Politik

Kapitänin Rackete kann nur Schiff Fahren, sonst argumentiert sie wie eine Achtklässlerin

Kommentar

Die zur Prominentin aufgestiegene SeaWatch-Kapitänin Carola Rackete kann gut Schiff fahren, ansonsten argumentiert sie wie eine Achtklässlerin. Sie meint aber dennoch, angefeuert von Massenmedien und Laienbeobachtern, den Durchblick und beinahe Masterplan zu besitzen für die politische, rechtliche, wirtschaftliche und sicherheitstechnische Dimension der Flüchtlingsthematik. Ihr Anspruch ist universal und beschränkt sich nicht auf die Gummiboot-Flüchtlinge, mit denen sie zu tun hatte, sondern gleich auf hunderttausende aus Libyen und im nächsten Gedankenschritt praktisch alle Menschen, die benachteiligt sind oder als Klimaflüchtlinge gelten:

 „Asyl kennt keine Grenze! Ich sehe kein Limit, es wäre unseriös, da Zahlen zu nennen.” 

Bisher hält sie die Migration nach Europa für “gering”. Nicht nur hält sie es für finanzierbar und sicher, Millionen und Abermillionen Menschen nach Europa zu transportieren und rundum zu versorgen, sie glaubt auch noch, dass die politische Stabilität gewahrt werden könnte. Dass Deutschland nicht 2 Billionen, sondern eher auf 8 Billionen € Verbindlichkeiten hat, ist ihr wohl unbekannt. Die Berechnungen der Langzeitkosten pro Flüchtling anscheinend auch.

Sie brachte das Thema Kolonialzeit ins Gespräch, und wie Konzerne die Lebensgrundlage in Afrika zerstören würden. Die Slogans hat sie wohl aus linken Büchern und sie glaubt, dass sie mit Sozialismus alles beseitigen könne, was rechts und ungerecht ist. Die führende Kolonialmacht Britannien schuf aber über die Fabian Society den modernen Sozialismus, dem sie anzuhängen scheint, die EU war ein Projekt der CIA, die Flüchtlings-Herkunftsländer waren bis zum arabischen Frühling unter der Fuchtel von EU und USA und der arabische Frühling geht ebenfalls auf die Westmächte zurück. Ganz oben gibt es immer noch “weiße” Eliten und diese wollen den Sozialismus für die Massen, den sie stark bewirbt.

Über das Klima meint sie sich auch noch auszukennen, weil man ja da gar nicht mehr denken und kritisch hinterfragen müsse:

“Wir müssen den CO2-Ausstoß auf null herunterbringen.”

Und wer rettet uns, wenn erst einmal unsere Wirtschaft und unser Wohlstand zerstört sind? Abgesehen davon, sind viele Afrikaner im Elend, weil sie keine richtige Wirtschaft aufbauen dürfen, für die CO2-Ausstoß elementar wichtig ist.

Sicherlich hat sie recht, dass in Libyen Menschen gefoltert und unter KZ-ähnlichen Verhältnissen eingepfercht werden, aber, und das ist der springende Punkt, wie will sie diese chaotische Ausgangslage in den Herkunftsländern beheben? Der Gedanke, einfach Leute rauszuholen und keine Obergrenzen festzulegen, ist lächerlich. Wie gedenkt sie, in den Herkunftsländern für Sicherheit zu sorgen? Würde sie “linke” EU-Truppen und links verwaltete Milizen  und Söldner akzeptieren? Wie will sie sicherstellen, dass den linken Politikern zu trauen ist? Sie ätzt gerne über den Kolonialismus aus alten Zeiten durch europäische Nationen und über heutige Ausbeutung durch Konzerne. Aber was war denn mit den Kommunisten? Wie krass sind denn die real existierenden Kommunisten in Afrika abgegangen?

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