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Sicherheit

“Okay Google….ich brauch tödlichere Drohnen.” Die hippen Tech-Firmen sind Teil des militärisch-industriellen Komplexes

ApinBen4289 / Shutterstock.com

Google und amazon sind Teil des militärisch-industriellen Komplexes, aber predigen links-progressive Ideen für die Bevölkerung. Jeff Bezos wurde sogar aufgenommen in das Defense Innovation Board, ohne eine klassische Security Clearance zu haben. Das Pentagon traf sich sogar mit Tim Cook von Apple.

Im Jahr 2016 beobachtete Eric Schmidt, damals Vorstandsvorsitzender des Google-Mutterkonzerns Alphabet, wie eine Predator-Drohne auf der Creech Air Force Base in Nevada gesteuert wurde und einen Lastwagen in einer Kampfzone irgendwo auf der Welt zerstörte, sagten drei Quellen zu ProPublica.

Eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums bestätigte gegenüber DailyMail.com, dass Mitglieder des Defense Innovation Board, einem Beratungsgremium des Pentagons, dessen Vorsitzender Schmidt ist, Creech am 6. Juli 2016 besuchten. Einige der größten Technologieunternehmen konkurrieren um den 10 Milliarden Dollar teuren Joint Enterprise Defense Infrastructure (JEDI)-Vertrag zur Bereitstellung von Cloud-Services für das Pentagon.

Während Schmidts Besuch im Drohnenoperationszentrum in Creech bemerkte der Milliardär, dass die Predator-Crew scheinbar Technologie verwendeten, die in den 1970er Jahren stecken geblieben ist und eine anwesende Person schlug sogar vor, dass Künstliche Intelligenz künftig weit besser in der Lage sein könnte, potenzielle Ziele zu identifizieren, so ProPublica.

Etwas mehr als ein Jahr nach Schmidts Besuch gewann Google einen 17 Millionen Dollar Pentagon-Unterauftrag für Project Maven, der maschinelles Lernen und KI einsetzte, um dem Militär zu helfen, Drohnenziele zu identifizieren. Google lehnte es ab, gegenüber ProPublica zu kommentieren.

Angesichts der negativen Publicity, nachdem Project Maven durchgesickert war, sagte Google im vergangenen Jahr, dass es den Vertrag nicht verlängern würde – und fiel auch aus dem Rennen für JEDI raus. Jetzt bleiben nur noch Amazon und Microsoft als Finalisten für JEDI übrig, nach langwierigen Protesten und Anfechtungen der Ausschreibungsverfahren der ausgeschiedenen Wettbewerber Oracle und IBM.

“Okay, Google… ich brauch einen Regimewandel.”

Das jahrelang in Arbeit befindliche Buch “The New Digital World” von Google-Chef Eric Schmidt und dem Vizepräsidenten des Council on Foreign Relations Jared Cohen bekam im Vorfeld höchstes Lob von prominenten Bilderbergern wie Bill Clinton, Tony Blair, Henry Kissinger, General Michael Hayden, Madeleine Albright, Zoellick und Scowcroft.

Jared Cohen war Berater für die Außenministerinnen Hillary Clinton und Condoleezza Rice, ist der Direktor des Think Tanks Google Ideas und ein Adjunct Senior Fellow at the Council on Foreign Relations. Google Ideas ist ein Think Tank, der der”Regime Change”-Agenda des Weißen Hauses nahe steht. Cohens Spezialbereiche im Außenministerium waren Antiterror, der mittlere Osten und die Technologie der jungen Generationen.

Künftig könnten Drohnen Hacker ausschalten, heißt es in dem Buch. Zudem seien Radikale vor der Wahl, auf Technologie zu verzichten und irrelevant zu werden, oder Technologie zu nutzen und zwangsläufig dabei Fehler zu machen und erwischt zu werden.

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