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Terror

Die selbstgebastelten Waffen des Halle-Killers zeigen die Nutzlosigkeit von Waffengesetzen

Der Halle-Killer hat sich seine Schusswaffen selbst gebaut; er brauchte sich also weder auf dem legalen Weg eine Waffe besorgen, noch auf dem Schwarzmarkt oder im Darknet. Hier erkennt man sehr deutlich, wie wenig sich gesetzliche Schusswaffenverbote tatsächlich auswirken. Hätte er Mitstreiter gehabt, die ebenfalls über selbstgebastelte, vollautomatische Maschinenpistolen verfügten, und wäre man erfolgeich in die Synagoge eingedrungen, hätte dort drin wohl so gut wie niemand überlebt. Jeder Neonazi, Islamist oder Kommunist kann sich Waffen selbst bauen.

Der Killer beschwert sich über seine selbstgebaute Maschinenpistole, eine sogenannte Luty aus der Publikation “Expedient Homemade Firearms”, ein Design das gedacht ist für Widerstandskämpfer in einer Diktatur.

Die Luty ist im Pistolen-Kaliber 9mm und als simpler Rückstoßlader konstruiert. Der Lauf ist ein simples Metallrohr, also innen völlig glatt und es gibt nicht einmal eine improvisierte Visierung. Das heißt, man kann die Waffe aus nächster Nähe feuern, aber genaues Zielen ist nicht möglich, besonders wenn der Abstand zum Ziel etwas größer wird. Bei der Konfrontation des Killers mit der Polizei werden die Schwachpunkte der Luty besonders deutlich: Die Munition ist schnell leer und er trifft schlecht.

Er jammert:

„Ich habe zumindest bewiesen, wie wertlos improvisierte Waffen sind.“

Eine fachgerecht selbst gebaute Schusswaffe kann durchaus so zuverlässig sein wie eine industriell hergestellte. Ihm mangelt es anscheinend an handwerklichen Fähigkeiten und Erfahrung.

Die Bestandteile sind einfache Metallteile, die unauffällig beschafft werden können.

Weitere Optionen für Hobby-Terroristen und hauptberufliche Spinner sind das Einbrechen bei Legalwaffenbesitzern und das gewaltsame Öffnen von Waffentresoren mit handelsüblichen Trennschleifern, die Benutzung von Fahrzeugen um Personen zu rammen, improvisierter Sprengstoff und Aerosole aus giftigen Chemikalien. Keine Online-Zensur, kein linkssozialistisches Gebrüll und keine V-Leute lösen das Grundproblem, dass narzisstische Versager sich Ideologien anschließen, die sie gar nicht wirklich kritisch hinterfragen könnten, wenn sie es überhaupt wollten.

Der Halle-Killer wollte möglicherweise einfach mit einem großen Knall, einer großen Machtdemonstration aus dem Leben verschwinden. In welche Ideologie er sich einkleidete, ist dabei zweitrangig.

In Polen bauten sich diejenigen, die nicht auch noch Opfer des Holocaust und des Polenfeldzugs werden wollten, die sogenannte Błyskawica, eine Mischung aus der deutschen MP40 und der britischen Sten. Ein simpler Rückstoßlader, der unter schwierigsten Bedingungen hergestellt wurde und zuverlässig funktionierte:

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2 comments

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Suchti 10. Oktober 2019 at 13:35

Ich bin dafür, dass ein gesetzestreuter Deutscher in jedem gut sortierten Supermarkt sich eine Schusswaffe kaufen kann.
Einfach an der Kasse Perso vorzeigen, der würde gescannt werden, zack mit dem Rechner der Polizei verbunden oder dem BKA was weiß ich… abgecheckt: keine Vorstrafen.
Geld rüber. Waffe in den Jutebeutel (kein Plastik! denkt an die Umwelt!! LOL)
und fertig ist der Lack.

Ich bin übrigens NICHT bewaffnet und hab auch keine WBK. falls ich wieder als “Waffennarr” gehandelt werde
OLOL
tja doof wenn man nicht in irgendwelche Schubladen passt.

Ne Knarre vom Edeka im Jutebeutel.
Argh die Leute hassen mich, genauer: die Sekten und Parteien!!
^^ love

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Suchti 10. Oktober 2019 at 13:35

*gesetzestreuer oops

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