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Sicherheit

Tatverdächtige im Lübcke-Mord versäumten Gelegenheit zu False Flag und wählten das unpassendste Ziel

Stephan Ernst und sein mutmaßlicher Waffenbeschaffer sollen beide beim Auftritt von Walter Lübcke zugegen gewesen sein, wo der CDU-Politiker den verhängnisvollen Unsinn erzählte, besorgte und empörte Deutsche sollen das Land verlassen. Wieso wählte man mutmaßlich ein Opfer für einen politisch motivierten Mord aus, das in unmittelbarer Nähe wohnt und zu dem eine Verbindung existiert, die von Ermittlern sofort als Tatmotiv gewertet werden würde? In naher Zukunft wird sich Stephan äußern und wir erfahren die Details von dem bizarren Plot. Denn so richtig passt nichts zusammen: Das Opfer war strategisch völlig falsch gewählt, die Vorgehensweise geradezu idiotisch.

Man kann natürlich die einfachste Deutung wählen: Der oder die Täter waren bei Weitem nicht clever und erfahren genug, um ein passendes Ziel zu wählen und sich nicht erwischen zu lassen. Lübcke wirkte wie ein einfaches Ziel in unmittelbarer Nähe. Da aber der Mord in so hohem Maße unstrategisch war und ein negatives Licht wirft auf alle Migrationskritiker, profitieren dadurch die Behörden, die Politik und die linke Agenda. Deshalb muss man dringend untersuchen, ob es Einflüsterer gab, die Stephan Ernst oder wen auch immer bewusst von einem Plan überzeugten, der in Ernsts Verhaftung und in einer neuen Hexenjagd gegen Migrationskritiker resultieren würde.

  • Wenn schon Feindlisten in der rechtsextremen Szene mit zehntausenden Namen kursierten, hätten Stephan Ernst und seine Gesinnungsgenossen ein Opfer wählen können, das nicht in unmittelbarer Nähe zu ihnen wohnt und bei dem man nicht auf der Veranstaltung zum Thema Migration war. Ernst wohnte nahe an Lübcke und ist eindeutig vorbetraft. Er wäre von Anfang an einer der Top-Verdächtigen gewesen. Wie kam er (mutmaßlich) auf die dämliche Idee, ausgerechnet Lübcke zu ermorden?
  • Lübcke mag zwar wegen seinen Sätzen auf der Veranstaltung als Volksfeind gegolten haben, aber er war immer noch ein 65-jähriger CDU-Politiker und dadurch strategisch betrachtet ein völlig unpassendes Ziel. Für Veränderungen in Deutschland hinsichtlich der Demografie und der Migration braucht es einen gesellschaftlichen Konsens, der bürgerlich-konservative Wähler miteinschließt. Wenn einsame Wölfe oder Terrorgruppen aus dem rechtsextremen Spektrum Männer wie Lübcke attackieren, verlieren die Rechtsextremen an Support im bürgerlich-konservativen Lager. Die rechten (mutmaßlichen) Täter wirken wie durchgeknallte Braunhemden.
  • Angelehnt an die Taktiken der RAF oder von Islamistengruppen wäre es naheliegend gewesen, als Opfer irgendeinen Gewalttäter mit Migrationshintergrund zu wählen, der vor Gericht glimpflich davonkam. Typisch für Terrorgruppen sind auch Entführungen und Schauprozesse vor laufender Videokamera, die notfalls in einem Keller durchgeführt werden können. Dies hätte, ähnlich wie in der Vergangenheit bei der RAF, massenhaft Sympathisanten berührt.
  • Lübcke war 65 Jahre alt. Einen unbewaffneten Mann in diesem Alter zu überraschen und hinzurichten, ist extrem feige, was weiteren Rückhalt bei weiten Teilen des konservativen Spektrums kostet, und es brauchte weder eine Schusswaffe für den Mord, noch machte es Sinn für den Täter oder die Täter, den Mord auf der Terrasse durchzuführen und – wie es den Anschein hat – eigene PKWs zu verwenden, obwohl man besser zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Tatort gelangt und sich dann wieder entfernt hätte.
  • Der oder die Täter versäumten die Gelegenheit, unter falscher Flagge zu arbeiten. Hätte man den Mord aussehen lassen wie die Folge eines Einbruchdiebstahls, vornehmlich durch Migranten-Täter, hätte die rechtsextreme Szene doppelt und dreifach von der Sache profitiert. Es wäre nicht schwer gewesen, diskret von Migranten aus der Umgebung Flaschen und Zigarettenkippen mit DNA-Spuren einzusammeln oder Haare, und am Tatort zu platzieren. Es hätte schon gereicht, einfach willkürlich irgendwelche DNA von Leuten aus der Umgebung am Tatort zu platzieren. Diese hätte die Forensiker verlangsamt und hätte es leichter gemacht für den Täter oder die Täter, sich herauszureden falls ihre eigene DNA in Form von  Haaren am Tatort gefunden wird.
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