Umwelt

Eugeniker Sir David Attenborough huldigt Greta Thunberg

Bild:  lev radin / Shutterstock.com

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg wird als Gastredakteurin der Sendung Today von Radio 4 in Großbritannien fungieren, die am Montag ausgestrahlt werden soll. Die 16-jährige wird in einer Sonderausgabe der Sendung Sir David Attenborough interviewen. Thunberg bat zudem den Moderator Mishal Husain, den scheidenden Gouverneur der Bank of England, Mark Carney, zu interviewen.

Attenborough lobte den Teenager und sagte, sie habe die Welt für den Klimawandel ‘aufgeweckt’ und in einem Jahr mehr erreicht als er in Jahrzehnten. Er sagte:

“Sie haben es zu einem Argument gemacht, dem die Menschen nicht ausweichen können. Die Menschen meiner Generation sollten Ihnen sehr dankbar sein”.

Bei einem Meeting der Royal Society of Arts im Jahr 2011 schaute der Brite Prinz Philip, Duke of Edinburgh aus dem Haus Mountbatten (eigentlich Hessen-Darmstadt) begeistert zu, wie der geadelte Sir David Attenborough eine Rede hielt über das Problem der Überbevölkerung und das Aussterben von Tieren und Pflanzen. Attenborough trägt manche der höchsten Auszeichnung des britischen Imperiums, wie den Order of Merit, den Royal Victorian Order und den Most Excellent Order of the British Empire. Darüber hinaus hat er eine Fellowship der königlich-britischen Wissenschaftsvereinigung Royal Society.

Seine Karriere bei der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt BBC beinhaltete viele gefeierte Tier-Dokumentarfilme und er brachte es bis zu einer Führungsposition bei der BBC, die heute ein Sprachrohr ist für die ökosozialistische Agenda. Bei der vom Adel gegründeten Universität „London School of Economics“, die einige der wichtigsten Vertreter der grünen Agenda hervorgebracht hat, studierte er Sozialanthropologie. Seine Doku-Reihe „Life on Earth“ ab 1979 gilt als Meilenstein des Genres und als Inspiration für eine neue Generation an grün gesinnten Bürgern. Es folgten „The Living Planet“, „Trials of Life“ und viele ähnliche Reihen. 2019 war er der Sprecher von „Our Planet“ auf Netflix.

Bei seiner Rede vor der Royal Society of Arts beklagte er, wie der Überschuss an Menschen zu viele Ressourcen, Straßen und andere Infrastruktur benötigt und dadurch zu viel CO2 in die Luft geblasen wird. Dann rückte er mit dem Kern seines Anliegens heraus:

“Es bleibt eine offensichtliche und brutale Tatsache, dass die menschliche Bevölkerung auf einem endlichen Planeten irgendwann ganz sicher aufhören wird zu wachsen. Und das kann nur auf eine von zwei Arten geschehen. Es kann früher passieren, durch weniger menschliche Geburten – kurz gesagt durch Verhütung. Das ist der humane Weg, die starke Option, die es uns allen ermöglicht, das Problem zu lösen, wenn wir uns kollektiv dafür entscheiden. Die Alternative ist eine erhöhte Sterblichkeitsrate – die Art und Weise, wie alle anderen Kreaturen leiden müssen, durch Hungersnot oder Krankheit oder Raub. Das bedeutet Hunger oder Krankheit oder Krieg – über Öl oder Wasser oder Nahrung oder Mineralien oder Weiderechte oder einfach nur Lebensraum. Es gibt leider keine dritte Alternative, kein unbegrenztes Wachstum.”

Dies entspricht exakt den grundsätzlichen Lehren von Thomas Malthus (1766-1834) aus dessen Buch „An Essay on the Principle of Population“. Malthus war natürlich ein Fellow der Royal Society.

Attenborough beteuert, dass er den Menschen nicht das Recht nehmen möchte, so viele Kinder in die Welt zu setzen wie sie wollen, und fährt dann schwammig fort, dass sie allerdings umdenken und ein neues Bewusstsein entwickeln müssten. Denn wenn die „positiven“ Kontrollen wie Verhütung nicht den gewünschten Effekt zeigen, dann kämen unweigerlich die „negativen“ Kontrollmechanismen wie Hunger und Krieg. Wie weit sind er, der Adel und andere mächtige Kreise bereit, zu gehen? Mit welchen Mitteln sollen Leute zu den positiven Kontrollmethoden gedrängt werden? Abgesehen davon vermehrt sich der Adel munter weiter, wie bereits seit vielen Generationen, sowohl mit regulären Nachkommen als auch mit haufenweise unehelichen Kindern, die zwar nicht unbedingt den adeligen Namen und Titel erben, aber trotzdem zur Familie gehören und wichtige Posten in der Welt bekleiden können. Der in den Medien sichtbare Teil der britischen Windsor-Familie ist nur ein winziger Ausschnitt eines riesigen, über die Jahrhunderte gewachsenen Komplexes der Welfen. Ein Fürst oder Landgraf der Welfen konnte 10 reguläre und 50 bis 100 uneheliche Kinder zeugen, was einerseits bedeutet, dass sich die Welfen ausreichend vermehrten, um ein weltumspannendes Imperium verwalten zu können, und andererseits, dass die Beschränkungen der Fortpflanzung eben nur für das gewöhnliche Volk gelten sollen.

Attenboroughs Warnungen vor einer anhaltenden Bevölkerungsexplosion klingen wie das Buch „The Population Bomb“ vom Stanford-Professor Paul R. Ehrlich aus dem Jahr 1968, in dem viele apokalyptische Prophezeiungen enthalten waren, die nicht eintrafen. Ehrlich ist natürlich Fellow der Royal Society und war überzeugt davon, dass man nicht lange genug warten dürfe, bis genügend Beweismaterial zusammenkäme, um die Menschen zu überzeugen, weil es dann zu spät sei und die Leute bereits tot oder dem Untergang geweiht wären.

Wenn wir jetzt die Bevölkerungszahlen drastisch reduzieren, so der Gedanke, dann würden den verbleibenden Menschen künftig mehr Platz und mehr Wohlstand bleiben. Dies ist das Zuckerbrot, das neben der Peitsche genannt wird.

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5 comments

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DRSP 31. Dezember 2019 at 22:31

Die Malthusian Irren ala Attenborough und Co greifen eher zu suptilen Mitteln, z.B Bildung von Frauen (https://www.theguardian.com/global-development/2011/oct/24/women-education-tanzania-population), Sterilisierung, Dehumanisierung, De-Industrialisierung, etc. Es ist ja mittlerweile schon soweit das bis zum Mitte dieses Jahrhunderts das Problem nicht ‘Overpopulation’, sondern ‘Depopulation’ sein wird. Diese Leute liegen dauernd falsch.

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Manfred Thonhauser 31. Dezember 2019 at 12:43

Auch die Eugenik ist so wie der Klimaschutz eine menschliche Ideologie mit der verborgenen Absicht, die Mensche in Angst zu versetzen, um sie manipulieren zu können.
Ein einfaches Rechenexempel: Dividieren Sie die Anzahl der derzeit auf der ganzen Erde lebenden Menschen durch die Zahl der Quadratkilometer von Austalien.
Wenn wir also die gesamte Menschheit nach dem kleinsten Kontinent verfrachten würden, würden dort ca. 330 Menschen pro km zum Quadrat leben.
Wo ist das Problem? Vertrauen wir darauf, dass der Mensch flexibel genug ist, jede Herausforderung zu meistern. Warum? Weil der Schöpfer uns so designed hat!

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ein mensch 31. Dezember 2019 at 17:52

das beispiel mit australien geht mir schon seit etlichen jahren durch den kopf und es zeigt eigentlich die lächerlichkeit des ganzen schmarrn mit der “über”bevölkerung 😉

mit der entsprechenden infrastruktur z.b. einer typischen großstadt wäre das eine allgemeinwohle angelegenheit 🙂

ich selbst lebe in einer region mit ca. 1100 einwohnern pro km² und was soll ich sagen: es ist geil 🙂

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ein mensch 31. Dezember 2019 at 7:21

interessant auch bei welchen filmischen angelegenheiten er seine finger drin hatte 😉

https://ssl.ofdb.de/view.php?page=person&id=60286

wo hingegen sein bruder eine ganz andere kerbe einschlug

https://ssl.ofdb.de/view.php?page=person&id=14017

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ACHTUNG: Satire/soziales Experiment/Präänk xD 30. Dezember 2019 at 22:06

https://www.wiedenroth-karikatur.de/KariAblage201912/20191230_Sozialismus_Weltrettung_Klimaschutz_Ermaechtigung.jpg
LOL

…wobei:
den Herrn H. (links im Bild) kann man natürlich als “Sozialist” bezeichnen, aber das ist natürlich desinformativ. Wir sind hier ja nicht bei Erika St.^^
Tatsächlich kann man die klassischen “Rechten” auch als Zyniker bezeichnen, die klassischen “Linken” als Utopisten.
Herr H. war – aufgrund der Sollbruchstellen aller Ideologien und Sekten und den folgenden neuen Synthesen – beides! utopische Spinnereien verbinden mit menschenverachtenen Zynismus.
Natürlich völlig einmalig!!

…trotzdem kommt jede Woche der nächste Gröfaz um die Ecke – kreischen die “linken” Hysteriker^^
nanuchen
Naja, Orwell gelesen – dabei gewesen.

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