechtsstaat. Das Arbeitsgesetzbuch der DDR sei besser als die arbeitsrechtlichen Regelungen in Westdeutschland gewesen. Dass es an der innerdeutschen Grenze einen Schießbefehl gegeben habe, sei nicht belegt. Zudem forderte er „eine Aufhebung des KPD-Verbots.

Marx spionierte

Marx heiratete, dank der Verbindungen seines Vaters, Jenny von Westphalen. Ihre Familie bzw. ihre Vorfahren beinhalteten hohe Funktionäre aus Preußen, die beispielsweise das Innenministerium leiteten und damit zuständig waren für die Spionage gegen revolutionäre Gruppen. Philipp von Westphalen wurde 1751 Sekretär des preußischen Generalleutnants und Freimaurers Ferdinand von Braunschweig, dem Schwager vom preußischen König und Freimaurer Friedlich II.

Ferdinand war zudem Mitglied im Illuminatenorden, wo sich auch Personen tummelten wie der Landgraf Karl von Hessen-Kassel. Die Familie Hessen-Kassel war enorm eng verwandt mit dem britischen Thron, war aller Wahrscheinlichkeit nach zuständig für wichtige geheimdienstliche Aktivitäten und baute u.a. die Familie Rothschild im Laufe der Zeit auf. In Marx‘ Familie gab es eine Querverbindung zu den Rothschilds.

Ferdinand von Braunschweig hatte den Oberbefehl über die verbündeten Truppen von England, Hannover (der Ursprung der britischen Königs-Dynastie) und Preußen. Philipp von Westphalen übernahm ebenso eine wichtige militärische Funktion und der britische König George III. aus dem Haus Hannover verlieh ihm dafür einen hohen Titel. Philipp heiratete eine Adelige mit schottischen Vorfahren. Sein Sohn war Ludwig von Westphalen. Dessen Sohn Ferdinand Otto wiederum wurde preußischer Innenminister und war somit verantwortlich für die Spionage gegen revolutionäre Gruppen. Ludwigs Tochter Jenny heiratete schließlich Karl Marx. Ludwig arbeitete als hochbezahlter Justizangestellter in Trier.

Marx schmeichelte sich immer wieder seinen Weg in eine neue Gruppe hinein und sorgte dann für unnötigen Streit und Spaltungen, wobei er seine Attacken gegen Genossen in demselben verquasten, größtenteils unverständlichen Schreibstil formulierte, den er für seine Traktate benutzte, anstatt in klaren Worten zu sagen, was ihm missfiel.

Marx und Engels zogen von Großstadt zu Großstadt in Deutschland um mitzumischen; danach ging Marx, dem das Pflaster zu heiß geworden war, nach London und lebte dort in luxuriösen Behausungen, mit Dienstboten und Bällen. Seinen Lebensstil versuchte er mit jammernden Bettelbriefen und Spendenaufrufen zu finanzieren, sowie mit den ein oder anderen Autorenaufträgen.

Von London aus konnte Marx zuschauen, wie Mitglieder des „Bund der Kommunisten“, den er mit Engels infiltriert und gespalten hatte, nach und nach verhaftet und in Köln vor Gericht gebracht wurden.

1849 hatten Clinton Roosevelt und Horace Greeley, der Besitzer der mächtigen Zeitung New York Tribune, Geld beschafft für den Bund der Kommunisten in London. Greeley gab Marx noch regelmäßige Aufträge für Artikel, die in der Zeitung erscheinen sollten.

Die großen kommunistischen Revolutionen in Russland und China waren an der Spitze rundherum fake:

Roewers Verfassungsschutz

Ramelow begann ab 2003 einen jahrelang andauernden medienwirksamen Streit mit dem Verfassungsschutz, der ihn wegen seiner Kontakte zur Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) beobachtet hatte.Das Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz unter Helmut Roewer habe über Ramelow eine Akte wegen seiner Kontakte zur DKP in den 1980er Jahren in Westdeutschland angelegt. Ein Gericht attestierte später, dass diese Beobachtung angemessen war.

Der suspekte Helmut Roewer, ehemals Thüringer Verfassungsschutzchef, der die Verantwortung hatte für allerhand heikle Operationen gegen die rechte Szene, sprach später bei einer AfD-Veranstaltung im Bundestag. Anstatt zu erklären, dass die Partei sich von Neonazis strikt fernhalten müsse, um nicht leichte Beute für den Verfassungsschutz zu werden, beschwerte er sich über innerparteilichen „Feindzeugen“, die dem Establishment und Staatsschutz erzählen, dass die AfD extremistisch unterwandert sei. Die Partei müsse diese „Feindzeugen“ in ihren Reihen schnellstens „mundtot machen oder rauswerfen“.

Das COMPACT-Magazin des ehemaligen antideutschen Kommunisten Elsässer stellte sich auf die Seite Roewers und ist auch einer der vehementen Unterstützer von Höcke und ähnlichen Figuren. Ausgerechnet Höcke hat die Vorwürfe am Hals, er habe früher unter dem Pseudonym Ladig im Magazin eines militanten Neonazis Texte veröffentlicht. Gerade Höcke, der in einem Gutachten des Parteivorstands als Sicherheitsrisiko beschrieben wird, soll unser blindes Vertrauen genießen. Der Neonazi Heise hätte durch seine Informationen Kontrolle über die wahre Person hinter den Pseudonym. Und Heise hat ein ellenlanges Vorstrafenregister, was ihn angreifbar und zur leichten Beute für die Behörden macht.

Helmut Roewers frühere Aktivitäten zu seiner Zeit als Chef des Landesamtes für Verfassungsschutz in Thüringen sind an sich bereits ein komplexes Rätsel.

Auch beim Compact-Magazin werden regelmäßig Roewers Kommentare veröffentlicht, was sehr verwundert, da das Blatt sehr viel Skandalmeldungen brachte über den NSU-Skandal und immer wieder u.a. hingewiesen wurde auf die Aktivitäten des Landesamtes für Verfassungsschutz Thüringen, welches Roewer von 1994 bis 2001 leitete.

Unter Roewers Verantwortung warb das Landesamt diverse V-Männer in der rechtsradikalen Szene Thüringens an, u.a. Tino Brandt, damals Anführer des Thüringer Heimatschutzes und im Landesvorstand der NPD, der zwischen 1994 und 2001 über 200.000 DM für seine Arbeit erhielt – Geld, das nach seinen eigenen Angaben in den Aufbau des Thüringer Heimatschutzes floss. Brandt wurde von Roewer selbst vorübergehend als V-Mann abgeschaltet.

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